[Wettbewerb] Buchrezensionen

    • Matthias Wahls
      Matthias Wahls
      Bronze
      Dabei seit: 31.01.2005 Beiträge: 2.073
      1. Platz


      Ein Beitrag von Bernhard Stillger (JSFan)


      Bevor ich mit den Buchrezensionen beginne, möchte ich mich den Mitgliedern von pokerstrategy.de vorstellen. Da es sich um eine virtuelle Community handelt, kennt mich sicherlich bisher kaum jemand (ich hoffe, außer denjenigen, die beim Reallifetreffen waren)

      Mein Name ist Bernhard Stillger, ich bin 34 Jahre alt und von der Ausbildung her Dipl.-ßkonom. In den 1980 er und 1990er Jahren habe ich intensiv Schach gespielt und es zum FIDE-Meister und einer IM-Norm gebracht. Seit 1998 hatte allerdings meine schachliche Motivation stark gelitten und ich war kaum noch aktiv. In den Jahren 2004 und 2005 lebte ich zeitweise in Dublin und arbeitete zuletzt im Finanzwesen der France Telecom. Seit August letzten Jahres bin ich dann in meine Heimatstadt Düsseldorf zurückgekehrt.

      In Irland begann schon Anfang 2005 die Werbeoffensive von Partypoker zu wirken. Als ich dann noch auf wahls.de Texas Holdem gefunden hatte, mußte ich es einfach ausprobieren. Anfang Juni 2005 hatte ich mich dann auf Eurobet angemeldet und seitdem spiele ich mit großer Begeisterung Poker (seit dem Zusammenschluss für pokerstrategy.de auf Partypoker).

      Meine Zeit als Pokerspieler ist noch relativ kurz, deshalb sind meine Literaturkenntnisse noch recht bescheiden. Einige Pokerbücher habe ich allerdings schon gelesen und ich möchte meine Ansichten zu diesen Büchern gerne mit allen Mitgliedern der Community teilen

      Mein Nickname bei Partypoker ist kleber2007 und ich spiele meistens 2/4 und 3/6 full ring (im Unterschied zu vielen Mitgliedern die 6max extrem bevorzugen, bin ich derzeit nach einigen Ausflügen wieder zu full ring zurückgekehrt)


      Lehrbücher für Limit Holdem Spieler


      Einsteiger


      1) Winning Low Limit Holdem von Lee Jones

      Die beste Start ins Pokeruniversum für alle Limit Holdem Spieler! Nach gründlicher Lektüre dieses Buches in Verbindung mit der Einsteiger-Sektion des Forums ist es möglich alle Geldniveaus bis einschließlich Partypoker 0,5/1 $ zu schlagen.

      Das Herzstück des Buches sind die empfohlenen Strategien für das Flop-Play. Lee Jones` Darstellung ist besonders übersichtlich und kompakt In Full Ring Games mit vielen Multiway Pots (4 oder mehr Spieler sehen den Flop), liegt man mit den empfohlenen Strategien hervorragend. Die Spielweisen von Lee Jones sind geradlinig und ohne überflüssiges tricky play. Das ist besonders gegen loose-passive Gegner sehr stark (häufig auf Partypoker in den niedrigen Limits bis einschließlich 2/4 $). In aggressiven Spielen mit vielen Shorthanded Pots(2 oder 3 Spieler am Flop), ist Lee Jones zu weak-tight (er spielt grundsätzlich nur Top Pair und besser, das ist multiway richtig, shorthanded könnten die wenigen Gegner den Flop auch nicht getroffen haben).

      Ein weiterer Pluspunkt von WLLH ist das 3. Kapitel Miscellaneous Topics. Besonders beachten sollte man das Konzept der implicit collusion (Warnung vor zu vielen teuren Bluffs gegen mehrere Gegner). Wichtig sind ebenso die kurze Charakterisierung der 4 grundsätzlichen Spielerstereotypen und der Abschnitt über die notwendige Disziplin als Pokerspieler.

      Recht kurz ausgefallen sind die Hinweise zum Turn- und Riverplay. Das Preflop- Kapitel sollte ignoriert werden (gilt für alle Pokerbücher). Stattdessen sollte man das im Forum von Korn bereitgestellte Preflop-Material (zuerst Starting Hands Chart und später Fortgeschrittenen Pre-Flop Strategy) verwenden.

      Im allgemeinen geht Lee Jones von "No foldem Holdem" Games aus, in denen es nahezu immer zum Showdown kommt. Er bettet und raist nur für Value, .d.h. nur wenn man vorne liegt, um zusätzliches Geld in den Pott zu bekommen. Vernachlässigt wird das Schaffen von Fold Equity (d.h. die Hand durch agressives Spiel zu gewinnen ohne das es zum Showdown kommt). Die No Foldem Bedingungen finden sich online wohl hauptsächlich in den Microlimits, je höher man aufsteigt, desto wichtiger wird eine auf Initiative ausgerichtete Spielweise, die auf den Grundlagen von Lee Jones aufbaut, aber darüber hinaus geht.

      Meine Buchbesprechung bezieht sich auf die 2. Auflage, nach Hörensagen soll die 3. Auflage stark verbessert sein (Verbesserung vormals weak-tighter Spielweisen unter Mitarbeit von Barry Tanenbaum sowie ein umfangreiches Kapitel über Sit & Gos)


      2) 52 Tips for Texas Holdem Poker von Barry Shulman und Mark Gregorich

      Das Einsteiger Lehrbuch vom Herausgeber des Cardplayer Magazines und WSOP Bracelet Träger 2001 BarryShulman in Zusammenarbeit mit dem bekannten und erfolgreichen Pokerprofi Mark Gregorich ist auf jeden Fall sehr lesenswert (auch für Fortgeschrittene).
      Das Buch ist in 6 Sektionen unterteilt und behandelt sowohl allgemeine Holdem Konzepte als auch Anleitungen für das Spiel in allen Wettrunden. Das Buch ist hervorragend klar geschrieben und die 52 Tips bilden eine solide Grundlage für eine starke Basisstrategie. Jeder Tip umfasst nur ca. 2 Seiten, wodurch das Buch besonders leicht zu lesen ist.
      Meines Erachtens der einzige Nachteil des Buches ist, das es nur 154 kleine Seiten umfasst und deshalb nicht alle wichtigen Themen umfassend behandeln kann. Gut geeignet als 2. Buch nach dem Lee Jones ist es in jedem Fall (für Fortgeschrittene ist es eine gute Wiederholung, einfach einzelne Tips herauszupicken und sich das Material vor Augen zu führen, was auf der Cardplayer Webseite möglich ist)


      3) Holdem Poker von David Sklansky4) Play Poker like the Pros von Phil Hellmuth jr.

