Auf setvalue spielen

    • twopair
      twopair
      Bronze
      Dabei seit: 11.01.2008 Beiträge: 2.549
      Hallo,

      bei welchem verhältnis von eurem stack zu dem noch bringenden einsatz spielt ihr kleine pockets auf setvalue?

      in den anfängerartikeln und der SHC wird propagiert unter 24BBs nicht mehr auf setvalue zu limpen.

      in den ergänzenden lehrmaterialien (http://de.pokerstrategy.com/strategy/weekly-sng/1181/) wird erklärt, dass man selbst und mind. ein gegner die am pot beteiligt sind einen stack von mind. dem 16 fachen des zu bringenden einsatzes haben sollte.

      in moshmans sng expertenstragie steht, dass es sich bei kleinerem stack nicht mehr lohnt auf setvalue zu callen, da dies zu teuer wäre, was auch voll nachvollziehbar ist.

      bei nur noch 17BB limpe ich meine 88er zB. nicht mehr mit, entweder stealraise ich mit denen oder pushe je nachdem sogar direkt!

      wie handhabt ihr das, wenn ihr bei ca. 16-24BBs den 16 fachen satck des zu bringenden einsatzes habt?
  • 6 Antworten
    • irieill
      irieill
      Bronze
      Dabei seit: 19.02.2008 Beiträge: 796
      bei mir ist das unterschiedlich. ich mache das nicht nur von den stacksizes abhängig sondern gehe auch danach wie der spielverlauf war ect. wenn die runde z.b. schon recht klein geworden ist limpe ich kleine pockets garnicht mehr weil die blinds viel schneller vorbeiwandern. ich folde dann meist oder raise ab 9er dirket. aber da gibt es eigentlich keinen fahrplan.
    • twopair
      twopair
      Bronze
      Dabei seit: 11.01.2008 Beiträge: 2.549
      wäre net, wenn ein handbewerter was dazu sagen könnte.
    • AsXBlood
      AsXBlood
      Bronze
      Dabei seit: 23.08.2007 Beiträge: 2.391
      Man trifft etwa jedes 8te Mal sein Set, dadurch benötigst du Pot-Odds von 8:1 (geht natürlich meist nur mit Implied Odds).
      Bsp:
      Du musst 50 in einen 300er Pot nachzahlen= 6:1 Um am Ende mathematisch korrekt zu callen musst du dir sicher sein können, postflop noch 2x die 50 rausholen zu können.
      In diesem Fall könntest du profitabel callen oder eben mitlimpen, je nach dem.
      Hoffe das war jetzt kein all zu wirres Zeug :)
    • twopair
      twopair
      Bronze
      Dabei seit: 11.01.2008 Beiträge: 2.549
      Original von AsXBlood
      Man trifft etwa jedes 8te Mal sein Set, dadurch benötigst du Pot-Odds von 8:1 (geht natürlich meist nur mit Implied Odds).
      Bsp:
      Du musst 50 in einen 300er Pot nachzahlen= 6:1 Um am Ende mathematisch korrekt zu callen musst du dir sicher sein können, postflop noch 2x die 50 rausholen zu können.
      In diesem Fall könntest du profitabel callen oder eben mitlimpen, je nach dem.
      Hoffe das war jetzt kein all zu wirres Zeug :)
      darum geht es eigentlich nicht, sondern um die preflopspielweiße eines kleinen pockets im kontext von deinem stack, den der gegner sowie den einsatz im verhältnis dazu.
    • dhuppert
      dhuppert
      Bronze
      Dabei seit: 16.09.2006 Beiträge: 562
      Es geht dabei nicht nur um die Stacks. Wenn du an einem Tisch sitzt, an dem zu 75% preflop geraist wird, wird es sich nicht lohnen aus UTG mit nem kleinen Paar zu limpen.

      Die Vorgaben solltest du wie fast immer nur als Richtlinien betrachten. Haben z.B. vor dir 4 Leute gelimpt, hast du natürlich viel höhere implied Odds als wenn du vom CO first In limpst.

      In solchen Situationen solltest du folgende Sachen beachten:

      - Stacksizes
      - Wieviele Gegner vor dir gelimpt haben
      - Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass nach dir einer raist
      - Deine Position postflop
      - evtl Reads auf deine Gegner

      Davon kannst du dann deine Odds bzw Implied Odds ableiten und abschätzen, ob sich ein Limp lohnt.
    • S0N
      S0N
      Bronze
      Dabei seit: 04.01.2007 Beiträge: 796
      Original von AsXBlood
      Man trifft etwa jedes 8te Mal sein Set, dadurch benötigst du Pot-Odds von 8:1

      Wenn man jedes 8te mal trifft dann sind es Pot-Odds von 7:1 und nicht 8:1