PokerPros "Bread & Butter" wirklich durch CashGames?

    • seewii
      seewii
      Bronze
      Dabei seit: 19.06.2007 Beiträge: 1.999
      Einige der TopStars sind ja immer wieder mal im Rampenlicht ... zu guter letzt auch mal wieder S. Ruthenberg, der mimt einer hervorragenden Leistung die EPT in Barcelona gewonnen hat ... oder J. Strassmann, der grade wieder den FT in London erreicht hat.

      Meine Frage (Vielleicht sind ja auch einige der Pros hier zu finden):
      Verdienen die Pros Ihr eigentliches Geld wirklich mit den CashGames?! Das liest man ja immer öffter wieder nach.
      Gehören SNG´s (in der höheren Kategorie) auch zu den "CashGames" als solches?!
      ... Oder verdienen die Ihr Geld wohl doch hauptsächlich mit dicken Events, Werbeverträgen etc.?!
  • 18 Antworten
    • Knudsen
      Knudsen
      Bronze
      Dabei seit: 19.07.2005 Beiträge: 4.314
      Sngs sind keine Cashgames. Der Grund warum es so viele CG Spieler gibt, ist dass CGs halt immer laufen, Turniere aber nicht.
    • YoungBuck311
      YoungBuck311
      Bronze
      Dabei seit: 13.05.2007 Beiträge: 4.049
      es kommt halt acuh drauf an.

      es gibt auch professionelle turnier only spieler, zb hellmuth

      aber generell gilt für die meisten "stars" dass cashgame ihre sichere einnahmequelle ist. das liegt vorallem acuh daran dass im jahr nicht soo viele majors laufen, bzw zeitaufwendig sind. da zieht sich ein downswing schonmal über mehr als 1jahr hin.
    • seewii
      seewii
      Bronze
      Dabei seit: 19.06.2007 Beiträge: 1.999
      wie hoh schätzt ihr die online vs. livegame varianz ein (wenn die überhaupt so viel online spielen)?!
    • elbarto132
      elbarto132
      Bronze
      Dabei seit: 24.03.2008 Beiträge: 4.622
      wenn gleich gute spieler gegeneinander spielen, im reallife wohl deutlich härter, wenn man mal nen 20k hände downswing hat kann man sich ja ausrechnen wie lange der im rl dauert wenn 20 hände pro stunde gespielt werden ;)
    • spiderbyte71
      spiderbyte71
      Bronze
      Dabei seit: 22.05.2006 Beiträge: 2.416
      ich denke, die versuchen dann die varianz zu verringern durch solche dinge wie "runnung twice" etc. bzw. wird preflop nicht so aggro gespielt, wie online, um einfach die pötte nicht gleich so aufzublähen.
    • tomsnho
      tomsnho
      Bronze
      Dabei seit: 24.11.2006 Beiträge: 7.565
      Original von spiderbyte71
      bzw. wird preflop nicht so aggro gespielt, wie online, um einfach die pötte nicht gleich so aufzublähen.
      Warum nicht? Wenn preflop der Squeeze, die Bluff4bet oder was auch immer in der Situation gut ist, dann wird sie offline genauso gemacht wie online
    • Jan1000
      Jan1000
      Gold
      Dabei seit: 02.08.2006 Beiträge: 955
      Original von tomsnho
      Original von spiderbyte71
      bzw. wird preflop nicht so aggro gespielt, wie online, um einfach die pötte nicht gleich so aufzublähen.
      Warum nicht? Wenn preflop der Squeeze, die Bluff4bet oder was auch immer in der Situation gut ist, dann wird sie offline genauso gemacht wie online
      weisst du denn auch wann nen squeeze oder ne bluff4bet profitabel is?

      tip, der von dir gequotete hat die gründe geposted warum es nicht in dem maße möglich ist.
    • spiderbyte71
      spiderbyte71
      Bronze
      Dabei seit: 22.05.2006 Beiträge: 2.416
      danke jan für die zustimmung. steh ich mit meiner meinung ja nicht alleine. vielleicht ist es aber gar nicht so. wer weiss.

      zudem denke ich, dass viele in livegames eher underrolled spielen, was nicht unbedingt scared money heisst. und da ist man bemüht, etwas die varianz zu verkleinern, auch wenn das manchmal bedeutet, value liegen zu lassen. live ist ja meistens ziemlich soft, da kann man sich das auch erlauben und spart sich nen großen suckout. ist zumindest meine erfahrung.
    • CasparCasparCaspar
      CasparCasparCaspar
      Bronze
      Dabei seit: 27.10.2008 Beiträge: 12
      also da wo ich live spiele ist ne Bluff4Bet auf jeden fall der sicher tod, da fast nur highpairs reraisen...
      ausser evtl Jan am button...
    • Staarrrr
      Staarrrr
      Bronze
      Dabei seit: 08.07.2007 Beiträge: 3.123
      Original von CasparCasparCaspar
      also da wo ich live spiele ist ne Bluff4Bet auf jeden fall der sicher tod, da fast nur highpairs reraisen...
      ausser evtl Jan am button...
      Ja Jan am Button am besten nix glauben, der blufft mich auch andauernd raus!
    • tomsnho
      tomsnho
      Bronze
      Dabei seit: 24.11.2006 Beiträge: 7.565
      Na dann muss man sich halt umstellen - wenn die Leute 3bet-Nits sind und Schiss vor großen Pötten haben dann muss man sie halt lighter 3betten, weil sie eh alles außer QQ+ und AK folden.