      Poker Brat Phil Hellmuth jr. , der WSOP No-Limit Weltmeister von 1989, Gewinner von insgesamt 9 Bracelets und einer der erfolgreichsten Turnierspieler aller Zeiten ist wohl jedem Pokerfreund ein Begriff.
      Mit Play Poker like the Pros hat er ein Buch geschrieben, das sich vorwiegend an Einsteiger richtet und in dem verschiedenste Pokerformen behandelt werden (von Limit Holdem über No-Limit Omaha bis zu Stud Hi/Lo und weitere). Hellmuths Berühmtheit, das ansprechende Cover und ein kurzer Blick hinein mich das Buch als mein 2. Pokerbuch bei Hodges Figgis in Dublin zu erwerben (ein Spontankauf)
      Beurteilen kann ich nur den Limit Holdem Content und da muss ich leider warnen: Dieses Buch kostet doppelt! Einmal den Kaufpreis und dann noch ein Vielfaches mehr, wenn man die von Hellmuth empfohlenen Strategien wie beschrieben an Real Money Tischen anwendet. Hellmuths Empfehlungen sind extrem tight und extrem aggressiv. Dabei geht er leider zu weit. Außerdem vereinfachen seine Empfehlungen viel zu stark: Er empfiehlt Einsteigern Preflop nur AA-77; AK und AQ zu spielen und wenn immer möglich zu cappen. Position, Anzahl der Mitspieler sowie die Aktionen vor einem werden überhaupt nicht berücksichtigt. Schlimmer wird es auf dem Flop, Hellmuth empfiehlt fast immer zu betten und zu raisen, auch wenn man den Flop völlig verfehlt hat. Mit diesem überaggressiven Vorgehen verschenkt man einfach nur seine Chips (zumindest im typischen Low Limit Full Ring Game). Im Kapitel "Advanced Plays" finden sich weitere völlig verfehlte Strategien z.B. 3-Betting mit Suited Connectors oder auch Firing up the Table wie Spencer Ouren.
      Positiv an dem Buch ist allerdings der hohe Unterhaltungswert: Wie Hellmuth die 4 Spielerstereotypen mit Tiercharakteren beschreibt (Maus, Elefant, Schakal und Löwe) ist sehr amüsant. Auch ist Phil Hellmut in der Lage sehr lebhaft entscheidende Hände aus seinen wichtigsten Pokerturnieren zu beschreiben und dabei werden Mitspieler wie z. B. John Bonetti,"Devilfish" Ulliot oder Daniel Negreanu lebendig und man kann richtig mitfiebern.
      Fazit: als Lehrbuch denkbar ungeeignet, es ist allerdings eine unterhaltsame Lektüre.


      5) Championship Holdem von Tom McEvoy und T.J.Cloutier

      Die beiden höchst erfolgreichen Turnierspieler haben eine ganze Reihe von Büchern herausgebracht, dieses behandelt sowohl Limit Cash Games als auch Turniere. Ihr Buch ist unterhaltsam und lebhaft geschrieben, besonders wenn T.J. Cloutier von den berühmten California Style ramin jammin games berichtet.
      Leider sind die vorgestellten Strategien sehr weak tight, es wird zu häufig empfohlen Top wegen eines schwachen Kickers zu folden. Der zusätzliche Wert der Suitedness wird negiert und ins Lächerliche gezogen, das ist einfach falsch, 2 Karten der gleichen Farbe sind immer stärker als die gleichen Karten unterschiedlicher Farbe. Neben diesen Schwachpunkten enthält das Buch auch eine Menge korrekter Ideen (z. B. T.J. Cloutier: Limit Holdem is a Game of Top Pair, Top Kicker).Insgesamt hat es mir sicher mehr genutzt als geschadet. Trotzdem kann ich leider keine Empfehlung aussprechen, es gibt einfach eine Menge besserer Pokerbücher.
      Auch nicht empfohlen werden können die Werke der Autoren Lou Krieger, Ken Warren und John Vorhaus. Ich besitze keins Ihrer Bücher und habe sie auch nicht komplett gelesen. Allerdings konnte ich im Hodges Figgis Bookstore einen längeren Blick in die Werke dieser recht bekannten Pokerautoren werfen. Es lohnt sich nicht für jedes Pokerbuch Geld auszugeben, es gibt einfach Besseres, man sollte sich einfach an die Empfehlungsliste im Forum halten.


      6) Internet Texas Holdem von Matthew Hilger

      Das Buch des erfolgreichen Internetprofis ist ein komplettes Limit Holdem Lehrbuch, das sich hervorragend sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene eignet. Das Buch ist hervorragend strukturiert und bietet vor allem ca. 200 ßbungsaufgaben mit Lösungen, an denen der Lernende sein erworbenes Wissen direkt überprüfen kann. Es ist recht umfangreich und geht stark ins Detail, dadurch wird eine sehr große Anzahl möglicher Spielsituationen behandelt. Hilgers Buch sollte von jedem gelesen werden, der den Lee Jones und die Einsteiger Sektion im Forum gut durchgearbeitet hat und bei Partypoker auf den Limits 0,5/1$ bzw. 1/2$ angelangt ist.
      Hilgers Strategien sind sehr solide und stark, zusätzlich geht er auf Unterschiede zwischen Internet und Real Life Poker ein. Ein mögliche Nachteil des Buches ist, dass die Lösungen einiger ßbungsaufgaben umstritten sind, das lässt sich allerdings nicht vermeiden bei 200 Beispielhänden und der Komplexität von Limit Holdem. Gegen schwache Gegner ist Hilger etwas zu tight und vorsichtig, er geht meistens von hohen Limits (20/40) und relativ starken Gegnern aus. Insgesamt ist es auf jeden Fall eins der Besten, wenn nicht sogar das beste Limit Holdem Lehrbuch auf dem Markt.



      Fortgeschrittene


      7) Super System 2 von Doyle Brunson et al.

      Die 2. Auflage des absoluten Klassikers von Doyle Brunson. In dem Buch werden in einzelnen Artikeln verschiedener Autoren unterschiedliche Pokerformen behandelt.
      Die ersten Einleitungskapitel enthalten eigentlich nichts Weltbewegendes (außer das man ständig daran erinnert wird, dass es sich bei "Texas Dolly" Brunson um den Größten und Besten aller Zeiten handelt).
      Dann folgt ein Kapitel 43 Exclusive Super System 2 Tips der Mike Caro University. Die Exclusivität ist etwas fraglich, es weist viele ßberschneidungen mit Caros Fundamental Secrets of Winning Poker auf. Caros Tips sind meist brauchbar und valide,vor allem für Einsteiger, allerdings handelt es sich oft um Binsenweisheiten und Caros Selbstvermarktung als Mad Genius of Poker nervt.
      Die Limit Holdem Sektion wurde von Jennifer Harman geschrieben und umfasst etwa 70 Seiten. Sie steht für einen aggressiven Stil, viele der von Korn empfohlenen Strategien für heads-up am Flop sind auch in Jennifer Harmans Artikel beschrieben. Ein wichtiger Rat ist auch die Vermeidung überflüssiger Slowplays, wenn man ein Set oder eine Straight flopt man sollte auf dem Flop allermeistens fast spielen. Einige von Korns Heads-up Standard Moves werden in Harmans Artikel empfohlen und erläutert. Mir gefällt Harmans Artikel sehr gut, man kann ihn nicht oft genug lesen. Allerdings weist der Abschnitt aufgrund des geringen Umfangs natürlich viele Lücken auf.
      Die No-Limit Sektion von Doyle Brunson soll recht gut sein (es ist leider immer noch das Einzige No-Limit Material, das ich kenne), leider ist sie allerdings identisch mit dem Original von 1979, es ist doch eine Enttäuschung, das Brunson das Material nicht überarbeitet hat (seiner Meinung nach ist es so gut, dass er nichts zu ändern brauchte).
      Zusätzlich werden noch die Pokerformen Omaha 8, Stud Hi/Lo, Pot-Limit Omaha und Triple Draw behandelt. Trotz kleiner Schwächen lohnt sich Super System 2 in jedem Fall, auch wenn man nur Limit Holdem spielt, es ist ein absoluter Klassiker und auch qualitativ gehört es zur oberen Klasse der Pokerbücher.


