Ackermann verzichtet auf Bonus

    • nosense
      nosense
      Bronze
      Dabei seit: 13.06.2007 Beiträge: 496
      http://wirtschaft.t-online.de/c/16/55/23/92/16552392.html


      Original von Renate Künast
      Harsche Kritik an Ackermann
      Dabei fanden führende Politiker während der Debatte deutliche Worte für Ackermanns Vorstoß und das Gebaren der Banken. Grünen-Fraktionschefin Renate Künast bezeichnete den Verzicht von Ackermann als nicht weitgehend genug. "Dass der überhaupt glaubt, er hat einen Bonus in diesem Jahr verdient", sagte Künast im Bundestag. Ackermann müsse statt dessen "sein gesamtes Gehalt" abgeben.
      Ich weiss nicht ob ich lachen oder weinen soll wenn ich sowas lese ;( Die Grünen avancieren in meinen Augen immer mehr zur Lachnummer

      Dann sowas :


      Einer repräsentativen Forsa-Umfrage zufolge befürworten 43 Prozent der Menschen in Deutschland eine solche Begrenzung der Managerbezüge.
      Ganz ehrlich wie können sich Menschen, die absolut garkeine Ahnung von Management, Unternehmensführung etc. pp, anmaßen bestimmen zu wollen wieviel ein anderer Verdient ? Hallo ?!?! Sind wir hier im Kommunismus oder wat. Ich behaupte doch auch nicht das Müllmänner zu viel verdienen, gehts noch ?!

      Falls mir hier jemand anderer Meinung ist wäre ich gern bereit mir mal vernünftige Argumente durchzulesen und meine Sichtweise zu überdenken aber ich denke das könnte schon schwierig werden :rolleyes:

      mfg
  • 86 Antworten
    • Elazul
      Elazul
      Bronze
      Dabei seit: 29.03.2007 Beiträge: 2.068
      Finde das von Ackerman einen gtuen Schritt in die richtige Richtung, dass alle möglichen Leute einiges zu meckern haben/dies sowieso immer tun, ist klar. Wenn Ackermann jetzt sagen würde, dass er auf sein gesamtes Gehalt verzichte, kämen garantiert Leute, die sagen, er solle lieber noch was draufzahlen.
      Generell bin ich dafür, dass Leute, die viel Verantwortung tragen und viel Arbeit/Stress/... haben, auch ein angemessenes Gehalt kriegen. Irgendwo ist allerdings auch die Grenze und die ist bei manchen wohl überschritten. Insbesondere für den einfachen Durchschnittsverdiener sind solche Gehälter einfach nicht mehr nachvollziehbar. Dadurch entsteht dann diese ganze Sozialneiddebatte.
      Problem ist auch, dass viele Leute einfach nicht ihren Qualifikationen nach angemessen bezahlt werden. Bestes Beispiel dafür sind imo Hochschulprofessoren. Was die für ihr Wissen an Grundgehalt kriegen, ist teilweise lächerlich.
    • domano
      domano
      Bronze
      Dabei seit: 04.08.2006 Beiträge: 6.877
      wasn schwachsinn...
      die deutsche bank hat sich super verhalten bei der ganzen kriese und ist nich wirklich beschädigt worden, und wenn nich aus eigener schuld, deshalb bekomm ich nen hals wenn ackermann dann noch zur sau gemacht wird obwohl auf geld verzichtet.
      genauso geil is der vorschlag einer gehaltsobergrenze, dann gehn die ganzen topmanager ins ausland, deutschland is ja in der hinsicht eh schon nicht besonders attraktiv.
      grade ackermann hätte ohne probleme bei den ganz großen amerikanischen banken unterkommen können.
      aber statt man froh is solche leute zu haben macht man sie zur sau da brauch man sich nich wundern dass leute die ordentlich was draufhaben lieben ins ausland gehn
    • dclauss
      dclauss
      Bronze
      Dabei seit: 05.02.2008 Beiträge: 327
      Original von Elazul
      Finde das von Ackerman einen gtuen Schritt in die richtige Richtung, dass alle möglichen Leute einiges zu meckern haben/dies sowieso immer tun, ist klar. Wenn Ackermann jetzt sagen würde, dass er auf sein gesamtes Gehalt verzichte, kämen garantiert Leute, die sagen, er solle lieber noch was draufzahlen.
      Generell bin ich dafür, dass Leute, die viel Verantwortung tragen und viel Arbeit/Stress/... haben, auch ein angemessenes Gehalt kriegen. Irgendwo ist allerdings auch die Grenze und die ist bei manchen wohl überschritten. Insbesondere für den einfachen Durchschnittsverdiener sind solche Gehälter einfach nicht mehr nachvollziehbar. Dadurch entsteht dann diese ganze Sozialneiddebatte.
      Problem ist auch, dass viele Leute einfach nicht ihren Qualifikationen nach angemessen bezahlt werden. Bestes Beispiel dafür sind imo Hochschulprofessoren. Was die für ihr Wissen an Grundgehalt kriegen, ist teilweise lächerlich.
      Im Sozialwesen/Gesundheitswesen werden schätzungsweise 90% nicht angemessen Ihrer Leistung bezahlt. Intensivschwester z.B. ist nicht nur körperlich sondern auch physisch ein absoluter Knochenjob.

