mieten vs kaufen

    • efkay
      efkay
      Bronze
      Dabei seit: 25.03.2005 Beiträge: 3.673
      hand aufs herz:

      mit 23 jahren und nem gut bezahlten job mit unbefristetem vertrag, was würdet ihr mir raten: kaufen oder mieten?

      bin auf wohnungssuche: 3 zimmer mit ca 65-75 m², bin bereit bis 600€ warm zu zahlen. wenn ich aber sehe was ich hier in dortmund so bekomme dann kotzt es mich an soviel geld jeden monat zu zahlen für etwas was gar nicht so spezial/exklusiv ist. was ich in ein paar jahren dem vermieter in den rachen werfe finde ich reichlich schade.

      die kehrseite: kaufen... wobei mich da einerseits stört das ich ewigkeiten abzahle, quasi unflexibel werde, bin ja auch zurzeit single und wer weiss was noch so kommt...

      weiterhin ist beim kauf das miese das man soviele einschränkungen hat wens um eine wohnung geht: da fällt irgendwo was am haus an arbeit an und man muss erst mit allen anderen bewohnern des hauses einig werden. beim weiterverkauf ist die nachfrage wohl auch nicht so hoch wie bei einem haus.

      tjoa und ein haus fr nen single? overplayed imo...

      eure meinung mal dazu bitte! :)
  • 76 Antworten
    • HurzBurz
      HurzBurz
      Bronze
      Dabei seit: 22.11.2007 Beiträge: 358
      .
    • Tukaluga
      Tukaluga
      Bronze
      Dabei seit: 30.11.2007 Beiträge: 345
      kaufen ist immer die deutlich bessere wahl


      wenn du kaufst kannste sie wieder zu geld machen die mite kannst halt auch gleich ausm fenster werfen , ist aber eben immer eine Frage der finanziellen Situation.
    • tuzz
      tuzz
      Bronze
      Dabei seit: 11.06.2007 Beiträge: 133
      kaufen + vermieten. so zahlt sie sich selbst ab und du kannst vorerst flexibel bleiben.
    • Django1980
      Django1980
      Bronze
      Dabei seit: 15.02.2006 Beiträge: 2.022
      Original von tuzz
      kaufen + vermieten. so zahlt sie sich selbst ab und du kannst vorerst flexibel bleiben.
      klingt schön, hat mit der Realität aber nicht viel zu tun ;)

      Würde dir empfehlen die Wohnung nur zu kaufen, wenn du vor hast, da auch über einen sehr viel längeren Zeitraum wohnen zu bleiben. Wäre sehr ärgerlich, wenn du plötzlich doch in ein paar Jährchen (geht schneller als man denkt) Lust auf ein eigenen Haus haben solltest (wirst ja wahrsch nicht dein ganzes Leben lang Single sein)

      Generell ist natürlich eine Immobilie (die man SELBST NUTZT), die wahrscheinlich beste Anlage, die es gibt.
    • TimboTombo
      TimboTombo
      Global
      Dabei seit: 31.01.2006 Beiträge: 855
      Naja nicht unbedingt.

      Ich darf aber uebereinstimmen dass "kaufen + vermieten" nicht so leicht ist. Ich habe auch lange mit dem Gedanken gespielt und hab mir letztendlich eine etwas luxorioesere Wohnung gekauft welche neben vielen Attraktionen & Events ist, wie z.B auch ein Fußballstadion. Zu jedem Event kannst du dann praktisch ueberteuert eine Ebayauktion oder Anzeige machen und wirst die Wohnung zu 100% eigentl. immer los. Den Kaufpreis werde ich damit in 2 Jahren wieder drin haben.
    • Schafblufft
      Schafblufft
      Bronze
      Dabei seit: 25.03.2008 Beiträge: 1.384
      kaufen ist immer besser, aber lass es dir am besten von nem finanzberater vorrechnen (dem kannst du die paar kröten in den hals werfen - es lohnt sich)
    • Betrunkener
      Betrunkener
      Bronze
      Dabei seit: 22.01.2006 Beiträge: 5.186
      Kannst ja eine Wohnung bei einer Zwangsverteigerung ersteigern. Ist viel billiger.
      Wenn es dir selber nicht mehr gefählt kannst du es ja selber vermieten.
    • kronenbourg
      kronenbourg
      Black
      Dabei seit: 30.01.2006 Beiträge: 6.488
      So unkompliziert, wie es meine Vorredner hier darstellen, ist es leider nicht mit Eigentumswohnungen. Der Hauptnachteil ggü einem eigenen Haus ist die Wohnungseigentümergemeinschaft des jeweiligen Hauses. Dort können teilweise Sachen gegen deinen Willen entschieden werden, für die du dann aber blechen mußt.
      Einfaches Beispiel: Die Wohnungseigentümergemeinschaft beschließt, daß ein Fahrstuhl im Haus installiert werden soll, du wohnst allerdings im Erdgeschoß oder 1. Stock...blechen mußt du trotzdem.
    • ikeapwned
      ikeapwned
      Bronze
      Dabei seit: 15.01.2007 Beiträge: 1.605
      Also ich suche derzeit auch ne kleine bude und stöber da immer wieder zeitungen durch... und wenn du in einer universitätsstadt ne wohnung mit mehreren zimmern hast kannste immer ne wg reinmieten, da verdienste sehr gut mit ;) echt krass was für hütten die in darmstadt noch für 300 euro vermieten
    • Freo
      Freo
      Bronze
      Dabei seit: 01.02.2007 Beiträge: 1.778
      Bei selbstgenutzten Eigentumswohnungen hat man weiterhin die Nachteile, wie ein Mieter leben zu müssen, gleichzeitig aber nicht die Vorteile eines Hauseigentümers - man kann nicht alleine entscheiden, hat zusätzliche Kosten usw.

