Wie spielen gegen Maniacs?

    • elTy
      elTy
      Bronze
      Dabei seit: 25.02.2005 Beiträge: 230
      Hatte heute die Situation, dass zwei Leute bei mir am Tisch waren, die wirklich alles preflop geraist haben, und die auch am Flop ohne was auf der Hand zu haben ordentlich abgegangen sind. Darüber hab ich mich natürlich erstmal gefreut. Mehr Geld für mich - hab ich gedacht. Aber nach ein paar Händen und einem Haufen preflop folds wurd ich eher nachdenklich.

      Die Frage is nu: Soll man gegen solche Leute selber ein bisschen looser werden, weil man ja weiß, dass man oft gegen Trashhands unterwegs ist, soll man sich konsequent ans Chart halten oder soll man eventuell sogar noch tighter werden (oder sich nen anderen Tisch suchen -_-) ? Wenn ich mich in so einer Situation genau ans Chart halte, werden dadurch ja extrem viele Hände unspielbar.

      Beispiel: Ich bekomm AQo als UTG. Die Hand muss laut Chart geraist werden, ist aber gegen einen Raise nicht spielbar. Dabei geht man aber wohl davon aus, dass die Leute nicht mit 52o raisen :rolleyes: .
      Mir ist klar, dass die Maniacs cappen, wenn ich raise. Deswegen hab ich mir sogar überlegt zu folden. Hab dann die idiotischste Variante gewählt und nur gecallt - und dann gegen 3bet gefoldet o_O.

      Anderes Beispiel: Ich hab KK, cappe preflop, der Flop is sowas wie 8 4 3 rainbow, ich cappe den Flop, weil der Maniac immer schön raist und verlier dann gegen runner-runner twopair. Direkt ma >6BB weg. Hand-Protection kann man ja komplett vergessen.

      Wie muss ich mich nach dem Flop verhalten, wenn ich keine Ahnung habe, was der Maniac auf der Hand haben könnte, weil er alles cappt, unabhängig davon, ob er nen FH oder Q-High hat? Ich kann ja natürlich auch nicht erwarten, dass ich die Nuts floppe, damit ich schön unbekümmert cappen kann...
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