Poker for living?

    • EugenusMaximus
      EugenusMaximus
      Bronze
      Dabei seit: 19.01.2005 Beiträge: 83
      Hi,

      heute hab ich glorreich meine Ausbildung abgeschlossen... Ungünstigerweise bedeuted das gleichzeitig das ich ab Montag Arbeitslos bin.

      Nun, der Vorteil für mich ist, da ich schonmal gearbeitet habe, so dass ich Arbeitslosesngeld I kriegen werde was im Ergebnis mehr ist als ich bisher in der Ausbildung verdient habe.
      Ich lebe seit Beginn der Ausbildung bereits in einer eigenen Wohnung und musste mich stets komplett selbst finanzieren. (Allein vom Ausbildungsgehalt, ein Leben in Saus und Braus wie man sich vorstellen kann~~).

      Aktuell liegt meine BR bei 1030 Dollar. Allerdings liegt das in erster Linie, denke ich, daran das ich einfach nicht genug Zeit hatte fürs pokern.
      Als ich Ende November wieder angefangen habe, hab ich mit 130 Dollar angefangen und bin inzwischen halt auf 1030 + 500 $ Cash Out im letzten Monat.
      Laut PT hab ich auf allen Limits die auch auf dem Weg gespielt habe (50c/1, 1/2, 2/4) um die 4 BB... Allerdings hab ich seit
      Neubeginn vielleicht im Schnitt 1 Sunde pro Tag gespielt.

      Meine Frage ist nun: Ist es Möglich mit einer solchen Bankrole bei 4-6 Stunden täglichen spielens für einen gewißen Zeitraum gut zu leben? Das Ganze müsste natürlich zusätzlich zu Arbeitslosengeld I gerechnet werden (In meinem Fall ca. 750-800 Euro).

      Und was meint ihr wie sich das im Lebenslauf macht? Ich möchte das nicht bis zum Ende meines Lebens machen, nur für einen gewißen Zeitraum... Also um die 6 Monate oder so.
      Ich mein, bei der nächsten Bewerbung zu sagen, "HEY! Ich war nicht wirklich arbeitlos sondern hab mir meine Brötechen mit Pokern verdient" ist ja auch net so wirklich "cool" ;)

      Was sagt ihr?
  • 50 Antworten
    • Xblood
      Xblood
      Black
      Dabei seit: 15.01.2005 Beiträge: 1.007
      Matthias hat irgendwo etwas dazu geschrieben, musst mal suchen.
      Da stand halt drin man sollte möglichst über einen Zeitraum von 6 Monaten im Schnitt genug Geld verdient haben um davon zu leben, bevor man auch nur ans pokerpro werden denkt. Wenn du natürlich jetzt vom Vater Staat genug Geld bekommst um davon zu leben und deine Ausbildung beendet hast, dann wäre es meiner Meinung nach einen Versuch wert. Probiers einfach mal 2-3 Monate und guck dann selber wie du damit klar kommst, ob es klappt oder nicht und ob du glücklich dabei wirst kann dir hier leider keiner beantworten ^^


      mfg
    • Ridick
      Ridick
      Bronze
      Dabei seit: 23.05.2005 Beiträge: 379
      Also ich denk mal wenn Du genug Zeit investiert könnte sich das auf jeden Fall rentieren. Aber ich würde sowas nicht im Leben in meinen Lebenslauf schreiben.
    • muLLi
      muLLi
      Bronze
      Dabei seit: 19.01.2005 Beiträge: 334
      jo des wäre wohl kontraproduktiv ^^
    • pKay
      pKay
      Black
      Dabei seit: 21.01.2005 Beiträge: 7.163
      Deine 1. Priorität sollte weiterhin trotzdem sein, einen Job zu finden.
      Jede freie Minute die du dazwischen hast, kannst du ja ruhig in Poker stecken.
      Das schadet ja niemandem :) ...

      Und selbst nur 1k am Monatsende zum auscashen wäre doch schon nicht schlecht oder?
    • Sleyde
      Sleyde
      Black
      Dabei seit: 15.01.2005 Beiträge: 17.714
      Nun, der Vorteil für mich ist, da ich schonmal gearbeitet habe, so dass ich Arbeitslosesngeld I kriegen werde was im Ergebnis mehr ist als ich bisher in der Ausbildung verdient habe


      Da stimmt was nicht im Vaterland :)

      Zum eigentlichen Thema:

      Ich wuerde es so machen: Arbeitslosengeld abkassieren und jegliche Nebenjobs annehmen. GANZ auf das Pokern wuerde ich mich nicht verlassen. Neben den Nebenjobs spielst du natuerlich ganz viel Poker und vielleicht brauchst du die Nebenjobs dann auch nicht mehr (richtiger Job waere natuerlich Ideal). Aber bei Jobs weiß man halt, "Ich arbeite 10 Std und kriege xxx dafuer".
    • EugenusMaximus
      EugenusMaximus
      Bronze
      Dabei seit: 19.01.2005 Beiträge: 83
      ROFL, allerdings ;) Ich bin da net so anspruchsvoll. Wenn ich über 1,5 im Monat komme, freu ich mich wie ein Schneekönig.

