Einschätzen des Gegnerischen Handbereiches

    • robolo
      robolo
      Bronze
      Dabei seit: 18.05.2008 Beiträge: 15
      Aller Anfang ist schwer! Wie schäzt man den Gegnerischen Handbereich ein?... spielen, spielen, spielen... und Erfahrungen sammeln oder mit Programmen wie Pokerstove und dem ICM Trainer Üben?!

      Gibt es eine art Basis Handrange z.b. nach dem Stack/Blind Verhältnis. Statistische Werte, nach denen man sich grob richten kann und je nach Gegner nach unten oder oben korrigiert.
  • 3 Antworten
    • jayR209
      jayR209
      Bronze
      Dabei seit: 11.08.2006 Beiträge: 170
      ich fahre ganz gut damit mich an den PT-werten VPIP PFR A2Steal zu orientieren, auch wenn es viele gibt die mir wahrscheinlich widersprechen werden. ich habe aber die erfahrung gemacht dass eine gewisse verhaltenstendenz (C/P ranges) auf jeden fall an den stats erkennbar ist. natürlich braucht du in erster linie eine menge spielerfahrung und analysen mit nash bzw angepassten ranges deiner gegner.
    • shakin65
      shakin65
      Bronze
      Dabei seit: 17.09.2005 Beiträge: 21.597
      Original von robolo
      Aller Anfang ist schwer! Wie schäzt man den Gegnerischen Handbereich ein?... spielen, spielen, spielen... und Erfahrungen sammeln oder mit Programmen wie Pokerstove und dem ICM Trainer Üben?!

      Gibt es eine art Basis Handrange z.b. nach dem Stack/Blind Verhältnis. Statistische Werte, nach denen man sich grob richten kann und je nach Gegner nach unten oder oben korrigiert.
      icm trainer, pokerstove und die erfahrungen helfen dir im einschätzen der ranges. darüber hinaus das nachträgliche analysieren deiner hand histories mit sng wiz und/oder nash calculator. bei rel. knappen situationen solltest du dir allerdings überlegen, ob die dort eingestellten ranges realisitisch sind.
    • Wazer
      Wazer
      Bronze
      Dabei seit: 09.10.2006 Beiträge: 1.185
      Es gehört natürlich viel Erfahrung dazu, wenn du gegnerische Ranges einschätzen willst. Ich finde da jayRs Tip ziemlich gut, auf die Stats zu gucken, weil die geben (mit ausreichender Samplesize) natürlich die Ranges der Gegner wider. Nur da ist es genauso wie mit der Erfahrung: Man muss dafür schon einige Tische auf dem Buckel haben, um eine gewisse Aussage zu bekommen.

      idR, nach meiner Erfahrung, finde man typische Sachen seines Limits in ca. 100 Tischen heraus (also grobes Spielverhalten, nicht detailierte Handranges). Hierbei achte genau auf verschiedene Standartsituation: Was zeigen die Gegner wenn sie all in gehen, erkennen sie die 10(bis 13) BB Regel, wann call der Gegner aus dem BB, erkennt er dein TAG und ICM Spiel usw. Am besten kann man das immer vergleichen, wenn man sich selbst fragt: "Hätte ich das auch mit dieser Hand gespielt?" "Was hätte ich anders gemacht?". Somit kannst du ganz schnell Abweichungen zu deiner Handrange feststellen und mit ein wenig umherfragen (oder überlegen, rechnen o.ä.), dann auch deine Handrange anpassen.

      Denn seien wir mal ehrlich: Man kann nicht von jedem die range wissen. Man kann nur jedem Limit ein gewissen Standart zu spielen und muss sich die abweichenden Spieler mit Notes kenntlich machen.