Stop-Loss-Limits für SSS

    • MeiBra
      MeiBra
      Bronze
      Dabei seit: 12.03.2005 Beiträge: 849
      Ich habe mal eine Frage an die erfahrene SSS-Gemeinde. Nach dem lesen des Strategie Artikels Stop-Loss-Limits - Rettungsanker setzen, stellt sich mir die Frage, welches Buy-in Limit ich mir wohl für SSS setzen soll.

      Für No-Limit und Pot Limit liegt das Stop-Loss-Limit bei drei Buy-ins für einen Tisch und bei fünf Buy-ins für eine ganze Session, wenn du nicht gerade extremes Multitabling betreibst. Die Grenze verschiebt sich ebenfalls weiter, wenn du die Shortstackstrategie spielst.

      Soweit der Artikel. Extremes Multitabling habe ich nicht vor, aber die Grenze verschiebt sich halt für SSS. Da ich in früheren Zeiten schon mal große Teile meiner BR beim tilten versenkt habe würde ich meinen ich setze die Grenze für mich bei 4 Buy-ins am Tisch und 7 Buy-ins für eine Session. Wobei ich halt maximal 4 Tische spielen will und zwischen 1 und 3 Stunden pro Sitzung.
      Ist das realistisch? Ich habe nämlich noch keine genaue Vorstellung davon, wie häufig man seinen Stack wohl verlieren wird.
      Dann wäre natürlich auch noch interessant zu erfahren, ob ihr mit 600BB für das nächste Limit komform geht, oder Aufgrund der höheren Swings beim SSS eher für 700BB plädieren würdet?
      Ein paar gutgemeinte Ratschläge zu diesem Thema währen sehr hilfreich, Vielen Dank im voraus. :)
  • 14 Antworten
    • Kick4Ass
      Kick4Ass
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 04.05.2007 Beiträge: 17.078
      Ich halte das so, das ich wenn ich 2 Limits spiele für das höhere 3 Stack und das niedrige 5 Stacks ansetze.
    • Kaelas
      Kaelas
      Bronze
      Dabei seit: 28.10.2007 Beiträge: 1.673
      Ich setze mir kein Limit, da ich während einer Session einfach keinen Überblick über meine BR habe - ich höre auf, sobald ich merke, dass ich genervt bin oder dass ich Fehler mache.

      Ich halte es auch für nicht gut, wenn man während der Session ständig auf die BR starrt - beim Shortstacken verlierst schon mit schöner Regelmäßigkeit 5-6 Stacks und das geht dann auch wieder rauf.
    • c0yber
      c0yber
      Global
      Dabei seit: 22.09.2007 Beiträge: 707
      Setze dir lieber ein Stop - Loss Limit bei deinen Fehlern. Zum Beispiel kannste nach 3 groben Fehlern mal ne Pause machen. Ist, finde ich, viel sinnvoller, da SSS doch sehr varianzlastig ist.
    • Deidara
      Deidara
      Bronze
      Dabei seit: 30.05.2007 Beiträge: 5.157
      Also solange ich weis, dass ich mein a-game spiele, spiele ich immer weiter, auch wenn ich 10+ stacks droppen würde....und 30 stacks BRM ist shice für die SSS, ich würd min. 40 stacks nehmen und dann ab NL 200 min 50 oder mehr stacks nehmen
    • MeiBra
      MeiBra
      Bronze
      Dabei seit: 12.03.2005 Beiträge: 849
      @ Kick4Ass - hört sich nach BSS an.

      @ Kaelas - ich würde nicht unbedingt die BR im Auge behalten wollen. Ich dachte ich lege mir einen passenden Stapel Chips hin und sobald ein voller Stack verloren geht, leg ich einen Chip beiseite. Und aufhören sobald ich genervt bin, wäre natürlich auch sinnvoll.

