durschnittlicher W$SD mit Assen

    • diego666
      diego666
      Silber
      Dabei seit: 19.02.2006 Beiträge: 17.292
      Scheiße, bin ja im Fixed Limit Forum gelandet. Kanns mal jemand zu den No Limit oder ins Pokertrackerforum verschieben.

      Ich hab heute mal so ein bischen in den Statistiken meiner einzelner Hände rumgeschaut und da ist mir aufgefallen, dass ich bei ca. 300000 Händen ~65% meiner Asse gewonnen hab.

      Wieviel ist das bei euch so mit der bestmöglichen Starthand?

      Ich weiß, dass das nicht so genau ist, aber eigentlich hätte ich, wenn man sie aggressiv spielt, etwas mehr erwartet.
  • 8 Antworten
    • jerky
      jerky
      Bronze
      Dabei seit: 16.07.2006 Beiträge: 2.957
      also ich hab auf die letzten 30k ca. 76%

      foldest du jemals asse? oder gehst du immer broke (va. am turn), egal wie die action ist?
    • diego666
      diego666
      Silber
      Dabei seit: 19.02.2006 Beiträge: 17.292
      Original von jerky
      also ich hab auf die letzten 30k ca. 76%

      foldest du jemals asse? oder gehst du immer broke (va. am turn), egal wie die action ist?
      Es gibt schon Situationen, wo ich folde, aber die sind sehr selten.
      Wenn ich die letzten Monate so betrachte, habe ich allerdings gerade, wenns etwas deeper ist, eigentlich immer verloren. Sieht im Tracker schon lustig aus, wenn man bei den Assen runterscrollt und fast alle zweistelligen Pötte rot sind und alle einstelligen grün.
      Man erspielt sich über die Session hin Gewinn und verliert den am Ende wieder, weil man es mit Assen oder Königen wagt, preflop oder am Flop allin zu gehen.
      Ich muss wohl die nächste Zeit ein bischen mehr von solchen Händen posten, wobei es meistesn so ist, dass ich entweder vorne liege, wenn ich allin gehe, oder gegen irgendeine seltsame hand verliere, mit der ich im 3b oder gar 4b pot nicht gerechnet hätte. Naja und ich renne halt mit meinen Königen fast immer in Asse, sets oder AK.
    • diego666
      diego666
      Silber
      Dabei seit: 19.02.2006 Beiträge: 17.292
      Was hast du da für einen WtSD?
    • jerky
      jerky
      Bronze
      Dabei seit: 16.07.2006 Beiträge: 2.957
      naja deep solltest du halt vorsichtig sein mit aces, da es eben nur 1 pair ist und seltenst am flop improved bzw jemals große hands machst. was ich damit sagen will ist, dass du eben meistens mit 1 pair zum sd gehst und damit eben nur "underpairs" beat hast.

      im 3- oder 4-bet pot geh ich natürlich mit aces am flop immer broke, auch am turn ausser es ist super obv (9TJQssss oder sowas).

      hab nen wtsd von 44 und wswf von 87, allerdings hatte ich in den 30k hands nur 117 mal aces, deshalb is die samplesize nicht überragend.
    • diego666
      diego666
      Silber
      Dabei seit: 19.02.2006 Beiträge: 17.292
      Mit deeper meine ich ab Fullstake, also nicht so Riesenstakes. Da hab ich zwar auch ein paar geile Hände gehabt, wo ich sicher auch mal die Asse überspielte, aber so oft war das nicht.

      WtSD ist bei mir ähnlich, nur gewinne ich seltener.
    • jerky
      jerky
      Bronze
      Dabei seit: 16.07.2006 Beiträge: 2.957
      naja in den 30k hands hab ich auch "nur" 11 stacks mit aces gemacht. wenn du dir jetzt überlegst wenn du in 30k hands 1-2 mal deine aces overplayst dann reisst das schon 20-25% der winrate weg (milchmädchenrechnung ich weiss, aber der punkt sollte klar sein)

      edit: ich seh grad auf kings hab ich auf die letzten 30k 126 mal AA und 38 wts, die samplesize suckt also gewaltig
    • jackoneill
      jackoneill
      Bronze
      Dabei seit: 13.08.2006 Beiträge: 2.480
      Na ja, das ist ziemlich vom eigenen Spielstil und Image abhaengig.