      Und das mit der Bewerbung ist mir auch klar *g*

      Mir geht es z.B. darum auf welchem limit ich spielen sollte. Auf 2/4 bleiben? Oder doch erstmal richtung 5/10... Zumindest in Hisicht auf die "Strategische Perspektive" dieses Unterfangens.

      Finanziell hab ich mich abgesichert über die Ausbildungsjahre... Am liebsten würde ich halt zum Ende des Jahres für 1-2 Jahre in die USA gehen, dafür braucht man aber erstmal Kapital um sich dort für einen gewißen Zeitraum niederzulassen und dort nach einem Job zu suchen.
      An sich glaube ich, dass mir Poker for Living eine Menge Spaß machen würde.. Aber trotzdem ist so ein "bisschen Sicherheit" durch einen normalen Job natürlich nicht zu verachten.... Aber wann hat man in seinem Leben schonmal die Chance zu machen wozu man gerade Bock hat?
      Ich bin jetzt 21 Jahre und muss, wenn ich meine Ziele für die Zukunft erreichen will, irgendwie gucken das ich was auf die Reihe kriege. Ob das jetzt durch einen "normalen Job" eher zu erreichen ist als mit Arbeitlosengeld + Poker ist halt die Frage.

      Ich erwarte nicht das mir hier jemand sagt was ich tun sollte oder what ever aber mich interessiert einfach wie die Allgemeinheit darüber denkt.

      Ich bin mir sicher das so ziemlich jeder hier mal darüber nachgedacht hat, "Poker for Living" zu betreiben. Jetzt kann ichs noch und eventuell sogar guten Profit daraus schlagen. Ich bin einfach ziemlich Hin und Her gerißen... Die User dieses Forums sind wohl die einzigen die Verständnis für die Lage haben dürften (Im Gegensatz zu meinen Freunden und meiner Familie) und daher würde ich mir einfach gerne ein paar Meinungen einholen.
    • betout
      betout
      Black
      Dabei seit: 06.02.2005 Beiträge: 2.478
      Also was mir deinem Post nach das wichtigste zu sein scheint:

      Bist dur dir WIRKLICH GANZ SICHER, dass du 2/4 schlägst? Es klingt so, als hättest du noch nicht allzu viel dort gespielt. Wieviele Hände hast du? Du solltest denke ich, um ein solches Projekt zu wagen, über mindestens 50.000, besser sogar über 100.000 Hände gewinnen. Rechne dir deine Winrate und deine Standardabweichung aus. Du solltest innerhalb mindestens 2 Standardabweichungen noch im Plus sein.

      Alles andere scheint dir ja bewusst zu sein, du möchtest trotz allem die Priorität darauf legen, einen "richtigen" Job zu finde, und du bist gleichzeitig durch Arbeitslosengeld 1 erstmal finanziell abgesichert. Du lebst schon lange allein, und finanzierst dein Leben selber, das heitßt du bist dir über deine monatlichen Ausgaben und über den Lebenstandard, den du damit errichest, im Klaren. Das klingt schon mal alles sehr gut.

      Ansonsten kann ich dir noch diese Artikelserie von Ed Miller zu dem Thema empfehlen: http://www.notedpokerauthority.com/articles.htm, die Artikel Going Pro 1, 2 und 3.
    • EugenusMaximus
      EugenusMaximus
      Bronze
      Dabei seit: 19.01.2005 Beiträge: 83
      Ich denke schon das ich 2/4 gewachsen bin. Ich hab bisher nie irgendwelche doofen Risiken gewagt, hab mich bei Limitwechseln immer coachen lassen von Leviathan und Wishmaster, hab die Pokersoftware die ich brauche und bin auch schon "relativ" lange dabei.
      Da ich halt neben der Arbeit noch andere Dinge gemacht habe, war es immer schwierig die zur Verfügung stehende Online Zeit für Poker zu nutzen.
      Nun würde halt mein Job wegfallen weshalb ich deutlich mehr Zeit dafür hätte. Und mal im Ernst, so super schwierig ist 2/4 imo jetzt auch net solange man sich an die Grundlagen hält, sich öfters mal die geposteten Hände anguckt und ein paar der Fortgeschrittenen Strats durchliest.

