Spielweise an Fische anpassen?

    • ArCtoZz
      ArCtoZz
      Bronze
      Dabei seit: 16.02.2006 Beiträge: 59
      Moin zusammen,

      ich bin verzweifelt. Ich war bis vor wenigen Wochen FL FR Winningplayer bis .5/1. Hatte eine BR von 600-700$. Habe mich dann entschieden auf SH zu wechseln. Habe für den Wechsel diverse Artikel gelesen, SH Coaching besucht etc. Auf PP lief es zunächst auch relativ gut.

      Aus gewissen Gründen hab ich dann mal versucht auf St**s das Limit zu schlagen. Es ist der hammer was für Fische dort an den Tischen hängen.

      Aber ich kann machen was ich will... ich verliere dort. Bin bereits -70BB down.
      Ich glaube auch an keinen Downswing, viel mehr bin ich der Meinung, dass man sein Spiel an die Spielweise anpassen muss.

      Ich raise natürlich viel firstin preflop, werde oft gecallt, mache conti bets am flop und ggf. am turn und werde einfach zu oft gecallt. die standardlines ziehen irgendwie nicht. Ich verliere einfach zu viel Geld durch marginale Hände .. Fold Equity ist dahin.

      Muss ich preflop tighter werden? Weniger ContiBets (vor allem am Turn)? Marginale Hände früher folden?

      Kann mir da jemand wertvolle Tipps geben?
      Ich danke euch
  • 3 Antworten
    • SneakyErik
      SneakyErik
      Bronze
      Dabei seit: 11.04.2006 Beiträge: 406
      Musst Dein Spiel ein wenig an die Gegner und Dein Image am Tisch angleichen.
      Eine Callingstation mit WTS von <50 ist halt schwer aus der Hand zu treiben.
      Falls Du dann mehrfach mit den Contibets auf die Schnauze fällst weil Du nix ausser HighCard am Showdon vorzuweisen hast glaubt Dir natürlich auch keiner mehr.

      Bedenke das diese Jungs in der Regel nicht multitablen und sich daher die Gegner recht gut angucken. Falls Du anders herum ein paar starke Hände zeigst dreht sich das extrem um, du kriegst nahezu keine Action mehr ausser die haben wirklich was getroffen.

      Image ist auf SH deutlich wichtiger als auf FR, auch Deine Reads= PA/PT sind noch entscheidener für den Erfolg, insbesondere welcher Gegner auf welche Aktion/Reaktion Schwäche zeit (bin jetzt schon wie verrückt am minen für den kommenden Limitaufstieg).

      Hab am Anfang ähnliche Probleme gehabt, einerseits absolute Callingstations gemischt mit Superaggro TAG's, ist wirklich eine Umstellung zum eher passiven 08/15 auf FR.

      5 edits...bin noch nicht wach, hoffe aber kommt rüber was ich meine :rolleyes:
    • ArCtoZz
      ArCtoZz
      Bronze
      Dabei seit: 16.02.2006 Beiträge: 59
      naja action bekomm ich nicht .. die gegner sind einfach super passiv, was ja eigentlich von vorteil ist.
      nur wenn ich dann conti bets standardline am flop fahre überleg ich jedes mal am turn, ob ich erneut contibetten sollte. wenn ich sie dann mache, wünsch ich mir zu oft, sie nicht gemacht zu haben. wenn ich sie nicht mache, wünsch ich mir sie gemacht zu haben ^^

      wie auch immer.. das mit dem table image glaub ich auch. wahrscheinlich muss man sich zu anfang erst mal von marginalen händen trennen und ein paar gute hände auf den tisch werfen bis man die marginalen hände conti betten sollte.

      aber weiterhin nach ORC, raising with one limper before, 3betting charts preflop spielen, ja? oder sollte man die charts vernachlässigen und tighter spielen?
    • SneakyErik
      SneakyErik
      Bronze
      Dabei seit: 11.04.2006 Beiträge: 406
      Grundsätzlich ist der Bet am Turn der effektivste. Gegen einen Gegner und noch halbwegs spielbarer Floptextur(!) sollte man den auch weiterhin machen.

      Preflop auf jeden Fall aggressiv bleiben! In der Regel kaufst Du dir damit ja Position und/oder verleihst Du deinen Contibets auch mehr Stärke.

      Gegen extrem passive Gegner kannst Du aus dem SB mit marginalen/schwachen Händen auch nur Limpen, da die eh so gut wie nix raisen aber fast alles callen.