Clevere Ratschläge bitte (eilt!!!)

    • Eleonora
      Eleonora
      Bronze
      Dabei seit: 19.05.2005 Beiträge: 73
      Morgen allerseits,

      ich muss hier mal was reinstellen was eigentlich in Ausbildung&Beruf gehört, weil hier mehr Leute lesen und ich recht kurzfristig Hinweise brauche:

      Ich arbeite noch nicht mal 2 Monate in einer Firma und habe heute per Telefon
      vom Inhaber mündlich die Kündigung bekommen.
      Wir waren mal kurzzeitig 7 Leute (4 Vertriebler, 1 Sachbearbeiterin, 1 Sekretärin und der Inhaber ), aber das Unternehmen ging zu keinem Zeitpunkt in die Gewinnzone. Da wir Geschäfte mit anderen Unternehmen mach(t)en standen vom 18. Dez bis zum 5. Jan Betriebsferien auf dem Programm.
      Anscheinend will der Inhaber die weiterlaufenden Personalkosten in dieser
      Zeit vermeiden und hat faktisch die ganze Belegschaft nach und nach gekündigt.
      Morgen - bzw. heute vormittag muss ich noch einmal hin, um mir von einer mir
      unbekannten Person die Kündigung aushändigen zu lassen und zu unterzeichnen.

      Warum ich mich mit dem mir vorgegeben Weg nicht anfreunden kann:
      Der Inhaber ist für mich nicht greifbar, da er Österreicher ist - die ganzen zwei Monate immer in der Firma war, aber nun plötzlich in Österreich ist. Er hatte nicht den "Ar..." in der Hose mir von Angesicht zu Angesicht die Kündigung auszusprechen sondern ließ mir erst von einer Kollegin ausrichten,
      dass ich gekündigt bin und erst als ich die Firma nicht verlassen wollte ohne
      mit ihm telefoniert zu haben, kam ein Telefonat mit ihm zustande. Ein paar
      weitere kleine Neckigkeiten, die ich in den 2 Monaten herausfand, lassen
      mich an der Seriösität dieses Mannes zweifeln (z.B. war er seinen Kooperationspartnern gegenüber nicht grundehrlich und ich dachte auch wir seien eine GmbH, was sich im Nachhinein als eine GmbH in Gründung herausstellte)

      Jetzige Situation: Mir steht noch das komplette Novembergehalt zu, sowie
      die Bezahlung für die die 14tägige Kündigungsfrist (bin mündlich von der Arbeit freigestellt worden). Das anteilige Oktobergehalt habe ich bar erhalten, das Novembergehalt soll ich von ihm aus Österreich überwiesen bekommen.

      Ich traue dem ganzen Braten nicht. Je länger ich darüber nachdenke, desto
      mehr bekomme ich Lust dieser österreichischen Wanderheuschrecke noch einmal richtig auf den Zahn zu fühlen. Ich sehe es so - er ist mit der Rekrutierung von Personal eine Verbindlichkeit eingegangen. Alle haben schon Tage vorher bemerkt, dass es zu Ende geht, weil wir immer weniger wurden - und trotzdem noch schön extra freundlich zum Ösi-Chef.

      Meine reguläre Frage an Euch: Eine schriftliche Kündigung belegt ja sicher,
      dass ich Gehaltsanspruch habe. Was aber ist wenn der Ösi-Mann für mich nicht mehr zu greifen ist, die Firma liquidiert ist und ich nichts habe als seine
      Handynummer unter der ich ständig ne Mailbox höre?!

      Meine irreguläre Frage: Ich habe morgen keine Lust mit der Kündigung zum
      Arbeitsamt zu gehen. Wozu ich mehr Lust hätte, wäre a) die Kündigung von
      der mir unbekannten Person (ist die Sekretärin der Firma auf dem gleichen Büroflur) nicht anzunehmen und auch nicht zu unterzeichnen. b) einfach wieder an die Arbeit gehen, bis der Sicherheitsdienst Zwangsmaßnahmen ergreift (hätte ich ehrlich nicht das geringste Problem mit) oder c) gegenüber
      dem Ösi mit der Forderung auftreten - dass ich nicht eher die Kündigung unterzeichne, bis ich nicht das Novembergehalt + das Geld für die 14tägige Kündigungsfrist in der Tasche habe ???
  • 16 Antworten
    • Fyriell
      Fyriell
      Bronze
      Dabei seit: 21.07.2008 Beiträge: 1.058
      Habt ihr keine Arbeiterkammer in Deutschland ?
      Normalerweise helfen die einem doch wenn man ausstehende gehälter einklagen muss,oder bin ich da falsch informiert ?
    • RuthlessRabbit
      RuthlessRabbit
      Bronze
      Dabei seit: 13.03.2007 Beiträge: 9.531
      Original von Fyriell
      Habt ihr keine Arbeiterkammer in Deutschland ?
      Normalerweise helfen die einem doch wenn man ausstehende gehälter einklagen muss,oder bin ich da falsch informiert ?
      Arbeitsgericht, jawohl das gibts hier auch =)
    • halfmoon
      halfmoon
      Gold
      Dabei seit: 27.01.2008 Beiträge: 1.512
      Also ich hab rechtlich kein Plan, aber meine Line wäre c)