      Wie auch immer, ich denke mal ich werd bis zum Ende des Monats gucken wie es läuft und mich danach entscheiden ob es sich für mich lohnt das Ganze über einen längeren Zeitraum zu betreiben.
    • JappyJump
      JappyJump
      Einsteiger
      Dabei seit: 15.04.2005 Beiträge: 100
      Und selbst nur 1k am Monatsende zum auscashen wäre doch schon nicht schlecht oder?


      Und warum sollte bei dieser Summe der Staat in Bezug auf Arbeitslosengeld im vollen Umfang hilfreich eingreifen?

      Arbeitslosengeld abkassieren und jegliche Nebenjobs annehmen.


      Na, ob das in Kombination mit Poker nicht stark nach Sozial-Schmarotzer aussieht?

      Gruss
      Jappy
    • Ridick
      Ridick
      Bronze
      Dabei seit: 23.05.2005 Beiträge: 379
      Original von JappyJump
      Und selbst nur 1k am Monatsende zum auscashen wäre doch schon nicht schlecht oder?


      Und warum sollte bei dieser Summe der Staat in Bezug auf Arbeitslosengeld im vollen Umfang hilfreich eingreifen?

      Arbeitslosengeld abkassieren und jegliche Nebenjobs annehmen.


      Na, ob das in Kombination mit Poker nicht stark nach Sozial-Schmarotzer aussieht?

      Gruss
      Jappy
      ich gehe dann mal davon aus das wenn du mal auscasht du das dem finanzamt meldest und das geld versteuerst. weil wer hier den moralapostel raushängen lässt sollte dann bei sich anfangen.
    • EugenusMaximus
      EugenusMaximus
      Bronze
      Dabei seit: 19.01.2005 Beiträge: 83
      Original von JappyJump
      Und selbst nur 1k am Monatsende zum auscashen wäre doch schon nicht schlecht oder?


      Und warum sollte bei dieser Summe der Staat in Bezug auf Arbeitslosengeld im vollen Umfang hilfreich eingreifen?

      Arbeitslosengeld abkassieren und jegliche Nebenjobs annehmen.


      Na, ob das in Kombination mit Poker nicht stark nach Sozial-Schmarotzer aussieht?

      Gruss
      Jappy
      Ich lebe seit 3 Jahren alleine von meinem Ausbildungsgehalt in meiner Wohnung. Ich habe keine Ausbildungszuschüße bekommen weil meine Mutter (Alleinerziehend, meine Schwester ist erst 15) angeblich so viel verdienen würde das sie mir 200 Euro pro Monat hätte zahlen "müssen".
      Allerdings kenne ich die finanzielle Lage meiner Mutter weswegen ich das Geld nicht eingefordert habe... 200 Euro wären echt übel für sie gewesen.

      Auf der anderen Seite kriegen mehrere Bekannte von mir mehr Kohle für Arbeitslosengeld II (Mit Wohnungsgeld, Kleidungsgeld etc.) als ich in meiner Ausbildung verdient habe.

      Und ich sags dir ganz ehrlich, ich scheiss auf den Staat. Ich habe 4 Jahre meine meine Sozialabgaben geleistet. Habe nicht versucht den Staat auszuquetschen wie es andere tun.

      Ich mache 2 1/2 Jahre Ausbildung (1,8 Notenschnitt und verkürzt) und kriege bei meinem ehemaligen Arbeitgeber Telekom keine Stelle da die massig Stellen abbauen.

      Jeder muss gucken wie er durchs Leben kommt und ich hab hier eine Möglichkeit über 6 Monate ein gutes Kapital zu bilden womit ich später weiter arbeiten kann.
      Ich weis was ich kann und werde sicherlich nicht länger als 6 Monate diesen Lebenstil fortführen... Und über die nächsten 10 Jahre wird der Staat trotzdem wieder gut an mir verdienen wenn ich meine gesteckten Ziele erreiche.

      Das Ende vom Lied:

      Ich hab ein reines Gewißen. Es ist immer wieder leicht andere Leute als "Sozialschmarotzer" zu bezeichnen, auch wenn man sich nicht annähernd für die Hintergründe interessiert.