      8) Small Stakes Holdem von Ed Miller, Mason Malmuth und David Sklansky

      Für jeden Pokerspieler, der die Einsteiger Sektion im Forum, den Lee Jones und besser auch den Hilger gründlich studiert hat und bei Partypoker mindestens 1/2 $ spielt, ist dieses Buch Pflichtlektüre. Laut Werbung der Autoren ist es "The definitve guide to crushing loose games and amateur opponents" und es ist wirklich in der Lage das Pokerverständnis auf einen höheren Level zu bringen. Empfohlen wird eine höchst aggressiver Spielstil, um auch kleine Vorteile maximal auszunutzen. Von Einsteigern könnte es allerdings leicht missverstanden werden, deshalb sollte man vor dem Lesen des Buchs schon eine solide Grundlage als Winning Player in den Microlimits haben.
      Hervorragend sind vor allem die Abschnitte, in denen allgemeine Konzepte vorgestellt werden. Ich möchte dabei vor allem die Abschnitte über Hidden Outs und Overcards hervorheben. Auch ist in Small Stakes Holdem ein sehr gutes Kapitel über Riverplay. Nach dem eingehenden Studium dieses Abschnitts verpasst man deutlich weniger Valuebets (leider wird Riverplay in vielen anderen Pokerbüchern stiefmütterlich behandelt).
      Ich kann das Buch eigentlich nicht genug loben, für einige der stärkeren Spieler im Forum war es das wichtigste Pokerbuch. Zum Schluss doch noch 2 Kritikpunkte: die Starthände sind viel zu loose, bitte den normalen Chart aus dem Forum spielen. Leider ist auch das Konzept, in manchen Fällen mit dem Raise zur Protection auf den Turn zu warten (S.160 ff., wohl fast immer verfehlt, besser ist es direkt den Flop zu raisen.


      9) The Psychology of Poker von Dr. Alan N. Schoonmaker

      Wer erfahren möchte, aus welcher Motivation jemand Poker spielt und weshalb er seinen speziellen Spielstil gewählt hat, für den ist dieses Buch richtig. Der Focus liegt eindeutig bei Poker als "Peoples Game". Hervorragend ist auch das Kapitel über Game Selection.
      Der größte Teil des Buches behandelt die 4 Spielerstereotypen am Pokertisch (loose-aggressive, loose-passive,tight-passive und tight-aggressive) und dabei sowohl eine Analyse der Spielertypen aus der Eigenperspektive als auch konkrete Ratschläge wie man spielen sollte, wenn solche Standardopponenten mit am Tisch sitzen. Viele effektive gegnerspezifische Strategien werden aufgezeigt.
      Von daher ist Schoonmakers Buch auf jeden Fall empfehlens- und lesenswert, es hilft dem Pokerspieler einerseits sich selbst zu erkennen und andererseits sich effektiver auf spezifische Gegner einzustellen.
      Leider gibt es aus meiner Sicht auch 2 Schwachpunkte:
      1.Schoonmaker blickt auf den Leser in merkwürdiger Weise herab (Sie können nicht besonders talentiert sein, sonst würden Sie mein Buch nicht benötigen! Woher kann er das wissen, er kennt doch nicht alle Leser oder saß mit Ihnen an einem Pokertisch?)
      2. Der Artikel Don`t quit your day Job fällt meiner Ansicht nach viel zu pessimistisch aus, alle seine Indizien stammen aus den 70er Jahren, seitdem hat sich die Welt stark verändert (Internetpoker und schlechtere Berufsaussichten für Hochschulabsolventen), das sollte er dringend berücksichtigen, Ed Millers Ansichten scheinen mir in diesem Punkt realistischer und moderner zu sein.


      10) The Theory of Poker von David Sklansky

      Der absolute Klassiker, mit dem David Sklansky seinen überragenden Ruf als Theoretiker begründet hat. Es werden allgemeine Pokerkonzepte vorgestellt, wobei das theoretische Niveau sehr tiefgründig ist. Zur Illustration verwendet Sklansky Beispiele aus vielen verschiedenen Pokerformen, nicht nur Holdem.
      Für jeden, der sein allgemeines Pokerverständnis schulen möchte ist das Buch Pflichtlektüre. Ohne Kenntnisse von "Theory of Poker" wird es sehr schwer, sich dauerhaft in höheren Limits zu halten.


      11) Improve your Poker von Bob Ciaffone

      Mein persönliches Lieblingsbuch, es handelt sich um eine Sammlung von Aufsätzen Ciaffones aus dem Cardplayer Magazine. Behandelt sowohl allgemein Konzepte werden als auch verschiedene Pokerformen (vieles ist über Limit Holdem, aber auch Omaha, Stud und Big Bet Poker werden behandelt).
      Die Ratschläge Ciaffones sollten allgemein beherzigt werden, nicht umsonst hat er bei den Pokerspielern den Spitznamen "The Coach" bekommen Am Besten bewähren sich die empfohlenen Spielweisen gegen typische Spieler, die also weder extreme Fische noch Pokerprofis sind. Sehr gut sind vor allem die Kapitel über Bluffing und (Value)Betting on the End, aber auch die allgemeinen Konzepte bieten viele nützliche Hinweise.
      Zum Schluss des Buches folgt ein spannender Erlebnisbericht über die WSOP 1987, bei der Ciaffone im Big One den 3. Platz belegen konnte. Ein weiterer Pluspunkt des Buches ist auch, dass es in recht humorvollen Stil geschrieben ist, eine Sache, die bei vielen trockenen Studienbüchern zu kurz kommt.


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      Sehr wichtige Lehrbücher sind auf jeden Fall auch Middle Limit Holdem Poker von Bob Ciaffone und Jim Brier sowie King Yaos Buch Weighing the Odds in Holdem. Ich habe aus Zeitgründen meine Bewertungen auf elf Bücher beschränkt, diese beiden Bücher sind allerdings auf jeden Fall ein must read für alle Fortgeschrittenen.

      Mein letztes Pokerbuch war Holdem Poker for Advanced Players von David Sklansky und Mason Malmuth, leider bin ich noch nicht stark genug als Pokerspieler, um dieses Buch bewerten zu können. Viele Empfehlungen weichen stark von anderen Büchern ab, allerdings gilt bei manchen gerade dieses Buch als das Beste. Es sollte auf jeden Fall auch gelesen werden.

      Weitere von Kritikern hochgelobte Pokerbücher, für die ich leider noch keine Zeit gefunden habe sind auf jeden Fall Ace on the River von Barry Greenstein, Professional Poker von Mark Blade, Real Poker 2: the Play of Hands von Roy Cooke und Inside the Poker Mind von Dr. John Feeney.
  • 21 Antworten
    • Matthias Wahls
      Matthias Wahls
      Bronze
      Dabei seit: 31.01.2005 Beiträge: 2.073
      2. Platz


      Ein Beitrag von Günter Klemm


      Wahrscheinlich geht es vielen Einsteigern in diesem Forum so wir mir vor ein paar Monaten. Man hat vom Pokern noch keine Ahnung und die zahlreichen in diesem Forum verwendeten Abkürzungen wie VPIP, CO oder UTG erscheinen einem wie Hieroglyphen. Voller Eifer macht man sich daran, das Starting-Hands-Chart zu ergründen und arbeitet die Strategieartikel für Einsteiger durch. Als wissbegieriger Mensch möchte man sich natürlich auch das eine oder andere Buch über Poker besorgen. Im Bookshop von PokerStrategy gibt es Empfehlungen, welche Bücher lohnend sind, allerdings erfährt man dort kaum etwas über deren Aufbau sowie etwaige Vor- und Nachteile. Ich habe vier der dort für Einsteiger empfohlenen Bücher durchgearbeitet und möchte sie hier vorstellen. Ich hoffe, meine Beschreibungen helfen dem Einen oder Anderen bei der Auswahl der Bücher.

