Der "So macht man Non-Showdown-Winnings" Thread

    • YoungBuck311
      YoungBuck311
      Bronze
      Dabei seit: 13.05.2007 Beiträge: 4.049
      Ums vorweg zu nehmen ich habe kA wie das geht.

      Man sieht hier ja regelmäßig Thread ala "Non-Showdown Winnings ziehen meine Winnings runter" Bei mir ist es anscheinend anders herum:



      Was bedeutet das. bzw lässt das auf mein Spiel zurückschließen? Woran liegt es, dass meine Showdownwinnings eher bescheiden sind?
      Würde es ggf Sinn machen sein Spiel umzustellen damit die Showdownwinnings größer werden und die non Showdownwinnings nur weniger kleiner werden, aber dadurch die Gesamtwinnings steigen?

      Oder bin ich Losingplayer und Rot ist just varianz?

      edit: Hier noch meine Stats, wäre schön wenn die dann auch bewertet und mit einbezogen werden. Allg eher nicht so aussagekräftig. Da dies meine ersten Hände sind und ich dort noch ganz anders gespielt habe, außerdem habe ich zwischen 18/15 und 30/26 schon rel. viele Spielstyle ausprobiert.



      soll absolut kein brag sein, hätte nur gerne erklärungen
  • 37 Antworten
    • Sim87
      Sim87
      Black
      Dabei seit: 29.10.2006 Beiträge: 8.693
      poste ma stats dann kann man mehr sagen
    • YoungBuck311
      YoungBuck311
      Bronze
      Dabei seit: 13.05.2007 Beiträge: 4.049
      habs reinediert.

      wäre acuh gut wenn man positionen raus"schneiden" könnte, aber die funktion habe ich nicht gefunden
    • FloJi
      FloJi
      Bronze
      Dabei seit: 08.10.2007 Beiträge: 1.204
      me is beeindruckt =)
      würde gerne die experten hören. Dachte immer, es ist schon ok, wenn die sich um die 0-Marke bewegt, aber die Line würde meine Winrate ja explodieren lassen^^

      Dein W$WSF ist bei dir höher als bei mir. Ich hab da 45%. Liegt das vielleicht daran ?
    • Sim87
      Sim87
      Black
      Dabei seit: 29.10.2006 Beiträge: 8.693
      jo sind halt sehr solide stats, wobei für meinen geschmack VPIP und PFR nen tick zu weit auseinander sind. und vom button geht noch mehr. die rote kurve ist übrigens keineswegs varianzbedingt, bzw. weitaus weniger als die blaue, da das ja hände ohne SD sind, und bei denen kann man der varianz ja besser ausweichen.
    • FloJi
      FloJi
      Bronze
      Dabei seit: 08.10.2007 Beiträge: 1.204
      Ja, aber wie bekommt man die so hin ?
      Du musst doch super aggro am Flop/Turn sein, aber das sagen die Stats nicht aus.
      Die Kurve zwischen ~12 und ~27k verläuft ja auch gerade, also ist das auch schon normal, wenn die mal parallel zur X-Achse verläuft ?
    • toatreffnix
      toatreffnix
      Bronze
      Dabei seit: 19.10.2007 Beiträge: 657
      Ich bin ernsthaft an einem video von dir interessiert, von einer ganz normalen session.

      Der won without showdown ist wirklich spitze.
    • Wamaroa
      Wamaroa
      Black
      Dabei seit: 13.11.2006 Beiträge: 41.021
      Ohne den Upswing am Ende würdest du im SD etwa BE spielen und mit den Non-SD-Winnings deine Gesamtwinnings einfahren, kein Plan was daran so toll sein soll.
    • noelte
      noelte
      Silber
      Dabei seit: 13.05.2007 Beiträge: 2.205
      Ich denke du bist relativ aggro, damit gewinnst du dann wohl mehr ohne showdown, verlierst aber entsprechend hoch, wenn's zum showdown kommt. Du spielst wahrscheinlich immer eher um große Pötte.....
    • MiiWiin
      MiiWiin
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 01.03.2007 Beiträge: 64.649
      Letztlich bedeutet es dass du dir geeignete Spots auszusuchen scheinst, wo du deine Gegner aus dem Pot drängen kannst.

      "Raus drängen" heißt quasi Bluffen, im Umkehrschluss verlierst du natürlich am SD solltest du dennoch gecallt werden. So lässt sich diese Kurve durchaus erklären.
    • YoungBuck311
      YoungBuck311
      Bronze
      Dabei seit: 13.05.2007 Beiträge: 4.049
      Original von MiiWiin
      Letztlich bedeutet es dass du dir geeignete Spots auszusuchen scheinst, wo du deine Gegner aus dem Pot drängen kannst.

