Leben auf Nacht umstellen

    • greenkid
      greenkid
      Bronze
      Dabei seit: 09.03.2008 Beiträge: 123
      So ist jetzt gerade halb 3 Uhr nachts eine Sache die mich interessiert:

      Die meisten die arbeiten gehen stehen um 6-7 Uhr auf, gehen von 8 bis halb 5 in die schule / arbeit und gehen dann gegen 22-24 Uhr schlafen.

      meine frage: was wäre wenn man die Wachzeit mit der Schlafenszeit vertauscht.
      das heißt sozusagen Nachtmensch sein glaube ich!

      Also ich gehe von 8 - 16 Uhr meiner Tätigkeit nach und schlafe dann von 17-19 Uhr
      bis etwas 12 oder 1 nachts. Und bin dann wach bis ich so gegen 8 los gehe und danach wieder schlafe

      Vorteile: -unter der woche konnte man dann auch in der Nacht pokern.
      -man geht nicht halbmüde zur Arbeit sondern ist schon auf der tageshöhe.
      - man zieht sich nicht die ganze scheiße im Fernsehen rein. Nachts gibt es sowieso nur quize, titten und shoppen. Und dass rockt auf die dauer nicht.

      Stell ich mir das zu einfach vor oder ist die Biologie des Menschen dafür einfach nicht gemacht??
  • 12 Antworten
    • bbgt
      bbgt
      Bronze
      Dabei seit: 17.01.2008 Beiträge: 1.354
      Hm klingt ganz ok eigentlich, und wenn du damit klarkommst erst recht gut. Mache ich teilweise auch so, aber dann kann es manchmal passieren, dass ich in der Uni ab 15 Uhr etwa abkacke...sonst finde ich es auch sehr praktisch.
    • Faustfan
      Faustfan
      Bronze
      Dabei seit: 19.04.2005 Beiträge: 9.481
      das funktioniert problemlos, solang du den rhythmus nicht dauernd unterbrechen mußt. ich schlafe normalerweise von 6-14 uhr und habe damit keinerlei probleme. normalerweise habe ich nur einen frühdienst pro woche, wo ich dann gegen 1 uhr schlafen gehe und um 5 wieder aufstehe. der eine tag ist relativ anstrengend, aber das geht schon.

      das problem bei deinem plan ist aber die soziale isolierung. tagsüber arbeitest du oder du schläfst. du kannst schlecht einkaufen oder sonstige besorgungen erledigen. du kannst abends nichts unternehmen sondern schlägst dir nur die nacht allein um die ohren.

      staubsaugen und waschmaschine sind für die nachbarn nicht schön, alles solche dinge, die gegen dein vorhaben sprechen.

      vormittags schlafen ist völlig in ordnung, abends nach der arbeit kann ich noch vieles machen, am wochenende sowieso. und vormittags verpasse ich höchtens den briefträger und das ist zu verkraften.
    • alex0213
      alex0213
      Bronze
      Dabei seit: 04.05.2007 Beiträge: 238
      hört sich gut an wenn man in einem haus bei den eltern wohnt :D

      btw ich muss meinen rythmus wieder finden.. bin nur noch in der nacht wach und verpenne den ganzen tag bis meine kumpels mich gegen 5-6 uhr aufwecken^^
    • HomerSektor7G
      HomerSektor7G
      Bronze
      Dabei seit: 20.06.2006 Beiträge: 2.305
      Ich dachte alle Poker Nerds leben in der Nacht ?
      Mich ma eingeschlossen.
    • Assimove
      Assimove
      Global
      Dabei seit: 11.10.2008 Beiträge: 564
      Hab das gleiche problem mitlerweile Schlafe vor 6/7 uhr morgens erst garnicht mehr ein.

      Selbst wenn ich, wie ichs jetzt versucht habe einfach mal nur 3 h zu schlafen und dann einfach aufzustehen damit ich am abend früher müde bin , nützt das garnichts. Was dabei rauskommt ist dass ich in ner Woche gerade mal ~ 16 h geschlafen habe todmüde bin und trotzdem erst um 7 uhr einschlafe. Ist nicht so toll wenn man dann uni hat ^^.

      Lange Rede kurzer Sinn. Wenn du dir das einmal angewöhnt hast für mehrere Wochen / Monate. Dann hast du wirklich schwierigkeiten dich umzugewöhnen.

