Diskussion zum Thema Luck in Poker

    • Krach-Bumm-Ente
      Krach-Bumm-Ente
      Black
      Dabei seit: 01.05.2006 Beiträge: 10.405
      Hi,
      falls ein anderes Forum besser geeignet ist bitte moven.

      Es geht um Nl. Wollte mal eure Meinung zum Thema Luck im Poker hören. Es wird immer gesagt Longterm blabla...das PRoblem an Longterm ist, dass sich ein DS Longterm nicht ausgleich wird. Er wird zwar immer bedeutungsloser je mehr Hände, aber es ist definitiv nicht garantiert, dass sich der DS durch einen US wieder auf even ausgleichen wird.
      Ich will jetzt nicht über die 4 Stacks die ich in den letzten 3k Händen verloren hab whinen, ich will sie nur als Beispiel nehmen.

      2 mal mit KK vs AA preflop all-in, beide Gegner mit pfr über 8, also eine Hand, die man kaum folden kann. Das hat nichts mit schlechtem Spiel zu tun, das ist reines Pech. Dass ich die nächsten 500k Hände zwei mal mit AA gegen KK nen double up mache bezweifel ich.

      Set over Set. Eine Situation in der man garantiert broke geht. Man kann nicht folden, nicht schlecht spielen (meistens), reines Pech.

      Dumb plays: AA geraist gegen Q7, Q7 callt und der Flop kommt K77. Hier kann der Gegner AK, KQ haben etc und sich, reasonable, vorne sehen. Ne 7 ist eher unwahrscheinlich, wenn dann Quads, was aber auch sehr selten vorkommt und slowgeplayt wird und nicht checkraised. Man verliert hier summa summarum eben auch seinen Stack.

      Das sind, wenns hart auf hart kommt, 4 Stacks in 200 Händen. So einen derben Upswing hat man sehr selten.
      Beeinflusst das Glück also doch mehr als allgemein gesagt wird? Ich glaube, es gibt Spieler, die so viel Pech haben, dass sie es nie in höhere Regionen schaffen werden. Longterm können sich die 4 Stacks ausgleichen, dazu reicht aber ein einziges Menschenleben zeitlich nicht.

      Winning player = lucky player?
  • 145 Antworten
    • Crovax
      Crovax
      Black
      Dabei seit: 10.09.2006 Beiträge: 11.333
      Naja, sicher ist es möglich durch Glück, weitaus mehr in kurzer Zeit zu gewinnen als, wenn man nur stur nach starting Hands Chart spielt.

      Das Problem ist nur, dass man wenn das Glück doch nicht eintritt garnicht erst in den Genus der hohen Gewinne kommt oder alles auch ruck zuck wieder verzockt.

      Bist wenn du Poker als Glücksspiel betreibst halt höheren Swings ausgesetzt und wirst für dein Risiko ab und zu ordentlich belohnt.

      Dass dieses Glück oft ein dickes Loch in die Bankroll eines guten Spielers reisst ist natürlich schon tragisch aber andererseits sind es auch die Spieler von denen ein guter Pokerspieler lebt.

      Wenn wirklich nur gute Spieler am Tisch sitzen schiebt man sich nur die Beträge hin und her und das Casino kassiert fleißig Rake.
    • Maniac81
      Maniac81
      Bronze
      Dabei seit: 02.08.2006 Beiträge: 2.287
      Sei froh, dass du mit KK gegen AA verlierst. Ich hab heute unglaubliche 2 mal hintereinander nen Stack mit AA gegen KK preflop ALL-In verloren. Seine Chancen zu gewinnen liegen irgendwo bei 2 zu 46 und dann 2 mal hintereinander. Sowas ist echt die Härte.
    • Krach-Bumm-Ente
      Krach-Bumm-Ente
      Black
      Dabei seit: 01.05.2006 Beiträge: 10.405
      und nochmal QQ gegen AA und KK vs AA....longterm und so
    • Dustwalker
      Dustwalker
      Bronze
      Dabei seit: 29.07.2006 Beiträge: 5.542
      Original von ChauChau
      Dass ich die nächsten 500k Hände zwei mal mit AA gegen KK nen double up mache bezweifel ich.
      Also cih bezweifel das mal nicht Oo
    • Krach-Bumm-Ente
      Krach-Bumm-Ente
      Black
      Dabei seit: 01.05.2006 Beiträge: 10.405
      jetzt muss es halt schon 3 mal passieren ;)
    • Forexinvestor
      Forexinvestor
      Bronze
      Dabei seit: 11.02.2006 Beiträge: 839
      100% Zustimmung. Du kannst genau nichts machen wenn du kein Glück hast. Viele hier werden das wieder als Blödsinn titulieren. Wenn ich das Wort "Longterm" schon höre.