      Eigentumswohnungen sind in der Regel auch überteuert. Während Mehrfamilienhäuser meist für so etwa die 12-16fache Jahreskaltmiete verkauft werden, liegt der Faktor bei ETW bei 17-25, weil Selbstnutzer die Nachfrage erhöhen. Das entspricht einer Bruttorendite von gerade mal 4%-6%. Davon gehen dann Rückstellungen, Instandhaltung, Reparaturkosten, Verwalterkosten etc. ab.

      In Deiner Situation kommt noch hinzu, daß du mit deinen relativ jungen Jahren vermutlich nicht weißt, wie deine Lebenssituation mit 30 aussieht. Brauchst du dann vielleicht eine größere Wohnung, weil du Familie hast? Arbeitest du dann in einer anderen Stadt? Falls du dann ausziehen willst/musst, was machst du dann? Verkaufst du, hast du für ein paar Jahre wohnen auch Grunderwerbstkosten und -steuer bezahlt, die du in einen Vergleich einbeziehen solltest. Vermietest du die Wohnung dann, hast du einen Großteil deines Geldes in nur einem Objekt angelegt (hohes Risiko), bist unflexibel und musst bei einem Verkauf, während die Wohnung vermietet ist, deutliche Preisverluste einstecken.

      Falls du nicht extrem günstig an eine ETW kommst, sehe ich im Kauf einer Wohnung deutlich mehr Nachteile als Vorteile.
    • Tripper83
      Tripper83
      Bronze
      Dabei seit: 08.01.2008 Beiträge: 4.364
      Verstehe nicht, warum hier fast alle Kaufen empfehlen. Klar ist es nicht schlecht eine Wohnung zu haben, aber nicht unbedingt eine, die man selbst nicht lange beziehen will. Wenn du Pech hast ziehst du in 3 Jahren aus und die Wohnung ist vom urpsürnglichen Betrag nur noch 70% wert.

      Abgesehen davon ist es auch abhängig von der Stadt ob man mieten oder kaufen sollte. Daher muss man das Verhältnis zwischen Miete/m² und Kauf/m² mit in die Entscheidung einbeziehen.


      Im Endeffekt würd ich nur kaufen, falls du das Geld mehr oder weniger übrig hast, ansonsten lieber noch einige Jahre warten.
    • GTAm
      GTAm
      Bronze
      Dabei seit: 01.02.2005 Beiträge: 1.347
      Ich weiß derzeit auch nicht, ob ich kaufen oder mieten soll. Ein Haus zu bauen oder kaufen kommt derzeit zumindest nicht in Frage, da ich Single bin und weder Lust noch Zeit für Garten oder Zaun streichen oder sowas habe.

      Bei den ETWs finde ich die Preise in "erträglichen" Wohngegenden hier einfach zu frech.
      Ich könnte mir zwar eine kleine Wohnung in ... naja, nicht der absoluten Assi-Gegend, aber schon leichtes Ghetto-Flair für ~600€/m² kaufen, aber da will ich zum Einen eigentlich nicht hin und wenn ich die Wohnung mal verkaufen will/muss, ist die Ecke nur sehr schwer wieder loszuwerden.

      In der Gegend, in der ich wohne, zahle ich dagegen anscheinend ~1.500€/m² ... das ist mir für ne ETW verfickt nochmal zu teuer. Zumal ich 5€/m² Miete zahle mit der gleichen Ausstattung (ist so ein neu gebauter Wohnpark mit 3 Häusern á 5 ETWs in dem auch die zu verkaufenden Wohnungen liegen).

      Hmpf ... keine Ahnung ?(

      EDIT: Mieteinnahmen und -ausgaben kann man steuerlich nicht verrechnen, oder?
    • BlizzyG
      BlizzyG
      Bronze
      Dabei seit: 17.02.2007 Beiträge: 1.989
      Original von GTAm


      EDIT: Mieteinnahmen und -ausgaben kann man steuerlich nicht verrechnen, oder?

