wie mit SNG-wizard das spiel verbessern?

    • TheBrain90
      TheBrain90
      Bronze
      Dabei seit: 05.07.2008 Beiträge: 1.051
      spiele momentan die 6,50$ turbo sngs auf stars und hab bisher zwar nur ne kleine samplesize mache aber gewinn.
      nun habe ich mir mal die trial version von sngwizard gezogen um mich zu verbessern. klar kann ich mir die hände anschauen und versteh auch meistens warum dies oder jenes richtig ist, aber das ist ja immer nur auf die einzelnen situationen bezogen (die immer sehr von der handrange abhängig ist und da bin ich oft ratlos).
      deswegen mal die frage an alle die mit solchen programmen ihr spiel verbessert haben. was habt ihr gemacht und wie seid ihr dabei vorgegangen?
      für sonstige passende tipps zum thema bin ich dankbar.
  • 5 Antworten
    • Tandor1973
      Tandor1973
      Black
      Dabei seit: 25.04.2007 Beiträge: 3.987
      Nach jeder Session mit dem SNG Wizzard die SNGs durchgegangen.

      Natürlich musst du die Handranges abschätzen, im Zweifel gilt meist schätze sie lieber etwas tighter ein.

      Irgendwann bekommt man dann halt nen Gefühl dafür wie man callen kann, und vor allem in welchen Spots man selbst mit AK niemals callen dürfte.
    • strider1973
      strider1973
      Bronze
      Dabei seit: 16.08.2007 Beiträge: 1.714
      Ich hab unter Optionen eingestellt, dass es nur die groben "Fehler" anzeigt (rotes Symbol). Sind dann so pro SnG 0-3 "Fehler".

      Diese gehe ich durch, schaue die Situation an, schaue wieviel Equity ich "verloren" habe (1% Equity entspricht 10% ROI!) und schaue, ob es ein kleiner oder grosser Fehler war.
      Für mich ist ein grosser Fehler, wenn ich zB AnyTwo hätte pushen können. Ein kleiner Fehler ist für mich, wenn mein Push bis Callingrange 27% positiv gewesen wäre, ab 30% dann aber negativ, und SnG Wiz den Gegner auf 25% einstellt - hierzu sind die Graphen sehr hilfreich.
    • Raindance86
      Raindance86
      Bronze
      Dabei seit: 09.10.2007 Beiträge: 5.410
      Ich selbst hatte auch immer Probleme mit einzelnen Situationen. Teilweise konnte ich Hände im Forum posten und habe trotz Bewertungen, die wenigsten wirklich verinnerlich. Hab mir dann halt gedacht "Joar war halt falsch, machste nicht wieder" usw.

      Sein Spiel zu überprüfen ist der erste wichtige Schritt, aber mein Fehler dabei war, dass danach nichts mehr kam. Man muss sich jede schwierige Situation und jeden Fehler ins Gedächtnis rufen, sich überlegen, wo der Fehler liegt und wenn nötig eine Hand solange ausdiskutieren, bis man es selbst wirklich verstanden hat - dabei ist imo völlig egal, ob man von anderen als zu blöd für Poker gehalten wird. Der nächste Schritt ist es, die jeweiligen Situation nachvollziehen zu können. Nicht umsonst tauchen hier öfter Phrasen wie "der Gegner spielt reasonable" auf - genau so sollte man auch selbst spielen. Jede wichtige, grenzwertige, schwierige Situation sollte schon während des Turniers nachvollzogen werden bzw. danach im Sessionreview und bei der Handdiskussion.

      Genau wie (früher) in der Schule bringt es nichts, seine Notizen nur zu überfliegen und über Fehler lapidar hinwegzusehen. Ebenso wenig sinnvoll ist es, Dinge immer und immer wieder zu wiederholen. Klar macht man es dann in den nächsten Turnieren richtig bzw. schreibt in der Schule eine gute Arbeit, doch der Sinn dahinter ist entweder gar nicht oder nur im Kurzzeitgedächtnis gespeichert - dieses wird aber viel zu schnell wieder "neugestartet", alsdass der Aufwand sich langfristig lohnt.

      Kurzum:
      -Sessionreviews nach jeder Session machen
      -ggf. mit Nash überprüfen, wenn einem die Wizard Ranges nicht passen
      -dann ins Forum damit und gezielte Frage stellen
      -möglichst mitdiskutieren (manchmal muss man aus den Handbewertern ein paar Informationen herrausquetschen^^)
      -Situationen nachvollziehen, genauer hinterfragen und darauf auch die Antwort haben


      Eins finde ich selbst trotz dieser Weise des Hinterfragens noch schwierig: Jeder weiß - sollte er zumindest -, dass mit Händen wie AQs auch AK, AKs und JJ+ einhergehen und dies in etwa 10% entspricht. Das ist auch gar kein großes Problem. Auch Ranges wie 90% hat man schnell verinnerlicht. Doch, in solchen Situationen, wo man weiß, etwa 60% kann man hier pushen, kommen einem zumeist nur suited Facecards oder best. suited connectors in den Sinn - dort zu wissen, dass auch Hände wie T7o oder T4s drin sind, ist imo nur durch abermaliges Wiederholen möglich und dauert zumindest bei mir, recht lange.
    • Lorlen
      Lorlen
      Bronze
      Dabei seit: 14.05.2008 Beiträge: 77
      Manchmal hilft auch eine direkte Analyse während des Spiels weiter. Analysiert man eine Hand direkt nachdem man sie gespielt hat weiß man welche Range man hätte spielen können und kann dieses Wissen als Grundlage für weitere, ähnliche Situationen nutzen!
    • faxxx
      faxxx
      Bronze
      Dabei seit: 25.03.2008 Beiträge: 53
      auf keinen fall den fehler machen zu schauen wo steht ein x und won haken, und dann daran abmessen wie gut oder schlecht man gespielt hat.

      de sng wiz ist halt einfach praktisch weil du bis auf die position alle faktoren einer hand verändern und dann nachvollziehen kannst wie diese veränderungen die richtige spielweise beeinflussen.
      kannst einfach mal damit afangen dich in die situation der gegner hineinzuversetzen und zu versuchen ihnen sinnvolle ranges zuzuordnen.