      Meiner Meinung nach sind hohe Gehälter / Boni in Ordnung, solange der Manager den Wert des Unternehmens nachhaltig steigert. Die Frage ist, wie man das messen kann, da sich nachhaltige Entscheidungen erst nach einer gewissen Zeit auswirken.
    • Tonding
      Tonding
      Black
      Dabei seit: 27.01.2005 Beiträge: 3.362
      Renate Künast ist doch nur noch eine Karikatur ihrerselbst.
      Als ob sie in ihrer Zeit als Bundesministerin auch nur auf einen Cent verzichtet hätte wegen der ständig steigenden Staatsdefizite.
    • MadCow
      MadCow
      Bronze
      Dabei seit: 15.09.2006 Beiträge: 1.151
      Arbeitet ein Manager welcher 400 mal mehr verdient als der gewöhnliche Arbeiter auch 400 mal mehr (inkl seines Studiums)?
      Ich vermute nicht. Und deswegen werden Leute immer eine Begrenzung fordern.
      Allerdings sehe ich Sinne der hohen Gehalter im Sinne des Kapitalismus.

      Was ich allerdings nicht verstehe:
      Wieso erhalten Manager eigentlich riesige Abfindungen wenn sie gefeuert werden?

      Abfinderegelungen machen finde ich Sinn bei Arbeitnehmern welche normal verdienen. Damit sie ihren Lebensstandard halten können bis sie einen neuen Job haben.
      Allerdings finde ich diese Regelung für Leute die Millionen verdienen mehr als fragwürdig.

      Vom unterem Mittelstand in die Armut ist deutlich schlimmer als von Superreich zu etwas weniger reich.
    • majorsnake
      majorsnake
      Bronze
      Dabei seit: 20.05.2006 Beiträge: 3.836
      Naja, ich find die hohen Gehälter nicht gut, man sollte irgendwo Grenzen setzen.


      Wenn die hohen Gehälter da sind und die Manager diese rechtfertigen, weil sie so viel Verantwortung haben (was bisweilen ja stimmt), dann sollen sie auch bei Fehlern zur Rechenschaft gezogen werden.


      Und dann nicht so pille palle von 100 000 Euro. Wenn jemand im Jahr 5 Millionen verdient, soll das mehr daran angepasst werden. Wie hoch das sein soll, soll jemand anderes entscheiden.