      2 Pair gegen runner runner flush verloren weil der Idiot halt ein Fisch ist und downcalled. Nur blöderweise sind es immer genau diese Fische die am Tisch die Chipleader sind. Ich hab sicher 8 von 10 mal 2 Pair in letzter Zeit verloren.

      Dann AA gegen irgendwas verloren. Dann am SB mit TT all in weil M schon sehr klein war, alle gefolded vorher, der BB hat QQ genau zu dem Zeitpunkt. Ausgeschieden ohne money. Mit nur 2 von den 3 Händen wäre ich totsicher im money gewesen. Und so geht das Tag für Tag.

      Was genau soll da nicht Pech bzw. Unglück gewesen sein? Ist halt leider nur ein Scheiß Glücksspiel am Ende. Also meine Zustimmung hast du zu deiner These.


      Forex
    • BlackFlush
      BlackFlush
      Global
      Dabei seit: 01.06.2006 Beiträge: 2.879
      pff... Alles ist möglich. Hab mal in 300 Händen auf 1/2 FL 125BB gemacht. An allen Tischen Double UP, das war herrlich.

      Was du beschreibst ist glaub ich sehr normal: Wenn du mit AA nen KK stackst, dann denkst du dir kurz "Ohja, endlich mal nicht weggeluckt" und die Hand ist vergessen. Wenn du andersrum mit KK gegen AA rennst, denkst du "Ach scheiße" und merkst dir die Hand. Alles sehr subjektiv, würde ich sagen.
    • Denz
      Denz
      Bronze
      Dabei seit: 16.01.2005 Beiträge: 15.517
      Original von Maniac81
      Ich hab heute unglaubliche 2 mal hintereinander nen Stack mit AA gegen KK preflop ALL-In verloren. Seine Chancen zu gewinnen liegen irgendwo bei 2 zu 46 und dann 2 mal hintereinander. Sowas ist echt die Härte.
      lol nein er hat ca. 18%

      natürlich extrem ärgerlich sowas: Hatte die letzten Tage 10 Stacks down und ich dachte es geht schon wieder los...dann heute Nachmittag 8 (!!) Stacks up auf NL SH.

      Ich denke gerade wenn man nicht soviel zeit hat und <1000 Hände am Tag spielt kann es schon sein das man durch Pech länger braucht bis man richtiges Geld verdient.

      Im Endeffekt wird man aber nur weiter kommen wenn man in der Lage ist die swings durchzustehen und sein spiel konsequent durchzieht. Genauso schnell wie es runter geht kann es nämlich auch raufgehen nur das wird oft als "normal" angesehen während alles andere als "unglaubliches Pech" gilt.
    • Araklion
      Araklion
      Bronze
      Dabei seit: 17.07.2006 Beiträge: 4.605
      Afaik passiert es circa alle 6000 hände, eigentlich keine große Sache~

      Andererseits hab ich in meinem bisherigen NL-Leben auch stark negative Stats in "Premium-Pocket" Preflop-Allin-Duellen ( Also ich KK/AA vs AA/KK/QQ).

      Andererseits achtet man wohl auch mehr auf solche "offensichtlichen" Anzeichen für Glück/Pech. Wie oft man auf 10000 Hände sein Two Pair am Flop getroffen hat kann man wohl viel schlechter einschätzen.

      Zu der Downswing/Upswing Sache:
      Dass die Upswings weniger stark ausgeprägt sind als die Downswigns sollte auch in der Natur unserer Spielweise liegen.
      Zu einem Downswing reicht es ein paar Stacks durch Suckouts hintereinander zu verlieren ( bei NL zumindest ), was ja doch relativ wahrscheinlich ist wenn man bedenkt wie viele falsche all-in(-call)s die Gegner ( glücklicherweise ) machen.