      Bis er dein Geld nicht zahlt...würde ich nichts unterschreiben, bzw mir die das Schreiben mitnehmen und jmd drüber gucken lassen der Ahnung davon hat. Nicht das du da einen Freifahrtschein für dein Chef unterschreibst.
    • Cyclonus
      Cyclonus
      Bronze
      Dabei seit: 17.01.2005 Beiträge: 1.414
      Ernsthaft, da kann dir qualifiziert nur ein Anwalt weiterhelfen. Rechtsschutzversicherung?
      Ansonsten könnte das mit einem Anwalt schnell zu teuer werden bei nur einem ausstehendem Gehalt, wo noch nicht mal sicher ist, ob du es wirklich nicht mehr bekommst.
    • Shatterproofed
      Shatterproofed
      Bronze
      Dabei seit: 27.08.2007 Beiträge: 7.498
      Anwalt!... Bis dahin NICHTS!!!!!!! unterzeichnen.
    • AceAtack
      AceAtack
      Bronze
      Dabei seit: 16.07.2007 Beiträge: 55
      Hatte selbst schon mal ähnliche Probleme. Such dir sofort einen Anwalt für Arbeitsrecht. Kohle brauchst du erst mal keine. Er wird dir in einem ersten Gespräch deine Chancen aufzeigen. Stehen diese gut brauchst du auch weiterhin kein Geld weil dein Gegner zahlt. Stehen diese nicht gut, verbuch es unter Lebenserfahrung und such dir einen neuen Job. Alles andere bringt nur Frust und hilft nicht weiter. Wenn dein ehemaliger Chef wirklich so abgebrüht ist dann macht der das nicht zum erstem mal und wird deshalb auch mit allen Tricks versuchen der Gehaltszahlung aus dem Weg zu gehen. Bis du da durchblickst hat der schon längst ne neue Fa. aufgemacht und zockt die nächsten ab.
    • bibersuperstar
      bibersuperstar
      Bronze
      Dabei seit: 14.01.2007 Beiträge: 15.239
      Du musst die kündigung auch gar nicht unterschreiben. Ne kündigung ist eine _einseitige_ empfangsbedürftige willenerklärung, sprich nur der arbeitgeber muss den wisch unterschreiben. Natürlich muss dir das ding dann auch zu gehen, wenn du die kündigung nicht annimmst, dann gilt sie trotzdem als zugegangen, da du den zugang sonst treuwidrig vereiteln würdest.
      Mündlich kündigen kann er dir aber nicht!

      Würde da zur sicherheit nochmal auflaufen und dort versuchen zu arbeiten, wenn sie dich dann nach hause schicken, dann kommt der arbeitgeber in annahmeverzug und du könntest gegebenenfalls auch noch lohnforderungen für die nicht gearbeitete zeit geltend machen.

      €: Da dein chef nen ziemlich unliquider vogel zu sein scheint, würd ich direkt zum anwalt und dann schnell ne beratung einholen, obs da lohnt den sofort zu verklagen, bevor der sich mit seinem laden in luft auflöst
    • chewy83
      chewy83
      Bronze
      Dabei seit: 06.03.2008 Beiträge: 84
      ich bin kein anwalt aber bin mir da ziemlich sicher. wäre also sinnvoll wenn du dich hierüber nochmal informierst:

      zu a) eine kündigung ist meines wissens eine "einseitige willenserklärung". bei dieser ist also nur EINE unterschrift (die deines chefs) drauf. deine hat dort nix zu suchen. du bist lediglich dazu da sie zu empfangen und nicht diese zu akzeptieren!
    • SHABBO
      SHABBO
      Bronze
      Dabei seit: 11.02.2006 Beiträge: 487
      http://www.frag-einen-anwalt.de

      mach 20 oder 30 euro locker und stell die Frage dort rein.