      Aber naja, Ackermann poliert da nur sein Image auf. Das is imho lächerlich. Frau Künast schwätzt auch nur rum. Beide failen imho.
    • TBone98
      TBone98
      Bronze
      Dabei seit: 25.07.2006 Beiträge: 1.657
      Ich kann ja verstehen, dass viele Menschen einen Neid auf Manager entwickeln, die sehr viel verdienen. Aber das Fordern von Maximalgehältern für Manager ist komplett lächerlich. Man muss gerade in der jetzigen Krise beachten, dass nicht die deutschen Banken der Auslöser waren, aber halt mitgerissen wurden, weil der Geldhandel der Banken untereinander zum erliegen kam.

      Außerdem halte ich generell nichts von Minimal- oder Maximalgehältern. Wir leben in einer freien Marktwirtschaft. Es hat auch noch nie jemand nen MMaximallohn für Fußballer oder Autorennfahrer gefordert, obwohl die teilweise das X-fache von Managern verdienen, damit sie gegen nen Ball oder aufs Gas treten.
    • jerky
      jerky
      Bronze
      Dabei seit: 16.07.2006 Beiträge: 2.957
      ich weiss nicht was sich alle über den ackermann aufregen. er bezieht sein gehalt imo völlig zurecht.

      kuckt euch mal zb. die bestverdienensten hedge-fonds-manager an. james simons verdient 1,7 MRD im jahr, wen interessieren da ackermanns 19 lächerliche millionen.

      frau künast soll sich nicht so aufregen, auch sie bezieht 9000€ unterhalt im monat, für den sie nichtmal offenlegen muss, wofür sie ihn benutzt. irgendwie sollte man sich nicht anmaßen über anderer leute geschäfte zu reden, wenn man selbst dreck am stecken hat.
    • Knuddelviech
      Knuddelviech
      Bronze
      Dabei seit: 28.09.2007 Beiträge: 677
      Original von domano
      wasn schwachsinn...
      die deutsche bank hat sich super verhalten bei der ganzen kriese und ist nich wirklich beschädigt worden, und wenn nich aus eigener schuld, deshalb bekomm ich nen hals wenn ackermann dann noch zur sau gemacht wird obwohl auf geld verzichtet.
      genauso geil is der vorschlag einer gehaltsobergrenze, dann gehn die ganzen topmanager ins ausland, deutschland is ja in der hinsicht eh schon nicht besonders attraktiv.
      grade ackermann hätte ohne probleme bei den ganz großen amerikanischen banken unterkommen können.
      aber statt man froh is solche leute zu haben macht man sie zur sau da brauch man sich nich wundern dass leute die ordentlich was draufhaben lieben ins ausland gehn
      jo die hams alle derbe drauf vor allem in amerika.......und wenn jemand gefeuert wird und dann mehrere k abfindung bekommt , naja ob das so korrekt ist und jetzt vor allem wenn der steuerzahler da noch für aufkommen muss.

      irgendwo muss mal schluss sein
    • dersl88
      dersl88
      Bronze
      Dabei seit: 09.02.2007 Beiträge: 3.821
      Original von domano
      wasn schwachsinn...
      die deutsche bank hat sich super verhalten bei der ganzen kriese und ist nich wirklich beschädigt worden, und wenn nich aus eigener schuld, deshalb bekomm ich nen hals wenn ackermann dann noch zur sau gemacht wird obwohl auf geld verzichtet.
      genauso geil is der vorschlag einer gehaltsobergrenze, dann gehn die ganzen topmanager ins ausland, deutschland is ja in der hinsicht eh schon nicht besonders attraktiv.
      grade ackermann hätte ohne probleme bei den ganz großen amerikanischen banken unterkommen können.
      aber statt man froh is solche leute zu haben macht man sie zur sau da brauch man sich nich wundern dass leute die ordentlich was draufhaben lieben ins ausland gehn
      rautiert


      Original von dclauss
      Im Sozialwesen/Gesundheitswesen werden schätzungsweise 90% nicht angemessen Ihrer Leistung bezahlt.
      Angebot und Nachfrage!