      @ c0yber - Aufhören, wenn ich merke ich mache Fehler fällt schwer, da ich Fehler eher selten "bemerke". Aber da wird dann vermutlich das Handforum gute Dienste leisten.

      @ Deidara - Von solcher Nervenstärke träume ich auch immer, bin davon aber noch weit entfernt.

      Die Hinweise auf die Varianz und die Menge der verlustig gehenden Stacks sind aber schon gute Anhaltspunkte, um mir ein besseres Bild von der Angelegenheit machen zu können. Vielen Dank dafür.
    • OldIndian
      OldIndian
      Bronze
      Dabei seit: 09.08.2006 Beiträge: 1.798
      Original von Deidara
      Also solange ich weis, dass ich mein a-game spiele, spiele ich immer weiter, auch wenn ich 10+ stacks droppen würde....und 30 stacks BRM ist shice für die SSS, ich würd min. 40 stacks nehmen und dann ab NL 200 min 50 oder mehr stacks nehmen
      #2

      wobei man wohl auf den unteren limits mit 30 stacks aufsteigen kann :)
    • Kaelas
      Kaelas
      Bronze
      Dabei seit: 28.10.2007 Beiträge: 1.673
      Original von MeiBra
      @ Kaelas - ich würde nicht unbedingt die BR im Auge behalten wollen. Ich dachte ich lege mir einen passenden Stapel Chips hin und sobald ein voller Stack verloren geht, leg ich einen Chip beiseite.
      Das problem, dass du dabei kriegen wirst, ist die Tatsache, dass du innerhlab kurzer Zeit auf nen gutes Stück mehr Tische ausweichen wirst. (behaupte ich einfach mal und wird denke ich auch so kommen) - und dann fressen auch die blinds viel auf und du verlierst selbst damit den überblick über deine aktuelle BR - darum hab ich das auch ganz aufgegeben während des spielens auch nur drüber nachzudenken. Fehler sind der bessere anhaltspunkt und zu beginn ist auch ein zeitlimit nicht schlecht, um die gespielten Hände nochmal durchzuschauen und nach Fehler zu suchen.
    • Kick4Ass
      Kick4Ass
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 04.05.2007 Beiträge: 17.078
      @Meibra,

      Nein SSS.

      Stammlimit NL10 zum angewöhnen NL20. Werd ich zu arg gebeutelt, ist Schluss.

      Ist besser für mich und besser für meine BR.

      Limitaufstieg würde / mache ich persönlich bei 40 Stacks, bei 25 würde ich wieder runtergehen.
      Die BR für NL20 habe ich schon lange, aber Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.


      Das ist halt so meine persönliche Festlegung. Ich richte mich da auch nicht nach meiner Gesamt BR sondern an anderen Umständen, wie

      Fühle ich mich wohl und sicher, komme ich mit länger anhaltenden Verlusten klar etc.

      Das mir alles wichtiger.

      Ist ja ein Hobby
    • OldIndian
      OldIndian
      Bronze
      Dabei seit: 09.08.2006 Beiträge: 1.798
      aufstieg von NL10 auf NL25 hab ich mit 30 stacks gemacht und nicht bereut :)

      von NL25 auf NL50 bin ich mit 36,5 stacks, und nachdem es 1k hände erstma gut lief, hab ich die anschließenden ~2,5k nur auf die fresse bekommen und bin mit 26,5 stacks wieder runter...

      hätte durchaus noch auf dem limit bleiben können mMn, aber wie kick4ass schon sagte, gibts da halt noch andere faktoren...

      ich hab bei mir gemerkt, dass aus meiner BR ganz schnell scared money wurde und dadurch bin ich dann lieber wieder runter, denn sobald man merkt, dass man nicht mehr sein A-game spielt, macht es wenig sinn auf einem limit zu bleiben...

      das gleiche gilt übrigens auch für ne session :P

      mir persönlich ist es relativ egal, ob ich in einer session im + oder - bin, solange ich meine entscheidungen gut finde :D
    • MeiBra
      MeiBra
      Bronze
      Dabei seit: 12.03.2005 Beiträge: 849
      @ Kaelas - Mir ist noch nicht ganz klar, was mich dazu bewegen sollte auf mehr Tische auszuweichen?