      Es handelt sich um folgende Bücher (Die Preisangaben sind von Amazon, Stand 02.01.06.):

      1. Lee Jones: Winning Low-Limit Hold'emInternet Texas Holdem: Winning Strategies from an Internet ProSmall Stakes Hold 'em: Winning Big with Expert PlayMiddle Limit Holdem Poker1. Lee Jones: Winning Low-Limit Hold'em (WLLH)

      Dieses Buch sollte jeder lesen, der sich zum ersten Mal mit Texas Holdem Poker beschäftigt. Jones erklärt auf den ersten Seiten einige fundamentale Konzepte, deren Kenntnis in den anderen drei Büchern bereits vorausgesetzt wird. Man erfährt hier z.B., was die "Nuts" sind, was "Rake" bedeutet und welche Faktoren für das eigene Handeln beim Pokern wichtig sind (die eigenen Karten, die Position, der zu setzende Betrag, Zahl der Mitspieler und deren Spielweise). Die Konzepte von Odds und Pot Odds werden kurz eingeführt, aber zunächst nicht weiter vertieft. Falls man sich mit den Fachbegriffen noch nicht so auskennt, hilft ein Glossar am Ende des Buches weiter (alle hier besprochenen Bücher haben ein Glossar).
      Den Hauptteil des Buches bilden die Kapitel zum Preflop-, Flop-, Turn- und River-Play. Jones vertieft in diesen Kapiteln anhand von Beispielen die im ersten Teil des Buches eingeführten Konzepte und gibt Hinweise zur gewinnbringenden Spielweise. Hier wird auch erklärt, wann ein Check-Raise sinnvoll ist und wie man sich eine Freecard auf dem Turn verschafft. Ein Quiz am Ende eines jeden Kapitels dient zur Vertiefung und ßberprüfung der vermittelten Konzepte.
      Die Abschnitte zum Turn- und Riverplay sind leider sehr kurz geraten (insgesamt 13 Seiten). Hier erfährt man also nur einige Basics, was für die Micro-Limits ausreichend sein sollte. Trotzdem täte Jones gut daran, diese Phasen in der nächsten Auflage des Buches genauer unter die Lupe zu nehmen.
      In den letzten zwei Abschnitten des Buches geht Jones auf Turniere und Internetpoker sowie weitere Aspekte des Pokerns ein (z.B. Bluffen, Bankroll Management, Disziplin). Besonders hilfreich ist seine Auflistung von zehn häufigen Fehlern beim Pokern (S. 248f.). Wenn man es schafft, diese Fehler zu vermeiden, hat man einen wichtigen Schritt auf dem Weg zum guten Pokerspieler getan.
      Insgesamt hat Jones einen sehr instruktiven und unterhaltsamen Schreibstil, so dass sich das Buch gut liest. Die Konzepte werden schlüssig und präzise erläutert und zwar auf eine Art und Weise, die Anfänger einerseits nicht überfordert, ihnen aber andererseits viele sinnvolle und gut umzusetzende Strategien vermittelt, um in den kleineren Limits erfolgreich zu spielen.


      2. Matthew Hilger: Internet Texas Holdem3. Edward Miller, David Sklansky, Mason Malmuth: Small Stakes Hold 'em: Winning Big with Expert Play (SSH)

      Auch in diesem Buch werden zunächst einige fundamentale Pokerkonzepte erläutert. Ein gewisses Wissen über Holdem Poker wird aber vorausgesetzt, so dass dieses Buch nicht als erstes von einem Anfänger gelesen werden sollte. Auch gehen die Autoren mehr in die Tiefe, denn sie beschreiben nicht nur die Pot Odds, sondern auch Implied und Reverse Implied Odds.
      Wie schon bei Jones sind die Spielstrategien aufgeteilt in Kapitel zu Preflop, Postflop (Turnplay wird hier mit abgehandelt) und River. Die Ausführungen gehen jedoch mehr ins Detail als bei Jones. So bekommt man beispielsweise Informationen über dominierte Karten, versteckte Outs, Slowplaying oder Overcalls. Die hier gelehrte Spielweise ist sehr aggressiv, was an den meisten Micro-Limit-Tischen erfolgversprechend ist. Man sollte sich jedoch darüber im Klaren sein, dass an sehr tighten Tischen eine konservativere Spielweise notwendig ist, die eher der in MLH vermittelten entspricht.
      In dem folgenden Abschnitt wird unter anderem die Spielweise mit Overcards ausführlich dargestellt. Dieser Abschnitt ist sehr hilfreich, da er eine schwierige und häufig auftauchende Situation beim Pokern ausführlich beleuchtet und konkrete Tipps zur Spielweise gibt.
      Abgeschlossen wird das Buch mit so genannten Hand Quizzes, bei denen der Leser sich in Beispielsituationen entscheiden soll und dem Kapitel "Questions and Answers". Gerade diese Fragen und Antworten helfen einem, das Gelesene zu rekapitulieren und sich die wichtigsten Strategien einzuprägen.


      4. Bob Ciaffone, Jim Brier: Middle Limit Holdem Poker (MLH)

      Es beginnt mit dem obligatorischen Einführungskapitel mit grundlegenden Informationen zu Holdem, wie z.B. Betting Structure, Position, Deception und den Wahrscheinlichkeiten, dass man bei einen Draw (Straight (open ended oder Gutshot) oder Flush) seine Outs trifft.
      Im Folgenden werden wieder die einzelnen Phasen des Spiels vom Preflop bis zum River aufgeführt und analysiert. Dabei sind in jedem Kapitel viele Beispiele aufgeführt, in denen der Leser sich für die richtige Spielweise entscheiden soll. Insgesamt gibt es über 400 Beispielaufgaben, was einerseits einen guten ßbungseffekt verspricht, andererseits aber ist es auch etwas ermüdend, sich durch dutzende Beispiele zu kämpfen, bevor man zum nächsten Abschnitt kommt. Die propagierte Spielweise ist wesentlich tighter als die in SSH, vielleicht ein wenig zu tight. Die Darstellung der einzelnen Phasen des Spiels ist sehr ausführlich, allerdings sind die Abschnitte nicht gut gegliedert. Es fehlen feinere Unterteilungen und Zusammenfassungen am Ende der Kapitel. Zudem ist der Schreibstil meiner Ansicht nach weniger griffig als in den anderen besprochenen Büchern. So ist man bei diesem Buch mehr als bei den anderen darauf angewiesen, mit Notizen und Unterstreichungen zu arbeiten, um den größtmöglichen Lerneffekt zu erzielen.
      Sehr hilfreich wiederum sind die so genannten Special Topics, in denen u.a. Konzepte wie Bluffen, Check-Raise, Slowplay und Free Cards aufgeführt und deren Anwendung sinnvoll erklärt wird.
      Es sollte noch erwähnt werden, dass dieses Buch zwar nicht ganz so viele Seiten wie SSH hat, dass die Textmenge in diesem Buch aber wesentlich größer ist, da sowohl Schriftgröße als auch Zeilenabstand kleiner sind als bei den anderen Büchern und dadurch viel mehr Text auf jeder Seite untergebracht wird.




