Wie soll man auf den Beginnertischen bei Party Poker spielen ?

    • Confrere
      Confrere
      Bronze
      Dabei seit: 26.02.2005 Beiträge: 1.123
      Ich habe mittlerweile einige Pokerseiten ausprobiert und kann dort auf dem Limit 0.50/1.00 erfolgreich spielen. Nur bei Party Poker verliere ich regelmäßig.
      Auf Party Poker wird m.E. besonders verrückt gespielt. Offenbar komme ich mit dieser Spielweise nicht klar. Was mache ich falsch?
      In meiner Statistik fällt mir auf, dass ich gerade mit den Premiumhänden AKo, AQo und sogar KK viel Geld verliere. OK - die Statistik umfasst noch nicht genügend Hände und ist mathematisch gesehen nicht aussagekräftig genug.

      Mir stellt sich die Frage: "Wie spielt man an einem typischen Party Poker Tisch mit einigen loose-passive Spielern und 1-2 Maniacs am Tisch?"

      @Korn - Dominik
      Dominik irgendwo hier im Forum hast du gepostet, dass man auf Party Poker seine Premiumhände bis zum River durchbetten solle, weil ja sowieso alle mit Trash bis zum River mitgehen.

      Ich wage mal die Behauptung, dass die Premiumhände an diesen Tischen gar nicht so profitabel sind.

      Beispiel 1: KK, QQ
      Auf Partypoker gibt es offenbar viele Spieler die jedes Ass spielen. Auch mit A2o in early Position wird bis zum River gegangen. Das macht eine Hand wie KK unprofitabler als an "normalen" Tischen. Du kriegst den Typen mit A2 nicht zum folden und sobald ein Ass fällt, kannst Du bei vielen Gegner sicher sein, verloren zu haben.

      Beispiel 2: AKo, AQo
      Hier ist es ähnlich. Leute mit Backdoor Flushs, Gutshot Straights folden nicht sondern spielen bis zum River. Bei nur einem solcher Gegner kann man sich freuen. Spielen aber 3-4 Gegner damit bis zum River erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass einer seine Karte(n) trifft.

      Ich behaupte, dass die genannten Premiumhände an diesen Tischen weniger profitabel (wenn überhaupt!) sind als an "normalen" Tischen, an denen die Gegner auch den "Fold-Button" kennen.

      Mir macht das Spielen an diesen Tischen bei Party Poker keinen Spaß.
      Die richtige Strategie ist m.E. hier aber mehr auf Straights und Flushs zu spielen. Das beinhaltet, dass man sich nicht strikt an die Starting-Hands hält.
      Vielleicht ist das sogar unprofitabel! Vielmehr sollte man m.E. auch aus early Position suited Hands wie 98s, möglicherweise sogar 98o spielen.

      Kurz und knapp: Ich stelle die Frage, ob es nicht vielleicht unprofitabel ist, sich strikt an die Starting Hands Tabelle von Korn zu halten. Nochmal erwähnt: Ich spreche hier nur von dem typischen Beginnertisch bei Party Poker mit einigen loose-passive Spielern und 1-2 Maniacs am Tisch.
  • 7 Antworten
    • error
      error
      Bronze
      Dabei seit: 22.01.2005 Beiträge: 403
      wie viele hände hast du auf party gespielt ? 100k?200k?
      wenn weniger vermute ich einfach mal das du an selektiver wahrnehmung leidest
      (nix schlimmes, tun wir alle, is aber nich gut fürs pokern)

      das startinghands chart ist nahezu optimal VOR ALLEM für die beginner tables
      und das man mit KK bei 5 leuten nach dem gecappten preflop und einem flop von Axx nicht bis zum river durchcappt sollte jeder mit einem kleinen wenig nachdenken selber begreifen

      nix gegen dich aber langsam nerven die anfänger die nach ihrem ersten ds die pokertheorie neu erfinden wolln


      so long
    • muLLi
      muLLi
      Bronze
      Dabei seit: 19.01.2005 Beiträge: 334
      WORD !!!
    • Zircon
      Zircon
      Bronze
      Dabei seit: 01.02.2005 Beiträge: 462
      Original von Confrere

      In meiner Statistik fällt mir auf, dass ich gerade mit den Premiumhänden AKo, AQo und sogar KK viel Geld verliere. OK - die Statistik umfasst noch nicht genügend Hände und ist mathematisch gesehen nicht aussagekräftig genug.