      Ein wirklich starker Upswing komtm dagegen selten zu stande, da wir durch die tighte Spielweise viel zu selten in Situationen kommen in denen wir unseren Gegner stacken können. Beispiel: Lucky-Twopair vs Aces...wir werden fast immer derjenige mit den Aces sein.
      Trifft der Gegner in so eienr Situation nicht zumindest Twopair gewinnen wir einen kleinen Pot. Dies passiert aber so oft, dass wir es verkraften können uns einmal stacken zu lassen.
      Einen kurzfristiger Upswing besteht aber nunmal nicht aus vielen kleinen Pots. Selbst wenn wir einmal 25 statt den statistischen 20 in Folge gewinnen hat dies kaum Auswirkungen auf unsere Bankroll.
      Verlieren wir dagegen 2 mal innerhalb von 5 solcher Situationen ist der monetäre Verlust deutlich spürbar.

      Zurück zu "unsere" Upswings.
      Es gibt sehr wenige Situationen in denen wir jemanden stacken könnten; vorausgesetzt derjenige hat ein Minimum an Spielverständnis.
      Preflop Allins mit PremiumPockets, Set vs Overpair, Set vs Set, Trips vs Trips, FH vs FH, FLush vs FLush, Straight vs Straight.

      Offensichtlich: In solchen Situationen spielen wir im Normalfall gegen einigermaßen fähige Gegner break-even (unter gleichen Vorraussetzungen sprich Potsize, Boardtextur, Spieler im Pot), solange man nicht einen sehr guten Read auf den Gegner hat.

      Um einen Upswing zu verzeichnen müssen wir also mehrere dieser effiktiven longterm-coinflips hintereinander gewinnen. Nennen wir diese Serie von einen "eingeschränkten Upswing".

      Um tatsächlich einen Upswing zu erleben müssen diese Cinflips in recht schneller Abfolge gewonnen werden, da wir sonst Gefahr laufen durch den restlichen Spielverlauf, sprich Hole Cards; getroffene Flops etc, "reguliert" zu werden.

      Alles in allem bekommen wir also viel seltener die Chance auf einen Upswing. Allein durch die Fülle von Situationen in denen wir einen Suckout kassieren könnten wird ein Downswing wahrscheinlich als ein Upswing, da wir neben einem "regulären " Downswing antürlich auch einen "eingeschränkten Downswing" erleben können.

      Ich schreibe zu viel...

      edit:
      Um noch kurz ein Beispiel zu liefern, dass verschiedene Aspekte von Glück und Pech sich oft ausgleichen.
      Ich hab heute genau 43 mal mit Broadways geraist ( Fixed Limit ), aber nur 7 mal ein Pair getroffen. Dafür hab ich 2 von 4 Flush draws getroffen.
      Hat zwar nicht ganz gereicht um even zu spielen, aber ichw ar doch deutlich näher dran als der erste Wert vermuten lässt.

      PS: Falls ihr euch fragt warum ich das so genau weiß: Ich führe Strichlisten über getroffene Pairs/Sets/Draws/wie oft mein Top bzw. -Overpair hält; einerseits um zu sehen inwiefern negative Sessions aufs Leaks bzw. Pech zurückzuführen sind, andererseits weil es verdammt gut zur Frustbewältigung ist...so hat man immer vor Augen wieviel Glück einem noch bevorsteht bevor man longterm "even" mit dem Schicksal ist ;)
      Solltet ihr auch mal probieren.
    • Penishaubize
      Penishaubize
      Bronze
      Dabei seit: 04.06.2006 Beiträge: 4.882
      Wie lächerlich dieser Thread ist. Wie kann Poker nur aus Glück bestehen? Angenommen es wäre so, wieso gibt es dann signifikante Winningplayer, Losingplayer und eine etablierte Profiszene? Denkt ihr, dass sich ein Winningplayer dadurch auszeichnet, dass er mehr Glück hat? Wieso gibt es denn nur Winningplayer, die sich mit Poker beschäftigen und keine Laien und wie kann Stoxtrader über ein Jahr eine Winrate von 1300$/hr halten?
      Das halte ich empirisch schon für unmöglich, wenn Poker nur aus Glück bestände.
    • agentorange
      agentorange
      Bronze
      Dabei seit: 18.05.2006 Beiträge: 125
      klar isses glückssache.
      das ganze spiel is nix anderes als roullette ohne ne grüne 0.
      wers nich glaubt erklärt mir bitte wie moneymaker je die wsop gewinnen konnte ;P
    • Forexinvestor
      Forexinvestor
      Bronze
      Dabei seit: 11.02.2006 Beiträge: 839
      Original von Araklion
      Afaik passiert es circa alle 6000 hände, eigentlich keine große Sache~

      Andererseits hab ich in meinem bisherigen NL-Leben auch stark negative Stats in "Premium-Pocket" Preflop-Allin-Duellen ( Also ich KK/AA vs AA/KK/QQ).