      Alle hier besprochenen Bücher enthalten eine Fülle von Informationen, die Anfänger zu zahlreichen Aha-Effekten verhelfen und ihr Spiel maßgeblich verbessern. Die Abschnitte zum Preflop-Play sollte man sich zwar durchlesen, um ein Verständnis dafür zu erlangen, warum einige Karten gut spielbar sind und andere nicht; die dazugehörigen Tabellen für Starting Hands muss man aber nicht weiter beachten, da man hier bei PokerStrategy einen Starting-Hands-Chart an die Hand bekommt, der übersichtlicher ist und wohl auch bessere Ergebnisse verspricht als das Befolgen der Tabellen aus den Büchern.
      Ich würde empfehlen, als erstes Buch auf jeden Fall WLLH von Jones durchzuarbeiten, da dieses alle Grundlagen für erfolgreiches Pokerspielen liefert. Danach sollte man zu Hilger greifen und dort vor allem den Abschnitt über den Flop genaustens studieren. Mir hat dieses Kapitel jedenfalls sehr weiter geholfen, vor allem nachdem ich das Starting-Hands-Chart gemeistert hatte, denn nun war meine größte Schwäche das Postflop-Spiel. Dieses hat sich meiner Ansicht nach durch die Lektüre von Hilgers Buch weiter verbessert.
      SSH und MLH sollte man nacheinander lesen, da das ersteres eine sehr aggressive und letzteres eine sehr tighte Spielweise vermittelt. Das "perfekte" Spiel liegt wohl, wie auch Korn geschrieben hat, irgendwo in der Mitte dieser beiden Strategien.

      Viel Spaß beim Lesen und Umsetzen des Gelernten am Pokertisch!
    • Matthias Wahls
      Matthias Wahls
      Bronze
      Dabei seit: 31.01.2005 Beiträge: 2.073
      3. Platz


      Ein Beitrag von Ulf Kuhn


      1.) Internet Texas Hold'em - Winning Strategies from an Internet Pro ( ITH )

      Wertung : Gut!

      Es war mein erstes Pokerbuch und öffnete mir einen Blick in meine tatsächliche Unkenntnis über das Spiel.
      Wie so jeder Anfänger lernt man die Regeln und schon denkt man, man habe etwas vom Spiel verstanden - zumindest ein dummer Anfänger.
      Sofern man die Artikel im Beginnerbereich von http://www.pokerstrategy.de gelesen hat, sollte man keine Verständnisprobleme haben, wenngleich das Themengebiet sehr komplex ist.
      Sehr viel Stoff auf wenig Raum.
      Die Zeitinvestition für dieses Buch ist ebenfalls enorm, was wohl an der enormen Menge von abgehandelten Themen liegt.
      Da die meisten anderen Bücher selbige Konzepte erneut, aber zusätzlich tiefer gehend beschreiben, wird der Stoff dem lesefreudigen Pokerspieler noch häufig genug über den Weg laufen.
      Wer Buch Nr.2, Nr. 4 sowie dieses hier vergleicht, wird feststellen, dass die Inhaltsverzeichnisse starke Parallelen aufweisen.

      Minimale Englischkenntnisse sind ausreichend!


      2.) Small Stakes Holdem ( SSH)

      Wertung : Gut!

      Unterhaltung, Effizienz und Aggression ( bezogen auf den Pokerstil natürlich) sind die Schlagwörter, die ich mit diesem Buch verbinde.
      Als ich das erste Mal den Bücherbereich durchstöberte, wollte ich es möglichst schnell besitzen.
      Es fasziniert jeden Anfänger wohl mehr, sich einen möglichst aggressiven Spielstil zuzulegen, als 400 Beispielhände für einen Fold zu lesen ( siehe MLH).
      Praktisch ist hierbei, dass es sich um das vielleicht beste Buch für die Zielgruppe Anfänger handelt - vorheriges Lesen von ITH oder Vergleichbarem vorausgesetzt.
      Geringe Englischkenntnisse sind ausreichend.


      3.) Weighing The Odds in Hold'em Poker (WTO)

      Wertung : Mein Lieblingsbuch, was soll ich da noch sagen

      Sehr locker, freudig geschrieben und obwohl das halbe Buch von Mathe handelt, nimmt man gar nicht so wahr, mit was man sich da eigentlich beschäftigt.
      Man kann es sehr schnell und flüssig lesen, weshalb ich es bereits direkt nach den ersten zwei von mir vorgestellten Büchern gelesen habe.
      Der Stoff ist eher einfach, genügend Beispielerklärungen, keine lange Denkpausen für den Leser.
      Gleichzeitig sind die Themen schon etwas fortgeschritten, meist aber durch einfache nachvollziehbare Rechnungen bestätigt.

      Der Shorthanded Teil hat mir persönlich, denke ich, nicht sehr viel gebracht, aber es ist schon ein Privileg, wenn ein Pokerbuch diese sehr beliebte Spielart überhaupt erwähnt.
      Von der Effizienz her, ist Middle Limit Hold'em (Buch Nr.4 ) eher geeignet.
      Geringe Englischkenntnisse sind ausreichend.


      4. Middle Limit Hold'em 5.) How Good is your Hold'em?

      Wertung : gut!

      Haha, genau das richtige Buch, um mal zu sehen, wie schlecht man doch eigentlich ist.
      24 gut ausgesuchte Handbeispiele gilt es in Quizform zu lösen und entsprechende Punkte dafür zu bekommen.
      Ein netter Anhaltspunkt, wenn man mal eine Vorstellung seines Wissensstands haben will.
      Sehr nett und locker geschrieben, ebenso kann sich der Leser über unterhaltsame Kommentare seitens des Autors freuen, wenn man besonders dumme Antworten angekreuzt hat.
      Es benötigt lediglich geringe Englischkenntnisse.


      6.) Professional Poker

      Wertung : mittelmäßiger Ersteindruck.

      Der Autor steht dem professionellem Poker recht kritisch gegenüber und beleuchtet es dementsprechend.
      Er vergleicht einen Pokerspieler mit einem Musiker, der entweder Erfolg hat oder auf der Strecke bleibt.
      Nach den ersten Kapiteln erweckt das Buch für mich einen Eindruck, als ob die Zielgruppe zwischen Vollidiot und Pokergeni tendiert, was ich nicht so positiv erachte.
      Ob ich dabei zu ersterem oder zweiterem gehöre, habe ich noch nicht herausgefunden.
      Dennoch bietet das Buch viele Anhaltspunkte für Leute, die ernsthaft überlegen, professionell zu pokern.
      Es ist sehr locker geschrieben und die ersten Kapitel verlangen zum Verständnis lediglich die Intelligenz eines Hamsters.
      Die Hauptbotschaft : ßberleg es dir verdammt gut!
      Das Buch benötigt geringe bis mittelmäßige Englischkenntnisse.
    • Matthias Wahls
      Matthias Wahls
      Bronze
      Dabei seit: 31.01.2005 Beiträge: 2.073
      4. Platz


      Ein Beitrag von Stefan Winkler


      Hi!