      Wie viele Hände denn?? Wenn Du nicht genügend Hände gespielt hast und somit wie Du auch schreibst nicht aussagekräftig, dann ist eben deine Aussage bedeutungslos.

      Original von Confrere


      @Korn - Dominik
      Dominik irgendwo hier im Forum hast du gepostet, dass man auf Party Poker seine Premiumhände bis zum River durchbetten solle, weil ja sowieso alle mit Trash bis zum River mitgehen.
      Das ist sicherlich aus dem Zusammenhang gerissen und so wie Du das interpretieren möchtest auch sicherlich falsch.


      Original von Confrere


      Ich wage mal die Behauptung, dass die Premiumhände an diesen Tischen gar nicht so profitabel sind.
      Das ist 100% falsch. Ich kann mal meine Winrate der Premiumhände von den Beginnertischen posten, wenn es Dich interessiert. Wenn Du mit Ihnen Verlust machst, dann spielst Du definitiv schlecht (oder Du hast noch wenig gespielt).

      Original von Confrere


      Kurz und knapp: Ich stelle die Frage, ob es nicht vielleicht unprofitabel ist, sich strikt an die Starting Hands Tabelle von Korn zu halten. Nochmal erwähnt: Ich spreche hier nur von dem typischen Beginnertisch bei Party Poker mit einigen loose-passive Spielern und 1-2 Maniacs am Tisch.
      Die Antwort: Strikt an die Starting Hands Tabelle von Korn zu halten ist definitiv profitabel (gerade an den Beginnertischen bei Party Poker).

      Ich denke meine Kommentare sind für Dich unbefriedigend. Denke bitte trotzdem mal darüber nach.

      Beste Grüsse.
    • Confrere
      Confrere
      Bronze
      Dabei seit: 26.02.2005 Beiträge: 1.123
      Original von error
      das startinghands chart ist nahezu optimal VOR ALLEM für die beginner tables
      Woher weißt du das?

      Original von error
      und das man mit KK bei 5 leuten nach dem gecappten preflop und einem flop von Axx nicht bis zum river durchcappt sollte jeder mit einem kleinen wenig nachdenken selber begreifen
      Ich behaupte, dass KK und auch AKo an den genannten Tischen bereits vor dem Flop unprofitabler sind als an tighten Tischen. Ich finde das auch sehr logisch.

      Original von error
      nix gegen dich aber langsam nerven die anfänger die nach ihrem ersten ds die pokertheorie neu erfinden wolln
      so long
      Wenn ich ein Profi wäre, müsste ich das hier nicht posten. Allerdings habe ich ja schon mal sowas wie Anpassung der Starting Hands an die Gegner gehört.
      Wenn die Premiumhände nicht so profitabel sind (oder sein sollten), dann muss das Geld doch durch Straights und Flushs reinkommen. Auch das finde ich sehr logisch. Für mich stellt sich also die Frage, ob man in early position nicht z.B. ein Blatt wie 98s spielen sollte.
    • BUSSIBAER
      BUSSIBAER
      Bronze
      Dabei seit: 08.04.2005 Beiträge: 212
      die wahrscheinlichkeit dass du den pott gewinnst nimmt bei den premiumhaenden bei mehreren gegnern halt ab,
      aber ist wohl groeßer als bei den normalen haenden.

      und wenn du dann mit deinen premiumhaenden gewinnst
      machst du gegen mehr gegner logischerweise mehr gewinn

      --> du wirst etwas seltener mit den premiumhaenden gewinnen
      dafuer aber deutlich groeßere poette erzielen
      somit sind diese haende eher noch profitabler und deine theorie sollte falsch

      dazu gehoert natuerlich auch, dass man mit QQ und A K auf dem flop und 6 gegnern in der hand besser das weite sucht und nicht versucht alle callingstations rauszuraissen die A7o, K9 und A2 auf der hand haben
    • Korn
      Korn
      Bronze
      Dabei seit: 14.01.2005 Beiträge: 12.511
      Original von Confrere
      Original von error
      das startinghands chart ist nahezu optimal VOR ALLEM für die beginner tables
      1) Woher weißt du das?