      "Raus drängen" heißt quasi Bluffen, im Umkehrschluss verlierst du natürlich am SD solltest du dennoch gecallt werden. So lässt sich diese Kurve durchaus erklären.
      ah ok das klingt schlüssig. ich 2nd barrel halt sehr häufig in mMn geeigneten Situationen.
      - Wenn das board so aussieht als ob der gegner hier mit Ahigh oder Overcards pealt
      - Wenn das board scary wird und eine scarecard für den gegner kommt
      - Wenn regs mich floaten wollen


      Die Frage ist:
      Würde es sich lohnen hier besonders dran zu arbeiten, mein Spiel umzustellen, so dass meine Showdownwinnings größer werden? Würde das meine Winrate ggf erhöhen, acuh wenn man annimmt, dass die non showdown winnings runtergehen?
    • Krach-Bumm-Ente
      Krach-Bumm-Ente
      Black
      Dabei seit: 01.05.2006 Beiträge: 10.412
      non-sd winnings und sd-winnings sind wie eine waage. geht das eine hoch, geht das andere runter. und das muss auch so sein. wer viel blufft (non-sd +) wird öfters gecatcht (sd -), wer selten blufft kommt oft durch (sd+) aber gibt einige potentielle hände in denen der villain auf aggressivität folden würde auf (non-sd -).

      beide ins + zu bringen und dadurch eine signifikant höhere winrate als ein solider reg der im rahmen dieser "waage" spielt zu bekommen halte ich für fast unmöglich.
      es hängt von den eignen vorlieben ab welchen stil man spielt. irgendwas revolutionäres kannst du in dem bereich aber sicher nicht machen.
    • Delta211
      Delta211
      Bronze
      Dabei seit: 27.01.2007 Beiträge: 1.075
      Original von Wamaroa
      Ohne den Upswing am Ende würdest du im SD etwa BE spielen und mit den Non-SD-Winnings deine Gesamtwinnings einfahren, kein Plan was daran so toll sein soll.
      Es ist schon richtig, dass es grundsätzlich ja irgendwie egal ist, ob man seine Winnings über den SD holt und ohne SD verliert oder andersrum. Wichtig ist, was am Ende bei rauskommt.

      Allerdings hat es schon einen großen Vorteil, wenn man am Showdown ca. breakeven ist und ohne SD viel gewinnt im Vergleich zu dem, wenn es andersrum ist.
      Stichwort Varianz und so.
    • Tornano
      Tornano
      Bronze
      Dabei seit: 11.12.2007 Beiträge: 1.351
      Original von Delta211

      Allerdings hat es schon einen großen Vorteil, wenn man am Showdown ca. breakeven ist und ohne SD viel gewinnt im Vergleich zu dem, wenn es andersrum ist.
      Stichwort Varianz und so.
      Das glaubst Du nicht ernsthaft oder?
    • tomsnho
      tomsnho
      Silber
      Dabei seit: 24.11.2006 Beiträge: 7.565
      Original von Krach-Bumm-Ente
      non-sd winnings und sd-winnings sind wie eine waage. geht das eine hoch, geht das andere runter. und das muss auch so sein. wer viel blufft (non-sd +) wird öfters gecatcht (sd -), wer selten blufft kommt oft durch (sd+) aber gibt einige potentielle hände in denen der villain auf aggressivität folden würde auf (non-sd -).
      QFT

      Außer dem mehr Bluffen kommen noch andere Faktoren hinzu - z.B. ob man am River mit einer marginalen Hand eher c/f, Blockbet/fold oder doch oft c/c zum nachkontrollieren spielt - oder ob man zu kleinen 4bet-Bluffs tendiert die man dann foldet oder lieber 4bet-Shoves à la CTS macht.

      Im Grunde genommen hat Delta schon recht - am Wichtigsten ist das Optimum an Gesamtgewinnen herauszuholen - aber dass es egal ist wie das Verhältnis ist stimmt natürlich nicht - wer z.B. sehr viel ohne SD verliert hat durchaus ein Leak.
    • Delta211
      Delta211
      Bronze
      Dabei seit: 27.01.2007 Beiträge: 1.075
      Original von Tornano
      Original von Delta211

      Allerdings hat es schon einen großen Vorteil, wenn man am Showdown ca. breakeven ist und ohne SD viel gewinnt im Vergleich zu dem, wenn es andersrum ist.
      Stichwort Varianz und so.
      Das glaubst Du nicht ernsthaft oder?
      Klar, glaube ich das ernsthaft. Mache ich mein Geld ohne Showdown, bin ich eben nicht von diesen abhängig und somit weniger varianzanfällig.
      Jemand, der extrem am Showdown gewinnt und im Gegenzug viel ohne Showdown verliert, ist dagegen von seinen Karten abhängig und dementsprechend anfälliger für Varianz.