      Original von dclauss
      Meiner Meinung nach sind hohe Gehälter / Boni in Ordnung, solange der Manager den Wert des Unternehmens nachhaltig steigert. Die Frage ist, wie man das messen kann, da sich nachhaltige Entscheidungen erst nach einer gewissen Zeit auswirken.
      Wenn du 3 mal mit Aces preflop AI gehst und 3 mal verlierst, bist du dann auch direkt ein schlechter Spieler?
      Wirtschaft ist die Pokern. Kein Mensch kann in die Zukunft blicken, auch nicht jemand mit enorm hohen Gehältern. Dennoch muss (und soll!) ein Manager auch Risiken eingehen - die am Ende natürlich failen können. Dass er dadurch ein schlechter Manager ist oder gar jemand anderes anders/besser in der gleichen Situation gehandelt hätte ist überhauptnicht damit gesagt.


      Original von majorsnake
      Wenn die hohen Gehälter da sind und die Manager diese rechtfertigen, weil sie so viel Verantwortung haben (was bisweilen ja stimmt), dann sollen sie auch bei Fehlern zur Rechenschaft gezogen werden.
      Gleiches Problem wie oben. Fehler gehören dazu, sowas hätte nur zur Folge, dass jeder direkt zu ner Nit wird. Weniger Investition, Innovation etc.


      Original von MadCow
      Was ich allerdings nicht verstehe:
      Wieso erhalten Manager eigentlich riesige Abfindungen wenn sie gefeuert werden?
      Weil sie ohne diese Abfindungen sie diesen Job vermutlich erst gar nicht antreten würden. Natürlich kann man Abfindungen vom Staat begrenzen, hat halt zur Folge, dass wir nicht mehr die besten Kräfte bekommen, da diese dann halt ins Ausland gehen.
    • Rebo
      Rebo
      Bronze
      Dabei seit: 29.12.2006 Beiträge: 2.757
      Original von dclauss
      Original von Elazul
      Finde das von Ackerman einen gtuen Schritt in die richtige Richtung, dass alle möglichen Leute einiges zu meckern haben/dies sowieso immer tun, ist klar. Wenn Ackermann jetzt sagen würde, dass er auf sein gesamtes Gehalt verzichte, kämen garantiert Leute, die sagen, er solle lieber noch was draufzahlen.
      Generell bin ich dafür, dass Leute, die viel Verantwortung tragen und viel Arbeit/Stress/... haben, auch ein angemessenes Gehalt kriegen. Irgendwo ist allerdings auch die Grenze und die ist bei manchen wohl überschritten. Insbesondere für den einfachen Durchschnittsverdiener sind solche Gehälter einfach nicht mehr nachvollziehbar. Dadurch entsteht dann diese ganze Sozialneiddebatte.
      Problem ist auch, dass viele Leute einfach nicht ihren Qualifikationen nach angemessen bezahlt werden. Bestes Beispiel dafür sind imo Hochschulprofessoren. Was die für ihr Wissen an Grundgehalt kriegen, ist teilweise lächerlich.
      Im Sozialwesen/Gesundheitswesen werden schätzungsweise 90% nicht angemessen Ihrer Leistung bezahlt. Intensivschwester z.B. ist nicht nur körperlich sondern auch physisch ein absoluter Knochenjob.

