Ausbildung gegen Bezahlung

    • KOLOSSOS
      KOLOSSOS
      Global
      Dabei seit: 03.02.2006 Beiträge: 932
      Wie der Titel schon sagt, bietet die Educon-Group Ausbildungsplätze gegen Bazahlung an. D.h. man muss bezahlen um ausgebildet zu werden. Funktioniert halt wie eine Privatschule.

      Jetzt wollte ich euch mal fragen, was ihr davon haltet, ob jemand damit schon Erfahrungen gemacht hat und ob die überhaupt jeden annehmen? Ich habe nämlich gerade die Bewerbung abgeschickt und nun bin ich mal gespannt ob die mich einladen. Wollte halt mal fragen ob mir jemand auch die Spannung nehmen kann und mir sagen kann, wem die so alles nehmen? Jeden, nur paar wegen der Kapazität, oder wie, oder was? :D

      Hoffe jemand hat Ahnung....
  • 25 Antworten
    • FjodorM
      FjodorM
      Bronze
      Dabei seit: 14.02.2006 Beiträge: 11.238
      ßber Studiengebühren lässt sich ja noch diskutieren, aber Ausbildung gegen Bezahlung halte ich für Ausbeutung.
    • miracoolx
      miracoolx
      Bronze
      Dabei seit: 11.04.2006 Beiträge: 320
      da bin ich einer anderen meinung.
      als erstes muss man sagen dass man mit ausbildung wohl später mehr verdienen wird als ohne. deswegen kann man das schon als investition sehen. ausserdem ist fraglich ob ein auszubildener wirklich das an leistung bring das eine bezahlung gerechtfertigt ist. er wird im erste jahr zumindest mehr kosten als was er leistet. ein auszubildener der bezahlt wir wird eher ausgenutzt da die firma ausbilden muss (ausbildungsgesetz) und damit ihre kosten minimiert. ich denke von einer ausbildung für die man bezahlt kann man sich eine bessere ausbildung erwarten. grundsaätzlich halte ich es für garnicht schlecht sowas zu machen. allerdings sollte der preis stimmen die ausbildung und das ansehen der firma in der freien wirtschaft.

      wenn ihr großeltern habt fragt die mal was die davon halt die werden euch sagen is doch normal wenn sie nicht auf dem aktuellen stand sind. früher war es normal für seine ausbildung zu bezahlen.

      wer es sich nicht leisten kann sollte in gewissem maße geförtert werden... wie bafög
    • Cyclonus
      Cyclonus
      Bronze
      Dabei seit: 17.01.2005 Beiträge: 1.414
      Original von miracoolx
      da bin ich einer anderen meinung.
      als erstes muss man sagen dass man mit ausbildung wohl später mehr verdienen wird als ohne. deswegen kann man das schon als investition sehen. ausserdem ist fraglich ob ein auszubildener wirklich das an leistung bring das eine bezahlung gerechtfertigt ist. er wird im erste jahr zumindest mehr kosten als was er leistet. ein auszubildener der bezahlt wir wird eher ausgenutzt da die firma ausbilden muss (ausbildungsgesetz) und damit ihre kosten minimiert. ich denke von einer ausbildung für die man bezahlt kann man sich eine bessere ausbildung erwarten. grundsaätzlich halte ich es für garnicht schlecht sowas zu machen. allerdings sollte der preis stimmen die ausbildung und das ansehen der firma in der freien wirtschaft.

      wenn ihr großeltern habt fragt die mal was die davon halt die werden euch sagen is doch normal wenn sie nicht auf dem aktuellen stand sind. früher war es normal für seine ausbildung zu bezahlen.

      wer es sich nicht leisten kann sollte in gewissem maße geförtert werden... wie bafög
      Teilweise Schwachsinn was du da schreibst, keine Firma muss ausbilden derzeit, das ist völlig freiwillig.
      In manchen Bereichen kostet eine Ausbildung eine Firma sicherlich eine Menge Geld, aber gerade im Handwerk arbeiten Azubis ihre Zeit in der Firma nicht anders als ein normaler Angestellter, und es gibt genug schwarze Schafe unter den Firmen, wo die Azubis als billige Arbeitskräfte eingesetzt werden.
      Firmen bilden ja nicht zum Selbstzweck aus, es geht auch darum, qualifizierten Nachwuchs für die eigene Firma zu bekommen.
      Gerade das deutsche Ausbildungssystem war bisher eine unserer Stärken.
    • miracoolx
      miracoolx
      Bronze
      Dabei seit: 11.04.2006 Beiträge: 320
      betunung auf war oder?
      Also ich weiß ja nicht aber wurde nicht vor zwie jahren das ausbildungsgesetz verabschiedet? hab darüber ein referat in der 12 gehalten. da war es auf jedenfall kurz davor. danach muss eine firma mindestens eine ebstimmte prozentzahl der eigenen angestellten auszubildende sein. wenn die firma klein ist müssen sie dann natürlich keinen haben. nun aj falls es doch nicht verabschiedet wurde war es natürlich"schwachsinn" dieser punkt.
      ich denke auch das der anteil der firmen für die sich der azubi als arbeitskraft rechnet der kleinere ist. und der punkt das firmen ausbilden um sich qualifizierten nachwuchs zu schaffen ist auch eher einer der kleineren gründe was man an der anzahl der azubis sieht die danach übenrommen werden bzw an der arbeitslosigkeit. in vielen branchen hast du durchaus qualifizierte arbeitskräfte aufm arbeitsmarkt.
      ausserdem glaub ich nicht das unser arbeitsausbildungssystem eine unserer stärken ist. vielleicht unser ausbildungssystem an sich mit schulen oberschulen und unis.

