Wollte hier mal meine Anmerkungen zu dem Artikel posten, weil man hier besser diskutieren kann als direkt beim Artikel und außerdem antwortet da niemand :(

hier meine Anmerkung, die ich vor 20 Tagen mal gepostet hab ( bezieht sich ausschließlich auf den Artikel "Flopplay-Basic Concepts":

"zu Szenario 5 auf Seite 2:
hier check/raisen wir am Flop, da wir von einer Contibet ausgehen. Ganz am Anfang heißt es aber, dass man in Omaha sehr oft donken sollte, weil eben jene Contis unwahrscheinlich sind. Gerade auf einem 3-suited Board wie hier kann es doch leicht sein, dass der PFA hier einfach seinen Trash c/f und nicht contibettet oder? Oder macht man das nur mit den Nuts, um zu verhindern, dass es ene Freecard geben könnte, die uns nicht mehr die Nuts halten lässt? Wir haben ja in dem Beispiel noch Outs zu den Nuts und halten sie noch nicht, es wäre also nicht so schlimm, wenn durchgecheckt würde, weil die Freecard auch uns was bringen kann. Sehe ich das richtig?


bei Szenario 7 sind wir nicht all-in, wenn wir 100 BB haben und SB Potsize reraist. Ein Potsize reraise von ihm beträgt 2*20BB+20BB+25BB=85BB, wir haben 20BB bereits am Flop gebracht, müssen also noch 65BB callen, preflop haben wir 6 BB bezahlt, also haben wir ncoh 9BB übrig. Wenn wir jetzt mal davon ausgehen, dass wir halt selber all-in gehen, dann haben wir wie in dem Beispiel 74BB eingezahlt, aber wir spielen doch nicht um 135BB, sondern um 139BB, denn es liegen 20BB von uns im Pot (die ja nicht mehr uns gehören), dann die 25BB von preflop und die 94BB, die der Gegner ja automatisch bringen muss, damit wir all-in sind (wir haben 20BB bereits eingezahlt und noch 74BB übrig). Das macht zusammen also 25BB+20BB+94BB=139BB und nicht 135BB, aber ist ja ein kleiner Unterschied.
Ganz schön komliziert, so ein Potsizeraise, ich dachte immer, man kann maximal um das raisen, was bereits im Pot liegt, dann wärs einfacher ;)


es wird allgemein viel zu sehr von thinking Gegnern ausgegangen. Ich denke, auf den Low Limits gibt es viele Gegner, die jede Hand spielen und die einfach viel zu loose sind, um ein TP auch gegen Action zu folden oder? Bzw. auf welche Blinds bezieht sich das? Denke, manche Spieler raisen auch 4455 preflop, da kann man ja nicht so einfach mal set 4er ausschließen wie in szenario 8. Also ih finde es da nicht so einfach, den Gegnern hier Ranges zu geben, da es bestimmt sehr viele gibt, die Omaha einfach mal zur Abwechslung just for fun spielen und keine Ahnung davon haben, deshalb finde ich die Equity nicht so eindeutig, klar, dass man gegen die absoluten Tophände hinten ist, aber es fragt sich halt, ob die Range nicht deutlih gößer ist in vielen Fällen.


Muss man da irgendein Vorwissen haben, welches ich nicht besitze? ;)

Ich spiele bisher nur FL, hätt ich mich vorher mit NL beschäftigen sollen?


ist jetzt allerdings auch einer der ersten Artikel in Omaha, den ich lese, habe bisher nur Preflopplay, BRM, Regeln und Omaha vs Hold'em angeschaut. Werd jetzt mal die anderen durchgehen, vielleicht wirds dann klarer, den bis hierhin verstehe ich einiges noch nicht so richtig, vor allem warum man beim Gegner immer gleich von den Nuts bzw. von Draws zu den Nuts ausgehen muss, es gibt doch genügend Fishe, die auch irgendwelche Trashhände downcallen bzw. sogar mit ihnen Action geben. Die Karten können doch nicht jedesmal genau so beim Gegner liegen, wie hier aufgeführt, wenn die Equity berechnet wird..."



ich kann mir vor allem nicht vorstellen, dass die Leute online auf den niedrigen Limits so tight und reasonable sind, dass man immer davon ausgehen muss, dass wenn ein Gegner raist, dass man sofort von einer sehr guten Hand ausgehen muss.


Kann mir hier jemand helfen?