      Als ich mir das erste mal SSH durchgelesen hab bin ich eigendlich nicht recht viel besser geworden als vorher weil meine Englishkenntnisse nicht wirklich die besten sind und man sich bei der Masse an Informationen die man zu sich nimmt sich nicht wirklich viel merkt (vielleicht bin ja nur ich so blöd )! Drum kam mir die idee das Buch noch mal zu lesen und mir nebenbei immer notizen zu machen. Der Artikel ist sicher eine Hilfe für andere, mehr aus dem Buch herauszuhohlen die auch über so miese Englishkenntisse wie ich (gibs sowas übnerhaupt...) haben! Ausserdem könne sich auch andere ungefähr ein Bild über die Spielweise die in diesem Buch vermittelt wird machen die kein Geld haben um es sich zu kaufen! Die Preflop Sektion hab ich ausgelassen zu Dokumentieren weil wir Postflop eh eine gute Grundlage anhand des Starting Hand Charts haben.



      Zusammenfassung SSH:

      1.) Outs/Odds/einschätzung der eigenen Hand:

      - einen Backdoor Flushdraw kann man als 1,5 Outs rechnen
      - einen Backdoor Straightdraw + ohne lücke (z.B.:TJQ) als 1,5 Outs
      + mit einer lücke (z.B.:9TQ) als 1 Out
      + mit 2 Lücken (z.B.:9JK) als 0,5 Outs

      - Implied Odds beachten(=wieviel Bets amn ev zusätzlich machen würde wenn man seine Hand macht) z.B.: Wenn die richtige Karte kommt und man zB seinen Flush bekommt würde man im weiterne Spielverlauf noch 2 BB dazugewinnen. d.h. Pot odds + 2 BB
      - Redraws: Je mehr Karen kommen könnten die jemanden andren eine Bessere Hand geben desto schlechter! z.B.: KQ bei einem Flop von Q92 könne nur 3 A jemanden andren ein höheres Pair geben. Bei 96 bei einem Flop von 652 kann jede Karte von T-A jedem andren ein höheres Pair geben und eien 4 Jemandem eine Straight geben!

      - Position beachten: Wichtig bei schwachen draws die nicht Wert sind mehr als eine Bett zu callen. Je mehr Spieler nach einem drankommen desto weniger ist die hand wert. Ist der Better z.B.: genau links ist man als letzter dran. Daher kann man sicher nicht mehr geraised werden wenn man called. Wenn man eine Bett callt und noch 3 Spieler an der Reihe sind besteht die Gefahr das noch geraised wird. Hier ist die Position der Preflop Raisers unter andrem entscheidend.

      -Beim Outs discounten imme darauf achten welche Karten einem sicher die Beste Hand bringen und welche nicht (solche Karten nie als ganze Outs werten sonder z.B.: als halbe Outs)

      -Auf Hidden Outs achen und mit einbeziehen: z.B.: Wenn jemand 2 Pair hält. Beispiel: KJ bei einem Board von J93. Fals der Gegner J3 hällt bringt eienm eine 9 den Sieg da man jetzt auch 2 Pair nur mit besserem Kicker hält. Oder A3 bei FLop A92. Fals der Gegener AJ hat wird der Pot zumindestens geteilt wen ein K kommt.


      2.) Draws:

      - In Pots mit vielen Spielern Agressiv spielen. Je mehr gekickt werden desto höher die Chance am Ende zu gewinnen wenn man den Draw nicht macht.

      - Mit schwächeren Draws wie z.B.: 3rd Nutflushdraw, Gutshotstr.draw+1 Overcard... auf Freecard am Turn spielen


      3.) Pot Size:

      - Kleine Pots:
      +Mit einer Mittelstarken hand gegen wenige Gegner probieren Pot zu stehlen bei raise folden (z.B.: Top Pair no Kicker)
      +weak draws nicht agressiv spielen und ev folden (z.B.: Gutshot Straightdraw)

      - Große Pots: Mit allen Mitteln versuchen den Pot zu Gewinnen:
      +Mit mittelstarken Händen weiterspielen
      +stark protecten, sehr agressiv versuchen möglichst viele Gegner zum folden zu bringen (z.B.: mit check/Raise...)
      +auch wenn man fast siche rverloren hat am River noch callen
      +raisen ist besser als callen


      4.) Hand protecten:5.) Raisen für eiene Freecard:

      - Anzuwenden wenn man auf eienm schwachen Draw spielt um möglist billig den River zu sehen (gute Position vorausgesetzt)

      - Am wirkvollsten gegen passive Gegner

      - Gegen agressieve Gegenr Freecardplay eher vermeiden. Ausser mit starken draws. Da sollte man gleich von vorne agressiev spielen.

      - Gegen offensichtlich gute spieler auf ein Freeshowdoen spielen (d.h.: auch am Turn betten) da sie sonst wissen das man drawed. Ausser man hätte sowiso vor mit einem draw am River zu callen wenn man seine Karte nicht trifft. In diesem Fall ist die Freecard am Turn zu nehmen.

      - Mit mittelstarken händen wie Top Pair weak kicker oder 2nd pair auch auf Free showdown spieln und ev. am Turn Protecten.

      - Beim Freecardplay immeF ktoren wie dei größe des Pots die stärke der Gegner oder wie das Board aussieht berücksichtigen

      - Mit mittelguten Händen gegen offensichtliche Callingstations trotztem for Value betten


      6.) Slowplaying:

      - Nützlich in kleinen Pots und gute Postflopspiler

      - nie große Pots mit Slowplaying riskieren!!!

      - nicht gegen Callingstations anwenden

      -generell nur in den seltensten Fällen SLowplayen

      - gegen loose Player nie callen statt betten wenn man als letzter an der Reihe ist!!!


      7.) Overpair Hands:

      - Overpairs bei denen die Chance groß ist das sie am Turn geschlagen sind und sich schwer protecten lassen (Gegnerabhängig) erst am Turn agressiv spielen wenn eine Savecard kommt. Mit starken Overpairs wie KK oder AA am Flop schon agressiev Spielen


      8.) Betting for Value am River:

      - Gegen tighte Player nicht for Value betten wenn man nur eine Mittelstarke Hand hält

      - Gegen 1 od 2 loose Player mit Mittelstarken Händen for Value betten

      - Gegen passive Gegenr beten falls man als erster drankommt und man nur eine mittelstarke Hand hällt

      - ausser gegen agressive Gegner immer selber betten fals man denkt das nach einem sowiso gebettet wird wenn man checkt


      9.) Betting for Value am River wenn eine ungünstige Karte kommt

      - je mehr gegner am river desto gefährlicher ist es das jemand die Karte erwischt hat. Besonders gefährlich wenn man nur ein Overpair hat und ein A kommt (auch gegen weniger gegner) am river da A dei am häufigst gespielte Karte ist

      - Am River nur checken falls die Karte 2 oder mehr Wege eröffnet einen zu schlagen (z.B.: Top Pair + straightgefahr)

      - tight Spieler sind bei so einer Karte gefärlicher als loose spieler

      - Wenn eine Backdoorflushmöglichkeit am Board liegt trotztem for Value betten

      - Wenn am Board eine niedrige 3 Straight wie 456 liegt und der Big und Smalblind sind schon draussen trotztem for value betten

      - auch for Value betten wenn man als letzter drankommt alle checken und die Gegenr eher nicht zum checkraise tendieren

      - auch bei extragroßen Pots for Value betten ausser man ist sich ziehmlich sicher dei Karte hat jemanden anderes geholfen


      10.) Overcalls am River:

      - Overcall = wenn jemand Bettet und mindestens einer called befor man selber drankommt

      - Mit mittelstarken Händen sind Overcalls nicht angebracht da mind. 2 Gegner gezeigt haben das sie eine Spielbare Hand haben (ausser Gegner sind loose und/oder bluffen gerne)

      - wenn man eine starke Hand hat, man gleich nach dem Better an der Reihe ist und noch mind. 2 Spieler am zug sind ist es manchmal besser auf Overcalls zu spielen als zu raisen.