      Meiner Meinung nach sind hohe Gehälter / Boni in Ordnung, solange der Manager den Wert des Unternehmens nachhaltig steigert. Die Frage ist, wie man das messen kann, da sich nachhaltige Entscheidungen erst nach einer gewissen Zeit auswirken.
      :D :D :D :D
      aber an sich hast du natürlich recht, pflegepersonal ist praktisch immer unterbezahlt
    • Rinerd2
      Rinerd2
      Bronze
      Dabei seit: 18.03.2007 Beiträge: 968
      Original von TBone98
      Es hat auch noch nie jemand nen MMaximallohn für Fußballer oder Autorennfahrer gefordert, obwohl die teilweise das X-fache von Managern verdienen, damit sie gegen nen Ball oder aufs Gas treten.
      Salary Cap
    • Merlinius
      Merlinius
      Platin
      Dabei seit: 30.06.2006 Beiträge: 3.519
      Original von TBone98
      Außerdem halte ich generell nichts von Minimal- oder Maximalgehältern. Wir leben in einer freien Marktwirtschaft. Es hat auch noch nie jemand nen MMaximallohn für Fußballer oder Autorennfahrer gefordert, obwohl die teilweise das X-fache von Managern verdienen, damit sie gegen nen Ball oder aufs Gas treten.
      1. nein, tun wir nicht

      vor allem bei den gehältern, um die es in der mindestlohndebatte geht, greifen ungefähr alle sozialen verzerrungen, die man sich vorstellen kann. das hat rein gar nichts mit dem freien markt mehr zu tun. und die frage nach dem mindestlohn ist kein duell zwischen freiem marktgleichgewicht vs. verzerrtes gleichgewicht, sondern verzerrtes gleichgewicht I vs. verzerrtes gleichgewicht II.

      2. bei managergehälter haben wir allerdings einen ziemlich freien markt und hier muss man ganz genau überlegen, inwiefern man als staat überhaupt eingreifen kann. wir sind heutzutage schließlich in sehr freiem internationalem wettbewerb und bei den summen, um die es geht, sind die mobilitätsbarrieren auch sehr gering. wir befinden uns in einem großen internationalen markt, und ob man das gut findet oder nicht, man muss die konsequenzen im auge behalten, die aus solchen eingriffen entstehen. wer weiß, wo die deutsche bank heute stünde, wenn sie nen 500.000 Euro Manager gehabt hätten und Josef Ackermann in den USA seine millionen verdienen würde. die deutsche bank ist ziemlich gut davongekommen und gerade die aktuelle krise zeigt doch, wie ernst die konsequenzen sind, wenn fehler passieren. so schnell wie da ein paar milliarden draufgehen durch schlechtes management, beweist doch, dass man es sich nicht ohne weiteres erlauben kann, die top-führungskräfte fallen zu lassen.
    • Merlinius
      Merlinius
      Platin
      Dabei seit: 30.06.2006 Beiträge: 3.519
      also versteht mich nicht falsch. ich bin zwar wirtschaftlich liberal eingestellt, aber ich sehe durchaus die notwendigkeiten staatlicher eingriffe. ich bin z.b. auch für den mindestlohn, aber das ist ein anderes thema. auch wenn ich gegen eine deckelung der managergehälter bin - zumindest in der form, wie es manche gegenwärtig fordern -, muss man natürlich aufpassen, dass die demokratische ordnung nicht gefährdet ist, und wenn astronomische gehälter ungerechtfertigt aufgrund einer grundsätzlichen verzerrung im gehaltsfindungsprozess zustande kommen, unter denen letztendlich alle leiden (konsumenten, aktionäre etc.), muss man selbstverständlich handeln. aber derzeit sehe ich weder einen sehr akuten handlungsbedarf in deutschland, noch überhaupt die handlungsmöglichkeit, die wir als einzelnes land haben. wenn wir als einzelnes mitglied eines deutlich größeren wirtschaftsraums aus der reihe tanzen, wird es meiner meinung nach mehr schaden als nutzen bringen.
    • MadCow
      MadCow
      Bronze
      Dabei seit: 15.09.2006 Beiträge: 1.151
      Original von dersl88
      Original von MadCow
      Was ich allerdings nicht verstehe:
      Wieso erhalten Manager eigentlich riesige Abfindungen wenn sie gefeuert werden?
      Weil sie ohne diese Abfindungen sie diesen Job vermutlich erst gar nicht antreten würden. Natürlich kann man Abfindungen vom Staat begrenzen, hat halt zur Folge, dass wir nicht mehr die besten Kräfte bekommen, da diese dann halt ins Ausland gehen.
      ich finde das Konzept der Abfindung für solche Leute grundsätzlich falsch.
      "Du hast scheisse gebaut und bist gefeuert, aber nimm noch die 20 Millionen Abfindung als Belohnung."