      ausserdem hasse ich es so wenn hier im forum sachen als scheiss oder schwachsinn abgetan werden
    • zacman
      zacman
      Global
      Dabei seit: 15.05.2005 Beiträge: 816
      Original von KOLOSSOS
      Wie der Titel schon sagt, bietet die Educon-Group Ausbildungsplätze gegen Bazahlung an. D.h. man muss bezahlen um ausgebildet zu werden.
    • miracoolx
      miracoolx
      Bronze
      Dabei seit: 11.04.2006 Beiträge: 320
      http://www.dgb-jugend.de/mediabig/3123A.pdf
      da kann man das nachlesen mit dem paragraphen.

      aber ist das zwingend? also wenn man einen vertrag unterschreibt is das doch eine freie entscheidung oder geht das so einfach nicht?
      weil manche azubis bekommen ja mehr wie andere obwohl sie die gleiche ausbildung machen.
      Es gibt ja auch ein gesetz das die ausbildung kostenlos ist also schule... oder?
      aber privatschulen gibt es ja auch für die man zahlt. verhält sich das nicht ähnlich mit der berufsausbildung?
    • TheOneAndOnlyMarkus
      TheOneAndOnlyMarkus
      Bronze
      Dabei seit: 20.02.2006 Beiträge: 3.784
      Original von FjodorM
      ßber Studiengebühren lässt sich ja noch diskutieren, aber Ausbildung gegen Bezahlung halte ich für Ausbeutung.
      Finde ich nicht. Das ist genau das gleiche. In Zukunft wird man für Bildung bezahlen müssen, warum dann nicht auch für (Aus)bildung.
    • kaxxxa
      kaxxxa
      Bronze
      Dabei seit: 18.01.2005 Beiträge: 246
      Original von TheOneAndOnlyMarkus
      Finde ich nicht. Das ist genau das gleiche. In Zukunft wird man für Bildung bezahlen müssen, warum dann nicht auch für (Aus)bildung.
    • Cyclonus
      Cyclonus
      Bronze
      Dabei seit: 17.01.2005 Beiträge: 1.414
      Eine Ausbildung ist halt doch was anderes als ein Studium. Für eine rein schulische Ausbildung ist klar, dass man dafür bezahlen muss, aber einen Betrieb für die Ausbildung zu bezahlen finde ich dann doch ein bißchen sehr :(
    • abe
      abe
      Bronze
      Dabei seit: 28.08.2005 Beiträge: 1.161
      is ne investition in die zukunft find das ok.

      ein beispiel wo das so ähnlich lauft is die ausbildung zum piloten. die kostet eine fluglinie schweine viel geld und der pilot verpflichtet sich dann halt für 15 jahre oder so bei der firma zu bleibn und zahlt dann sozusagen jedes monat teil dieser ausbildung zurück

      einziger unterschied zu dem was hier diskutiert wird is halt das ers erst später zurückzahlt
    • McKanthy
      McKanthy
      Bronze
      Dabei seit: 30.07.2005 Beiträge: 453
      Hier handelt es sich ja nicht um einen normalen Betrieb der einen Auszubildenen einstellt, sondern um eine Firma die explizit nur ausbildet. Daher auch deren Anspruch, dass man dafür zahlen soll.
      Das der DGB gegen eine solche Firma ist, versteht sich von selbst. Jedoch wurde schon öfters von dieser oder ähnlichen Firmen berichtet, und sie scheinen wohl legal zu sein.
      Die Ausbildungsabgabe ist politisch nur in der Diskussion gewesen, wurde aber nie umgesetzt.