      Andererseits achtet man wohl auch mehr auf solche "offensichtlichen" Anzeichen für Glück/Pech. Wie oft man auf 10000 Hände sein Two Pair am Flop getroffen hat kann man wohl viel schlechter einschätzen.

      Zu der Downswing/Upswing Sache:
      Dass die Upswings weniger stark ausgeprägt sind als die Downswigns sollte auch in der Natur unserer Spielweise liegen.
      Zu einem Downswing reicht es ein paar Stacks durch Suckouts hintereinander zu verlieren ( bei NL zumindest ), was ja doch relativ wahrscheinlich ist wenn man bedenkt wie viele falsche all-in(-call)s die Gegner ( glücklicherweise ) machen.

      Ein wirklich starker Upswing komtm dagegen selten zu stande, da wir durch die tighte Spielweise viel zu selten in Situationen kommen in denen wir unseren Gegner stacken können. Beispiel: Lucky-Twopair vs Aces...wir werden fast immer derjenige mit den Aces sein.
      Trifft der Gegner in so eienr Situation nicht zumindest Twopair gewinnen wir einen kleinen Pot. Dies passiert aber so oft, dass wir es verkraften können uns einmal stacken zu lassen.
      Einen kurzfristiger Upswing besteht aber nunmal nicht aus vielen kleinen Pots. Selbst wenn wir einmal 25 statt den statistischen 20 in Folge gewinnen hat dies kaum Auswirkungen auf unsere Bankroll.
      Verlieren wir dagegen 2 mal innerhalb von 5 solcher Situationen ist der monetäre Verlust deutlich spürbar.

      Zurück zu "unsere" Upswings.
      Es gibt sehr wenige Situationen in denen wir jemanden stacken könnten; vorausgesetzt derjenige hat ein Minimum an Spielverständnis.
      Preflop Allins mit PremiumPockets, Set vs Overpair, Set vs Set, Trips vs Trips, FH vs FH, FLush vs FLush, Straight vs Straight.

      Offensichtlich: In solchen Situationen spielen wir im Normalfall gegen einigermaßen fähige Gegner break-even (unter gleichen Vorraussetzungen sprich Potsize, Boardtextur, Spieler im Pot), solange man nicht einen sehr guten Read auf den Gegner hat.

      Um einen Upswing zu verzeichnen müssen wir also mehrere dieser effiktiven longterm-coinflips hintereinander gewinnen. Nennen wir diese Serie von einen "eingeschränkten Upswing".

      Um tatsächlich einen Upswing zu erleben müssen diese Cinflips in recht schneller Abfolge gewonnen werden, da wir sonst Gefahr laufen durch den restlichen Spielverlauf, sprich Hole Cards; getroffene Flops etc, "reguliert" zu werden.

      Alles in allem bekommen wir also viel seltener die Chance auf einen Upswing. Allein durch die Fülle von Situationen in denen wir einen Suckout kassieren könnten wird ein Downswing wahrscheinlich als ein Upswing, da wir neben einem "regulären " Downswing antürlich auch einen "eingeschränkten Downswing" erleben können.

      Ich schreibe zu viel...


      Du schreibst hier sehr richtige und wichtige Sachen. Genau so ist es. Und ich hab mir in letzter Zeit sehr viele Gedanken zu diesem Thema gemacht. Das Problem ist doch folgendes. Wenn man so dermaßen viele Fische immer hat in einem Sit'ngo, dann ist doch klar dass einige dieser Fische immer übrig bleiben weil sie sich gegenseitig rauskegeln bzw. eben diejenigen die diese Duelle andauernd gewinnen, sind dann die mit sehr sehr vielen Chips.

      Ich mein das ist ja ein Wahnsinn was ich da auf den Limits wo ich spiele Tag für Tag sehe. All In mit Low Pair, All In mit Flush Draw am Turn, All In mit Q6o oder mit JTo oder downcallen mit Middle Pair bis zum River, downcallen mit gar nichts bis zum River, downcallen bzw. raisen mit Top Pair und 3er Kicker obwohl 4 Leute dabei sind usw. usw. usw. Jede 2 Suit Karten werden gespielt. All In call mit 72 und gewinnt, All In call mit einer OC weil die OC ja so viel Wert ist. Ich kann ja diese Sachen nicht mal alle aufzählen was da für Fische unterwegs sind bei diesen Sit'nGo's. Das wird immer schlimmer als besser. Dann gibts wieder einen der lustig ist und bei jeder Hand All In geht, bei jeder! Der hat dann wieder 10k nach 10 Minuten weil er 3 mal hintereinander dermaßen lucked dass das einem Lotto 6er gleich kommt.