      Ich finde das mindert etwas die Motivation gute Arbeit zu leisten.

      Die gesparte Abfindung kann man von mir aus in ein erhöhtes Gehalt oder Bonuse stecken. Das sollte eigentlich genauso die guten Kräfte anlocken.
      Wenn sie nur kommen wenn sie statt besserem Gehalt eine höhere Abfindung wollen, würde ich daran zweifeln ob diese Person überhaupt die richtige für den Job ist.
    • Tiltberger
      Tiltberger
      Bronze
      Dabei seit: 23.06.2005 Beiträge: 28.156
      Original von MadCow
      Arbeitet ein Manager welcher 400 mal mehr verdient als der gewöhnliche Arbeiter auch 400 mal mehr (inkl seines Studiums)?
      Ich vermute nicht. Und deswegen werden Leute immer eine Begrenzung fordern.
      ja aber niemand denkt daran dass topmanager oft für die arbeitsplätze hunderter verantwortlich sind und bei falschen entscheidungen alle den job verlieren könnten... Ich finde es ok dass manche Menschen mit besonderen Talenten/Glück/Zielstrebigkeiten wesentlich mehr verdienen als anderen...

      Wenn man kürzt dann wohl mal im Fußball oder der Formel 1...
    • DiscoD
      DiscoD
      Bronze
      Dabei seit: 11.02.2006 Beiträge: 1.357
      Salary Cap wird mMn nicht kommen. Im Sport werden Mrd umgesetzt und die Sportler sind nunmal die Protagonisten.
      Zum Thema: Rumheulen tun nur die unter euch die mit ihrem verschissenen Soziologie-Studium später Hartz4 beziehen.
      Als ob ein Ackermann nicht 19 Mio im Jahr wert wäre :rolleyes:
      Mußt dich halt entscheiden: Arbeit (+Kohle) oder Leben ? Der Vater meiner Ex war Top-Manager bei HapagLloyd. Sie kannte ihn so gut wie gar nicht. So ist das eben.
    • MadCow
      MadCow
      Bronze
      Dabei seit: 15.09.2006 Beiträge: 1.151
      Original von seeberger
      ja aber niemand denkt daran dass topmanager oft für die arbeitsplätze hunderter verantwortlich sind und bei falschen entscheidungen alle den job verlieren könnten... Ich finde es ok dass manche Menschen mit besonderen Talenten/Glück/Zielstrebigkeiten wesentlich mehr verdienen als anderen...

      Wenn man kürzt dann wohl mal im Fußball oder der Formel 1...
      Naja man sollte auch an Ärtze, Krankenschwestern, Pfleger etc. denken
      In den Krankenhäusern arbeiten Menschen oft genausoviel wie Topmanager, tragen eine unglaublich hohe Verantwortung und verdienen oft nicht sehr viel.
      Lehrer wären ein weiteres Beispiel.

      Die Gehälter im Sport finde ich nicht so tragisch. Wenn Sportler zuviel gezahlt wird und das dem Verein schadet ist das höchstens ein Problem für die Fans aber nichts von schwerwiegender Bedeutung für das Leben von Menschen.
      Ausserdem wird der Steuerzahler nie einschreiten müssen weil ein Fussballclub oder Formel 1 Team wegen inkompetenz der überbezahlten Sportler pleite geht.
    • nordrabe
      nordrabe
      Bronze
      Dabei seit: 03.08.2006 Beiträge: 1.183
      Original von MadCow
      ...wird der Steuerzahler nie einschreiten müssen weil ein Fussballclub oder Formel 1 Team wegen inkompetenz der überbezahlten Sportler pleite geht.
      Lol, you really got it!!!