      Politisch halte ich eine solche Einrichtung für absolut katastrophal, Bildung darf niemals zur Ware verkommen, egal ob Kindergarten, Schule, Ausbildung oder Universität. Jedoch kann ich es persönlich gut verstehen, wenn jemand ein solches Angebot nutzt, um wenigstens einen Ausbildungsplatz zu bekommen.
    • Goaranga
      Goaranga
      Bronze
      Dabei seit: 02.02.2006 Beiträge: 1.666
      Hallo?!? Kostenlos...von mir aus, aber dafür bezahlen, dass man für jemand anderen Arbeit verrichten darf?!?? IRRE
    • abe
      abe
      Bronze
      Dabei seit: 28.08.2005 Beiträge: 1.161
      bezahlen dafür das du ne ausbildung bekommst um in zukunft im berufsleben überlebn kannst und nich am existenzminimum leben musst
      das gleiche wie wenn du für ne privatschule/privatuni zahlst
    • TheOneAndOnlyMarkus
      TheOneAndOnlyMarkus
      Bronze
      Dabei seit: 20.02.2006 Beiträge: 3.784
      Beim Ausbilden soll es ja nicht primär darum gehn der Firma wirtschaftlich weiter zu helfen sondern eben um einen Beruf so zu erlernen, dass man ihn selbstständig ausüben kann. Wenn eine Firma billige Arbeiter braucht nimmt sie billige Hilfsarbeiter und keine Azubis. Eine Ausbildung ist also primär dazu da dem Azubi gewisse Fähigkeiten mit auf den Weg zu geben, die für ihn in Zukunft nützlich sein könnten, genau wie beim Studium.
    • Goaranga
      Goaranga
      Bronze
      Dabei seit: 02.02.2006 Beiträge: 1.666
      Ausbildung von Fachkräften ist eine wichtige Aufgabe für jedes Unternehmen - ohne geeignetes Nachwuchspotenzial schneiden sie sich selbst ins Fleisch. Von daher musss das Unternehmen in Ausbildung investieren. Sinnvoll sind Verträge, wie: Wir bilden dich aus, dafür bleibst du im Unternehmen für die nächsten 5 Jahre.

      Aber sowas ist einfach absurd, da würde ich lieber einen Arbeitgeber suchen, der eine langfrisstige "Beziehung" eingehen will. V.a., weil sich Arbeitsabläufe sowieso von Unternehmen zu Unternehmen unterscheiden...
    • TheOneAndOnlyMarkus
      TheOneAndOnlyMarkus
      Bronze
      Dabei seit: 20.02.2006 Beiträge: 3.784
      Werden denn nicht auch Studenten mal zu Fachkräften, die unverzichtbar sind für die Unternehmen? Dennoch gibt es keine bzw. kaum Förderung von Unternehmen für Studenten. Sie scheinen sich also gerne selbst ins Fleisch zu schneiden.

      Ich hoffe nicht das ich jetzt den Eindruck vermittelt hätte, dass ich für Gebühren für (Aus)bildung wäre, ich will nur damit sagen, dass Studiengebühren erst der Anfang sind. Wer glaub das dass in Zukunft nicht auch auf Schulen, Kindergärten, Aubildungsstellen ect. ausgeweitet wird ist glaube ich etwas naiv. Vielleicht nicht in den nächsten 5 oder 10 Jahren, aber es wird kommen.
    • Goaranga
      Goaranga
      Bronze
      Dabei seit: 02.02.2006 Beiträge: 1.666
      Original von TheOneAndOnlyMarkus
      Werden denn nicht auch Studenten mal zu Fachkräften, die unverzichtbar sind für die Unternehmen? Dennoch gibt es keine bzw. kaum Förderung von Unternehmen für Studenten. Sie scheinen sich also gerne selbst ins Fleisch zu schneiden.

      Du warst wohl noch nie auf einer Wirtschaftsuni ?(

      Selbst ind den USA sind kostenlose Praktika zwar gang und gebe, aber du zahlst nicht, um dort ausgebildet zu werden...
    • RicFlair
      RicFlair
      Bronze
      Dabei seit: 09.10.2006 Beiträge: 2.865
      eine ausblidung gegen geld?
      na super....wie soll das dann vom azubi bezahlt werden?
      durch bafög fände ich das sogar noch ganz passabel, mehr dazu später. aber wenn man dafür keine begünstigten kredite bekommt ist das blanker unsinn. woher das geld nehmen wenn man z.b. von den eltern unabhängig sein will? grade vor der ausblidung bekommt doch kaum jmd von einer bank einen kredit für sowas...man steht ja immerhin in konkorrenz zu zig anderen leuten + ist den schwankungen des arbeitsmartkes unterworfen.

      selbst wenn sich ausbildungsbetriebe bilden, finde ich das nicht gut. dadurch geht der kontakt zum späteren kunden (und damit soziale kompetenz) der azubis verloren.
    • Denz
      Denz
      Bronze
      Dabei seit: 16.01.2005 Beiträge: 15.517
      Vorallem kann ich mir nicht vorstellen, dass diese Azubis eine große chance auf dem Arbeitsmarkt haben. Man muss schon zu einem gewissen Grade verzweifelt sein um sich auf sowas einzulassen...
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