      Spiel man z.B. extrem LAG oder hat ein recht looses Image, dann kann man ja damit wesentlich oefters zum SD gehen als mit einem sehr tighten Image.

      In einfach raised Pots spielt es ja eine wesentliche Rolle, ob der Gegner profitabel gegen einen auf Set-Value callen kann oder nicht. Ist man recht tight bzw. hat ein sehr tightes Image, dann ist das ja in der Regel der Fall - d.h. man wird eher in ein Set rennen wenn man am Flop Action bekommt.

      Spielt man hingegen recht loose bzw. hat ein looses Image, dann werden die Gegner einen ja mit einer sehr viel weiteren Range z.B. am Flop check/raisen.

      Wenn ich z.B. annaehrend any two am BU openraise, viele Turns 2nd Barrele und auch viele Bluffs mache, dann ist ein Overpair AA natuerlich eine insta-broke fuer mich. Spiele ich hingegen 17/15 und mache nur selten BU-Steals, dann bedeutet schon ein Flop-c/r meist eine sehr starke Hand.

      Dasselbe gilt auch in reraised Pots - ich wuerde z.B. AA in einem reraised Pot so gut wie niemals folden egal wie der Flop aussieht - ich 3-bette allerdings auch recht light, folglich ist AA quasi ein Monster dass mir die Gegner einfach sehr oft nicht glauben werden. Wer hingegen grundsaetlich nur mit { AK, KK+ } reraised, der muss schon wesentlich vorsichtiger sein wenn er am Flop Action bekommt.

      Post-Flop ist AA halt eben nur ein Single Pair und nicht mehr - und der eigene Spielstil hat einen wesentlichen Einfluss darauf ob die Gegner bereit sind mit schlechteren Haenden gegen einen broke zu gehen oder nicht.

      Jack
    • diego666
      diego666
      Silber
      Dabei seit: 19.02.2006 Beiträge: 17.292
      Original von jackoneill
      Na ja, das ist ziemlich vom eigenen Spielstil und Image abhaengig.

      Spiel man z.B. extrem LAG oder hat ein recht looses Image, dann kann man ja damit wesentlich oefters zum SD gehen als mit einem sehr tighten Image.

      In einfach raised Pots spielt es ja eine wesentliche Rolle, ob der Gegner profitabel gegen einen auf Set-Value callen kann oder nicht. Ist man recht tight bzw. hat ein sehr tightes Image, dann ist das ja in der Regel der Fall - d.h. man wird eher in ein Set rennen wenn man am Flop Action bekommt.

      Spielt man hingegen recht loose bzw. hat ein looses Image, dann werden die Gegner einen ja mit einer sehr viel weiteren Range z.B. am Flop check/raisen.

      Wenn ich z.B. annaehrend any two am BU openraise, viele Turns 2nd Barrele und auch viele Bluffs mache, dann ist ein Overpair AA natuerlich eine insta-broke fuer mich. Spiele ich hingegen 17/15 und mache nur selten BU-Steals, dann bedeutet schon ein Flop-c/r meist eine sehr starke Hand.

      Dasselbe gilt auch in reraised Pots - ich wuerde z.B. AA in einem reraised Pot so gut wie niemals folden egal wie der Flop aussieht - ich 3-bette allerdings auch recht light, folglich ist AA quasi ein Monster dass mir die Gegner einfach sehr oft nicht glauben werden. Wer hingegen grundsaetlich nur mit { AK, KK+ } reraised, der muss schon wesentlich vorsichtiger sein wenn er am Flop Action bekommt.

      Post-Flop ist AA halt eben nur ein Single Pair und nicht mehr - und der eigene Spielstil hat einen wesentlichen Einfluss darauf ob die Gegner bereit sind mit schlechteren Haenden gegen einen broke zu gehen oder nicht.


      Jack
      Danke den Antworten

      Ich bewege mich gerade von 17/15 hin zu einem looseren Stil. Ich verstricke mich auch relativ selten in wirklich blöde Situationen, wenn, dann sind das irgendwelche missglückten Moves.

      Naja, ich werde in Zukunft mal wieder ein paar Hände mehr posten. Jetzt wo ich einen neuen Hand Recorder hab, geht das auch. Mein Grabem funktioniert ja nicht mehr