      Wenn du dich jetzt für nen "besseren Menschen" hälst... gehts mir echt am A**** vorbei. Sorry.
    • derlai
      derlai
      Bronze
      Dabei seit: 26.03.2005 Beiträge: 648


      ich gehe dann mal davon aus das wenn du mal auscasht du das dem finanzamt meldest und das geld versteuerst. weil wer hier den moralapostel raushängen lässt sollte dann bei sich anfangen.
      Soweit ich weiß sind die Gewinne aus Glücksspielen überhaupt nicht steuerpflichtig. Aber davon abgesehen... ich finde die Einstellung sich vom Staat aushalten zu lassen, obwohl man nicht darauf angewiesen ist unter aller Sau. Mit welcher Selbstverständlichkeit das hier von fast allen angenommen wird find ich ziemlich krass.
    • Chris~
      Chris~
      Bronze
      Dabei seit: 27.01.2005 Beiträge: 935
      Original von derlai


      ich gehe dann mal davon aus das wenn du mal auscasht du das dem finanzamt meldest und das geld versteuerst. weil wer hier den moralapostel raushängen lässt sollte dann bei sich anfangen.
      Soweit ich weiß sind die Gewinne aus Glücksspielen überhaupt nicht steuerpflichtig. Aber davon abgesehen... ich finde die Einstellung sich vom Staat aushalten zu lassen, obwohl man nicht darauf angewiesen ist unter aller Sau. Mit welcher Selbstverständlichkeit das hier von fast allen angenommen wird find ich ziemlich krass.
      tja so läuft das halt in deutschland, traurig aber war, ich würds (genau wie jeder andere) genauso machen, wer lehnt schon geschenktes geld ab?
    • sholvar
      sholvar
      Bronze
      Dabei seit: 18.01.2005 Beiträge: 4.826
      als pro braucht man finanziell folgende Voraussetzungen nach Ed Miller:
      -3 Monate Miete, Essen usw
      PLUS
      -500BB supersichere BR

      da du aber mit ALG dein Leben finanziert kriegst, bist du eh eher ALG-Pro und Poker-Hobbiist ;)
    • EugenusMaximus
      EugenusMaximus
      Bronze
      Dabei seit: 19.01.2005 Beiträge: 83
      Dann eben so :> Die Bezeichnung kratzt mich net so wirklich. Ich bin ehrlich, ich spiele Poker in erster Linie weils Geld bringt.
      Wenn ich bei nem Online Game richtig Spaß haben will, zocke ich meine Online RTS. Das ist halt bei weitem nicht so luktrativ... Ich glaube das, wenn man in erster Linie Ergebnisorientiert als für den "Kick" (doofe Bezeichnung aber trifft es ganz gut) spielt man auch besser, denke ich.
    • derlai
      derlai
      Bronze
      Dabei seit: 26.03.2005 Beiträge: 648

      tja so läuft das halt in deutschland, traurig aber war, ich würds (genau wie jeder andere) genauso machen, wer lehnt schon geschenktes geld ab?
      Und dieses "geschenkte Geld" ist eben die falsche Sichtweise. Für den einzelnen mag der Staat vielleicht aussehen wie ne riesengroße Maschine mit unendlich großem Budget. Und wer clever ist bekommt von der noch was raus. Aber der Staat ist doch in Wirklichkeit nicht viel mehr als die Summe seiner Einwohner. Das sind arbeitende Menschen und ich sehe keinen Grund warum man denen etwas von ihrem Lohn stehlen soll, nur um MICH zu finanzieren, obwohl ich es eigentlich nicht nötig hätte. Weil anonym in einen RIESIGEN Pool eingezahlt wird, denkt jeder: Was stört mein winzigkleiner Anteil. Jetzt stell dir vor, die Kohle würde nicht erst in diesen riesigen Pool gezahlt werde, sondern als ALG empfänger müsste man direkt zu meinetwegen 8 Leuten hingehen und sagen: "Ey, ich hab hier so ne staatliche Erlaubnis 6% von deinem Gehalt abzunehmen. Ich hab gerade keine Lust auf arbeiten, ich poker jetzt lieber." Wenn du das dürftest, würdest du es machen? Was würdest du als Arbeitender zu so jemandem sagen, der zu dir kommt? "Klar mein Junge. Hast ja die Erlaubnis. Ist ja geschenktes Geld... hier nimm!"
    • JappyJump
      JappyJump
      Einsteiger
      Dabei seit: 15.04.2005 Beiträge: 100
      Hallo!
      Jetzt wird es interessant.

      ich gehe dann mal davon aus das wenn du mal auscasht du das dem finanzamt meldest und das geld versteuerst. weil wer hier den moralapostel raushängen lässt sollte dann bei sich anfangen.