      Ein anderer Punkt ist: Wenn du um 1 uhr Nachts aufstehst und du bis 17-19 Uhr durchhalten musst sind das schon 14-16hstunden die du noch am Stück wach bleiben musst. Das wird dir schwer fallen bei dem Rythmus. Du solltest bei diesem Rhytmus mindestens 10h schlaf einplanen damit du über den Tag kommst.

      regards
    • longdistancerunner
      longdistancerunner
      Bronze
      Dabei seit: 15.07.2006 Beiträge: 4.510
      Ich schlafe schon seit längerem von 6-14Uhr bzw. 8-16Uhr.
      Aus eigener Erfahrung würde ich sagen, dass es ungesund ist zu wenig Tageslicht abzubekommen(irgendwas im Gehirn brauch immer Tageslicht für gewisse Hormone oder so glaub ich), was vor allem im Winter ein Problem ist. Im Sommer geht es halt, weil es spät Abends und früh morgens halt hell ist und ausserdem viel mehr Bekannte auch spät noch was unternehmen wollen.
      Zudem neigt man halt dazu, zuwenig frische Luft abzubekommen, denn wer geht im Winter schon gerne Nachts draussen joggen oder so ;)
      Aber wenn man sonst einigermaßen gesund lebt und nicht starker Raucher ist oder häufig trinkt geht es eigl. Der Mensch gewöhnt sich halt an vieles.
      Es ist zudem anstrengend für WG-Mitbewohner, wenn man sich andauernd Nachts was zu Essen kocht etc.. Da können halt schomal Konflikte entstehen, wenn man nicht alleine wohnt.
      Unter sozialen Aspekten ist es halt auch nicht der ideale Lebensstil.
      Wenn man sich mal umgewöhnen muss, wird es sehr anstrengend und man ist in der ersten Woche häufig schlecht gelaunt, wenn man zu einer Zeit wach ist, während der man sonst schläft. In diesem Fall dann Vormittags-Mittags.
      Fürs Pokern ist es aber halt ideal. Ich spiele zum Beispiel auf Full Tilt Poker, wo die Ami Fische meistens erst Nachts richtig loslegen.
      Naja als junger Mensch kann man es halt machen, aber langfristig sollte man denke ich auch schlafen, wenn es dunkel ist. So hat es sich die Natur halt ausgedacht.
      Und länger als ein halbes bis ein ganzes Jahr hat man zu sowas ja auch gar keine Gelegenheit, wegen Ausbildung, Studium etc., es sei denn man will Nachtwächter werden oder so^^
    • alex0213
      alex0213
      Bronze
      Dabei seit: 04.05.2007 Beiträge: 238
      Original von longdistancerunner
      Ich schlafe schon seit längerem von 6-14Uhr bzw. 8-16Uhr.
      Aus eigener Erfahrung würde ich sagen, dass es ungesund ist zu wenig Tageslicht abzubekommen(irgendwas im Gehirn brauch immer Tageslicht für gewisse Hormone oder so glaub ich), was vor allem im Winter ein Problem ist. Im Sommer geht es halt, weil es spät Abends und früh morgens halt hell ist und ausserdem viel mehr Bekannte auch spät noch was unternehmen wollen.
      Zudem neigt man halt dazu, zuwenig frische Luft abzubekommen, denn wer geht im Winter schon gerne Nachts draussen joggen oder so ;)
      Aber wenn man sonst einigermaßen gesund lebt und nicht starker Raucher ist oder häufig trinkt geht es eigl. Der Mensch gewöhnt sich halt an vieles.
      Es ist zudem anstrengend für WG-Mitbewohner, wenn man sich andauernd Nachts was zu Essen kocht etc.. Da können halt schomal Konflikte entstehen, wenn man nicht alleine wohnt.
      Unter sozialen Aspekten ist es halt auch nicht der ideale Lebensstil.
      Wenn man sich mal umgewöhnen muss, wird es sehr anstrengend und man ist in der ersten Woche häufig schlecht gelaunt, wenn man zu einer Zeit wach ist, während der man sonst schläft. In diesem Fall dann Vormittags-Mittags.
      Fürs Pokern ist es aber halt ideal. Ich spiele zum Beispiel auf Full Tilt Poker, wo die Ami Fische meistens erst Nachts richtig loslegen.
      Naja als junger Mensch kann man es halt machen, aber langfristig sollte man denke ich auch schlafen, wenn es dunkel ist. So hat es sich die Natur halt ausgedacht.
      Und länger als ein halbes bis ein ganzes Jahr hat man zu sowas ja auch gar keine Gelegenheit, wegen Ausbildung, Studium etc., es sei denn man will Nachtwächter werden oder so^^
      #2, bin genau deiner meinung :)
    • Pulsi247
      Pulsi247
      Black
      Dabei seit: 24.10.2007 Beiträge: 1.833
      wird man da auf dauer nich unglücklich, weil man zu wenig sonne abbekommt?
      ich mein ihc hab da sowas im kopf, dass man sonne braucht um vitamin d zu bilden und das widerum, um dem körper die möglichkeit zu geben, serotonin zu bilden oder so, was widerum fürs glücklichsein gebraucht wird....
      nagelt mich nich drauf fest, vllt erzähl ich auch schwachsinn, aber ich mein, da wär sowas gewesen...
    • alex0213
      alex0213
      Bronze
      Dabei seit: 04.05.2007 Beiträge: 238
      Original von Pulsi247
      wird man da auf dauer nich unglücklich, weil man zu wenig sonne abbekommt?
      ich mein ihc hab da sowas im kopf, dass man sonne braucht um vitamin d zu bilden und das widerum, um dem körper die möglichkeit zu geben, serotonin zu bilden oder so, was widerum fürs glücklichsein gebraucht wird....
      nagelt mich nich drauf fest, vllt erzähl ich auch schwachsinn, aber ich mein, da wär sowas gewesen...
      ?(

