Balancing Fehler

    • JohannesS
      JohannesS
      Bronze
      Dabei seit: 31.03.2008 Beiträge: 1.136
      Habe mir gerade ein Video von Cornholio angeschaut und in minute 24:30 sagt er "Ich würde hier ein Ace am turn checkraisen, um meine check/fold Turnline zu balancen."

      Ich finde, dass das überhaupt keinen Sinn ergibt. Wenn ich starke Hände checkraise und schwache check/folde, dann ist das nicht ausbalanciert. Ich müsste ebenfalls Draws und mediocre Hände am Turn checkraisen um das zu balancen.

      Hab ich da was falsch verstanden oder wo liegt mein Fehler. Ich frage das hier, weil ich das nun schon des öfteren gehört/gelesen habe und es einfach für mich nicht verständlich ist.
  • 13 Antworten
    • schiep
      schiep
      Black
      Dabei seit: 11.04.2006 Beiträge: 13.601
      Ein Turncheck ist gebalanced über Turncheckraises, Turncheckcalls und Turncheckfolds: (I)

      - Ein Turncheckfold ist nicht balancebar
      - Ein Turncheckraise ist gebalanced durch Draws/made hands u.U. Air
      - Ein Turncheckcall durch Draws/made hands (& über Rivercheckfolds/calls/raises) (II)


      Wenn I und II zutreffen, ist das Turnplay gebalanced. Arschholio bezog sich wohl auf I.
    • JohannesS
      JohannesS
      Bronze
      Dabei seit: 31.03.2008 Beiträge: 1.136
      Das ist genau was ich meine. Aber meiner Meinung nach kam das nicht so rüber. Danke trotzdem!
    • Cornholio
      Cornholio
      Bronze
      Dabei seit: 05.02.2006 Beiträge: 25.674
      ist schlecht / nicht eindeutig ausgedrueckt, agree.

      Erklaerung siehe Schiep.

      Ich mache den Turn check/Raise auch mit anderen Haenden, das ist balancing. Damit mein Check Turn aber nicht immer Check Fold ist, muss ich eben auch check/raisen (und check/callen).

      ist bisweilen etwas schwammig was man mit balancing meint und man muesste das jeweils klar sagen.
    • liafu
      liafu
      Black
      Dabei seit: 20.02.2007 Beiträge: 3.439
      Ne - Cornholio du meinst du balanced generell deine turnchecks
    • Umumba
      Umumba
      Black
      Dabei seit: 22.04.2006 Beiträge: 2.019
      Schiep hats ja schon erklärt, nochmal mit anderen (viel weniger einfach ausgedrückten) Worten:
      Mit dem Checkraise balanced man halt generell seine Turnchecks. Wenn du einfach bei deinen Checks 1/3 c/f, 1/3 c/c und 1/3 c/r spielst (nach Zufallsgenerator), ist dein Turncheck perfekt gebalanced und niemand weiß, was du so vorhast, nachdem du gecheckt hast (allerdings kommt es dann zu ziemlich vielen sinnlosen Moves). Man will aber eben auch noch die Range für den Checkraise sowie die für den Check/call balancen, denn wenn du immer nur mit TPTK checkraist, bist du nach dem Checkraise für den Gegner zu leicht readable.
    • IntoTheJail
      IntoTheJail
      Black
      Dabei seit: 31.07.2007 Beiträge: 1.222
      Original von Umumba
      Schiep hats ja schon erklärt, nochmal mit anderen (viel weniger einfach ausgedrückten) Worten:
      Mit dem Checkraise balanced man halt generell seine Turnchecks. Wenn du einfach bei deinen Checks 1/3 c/f, 1/3 c/c und 1/3 c/r spielst (nach Zufallsgenerator), ist dein Turncheck perfekt gebalanced und niemand weiß, was du so vorhast, nachdem du gecheckt hast (allerdings kommt es dann zu ziemlich vielen sinnlosen Moves). Man will aber eben auch noch die Range für den Checkraise sowie die für den Check/call balancen, denn wenn du immer nur mit TPTK checkraist, bist du nach dem Checkraise für den Gegner zu leicht readable.
      woher die annahme?
    • Umumba
      Umumba
      Black
      Dabei seit: 22.04.2006 Beiträge: 2.019
      Wenn du irgendwas häufiger machen würdest, wäre ja eine der Lines nach deinem Check wahrscheinlicher. Spielst du meinetwegen c/f 1/2, die anderen beiden 1/4, dann ist c/f halt das Wahrscheinlichste. Das meinte natürlich NICHT, dass dein Turncheck perfekt gebalanced ist aus spielerischer Sicht, sondern dass er perfekt gebalanced ist in dem Sinne, dass der Gegner absolut nicht weiß, was deine nächste Aktion ist.
    • IntoTheJail
      IntoTheJail
      Black
      Dabei seit: 31.07.2007 Beiträge: 1.222
      die tatsache, dass du 1/3 der fälle c/f, 1/3 c/c und 1/3 c/r spielst, bringt aber deinen gegner nicht in eine toughe decision. wir spielen nicht Rock-Paper-Scissors, sondern poker, wo potgröße eine wichtige rolle spielt. wenn du in einem 20bb großen pot am river 1/2 deiner hände bluffst, ist es für den gegner zwar unmöglich zu erraten, ob du eine madehand oder einen bluff hast, eine toughe decision sieht aber anders aus :) .

      oder meintest was anderes? ich weiß nicht, was diese brüche bringen sollen..
    • nrockets
      nrockets
      Black
      Dabei seit: 11.02.2007 Beiträge: 7.049
      Original von whizkid
      die tatsache, dass du 1/3 der fälle c/f, 1/3 c/c und 1/3 c/r spielst, bringt aber deinen gegner nicht in eine toughe decision..
      davon hat umumba doch auch nicht mal im ansatz geredet oder ? ;)
    • IntoTheJail
      IntoTheJail
      Black
      Dabei seit: 31.07.2007 Beiträge: 1.222
      toughe decision und perfektes balancing sind für mich praktisch synonyme.. sry, falls du was anderes gemeint hast..
    • liafu
      liafu
      Black
      Dabei seit: 20.02.2007 Beiträge: 3.439
      wenn man in 1/3 der fälle cf am turn spielt muss der gegner ja immer betten wenn du den turn checkst :D

      und dann müsstest du deine madehands immer checkraisen
    • Umumba
      Umumba
      Black
      Dabei seit: 22.04.2006 Beiträge: 2.019
      Ich glaube, ihr beiden habt meine abstrakte Denkweise nicht verstanden... ;)
    • liafu
      liafu
      Black
      Dabei seit: 20.02.2007 Beiträge: 3.439
      Ich hab nur noch weiter abstrahiert :D