      Spieler A:

      10 PtBB/100 mit Showdown
      -5 PtBB/100 ohne Showdown


      Spieler B:

      -5 PtBB/100 mit Showdown
      10 PtBB/100 ohne Showdown


      Preisfrage: Wer ist jetzt mehr in den Arsch gekniffen, wenn er mal 10.000 Hände carddead ist und/oder ausgesuckt wird/postflop nichts hittet?


      Klar braucht auch Spieler B ab und an gute Karte, nur über "Ich repräsentiere gute Hände und drücke die anderen raus" geht´s auf Dauer auch nicht.
      Aber die Abhängigkeit von den eigenen Karten ist bei Spieler A größer.
    • storge
      storge
      Bronze
      Dabei seit: 09.08.2005 Beiträge: 22.519
      Original von Sim87
      die rote kurve ist übrigens keineswegs varianzbedingt, bzw. weitaus weniger als die blaue, da das ja hände ohne SD sind, und bei denen kann man der varianz ja besser ausweichen.
      Das verstehe ich nicht. Varianzbedingt werde ich doch häufiger in bessere Hände laufen, schlechte Boards sehen, nichts treffen und damit oft folden müssen. Oder geht es darum, dass ich den all-ins ausweichen kann und dadurch der Overallverlust geringer gehalten werden kann?
    • Wamaroa
      Wamaroa
      Black
      Dabei seit: 13.11.2006 Beiträge: 41.021
      Warum sollte man weniger all-ins haben nur weil man Postflop aggressiver ist?!
    • Tornano
      Tornano
      Bronze
      Dabei seit: 11.12.2007 Beiträge: 1.351
      Original von Delta211
      Original von Tornano
      Original von Delta211

      Allerdings hat es schon einen großen Vorteil, wenn man am Showdown ca. breakeven ist und ohne SD viel gewinnt im Vergleich zu dem, wenn es andersrum ist.
      Stichwort Varianz und so.
      Das glaubst Du nicht ernsthaft oder?
      Klar, glaube ich das ernsthaft. Mache ich mein Geld ohne Showdown, bin ich eben nicht von diesen abhängig und somit weniger varianzanfällig.
      Jemand, der extrem am Showdown gewinnt und im Gegenzug viel ohne Showdown verliert, ist dagegen von seinen Karten abhängig und dementsprechend anfälliger für Varianz.


      Spieler A:

      10 PtBB/100 mit Showdown
      -5 PtBB/100 ohne Showdown


      Spieler B:

      -5 PtBB/100 mit Showdown
      10 PtBB/100 ohne Showdown


      Preisfrage: Wer ist jetzt mehr in den Arsch gekniffen, wenn er mal 10.000 Hände carddead ist und/oder ausgesuckt wird/postflop nichts hittet?


      Klar braucht auch Spieler B ab und an gute Karte, nur über "Ich repräsentiere gute Hände und drücke die anderen raus" geht´s auf Dauer auch nicht.
      Aber die Abhängigkeit von den eigenen Karten ist bei Spieler A größer.
      1. Glaube ich, es macht keinen Unterschie, ob man von den eigenen Karten oder den Karten des Gegners abhängig ist.

      2. Ist PtBB/100 allein keine sinnvolle Maßeinheit in Deinem Beispiel.

      3. Behaupte ich Spieler B ist viel mehr von der Varianz gekniffen ;-).
    • TreterPeter
      TreterPeter
      Bronze
      Dabei seit: 11.05.2007 Beiträge: 3.540
      es ist echt ne stil frage und hat auch beidseitig mit varianz zu tun.

      bsp1: man steht vor der frage einen all-in push zu machen, der angenommenerweise mit FE genau 0 EV hat.

      hier pushen => nonSD+(wegen FE) & SD- (weil man mit FE bei 0 war) & varianz+

      bsp2: man steht vor der frage ein all-in des gegners zu callen, der wieder einen EV von null haben soll.

      hier callem => nonSD=0 (ein fold wäre aber ein nonSD-) & SD- (ein 0-EV-call, d.h. man verlieret mit dem call genau soviel wie man vorher schon gesetzt hatte) & varianz +

      bsp3: man slowplayt ein monster anstatt es durchzubetten. sei wieder der EV=0
      dann nonSD=0 (durchbetten wäre aber nonSD+ wegen folds) & SD+ (man sieht ihn halt immer und ist dann vorne) & varianz=0

      edit:
      hier war der EV immer null, wer hier die (marginalen) +EV entscheidugen richtig trifft, schert sich einen dreck um SD winnigs oder non SD winnigs und erhöht damit seine winrate :)
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