      Original von error
      und das man mit KK bei 5 leuten nach dem gecappten preflop und einem flop von Axx nicht bis zum river durchcappt sollte jeder mit einem kleinen wenig nachdenken selber begreifen
      2) Ich behaupte, dass KK und auch AKo an den genannten Tischen bereits vor dem Flop unprofitabler sind als an tighten Tischen. Ich finde das auch sehr logisch.

      Original von error
      nix gegen dich aber langsam nerven die anfänger die nach ihrem ersten ds die pokertheorie neu erfinden wolln
      so long
      3) Wenn ich ein Profi wäre, müsste ich das hier nicht posten. Allerdings habe ich ja schon mal sowas wie Anpassung der Starting Hands an die Gegner gehört.
      Wenn die Premiumhände nicht so profitabel sind (oder sein sollten), dann muss das Geld doch durch Straights und Flushs reinkommen. Auch das finde ich sehr logisch. Für mich stellt sich also die Frage, ob man in early position nicht z.B. ein Blatt wie 98s spielen sollte.
      Die drei von dir oben aufgestellen Behauptungen mögen zwar für einen noch unerfahrenen Spieler plausibel klingen, sind aber allesamt falsch (und sehr sehr teuer *g*)

      1) Weil im Starting Hands Chart nur profitable Situationen gelistet sind. Das Starting Hands Chart ist das Ergebnis aus über 30 Büchern, riesigen Datenbanken und vielen viele viele Expertenmeinungen und durch die Erfahrungen von über 1000 Ps.de Spieler bestätigt.

      2) Dies ist definitiv falsch. Wenn die Leute zu viele Hände spielen, spielen sie ja im Schnitt viel schlechtere Hände als z.B. AK oder KK. Wenn du also raist und sie callen dich, bringen sie sich in eine unprofitable Situation. Du hingegen bist in einer hochprofitablen Situation, denn du spielst in einem riesigen Pot mit der wohl stärksten Hand am Tisch.
      Dein Eindruck hat sich ergeben, weil folgender Effekt eintritt: Wenn du den Pot gewinnst ist er riesig und du machst großen Profit. Die Chance, dass du den Pot gewinnst ist aber kleiner als an tighten Tischen, da ja mehr Gegner bis zum Ende mit schlechten Händen spielen und so öfter Glückstreffer länden. Unterm Strich übersteigt aber er erste Faktor den zweiten Faktor deutlich. Hände wie KK oder AKo sind an Anfängertischen deutlich profitabler als an tighten Tischen. Auch hier gibt es riesige Datenbanken, die dies bestätigen.

      3) Mache nicht den Fehler, Trash Hände wie 54s überzubewerten. In den meisten Situationen machen sie Verlust. Solte Hände solltest du immer streng nach Chart spielen, damit du eben diese unprofitablen Situationen vermeidest.

      Ein guter Tipp:
      Verlasse dich mal eine Weile (so 20.000 Hände lang) auf die Ratschläge, die hier gegeben werden und befolge sie konsequent. Arbeite dich in alle Artikel hier ein. Nach 20.000 Händen (das dauert ein paar Wochen) ziehst du Resümee. Auf diese Weise wird sich dein Pokerspiel stark verbessern.
    • Confrere
      Confrere
      Bronze
      Dabei seit: 26.02.2005 Beiträge: 1.123
      Original von Korn
      Dein Eindruck hat sich ergeben, weil folgender Effekt eintritt: Wenn du den Pot gewinnst ist er riesig und du machst großen Profit. Die Chance, dass du den Pot gewinnst ist aber kleiner als an tighten Tischen, da ja mehr Gegner bis zum Ende mit schlechten Händen spielen und so öfter Glückstreffer länden. Unterm Strich übersteigt aber er erste Faktor den zweiten Faktor deutlich.
      ok - da mache ich wohl einen Denkfehler. Es ist aber auch nervig, immer um seine Premiumhand zu zittern und dann am River gegen irgendeinen Gutshot zu verlieren.
      Ich habe im übrigen bislang immer streng nach den Starting Hands gespielt und auch recht erfolgreich (spiele seit Anfang November).
      Nach einer Niederlagenserie kommen halt Zweifel auf ...

      Es geht tight-aggressive weiter. Frei nach Matthias: "Spiel wie eine Maschine!"