      @ Kick4Ass - Über den Limitwechsel denke ich da bereits ähnlich. Also das ich vermutlich die Tische der Limits gleichzeitig spielen werde. Das hat im FL bisher ganz gut geklappt, ohne das man dabei zu nervös geworden wäre.
    • OldIndian
      OldIndian
      Bronze
      Dabei seit: 09.08.2006 Beiträge: 1.798
      Original von MeiBra
      @ Kaelas - Mir ist noch nicht ganz klar, was mich dazu bewegen sollte auf mehr Tische auszuweichen?

      spiel soviele tische wie du schaffst...wenn du dich anfängst zu langweilen, nimmste noch einen dazu usw. ;) irgendwann wirst du bei vielen deiner entscheidungen derart sicher sein, dass du 12+ tische zocken wirst ;)

      @ Kick4Ass - Über den Limitwechsel denke ich da bereits ähnlich. Also das ich vermutlich die Tische der Limits gleichzeitig spielen werde. Das hat im FL bisher ganz gut geklappt, ohne das man dabei zu nervös geworden wäre.

      lese ich oft hier im forum, mir ist das zu kompliziert :P aber dagegen sprechen tut nichts ;)
    • MeiBra
      MeiBra
      Bronze
      Dabei seit: 12.03.2005 Beiträge: 849
      Naja, ich sehe mich nicht an mehr als 4 Tischen gleichzeitig spielen. Dazu fehlt mir vermutlich die Koordination. Liegt vielleicht am fortgeschrittenen Alter, oder auch daran, daß ich meine Gegner gerne beobachte...
      Und die Sicherheit in den Entscheidungen, fehlt mir wohl noch lange genug, um auch diesen Faktor auszuschließen. :)
    • MFR
      MFR
      Silber
      Dabei seit: 29.08.2007 Beiträge: 1.967
      Ist ja auch kein Muss, nur langweilen sich halt viele wenn sie die ganze Zeit nur folden muessen, und um dann nicht aus Langeweile doch mal einige Hände zu spielen, die keine gute Gewinnaussicht haben, spielt man dann halt mehrere Tische gleichzeitig. Beim Aufstieg hängt es halt wirklich davon ab, ob du in deiner Komfortzone spielst oder nicht, wenn du merkst dir tun die Verluste zu weh spiel tiefer. Wenn du mit scared money spielst, kannst du einfach nicht dein bestes Spiel spielen. Und aufhören würde ich auch von deiner Konzentratiosfähigkeit abhängig machen und halt ob du schlechte Entscheidungen triffst. Man erkennt zwar nicht alle seine Fehler, aber bei mir kommen immer wieder Entscheidungen vor, die ich fast schon in dem Moment, in dem ich sie treffe, als schlecht ansehe, und nicht nur in Fällen, in denen ich die Hand dann verloren habe.
    • MeiBra
      MeiBra
      Bronze
      Dabei seit: 12.03.2005 Beiträge: 849
      Nun denn und wie dem auch sei. Ich wünsche mir halt eine einfache Methode, mit der ich mich gezielt im Zaum halten kann, ohne mich auf meine Intuition oder mein Gefühl oder sonstiges zu verlassen. So sollte man nicht Pokern und so sollte man dann wohl auch nicht seine BR führen ^^ :D

      Hört sich natürlich hart an, ist aber klar nicht so gemeint. Aber wenn es doch so schön klare Regeln für den Beginn des Pokertraums gibt, dann wäre doch bei so einem Thema eine weitere Regel durchaus angebracht. Immerhin geht es ja darum nicht gleich wieder Pleite dazustehen.