      - Je mehr loose Spieler hinter einem sind desto eher auf Overcalls spielen

      - Nie auf Overcalls spielen wenn an sich ziemlich sicher ist das die anderen gegenr sowiso folden

      - Bei Onecardstraight oder 2nd/3rd Nutflushdraw auch eher auf Overcalls spielen

      - Wenn man höchstens einen Bluff schlagen könnte selber nicht Overcallen

      - Wenn man gleich nach dem Better mit einer Mittelstarken hand sitzt die den Better ev. schlagen könnte (z.B.: weil er fast sicher bluffed) raisen und nicht auf Overcards spielen um ev. noch andrere Spieler die eine leicht besser Hand haben zu kicken


      11.) Playing Overcards:
    • Matthias Wahls
      Matthias Wahls
      Bronze
      Dabei seit: 31.01.2005 Beiträge: 2.073
      5. Platz


      Ein Beitrag von fra_mara Danny)


      meine buchempfehlungen wären und ich bin damit sehr, sehr gut gefahren:

      InternetTexasHoldem von Matthew Hilger

      ein buch für anfänger , aber auch für fortgeschrittene. er behandelt das
      gesamte thema Holdem, ins besondere zur anwendung im internet.
      nachteil es ist allgemein gehalten, für feinheiten braucht man
      weiterführende
      literatur, aber zum einstieg absolut zu empfehlen!


      SmallStakesHoldem: WinningBigWithExpertPlay von D.Sklansky u.a.

      Dies ist meiner Meinung nach ein absolutes topbuch, welches da anfängt, wo
      grundlagenbücher aufhören.Allerdings sollte man wirklich schon mit der
      Materie vertraut sein und die empfehlungen wohl überlegt umsetzen, denn es
      wird ein sehr, sehr agressives spiel empfohlen, was leicht zu
      maniac-gewohnheiten führen kann!

      In den Haushalt eines jeden Pokerspielers sollte aus meiner Sicht zudem das
      Buch "The Therory of Poker" von Sklansky gehören.
      Nach dem ich "Hold'em Poker" & "Hold'em Poker for Advanced Players" von ihm
      gelesen habe, fand ich ihn als Autor zwar nicht so doll ... aber "Theory of
      Poker" hat meine Meinung da voll und ganz geändert.
      Ich habe das Buch förmlich verschlungen.

      Insgesamt besteht das Buch aus 25 Kapitel mit den interessantesten Themen:
      - Odds
      - Freecards
      - Bluffs & Semi-Bluffs sowie die Defense dagegen
      - Check-Raise & Slowplay
      - Heads-Up
      - Psychology of Poker
      - Reading the Table
      - usw. usw.

      Einziger Kritikpunkt:
      Wie alle Bücher von 2+2 hat das Buch eine sehr "amerikanische" Qualität.Das
      Preisleistungsverhältnis stimmt auf jedenfall.
      Das Buch ist meiner Ansicht nach nichts für den fun Zocker der nichts lernen
      will und sich sein Bild vom Poker rein durchs Fernsehn auf DSF gemacht hat.
    • Matthias Wahls
      Matthias Wahls
      Bronze
      Dabei seit: 31.01.2005 Beiträge: 2.073
      Wir gratulieren den Siegern!

      Da wurde mal wieder hervorragende Arbeit abgeliefert!

      Die Preisverteolung ist übrigens

      1. Preis 3 Pakete
      2. Preis 2 Pakete
      3.-5. Preis 1 Paket

      Denn ersten Preis hatte ja bereist Sleyde abgeräumt, der als einziger seinen Beitrag fristgerecht (vor der Verlängerung) abgegeben hatte.
    • ciRith
      ciRith
      Bronze
      Dabei seit: 25.03.2005 Beiträge: 18.556
      danke an alle beteiligten!! ich habe bisher nur 1. gelesen aber ich finde diese sache absolut klasse!!!

      ne verlinkung der buchtipps nach hierhin find ich für empfehlenswert (oder nen hinweis darauf)

      endlich mal klare aussagen was ich warum kaufen sollte und was nicht oder was ehr unnötig ist :)
    • Matthias Wahls
      Matthias Wahls
      Bronze
      Dabei seit: 31.01.2005 Beiträge: 2.073
      Hatte dir ne PN geschickt. Nach unten verschieben geht nicht so leicht. Außerdem hätte man deinen Beitrag nicht zuordnen können.
    • haZe1986
      haZe1986
      Bronze
      Dabei seit: 07.12.2005 Beiträge: 1
      Gibt es auch ein NL Hold'em Buch von Mike Matusow ?

      Danke vorab
    • betout
      betout
      Black
      Dabei seit: 06.02.2005 Beiträge: 2.478
      Original von haZe1986
      Gibt es auch ein NL Hold'em Buch von Mike Matusow ?

      Danke vorab
      hehe was soll denn da drinstehen?

      "Occasionally you just might want to bluff off all your chips with no hand at all. Also you want to talk as much nonsense as possible during the entire TV coverage. These two things together will get you so much public recognition that you don't have to worry about your poker game anymore because you can just sell random books like this one"

      So in etwa stelle ich mir das vor. :D
    • PIRAT
      PIRAT
      Bronze
      Dabei seit: 08.04.2005 Beiträge: 75
      Original von Matthias Wahls
      1. Platz


      Ein Beitrag von Bernhard Stillger


      Fortgeschrittene


      7) Super System 2 von Doyle Brunson et al.