      @ridick
      Das Thema über erzielte Gewinne und mögliche steuerliche Abgaben ist nicht Inhalt dieses Threads und wohl schon an anderer Stelle in diesem Forum diskutiert worden. Du vergleichst Birnen mit ßpfel. Wir reden hier über den Mißbrauch von Sozialleistungen.

      Und ich sags dir ganz ehrlich, ich scheiss auf den Staat. Ich habe 4 Jahre meine meine Sozialabgaben geleistet. Habe nicht versucht den Staat auszuquetschen wie es andere tun.

      @EugenusMaximus
      Das ist interessant. Du denkst, nur weil du während deiner Ausbildung ein bißchen an den Staat abgedrückt hast, dass dieser jetzt dafür zahlen muss. Ich habe das Gefühl, du machst andere für dein bisheriges Leben verantwortlich. Und als Entschuldigung kommt, dass deine Bekannten ja auch auf Kosten der Allgemeinheit leben. Armes Deutschland. Ich rate dir, mach keine halben Sachen. Wenn du den Skill als Pro hast, dann gehe diesen Weg. Solltest du es nicht schaffen, dann kannst du immer noch zurück. In den nächsten 2-3 Jahren wird sich die Arbeitsmarktlage nicht verändern. Deine Chancen auch nicht. Du hast einige Vorteile. Nutze sie.

      "Wir machen euch zum Pokereprofi" - so lautet der Untertitel dieser Community. Wenn ihr so weit seit, dann geht den Schritt. Jeder muss das Beste aus seinem Leben machen. Aber nicht auf Kosten der Allgemeinheit. Ich bin kein Moralapostel. Jeder hat seine Vergangenheit. Doch es gibt mittlerweile eine Generation nach mir, deren Einstellung mich einfach ankotzt. Keine Verallgemeinerung. Es gibt Ausnahmen.

      Wir können gerne weiter diskutieren. Es gehört doch schon ein kleines bißchen mehr Lebenserfahrung dazu, jemanden das Pro und Contra für eine Existenzgründung aufzuzeigen.

      Gruss
      Jappy
    • EugenusMaximus
      EugenusMaximus
      Bronze
      Dabei seit: 19.01.2005 Beiträge: 83
      1. Ich habe vor meiner Ausbildung 1 1/2 Jahre gearbeitet und das Vollzeit.

      2. Ich mache niemanden für meine Situation verantwortlich.

      3. Was soll ich machen? Wenn ich einen Job annehme, hab ich keine Zeit zum Pokern. Wenn ich keinen annehme, muss ich mich allein aus versicherungstechnischen Gründen arbeitslos melden. Und kann denen auch schlecht sagen das ich kein Arbeitslosengeld möchte weil ich Vollzeit Pokerspieler bin.

      4. Ich mache das 6 Monate, ich sehe darin ein Darlehen, wie bereits erwähnt. Was du darüber denkst? Sorry, is mir eigentlich net ganz so wichtig.

      5. Und was die Lebenserfahrung angeht... Ich denke ich habe in meinen 21 Jahren mehr hinter mir als die meisten anderen. Das kann natürlich jetzt jeder behaupten, bzw. es mag vielleicht ein wenig theatralisch klingen aber ich habe niemanden dafür Vorwürfe gemacht das ich es schwerer hatte als andere.
      Auf der anderen Seite ist es mir auch egal was die jenigen die es leichter hatten über meine Entscheidungen denken... Ich mache das 6 Monate, nicht den Rest meines Lebens. Ich kann mit der Entscheidung leben. Ich sehe mich im Recht und du kennst mich bei weitem nicht gut genug um zu beurteilen in welcher Lebenslage ich mich befinde.

      Für mich steht dieses Thema eigentlich garnicht zur Diskusion... Meine Fragen sind mehr oder weniger beantwortet. Zu allem was darüber hinaus angesprochen wurde, habe ich meine Stellung vertreten. Ich werde mich nicht weiter dazu äußern und wenn die Admins wollen, können sie den Thread gerne schließen.
    • Seahake
      Seahake
      Bronze
      Dabei seit: 28.07.2005 Beiträge: 387
      Original von EugenusMaximus

      3. Was soll ich machen? Wenn ich einen Job annehme, hab ich keine Zeit zum Pokern. Wenn ich keinen annehme, muss ich mich allein aus versicherungstechnischen Gründen arbeitslos melden. Und kann denen auch schlecht sagen das ich kein Arbeitslosengeld möchte weil ich Vollzeit Pokerspieler bin.
      Wieso?
      Wenn du Vollzeit Pokerspieler bist, kannst du dich doch selber versichern.
      Dann musst du dich nicht arbeitslos melden.