Wann ist es genug?

    • Stopelhopser
      Stopelhopser
      Bronze
      Dabei seit: 28.08.2007 Beiträge: 450
      Jeder lernt unterschiedlich schnell, bei mir hat es jetz knapp 2 Jahre gedauert um zu erkennen das mein Problem wohl die persönliche Wertvorstellung ist.
      Ich habe 3mal 30€ selbst eingecasht ab der dritten Einzahlung war ich winning player und jetz grinde ich mich seit 18 Monaten immer wieder nach oben bis ich ein Limit nicht schlage. Limit runter weiter gehts..... Das scheint mein Problem zu sein. Ich spiele unrolled weiter diesmal soagar im tilt auf höhere Limits bis ich wieder auf ne NL25 / 50 BR runter bin.

      Das bringt mich zu der Frage:

      Wann casht ihr aus?

      Mein Ziel ist es ja beim Pokern Geld zu gewinnen und davon am besten n ganzen haufen, nur setze ich mir wohl meine Ziele zu hoch und sollte auf den Limits die ich sicher schlage regelmässig auscashen.

      Ich Schlage NL25 mit 6BB/100H 53000Hände durch 12 Tabling erreiche ich damit einen Gewinn von 500-700$ im Monat

      NL50 schlage ich mit 4,1BB/100H 35000 Hände

      NL100 fangen dann die Probleme an. Ich könnte zumindest break even spielen wenn dann nicht mein Problem einsetzen würde. Hab beim letzten mal NL50 1900$ BR NL 1000 angetestet und bin rauf auf 3000$ und dann tilt im Downswing und das Geld wieder unters Volk gebracht.

      :D Wenn ich das so lese hab ich ja mein Problem erkannt aber es ist wie mim rauchen. Man weiß das es schlecht ist, aber aufhören ist auch schwer.

      Falls es sich jemand zumutet das alles zu lesen würde ich mich freuen wenn er mich an seinen Gedanken dazu teilhaben lässt.

      gruß Basti
  • 4 Antworten
    • Nakaschi
      Nakaschi
      Bronze
      Dabei seit: 17.02.2008 Beiträge: 1.340
      Im Moment spielst Du mit der Einstellung, möglichst schnell viel Geld zu gewinnen. Sorry, aber wenn Du die höheren Limits erreichen willst, solltest Du mit der Einstellung spielen, jede Hand möglichst richtig zu spielen.
      Der Gewinn kommt dann von selbst, weil Du die richtigen Entscheidungen triffst.

      Ich poste hier mal rein, was ein Diamondmember in einem anderen Thread geschrieben hat und was absolut wichtig ist:

      Risinhigh hat folgendes geschrieben:
      "Die folgende Antwort ist vollkommen ernstgemeint. Jemand der seine Tiltprobleme nicht in den Griff bekommt sollte Pokern sein lassen weil es dann -ev ist und man immer wieder broke gehen wird.
      Der Grund dafür ist seeeeeeeehr simpel erklärt. Wenn man z.B. durchschnittliche Winrates eines guten spielers betrachtet sind das etwa 2-3bb / 100 Hände bei ssslern. Ein Stack = 20BB um einen einzigen vertilteten Stack wieder durch die winrate reinzufahren spielt man also mal eben ~700-1000 Hände wieder.
      Gleiches gilt auch für andere Varianten. Gute SH Spieler kommen auf durchschnittliche Winrates von etwa 7-12bb / 100 Hände also im schnitt und der einfachheithalber 10bb / 100 Hände. Ein vertilteter Stack = 100BB dafür braucht er also etwa 1000 Hände um diese wieder durch seine reinen Gewinne reinzufahren.

      Das heißt ganz simpel kommen im Schnitt häufiger als alle 1k hands ein vertilteter Stack und man ist bei weitem noch nicht so weit das man sich als guten Spieler bezeichnen kann macht man auf lange Sicht immer Minus. Ein guter spieler der alle 1k hands mal einen Stack vertiltet ist Breakevenspieler und schafft es dann maybe durch Rakebacks "Gewinne" einzufahren. Gute spieler die nicht tilten schaffen halt ihre 10bb / 100 hands + rakeback.

      Einfach mal darüber Gedanken machen und wenn es dann immernoch nicht klappt das man sich daran hält nicht zu tilten. Poker quitten oder wie der andere nette Diamond schon sagte immer schön brav nachcashen damit uns Haien die Fische nicht ausgehen."

      Der Ton von ihm war auf einen Spieler bezogen, der etwas arrogant rüberkam, also bitte nicht persönlich nehmen.

      Und wann ich auscashe: Im Moment gar nicht. Mein Ziel sind die 33er SNG´s mit 100 Buy-ins. Bis dahin baue ich meine Bankroll auf. Wenn ich jetzt 300 $ auscashe, dann muss ich dafür etwa 50 Stunden spielen. Auf den 33er nur noch 15 Std.
      Ich würde vorschlagen, Du setzt Dir mal ein Ziel, welches Limit Du spielen willst und arbeitest darauf hin. Mir hat dahingehend die Videoreihe hier auf PS.de über Motivation und Ziele setzen geholfen.

      Viel Erfolg
    • Drazzille
      Drazzille
      Bronze
      Dabei seit: 15.04.2008 Beiträge: 1.350
      Kann Nakaschi nur zustimmen!

      Auf das Geld fixiert zu spielen bringt nix.

      Poker an sich muss dir Spaß machen, die ganzen Lernprozesse und Erfolge erleben. Ziele setzen und sie erreichen.

      Wenn du das nicht tust, machst du keinen richtig großen Gewinn.

      Ich z.B. habe noch gar nix ausgecasht (FL eben :rolleyes: ) und ich habe das noch gar nicht vor bis ich ein Wohlfühllimit gefunden habe bzw. mein Ziel erreicht habe.

      Spiel wie es dir am besten liegt und Spaß macht, dann kommt das Geld schon von selbst.

      Und du solltest dich von den Einnahmen die du durch das Pokern hast, nicht so abhängig machen (ka obs bei dir der Fall ist), denn es gibt Zeiten da läufts einfach schlecht.

      Und wie Nakschi's Zitat aussagt: Am besten nicht tilten!

      Natürlich aber auch kein Limit spielen wofür du BR nicht hast.


      MfG
    • Stopelhopser
      Stopelhopser
      Bronze
      Dabei seit: 28.08.2007 Beiträge: 450
      Danke für die Antworten eure Ratschläge scheinen sich schon zu bewahrheiten.
      Bin im moment auf NL25 entspannt am rebuilden. Das Geld fliegt mir schneller zu als ich dachte eventuell spiel ich noch einig Hände NL50 um die Gewinnspanne zu vergleichen und werd mir dann von dem Geld regelmässig "kleine" Wünsche erfüllen (wenigstens hab bei meinem ganzen rumtesten gute fähigkeiten beim multitabling bekommen).
      Der Pokergott meint es im Moment auch gut mit mir 6 Vierlinge auf die letzten 4000 Hände is schon lolig.

      gruß Basti
    • Yuri
      Yuri
      Black
      Dabei seit: 05.08.2005 Beiträge: 511
      man kann auch winning player sein wenn man tiltet, aber ohne tilt macht man halt mehr kohle