      So jetzt aber zum eigentlichen mir beobachteten Problem für uns tighten und soliden Spielern. Ich schau mir das also ne Zeit lang an. Ich sehe dass es einige raus haut von den Idioten, aber genauso viele scheffeln Chips um Chips. Nach einer halben Stunde ist man automatisch ein Low Stack! Geht ja auch gar nicht anders weil wir ja nur wenig Hände spielen. Wenn man jetzt nicht den Atom Lauf hat und alles trifft und nie weggeluckt wird, dann kann man mit den anderen die von diesen Wahnsinnsaktionen übrig bleiben chiptechnisch doch nie mithalten. Wie sollte das auch möglich sein von der Logik her?? Ich bin sicher von 20 Turnieren 18 mal Low Stack nach 30 Minuten. Ganz normal in meinen Augen als tighter Spieler. Wenn ich nicht eh schon nach 3 Minuten weggeluckt werde, was oft genug passiert.

      Ich hab einfach dermaßen oft das Gefühl dass das ganze einfach kein +EV sein kann. Ich sehe einfach nicht wie. Deswegen sind auch immer die ärgsten Fische Chipleader. Weil sie sich gegenseitig riesige Haufen Chips geben und weil sie viel mehr lucken als unsereins, weil wir ja gar nie Hände spielen mit denen man lucken kann. Oder fast nie. Ich sag dazu ich spiele 5 Dollar Buy Ins SitandGo's. Höher will ich einfach nicht raufgehen obwohl ich von meiner BR könnte.

      Forex
    • Denz
      Denz
      Bronze
      Dabei seit: 16.01.2005 Beiträge: 15.517
      Original von Penishaubize
      Wie lächerlich dieser Thread ist. Wie kann Poker nur aus Glück bestehen? Angenommen es wäre so, wieso gibt es dann signifikante Winningplayer, Losingplayer und eine etablierte Profiszene? Denkt ihr, dass sich ein Winningplayer dadurch auszeichnet, dass er mehr Glück hat? Wieso gibt es denn nur Winningplayer, die sich mit Poker beschäftigen und keine Laien und wie kann Stoxtrader über ein Jahr eine Winrate von 1300$/hr halten?
      Das halte ich empirisch schon für unmöglich, wenn Poker nur aus Glück bestände.
      les genauer: Niemand sagt, dass Poker nur aus glück besteht!
    • osirisdd
      osirisdd
      Bronze
      Dabei seit: 03.08.2006 Beiträge: 1.135
      ich kann dem threadersteller nur beipflichten...habs in einigen anderen threads immer mal wieder angesprochen, und erntete mehr oder weniger das hier übliche gelächter darüber...

      steht ja schließlich alles hier in den artikeln, was man braucht, um winning player zu sein ;)

      ich führ mir immer wieder die - zugegebenermaßen unrealistische, aber das sind die hier ständig erwähnten wahrscheinlichkeiten ja auch, wenn man nicht grad eine million hände betrachtet - situation vor augen, das zehn spieler mit der selben taktik und dem selben spielerischen niveau an einem tisch sitzen...nehmen wir an, jeder spielt nach odds und outs, beherzigt alles, was zum optimalen spiel von nöten ist, usw. > nach der hier vorgestellten theorie sind longterm alle winning player > hm...geht irgendwie kaum...

      okay, dann sind wohl nach der million hände alle break-even, denn glück und pech gleichen sich ja bekanntlich aus, und ansonsten gibts ja spielerisch keine unterschiede > selbst wenn pech und glück dann gleich verteilt wären, hätten zwar alle den gleichen stack, aber der wäre immer noch um einiges geringer als am anfang > denn es gibt immer noch den rake, der regelmäßig jedem abgezogen wird

      ergibt sich die frage: poker nicht vielleicht doch -ev?

      und jetzt bewerft mich mit äpfeln, und legt mir alle strategieartikel ans herz, die ich aufgrund der nicht vorhandenen partypoint-updates momentan nicht mal lesen kann :D
    • crazytalent
      crazytalent
      Black
      Dabei seit: 08.09.2006 Beiträge: 276
      langsam nervst du !