      Hi GTAm.

      Doch klar, Mieteinnahmen werden steuerlich mit den allen Aufwendungen (Wohngeld, Zinsen für Darlehen die mit dem Objekt in direkter Verbindung stehen, Grunderwerbs-/Grundsteuer, Abschreibungen, Instandhaltung, Rücklagen, Müllabfuhr etc etc etc) verrechnet, du machst quasi eine EÜR (Einnamenüberschussrg.) für deine Anlage V.

      Schön, wenn man dann seine anderen Einkünfte (nichtselbst., selbst., GewB etc) dadurch etwas mindern kann, weil am Ende Verlust raus kommt (vertikaler Verlustausgleich)

      Ich arbeite beim Steuerberater und da hat quasi jeder Mandant vermietetes Wohneigentum. Die meisten machen damit Verluste und bekommen dann natürlich durch das geringere zu versteuernde Einkommen einen günstigeren Steuersatz. Wobei es natürlich auch Mandanten gibt die 5 Mehrfamilienhäuser besitzen und sich jeden Monat schön 20k€ Privat entnehmen können, also keine Verluste machen :P .
    • GTAm
      GTAm
      Bronze
      Dabei seit: 01.02.2005 Beiträge: 1.347
      Ich meinte ob ich meine Mieteinkünfte mit Mietausgaben verrechnen kann.

      Angenommen ich hab ne Wohnung, die ich für 3.600€ p.a. vermiete und wohne gleichzeitig in einer anderen Wohnung für 3.600 p.a. zur Miete.

      Ob das Sinn macht, ist ne andere Frage ... es ging nur um den Grundgedanken.
    • Freo
      Freo
      Bronze
      Dabei seit: 01.02.2007 Beiträge: 1.778
      Original von GTAm
      Angenommen ich hab ne Wohnung, die ich für 3.600€ p.a. vermiete und wohne gleichzeitig in einer anderen Wohnung für 3.600 p.a. zur Miete.
      Das kannst du nicht verrechnen. Es müssen schon Aufwendungen sein, die mt der vermieteten Wohnung zusammenhängen.
    • BlizzyG
      BlizzyG
      Bronze
      Dabei seit: 17.02.2007 Beiträge: 1.989
      Original von Freo
      Original von GTAm
      Angenommen ich hab ne Wohnung, die ich für 3.600€ p.a. vermiete und wohne gleichzeitig in einer anderen Wohnung für 3.600 p.a. zur Miete.
      Das kannst du nicht verrechnen. Es müssen schon Aufwendungen sein, die mt der vermieteten Wohnung zusammenhängen.
      So isses :D
    • nomi2k
      nomi2k
      Bronze
      Dabei seit: 15.02.2008 Beiträge: 7.482
      ich weiss ja nicht wie ihr das seht aber hab die Tag mal ein Bericht über Eigentumswohnung/ Häuser in Amerika gesehen. Da würde ich zurzeit Zuschlagen!

      1. Die kosten nix mehr wegen der Krise.
      2. Die werden sicherlich wieder steigen
      3. Dollar ist nicht viel Wert also kosten die Dinger noch weniger.

      ansonsten würde ich auf jedenfall ne wohnung kaufen. Denke nicht das du da mehr verlust machst als mit deiner Mietwohnung. Aber lass dich besser vom Profi beraten!

      gruss nomi
    • m4rgus
      m4rgus
      Bronze
      Dabei seit: 17.06.2008 Beiträge: 528
      Original von nomi2k
      ich weiss ja nicht wie ihr das seht aber hab die Tag mal ein Bericht über Eigentumswohnung/ Häuser in Amerika gesehen. Da würde ich zurzeit Zuschlagen!

      1. Die kosten nix mehr wegen der Krise.
      2. Die werden sicherlich wieder steigen
      3. Dollar ist nicht viel Wert also kosten die Dinger noch weniger.

      ansonsten würde ich auf jedenfall ne wohnung kaufen. Denke nicht das du da mehr verlust machst als mit deiner Mietwohnung. Aber lass dich besser vom Profi beraten!

      gruss nomi
      bekannte von mir besitzen 2 immobilien in den usa, die atm fast doppelt soviel wert sind wie vor ca 10 jahren als sie gekauft wurden.

      edit: doppelt soviel wert in dollar, der wechselkurs macht natürlich wieder bisschen was weg
    • BlobGilb
      BlobGilb
      Bronze
      Dabei seit: 08.01.2007 Beiträge: 105
      Mieten ist finanziell gesehen fast immer die bessere Variante ... allerdings halt nicht so cool wie kaufen. Gab in der Wirtschaftswoche noch letztens einen Artikel darüber. Vermieten ist auch nicht immer so einfach - als Vermieter hat man schließlich praktisch keine Rechte ;-)