      zur sonne müssen wir nachtwächter natürlich auch mal xD

      ne, scherz beiseite..

      ich könnte den ganzen tag nicht beim pc oder vor der glotze verbringen..
      wäre mir zu langweilig :(
    • seko2k
      seko2k
      Bronze
      Dabei seit: 23.03.2007 Beiträge: 202
      scheiß hartz4 Opfer hier!
    • greenkid
      greenkid
      Bronze
      Dabei seit: 09.03.2008 Beiträge: 123
      tach,

      @ sonne
      denke der Faktor merzt sioch selber aus dann mach doch geregelt von 8-16 arbeitet und wenn man nicht gerade in den verwinkelsten Büro arbeitet wird man ganz organisch einige Sonnenstrahlen abbekommen.

      @ freunde & mitmenschen

      meine Gedanke ist dabei, dass man unter der Woche sowieso nicht wegegeht aber sich am WE die Kante gibt. Ausserdem kenn ich keinen der auf Achse geht der vor 24 Uhr rausgeht. Das sozialen Kontakten ist knifflig aber Studenten und Büroleute fangen ja meistens erst ab 10 Uhr an, die gehen dann um 2 Uhr schlafen. Mit denen kann man sich ja ein,zwei Stunden treffen.

      Gruß
    • josch2001
      josch2001
      Black
      Dabei seit: 25.03.2006 Beiträge: 16.975
      Ich kann dir sagen, wie es bei mir ist. Wie schon angesprochen eher ein soziales Problem. Ich arbeite von 5 Uhr morgens bis ca. 14- 15 Uhr. Problem an der ganzen Sache ist, daß man eben auch mal mit Kumpels weggehen will (Kneipe, Fußball schauen usw.) ist bei mir 1-2 mal unter der Woche der Fall. Anstatt nun den geregelten Rhytmus zu leben: Arbeit, Freizeit, Schlaf, wirbelt dieses Abends weggehen alles durcheinander: Ich schlafe nur 3-4 Stunden, was zur Folge hat, daß ich mich nach der Arbeit hinlegen muss (1-2 Stunden), danach wird dann oft nur noch der Tag vergammelt, weil man einfach nicht mehr auf Touren kommt. Abends dann wieder weg oder vielleicht Glotze oder PC, da man ja dann auch nicht unbedingt schlafen kann. Das führt zu zwei nicht wirklich erholsamen Schlafphasen am Tag. Hab das auch schon umgestellt und bin Nachmittag nicht mehr ins Bett, was aber nur solange funktioniert bis man sich eben Abends wieder mal was vorgenommen hat. Führt oft zu einer gewissen Dauermüdigkeit. Deswegen würde ich dir den Rat geben es nicht zu machen, wobei du es ja einfach wieder umstellen kannst, wenns nicht zu dir passt, was sich bei mir etwas schwieriger gestalten dürfte.