      überall lese ich deinen müll
    • osirisdd
      osirisdd
      Bronze
      Dabei seit: 03.08.2006 Beiträge: 1.135
      sehr konstruktiver beitrag, danke...

      wer gewinnt denn deiner logik nach? der bessere spieler, oder der glücklichere, wenn zehn mann identische strategien an den tag legen?
    • kamikatze123
      kamikatze123
      Bronze
      Dabei seit: 23.03.2006 Beiträge: 533
      http://de.wikipedia.org/wiki/Gesetz_der_gro%C3%9Fen_Zahl


      wenn wir dieses Beispiel auf 100000 Würfe erweitern, würde sich der relative Abstand weiter reduzieren,
      für mein Beispiel gehe ich von einem Wert für den relativen Abstand von 0,001 aus, was mMn realistisch sein dürfte
      die Differenz bei dieser Samplesize zwischen dem mit mehr bzw. weniger Glück macht 2 gewonnene Hände mehr pro 1000 Händen
      bei einem Durchschnittspott von 5 BB sind das 10 BB /1000 oder 1BB/100 , was von vielen bereits als Rate eines Winning Player angesehen wird

      versteht mich bitte nicht falsch, ich bin ebenfalls der Ansicht, dass auch mit weniger Glück jemand Winning Player werden kann, nur ist dafür eben mehr Fleiß, Erfahrung und Können nötig um die selbe Rate zu erreichen
    • Forexinvestor
      Forexinvestor
      Bronze
      Dabei seit: 11.02.2006 Beiträge: 839
      Original von osirisdd
      sehr konstruktiver beitrag, danke...

      wer gewinnt denn deiner logik nach? der bessere spieler, oder der glücklichere, wenn zehn mann identische strategien an den tag legen?

      Sehr richtig alles. Weißt du was ich so komisch finde? Das gewisse Leute das ganze hier immer so verteidigen. Ich mein ich kann es mir nur so vorstellen dass die das von Pokerstrategy wollen das Leute das so verteidigen damit das ganze System so weiterläuft. Es gibt keinen anderen Grund in meinen Augen.

      Jemand soll mir meinen vorherigen Beitrag argumentativ widerlegen. Das wird nicht möglich sein glaub ich. Niemand sagt es geht nur ums Glück, ich sage aber ganz klar dass es welche gibt die mehr Glück haben und welche die weniger Glück haben und die die weniger Glück haben können beim Pokern NIE und NIMMER +EV machen!! Geht ja gar nicht. Da können sie spielen wie die Weltmeister.

      Forex
    • Faustfan
      Faustfan
      Bronze
      Dabei seit: 19.04.2005 Beiträge: 9.481
      Original von Forexinvestor

      Jemand soll mir meinen vorherigen Beitrag argumentativ widerlegen. Das wird nicht möglich sein glaub ich. Niemand sagt es geht nur ums Glück, ich sage aber ganz klar dass es welche gibt die mehr Glück haben und welche die weniger Glück haben und die die weniger Glück haben können beim Pokern NIE und NIMMER +EV machen!! Geht ja gar nicht. Da können sie spielen wie die Weltmeister.

      Forex

      das ist blödsinn und das kann man sehr leicht argumentativ widerlegen.

      du behauptest, man kann ein SnG nicht +EV spielen, weil die fische sich am anfang gegenseitig doubeln. na und? shortstack ist man im vergleich zu den blinds, nicht zu den gegnern. wenn du mit besseren händen pushed, dann wirst du auch öfter gewinnen als die gegner. du bekommst die chips halt erst später. ich habe schon genug SnGs gespielt, auch gegen fische und maniacs, um das beurteilen zu können. wenn man tight spiet, hat man eine edge gegen maniacs.


      und was longterm betrifft:

      natürlich gleicht sich ien downswing nicht aus. nur weil man 5mal in folge AA verliert, heißt das nicht, daß man bald 5mal AA busted. longterm bedeutet nur, daß ein downswing irgendwann an bedeutung verliert. wenn ein winningplayer mit 1BB/100 1 Million hände gespielt hat, dann sind das 10k BB gewinn. wenn er dann zwischendurch mal ienen 300BB downswing hatte, ohne einen entsprechenden upswing danach, dann sind es noch 9700BB, oder 0,97BB/100. die winrate ist also nicht signifikant gesunken, da die gesamtzahl der hände dieses down abfängt.

      ein downswing senkt immer die BR, aber auf dauer eben nicht die winrate. das ist longterm. auszurechnen, wie oft man noch AA busten muß, um den down wieder auszugleichen ist total unnütz und zeugt von unverständnis.