      Ich hab ja gesagt, wenn die Situation gut ist - DANN sollte man egal ob off- oder online das und das (egal ob bluff4bet, squeeze, float, trick 17 oder was auch immer) machen. Wenn aufgrund der Spielweise der Gegner Bluff4bets nie profitabel sind (wohl analog zu NL-Microstakes online) dann macht man sie logischerweise auch nicht.

      Wollte nur aussagen, dass das Ziel nicht sein soll Pötte nicht aufzublähen sondern so nahe wie möglich am Optimum zu spielen. Und wenn eine bestimmte Spielweise in einer bestimmten Situation deutlich EV+ ist, dann macht man sie auch egal ob der Pot sich aufbläht oder nicht.
    • spiderbyte71
      spiderbyte71
      Bronze
      Dabei seit: 22.05.2006 Beiträge: 2.416
      natürlich ist das nicht falsch, wie du es beschreibst. NL Poker hat aber nunmal auch den vorteil, dass sich der pot postflop noch sehr schnell aufblähen lässt. sicherlich ist die edge gegen die meisten preflop deutlich, ich denke aber postflop noch deutlicher.
      interessanterweise möchten sich aber viele donks immer gerne den flop ansehen, spielen also limpcall oder raisecall auf ne 3bet. gute spots für bluffbets preflop existieren so gut wie nicht.
    • tomsnho
      tomsnho
      Bronze
      Dabei seit: 24.11.2006 Beiträge: 7.565
      Wissen die Donks wie sie in den 3bet-Pots spielen müssen? Entweder es sind Fit-Or-Fold-Spieler die any Pocket callen und nur bei Set weiterspielen, oder es sind welche die wirklich mit jedem Sch*** mitgehen und so dermaßen showdowngeil sind, dass sie auf einem KQ7-Flop noch ihr T7o bis zum AI runtercallen. Beide Arten von Gegner sind im 3bet-Pot sehr sehr passiv, sodass du sehr gut die Kontrolle haben kannst und eine große EDge auf diese hast. D.h. große Edge bei großen Pötten --> $$$
    • luxxx
      luxxx
      Bronze
      Dabei seit: 21.12.2006 Beiträge: 12.516
      Ich glaube, Pros, die nur durch Turniere ihre Bankroll aufbauen, sind eher in der Minderheit. Aber im Online-Zeitalter werden es mehr und mehr, weil man Online richtig viele Turniere am Tag durchrotzen kann, Multitalbling machts moeglich. Fuer reines Turnierpoker braucht man ausserdem nicht richtig dicke Bankroll. Wenn man regelmaessig alle grossen Turniere (WPT,EPT,Aussie Million, ...) spielen will, braucht man schon fast eine siebenstellige Bankroll (hat Gavin Griffin glaube ich mal in einem Interview gesagt).
    • 2weiX
      2weiX
      Bronze
      Dabei seit: 15.08.2006 Beiträge: 2.116
      die pros die ich kenne (oder die die pros kennen, die ich kenne), verdienen sich ihre "regelmässigen" einkünfte beim cashgame, zumeist online, Stud/8 100/200 und höher. Zumindest in meinem erweiterten (Semi-)Pro-Umfeld wird NLH online nurnoch im Turnier gespielt, cashgame fast garnicht mehr.

      zudem onlineturniere. 109+R, 50k GTD, FTOPS, WCOOP etc.

      der hier: klickme spielt ein hervorragendes Stud/8. Schon ein krasses Gefühl, wenn da ein Kumpel mehrere Monatslöhne innerhallb weniger Minuten einstreicht. Zitat von Matusow an ihn "you're the best I've played on here", nachdem er innerhalb einer Session gegen Matusow und zwei weitere Red-Pros mehr als 50k up war.
    • spiderbyte71
      spiderbyte71
      Bronze
      Dabei seit: 22.05.2006 Beiträge: 2.416
      @tom:

      du hast recht. ganz klar. der aufhänger war die varianz. und größere pötte erhöhen die equity aber auch die varianz. und live spielt man vielleicht mal etwas underrolled und da verzichtet man vielleicht auf etwas equity vor allem preflop.
    • tomsnho
      tomsnho
      Bronze
      Dabei seit: 24.11.2006 Beiträge: 7.565
      Jo gerade als Gelegenheitsspieler wird man öfters schauen die Varianz nicht explodieren zu lassen. Ich wäre bei 1€/2€ live (hab noch nie live gepokert außer mit Freunden wo wir 1 Gummibärchen / 2 Gummibärchen Blinds hatten^^) wohl auch um einiges nittiger als online, obwohl ich da auch regulär NL200 spiele bzw. hin und wieder sogar NL400 shotte.

      Aber die Profis die haben mehr als genug BR, und die möchten jeden EV+Spot natürlich ausnützen und werden (außer bei Ultra-Sky-High-Games wo's um hunderttausende von $ oder € geht) auch eine höhere Varianz in Kauf nehmen.
    • spiderbyte71
      spiderbyte71
      Bronze
      Dabei seit: 22.05.2006 Beiträge: 2.416
      naja. da bin ich nicht unbedingt überzeugt, dass die alle nen solides BRM fahren.