      Die 2. Auflage des absoluten Klassikers von Doyle Brunson. In dem Buch werden in einzelnen Artikeln verschiedener Autoren unterschiedliche Pokerformen behandelt.
      Die ersten Einleitungskapitel enthalten eigentlich nichts Weltbewegendes (außer das man ständig daran erinnert wird, dass es sich bei "Texas Dolly" Brunson um den Größten und Besten aller Zeiten handelt).
      Dann folgt ein Kapitel 43 Exclusive Super System 2 Tips der Mike Caro University. Die Exclusivität ist etwas fraglich, es weist viele ßberschneidungen mit Caros Fundamental Secrets of Winning Poker auf. Caros Tips sind meist brauchbar und valide,vor allem für Einsteiger, allerdings handelt es sich oft um Binsenweisheiten und Caros Selbstvermarktung als Mad Genius of Poker nervt.
      Die Limit Holdem Sektion wurde von Jennifer Harman geschrieben und umfasst etwa 70 Seiten. Sie steht für einen aggressiven Stil, viele der von Korn empfohlenen Strategien für heads-up am Flop sind auch in Jennifer Harmans Artikel beschrieben. Ein wichtiger Rat ist auch die Vermeidung überflüssiger Slowplays, wenn man ein Set oder eine Straight flopt man sollte auf dem Flop allermeistens fast spielen. Einige von Korns Heads-up Standard Moves werden in Harmans Artikel empfohlen und erläutert. Mir gefällt Harmans Artikel sehr gut, man kann ihn nicht oft genug lesen. Allerdings weist der Abschnitt aufgrund des geringen Umfangs natürlich viele Lücken auf.
      Die No-Limit Sektion von Doyle Brunson soll recht gut sein (es ist leider immer noch das Einzige No-Limit Material, das ich kenne), leider ist sie allerdings identisch mit dem Original von 1979, es ist doch eine Enttäuschung, das Brunson das Material nicht überarbeitet hat (seiner Meinung nach ist es so gut, dass er nichts zu ändern brauchte).
      Zusätzlich werden noch die Pokerformen Omaha 8, Stud Hi/Lo, Pot-Limit Omaha und Triple Draw behandelt. Trotz kleiner Schwächen lohnt sich Super System 2 in jedem Fall, auch wenn man nur Limit Holdem spielt, es ist ein absoluter Klassiker und auch qualitativ gehört es zur oberen Klasse der Pokerbücher.
      Zu dieser gut gelungenen Rezension dieses grossartigen Werkes danke ich Dir sehr. Allerdings handelt es sich beim Super/System 2 nicht um die 2. Auflage von Super/System! Doyle Brunson hat nach 27 Jahren ein neues Team zusammengestellt. Klar nerven in europäischen Augen diese ständigen Hinweise auf die Erfolge der Autoren, doch ist dies im Schach anders? (Immerhin existieren im Schach FIDE-Titel. Dieses Kriterium entfällt beim Pokern - bleibt also nur die Auflistung der Erfolge ...) Doyle "Texas Dolly" Brunson ist gemeinsam mit Johnny "The Orient Express" Chan der erfolgreichste Spieler auf der World Series of Poker Tour! Auch was Mike "Mad Genius of Poker" Caro betrifft, so finde ich seine Tips mindestens ebenso lehrreich wie die Ausführungen von Korn, Matthias u.a..

      Deine Einschätzung zu Jennifer Harman teile ich voll und ganz. Auf diesen rund 70 Seiten vermittelt sie in verständlicher Art und Weise die Grundlagen im Limit Hold'em! Damit erfüllt sie diese Aufgabe glänzend.

      Doyle Brunsons Artikel zu No-Limit Hold'em habe ich nur überflogen. Doch haben ihm offensichtlich viele Poker-Freunde geraten, kein Wort seines ursprünglichen Beitrages müsse geändert werden ... (Wenn das kein ausdrückliches Lob ist ... Das erinnert mich stark an John Nunn's Endspiel-Bücher!)

      Ergänzend ist mir ein Fehler in den von Ricard Englesteen erstellten Double Belly-Buster Straight (= Two-Way Inside Straight, Gutshot) auf S.624 aufgefallen: Bei You Hold 10-Q sollte statt Flop 7-10-K m.E. Flop 8-J-A stehen. Leider sind auf S.625 bei Form: X_Y_Z die Flop A-4-7 und Flop J-Q-A überflüssig. Zudem fehlt der Hinweis * There are 16 double belly-busters of this type. Als Krönung setzt sich dieser Fehler auf S.627 fort: die Rechnung müsste (16+24+16+16+8) = 80 lauten. Nobody is perfect! :P
    • DuellMaster
      DuellMaster
      Bronze
      Dabei seit: 30.06.2005 Beiträge: 78
      Mal ne Frage. Habe gerade das Buch " Vom Anfänger zum turnierreifen Pokerstrategen " von Stephan M. Kalhamer's gelesen.. Das Buch ist im großen und ganzen ganz OK... Konnte dem Buch ein paar hilfreiche tips entnehmen..Ich würde gerne noch weitere Bücher studieren aber die meisten Bücher wie z.b von David Sklansky sind ja in Englisch verfasst. Meine Englisch kenntnisse reichen aber nicht aus um das komplette Buch einwandfrei zu verstehen.... Welche guten Bücher auf Deutsch sind den noch erwähnenswert ? Oder gibt es gute ßbersetzungen von den hier empfehlenswerten Büchern.
      Für Hilfe wäre ich sehr dankbar...
    • Ajari
      Ajari
      Bronze
      Dabei seit: 27.02.2005 Beiträge: 257
      Die deutschsprachigen Bücher scheinen nicht wirklich gut zu sein. Auf lange Sicht wirst Du um englische Bücher nicht herumkommen. Wenn Du in der Schule nicht super-schlecht in Englisch warst, wirst Du auch die Poker-Bücher verstehen, da sie mit einem sehr begrenztem Vokabular auskommen und allesamt ein Glossar haben.
      Ich würde Dir "Winning Low Limit Holdem" von Lee Jones ans Herz legen. Das ist gut geschrieben und wird Dir einige wichtige Einsichten verschaffen.
    • M4ST0R
      M4ST0R
      Bronze
      Dabei seit: 02.02.2006 Beiträge: 10.191
      Wieso setzt sich denn nicht das Team von Pokerstrategy zusammen und schreibt ein eigenes deutschsprachiges Buch. Material gibt es ja in diesem Forum genug. Ich denke es wäre auch eine sehr gute Ergänzung für alle Mitglieder und ich selbst würde das Buch selbstverständlich auch erwerben.

      Eine Umfrage würde vielleicht mehr Aufschluss darüber geben, ob sich diese Arbeit rendieren würde.

      MfG
    • betandking
      betandking
      Bronze
      Dabei seit: 27.07.2006 Beiträge: 2.125
      Hi,

      das ist mein erster post.

      habe small stakes hold'em von sklansky gelesen und seine strategie mit gutem erfolg in nl cash games bis 0,5/1 angewendet, kann aber in 0,25/0,5 etwas mehr verdienen, da die mates hier etwas looser sind.

      meine frage: hat jemand schon das neue buch von sklansky "no limit hold'em" gelesen? ist preislich keine investition, ich möchte jedoch neues lesen...
    • Biene
      Biene
      Global
      Dabei seit: 07.08.2006 Beiträge: 12
      Bin der gleichen Meinung wie M4ST0R.

      Durch das Wissen und die Erfahrung vom Team Pokerstrategy könnte ein deutschsprachiges Buch sicherlich für noch mehr Interesse an Poker in Deutschland geweckt werden!
    • beni
      beni
      Black
      Dabei seit: 17.10.2006 Beiträge: 11.684
      Was haltet ihr von "Getting Started" von Ed Miller?
    • Scipio
      Scipio
      Bronze
      Dabei seit: 22.03.2005 Beiträge: 1.410
      Original von beni
      Was haltet ihr von "Getting Started" von Ed Miller?
      Habs mir wegen SSS gekauft, aber muss sagen, dass der ps.de content in diesem Bereich das Buch abdeckt und zusätzlichen Inhalt dazu anbietet.Ich fand den Kauf daher nicht lohnenswert.
    • beni
      beni
      Black
      Dabei seit: 17.10.2006 Beiträge: 11.684
      Was ist SSS?
    • IsaacAsimov
      IsaacAsimov
      Bronze
      Dabei seit: 11.07.2006 Beiträge: 365
      Kann es sein, dass er SSH meint? Das wäre dann Small Stakes Holdem von Sklansky. SSS ist für mich Short Stack Stratgie :P .

      Gratulation nochmal an die Buchrezensionen. Vorallem Platz 1 ist sehrgut (irgendwo nahe liegend :D ).
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