Wie lang in der Hand bleiben?

    • sledge2
      sledge2
      Bronze
      Dabei seit: 26.02.2006 Beiträge: 113
      Ich brauche Hilfe!

      Ein bzw. mein entscheidender Fehler beim Pokern ist noch immer das "nicht loslassen können". Neben meinen anderen Schwierigkeiten, wie einen Tick zu loose in den Starthänden, frist das Stück für Stück meinen Bankroll auf.
      Ich hab also eine vernünftige Starthand und ich raise - der Flop kommt. Ich treffe nichts, die anderen warten natürlich erstmal nach meinem Pre-Flop raise ab. Also kommt die Continuation Bet und mindestens ein Gegner bleibt dabei. Nun denke ich zwei Sachen. Gib deinem Gegner die Möglichkeit zu folden und wenn ich jetzt check und mein Gegner bettet, dann kann oder muss ich folden.
      Daher spielen auch Outs - obwohl ich mir deren Wichtigkeit bewusst bin - eine untergeordnete Rolle.
      Ich bin ja eh der Aggressor, wenn ich spiele. Liegt auch ein wenig daran, dass ich meinen Gegnern wenig zutraue.

      Das man so nicht spielen kann, ist mir klar. Aber wie geht ihr damit um?
      Ihr habt AQ spielt gegen einen 60% VPIP Typen und fangt am turn an zu ceck/folden?
  • 5 Antworten
    • TheSpl1nter
      TheSpl1nter
      Bronze
      Dabei seit: 02.10.2006 Beiträge: 915
      Ganz ehrlich, das Problem habe ich ganz zu Beginn auch gehabt aber ich habe abgeschätzt. Das ist doof und geht zuweilen echt schief, aber man soll seine Gegner eh studieren, soll wissen, wie sie spielen, womit sie reingehen...

      Denke aber nich, dass meine Tatktik deine wird, von daher =)
    • bonifaz
      bonifaz
      Bronze
      Dabei seit: 19.11.2005 Beiträge: 1.149
      Das man so nicht spielen kann, ist mir klar. Aber wie geht ihr damit um?
      Ihr habt AQ spielt gegen einen 60% VPIP Typen und fangt am turn an zu ceck/folden?
      Konkrete Beispielhände wären hilfreich.

      Infos wie PFR/AF/WtSD, Action und Board sind da schon nötig, um sagen zu können was AQ noch wert ist.
    • sledge2
      sledge2
      Bronze
      Dabei seit: 26.02.2006 Beiträge: 113
      Werde ich heut suchen - bin aber noch in der Firma.
      Angenommen man kennt keine aussagefähigen Daten der Gegner.
      Nach Call des Gegners am Flop und nichts auf der Hand, am turn erstmal checken und dann bei Action folden? Das ziehen die doch dann jedesmal mit mir durch.
    • Dorima
      Dorima
      Bronze
      Dabei seit: 12.11.2006 Beiträge: 42
      Eine Variante die ich sehr gerne mit Overcards mache ist keine Contibet anzusetzen, sondern checken und dann seine Bet zu raisen... wenn er nichts hatte wars oft nur ne Bluffbet, die er gegen den Raise foldet, wenn er called ist er am Turn häufig zu eingeschüchtert um wieder zu betten und du kriegst die Riverkarte umsonst.
      Die Version ist günstiger als Flop und Turnbet und hat in etwa die selbe Foldequity und hat den Vorteil, dass du schon mehr im Pot hast falls du am Turn deine Karte getroffen hast.
      Wenn er Flop 3 bettet oder am Turn trotzdem bettet, muss man natürlich trotzdem oft folden, aber das machen die Gegner eigentlich auch nur, wenn sie wirklich weit vorne sind (zB Set ect)
      Also natürlich immer abhängig von der Position wenn du last to act bist kannste natürlich schlecht checkraisen.
      Und bei PS.de Spielern kann der 3Bet am Flop auch auf nen Flushdraw hindeuten (steht ja auch im Guide, dass man in dem Fall Flop capen soll) ... wenn man das rauslesen kann ist natürlich auch viel Wert
    • vizilo
      vizilo
      Bronze
      Dabei seit: 13.02.2006 Beiträge: 1.449
      Sehr komplexes Thema, das man schlecht in 1-2 Sätzen beantworten kann. Bei einer Contibet sind zu berücksichtigen: Anzahl der Gegner, Board, Potsize, Position und Spielertyp der Gegner. Es gibt dazu ein gutes Kapitel in WSSH von Sklansky/Miller.

      ßber eins sollte man sich immer klar sein, die Contibet ist ein semi-bluff und daher umso positiver je höher die fold equity ist. Im Umkehrschluß gilt, wenn Du gegen donkeys spielst, hast Du keine fold equity und somit macht die Contibet auch nicht mehr viel Sinn.