Motivationsproblem

    • OhKonner
      OhKonner
      Bronze
      Dabei seit: 03.05.2006 Beiträge: 1.321
      Wie der Titel schon sagt geht es im Prinzip um ein Motivationsproblem, wobei vllt um eine andere Art als manche wohl denken.

      Es ist leider viel zu oft so, dass ich mich für ein Spielformat (Sngs, NL SH, NL HU, FL, Omaha ...) leicht begeistern lasse. Das passiert dann, wenn ich mich wo reingehängt habe und mich n kleiner bis größerer Down erwischt.

      Also lass ich mich begeistern für die anderen Sachen und ich versuche mich dareinzuhängen, nur um dann wieder beim nächsten Down wechseln zu wollen.

      OK, so krass ist es wohl nicht, aber in die Richtung geht es.

      Ich hab also ein Problem damit, mich bei Downs daran zu erinnern, dass ich das jeweilige Limit schlage und dass ich nur weitermachen sollte.

      Vielleicht kennt das jemand von euch und ist damit schon klargekommen.

      Danke schonmal für die Antworten.

      OhKonner
  • 3 Antworten
    • Marvl
      Marvl
      Bronze
      Dabei seit: 12.03.2005 Beiträge: 3.556
      naja, wenn's dir überall so geht, ist es doch kein problem, dass du ständig von überall nach überall wechselst.

      Vielleicht bleibst du ja mal irgendwo hängen, wo du wie ne rakete abgehst.
    • Trigger1201
      Trigger1201
      Bronze
      Dabei seit: 19.06.2006 Beiträge: 3.852
      Die größten Motivationsprobleme hab ich, wenn's Down geht oder zu gut und ich Angst hab, dass meine Winrate wieder einbricht.
      Wenn ich ein Down über mehrere Sessions hab, brauche ich Entspannnungstätigkeiten neben dem Pokern z.B. Musik hören, High Stakes auf YouTube angucken, Schach spielen etc..
      Ich bin von FL SH auf NL, SnG's, MTT's und PLO gewechselt, aber letztlich hatte ich bei FL den größten Erfolg und bin da am weitesten in der Materie / Limits vorgedrungen. Longterm hat mich auf FL das deutlich höhere Limit gereizt.

      Zusätzlich Motivation hat mir gebracht, Hände zu posten und drüber zu diskutieren - einfach um eine andere Meinung zu meinem Play zu hören und meine Leak zu bekämpfen.
    • MeiBra
      MeiBra
      Bronze
      Dabei seit: 12.03.2005 Beiträge: 849
      Dann gehst Du doch schon in die richtige Richtung, denke ich.
      Versuch halt Spass an den "Nebentätigkeiten" zu bekommen. Die Winrate ist nicht wirklich wichtig. Sie unterliegt ständigen Schwankungen, durch Varianz und Spielverbesserungen und ist zudem auch noch Tagesform abhängig.
      Poste Hände, schreibe was Du Dir bei deiner Line gedacht hast und finde weitere Erkenntnisse von Bewertern. Schau Dir die Hände von anderen an und überlege, wie Du die durchgezogen hättest. Bleib locker und nehme das spielen an den Tischen nur als Teil des ganzen wahr. Dann wird das schon.

      Solange Du Lust auf´s Pokern hast, ist die Motivation doch schon da.

      Bei Downs solltest Du mal deine Gefühle näher erforschen.
      Warum bist Du grade "schlecht" drauf? Unsicher, ob es die richtige Entscheidung war? Hand posten, drüber reden und gut ist.
      Sauer, weil es ein Suckout war? Hand posten, drüber reden, sich freuen, daß es Leute gibt, die mit so einem Müll callen und gut ist.
      Lustlos, weil der Down schon so lange läuft? Du bist immer noch nicht Broke, somit ist der Down vermutlich garnicht so heftig, wie er sich anfühlt. Die meisten Downs über die die Leute hier weinen, sind eher BreakEvenPlays vermutlich zu einem guten Stück durch eigene Leaks begründet. Ein schlechter Call versaut nunmal den Schnitt der Session nachhaltig. Alles nicht so schlimm. Sieh das ganze als Langzeitinvestition an. In AKo investiert und die BB wurden nur bisher noch nicht ausgezahlt.

      Ziemlich langer Post, sorry dafür. Also noch mal schnell kürzer gefasst.
      Wenn Pokern mit allem drum und dran Spass macht, dann ist man auch motiviert weiter zu machen. Also, ob HighStakes Folgen gucken, oder Hände bewerten ganz egal. Das gehört alles dazu, die Tische sind nur ein Teilaspekt.
      In diesem Sinne: Viel Spass noch!