      Du wirst allerdings keine vollständige gesicherte Auskunft bekommen, aber zumindest sagt dir ein geprüfter Anwalt schon mal die ungefähre Sachlage.

      über eine ausführliche profesionelle Beratung und Auskunft wirst du aber wohl nicht drumrumkommen, wenn du die Sache weiter verfolgen willst...
    • Roccoos
      Roccoos
      Bronze
      Dabei seit: 17.05.2008 Beiträge: 93
      Eine Kündigung muß schriftlich erfolgen, sonst gilt Sie nicht.
      Und wenn Du sie unterschreiben sollst, soll die Kündigung wohl im beiderseitigem Einverständniss sein. Dann hast Du aber beim Arbeitsamt probleme.
    • ZackiX
      ZackiX
      Bronze
      Dabei seit: 27.11.2007 Beiträge: 1.545
      Original von Eleonora
      Morgen allerseits,

      ich muss hier mal was reinstellen was eigentlich in Ausbildung&Beruf gehört, weil hier mehr Leute lesen und ich recht kurzfristig Hinweise brauche:

      Ich arbeite noch nicht mal 2 Monate in einer Firma und habe heute per Telefon
      vom Inhaber mündlich die Kündigung bekommen.
      Wir waren mal kurzzeitig 7 Leute (4 Vertriebler, 1 Sachbearbeiterin, 1 Sekretärin und der Inhaber ), aber das Unternehmen ging zu keinem Zeitpunkt in die Gewinnzone. Da wir Geschäfte mit anderen Unternehmen mach(t)en standen vom 18. Dez bis zum 5. Jan Betriebsferien auf dem Programm.
      Anscheinend will der Inhaber die weiterlaufenden Personalkosten in dieser
      Zeit vermeiden und hat faktisch die ganze Belegschaft nach und nach gekündigt.
      Morgen - bzw. heute vormittag muss ich noch einmal hin, um mir von einer mir
      unbekannten Person die Kündigung aushändigen zu lassen und zu unterzeichnen.

      Warum ich mich mit dem mir vorgegeben Weg nicht anfreunden kann:
      Der Inhaber ist für mich nicht greifbar, da er Österreicher ist - die ganzen zwei Monate immer in der Firma war, aber nun plötzlich in Österreich ist. Er hatte nicht den "Ar..." in der Hose mir von Angesicht zu Angesicht die Kündigung auszusprechen sondern ließ mir erst von einer Kollegin ausrichten,
      dass ich gekündigt bin und erst als ich die Firma nicht verlassen wollte ohne
      mit ihm telefoniert zu haben, kam ein Telefonat mit ihm zustande. Ein paar
      weitere kleine Neckigkeiten, die ich in den 2 Monaten herausfand, lassen
      mich an der Seriösität dieses Mannes zweifeln (z.B. war er seinen Kooperationspartnern gegenüber nicht grundehrlich und ich dachte auch wir seien eine GmbH, was sich im Nachhinein als eine GmbH in Gründung herausstellte)

      Jetzige Situation: Mir steht noch das komplette Novembergehalt zu, sowie
      die Bezahlung für die die 14tägige Kündigungsfrist (bin mündlich von der Arbeit freigestellt worden). Das anteilige Oktobergehalt habe ich bar erhalten, das Novembergehalt soll ich von ihm aus Österreich überwiesen bekommen.

      Ich traue dem ganzen Braten nicht. Je länger ich darüber nachdenke, desto
      mehr bekomme ich Lust dieser österreichischen Wanderheuschrecke noch einmal richtig auf den Zahn zu fühlen. Ich sehe es so - er ist mit der Rekrutierung von Personal eine Verbindlichkeit eingegangen. Alle haben schon Tage vorher bemerkt, dass es zu Ende geht, weil wir immer weniger wurden - und trotzdem noch schön extra freundlich zum Ösi-Chef.

      Meine reguläre Frage an Euch: Eine schriftliche Kündigung belegt ja sicher,
      dass ich Gehaltsanspruch habe. Was aber ist wenn der Ösi-Mann für mich nicht mehr zu greifen ist, die Firma liquidiert ist und ich nichts habe als seine
      Handynummer unter der ich ständig ne Mailbox höre?!

      Meine irreguläre Frage: Ich habe morgen keine Lust mit der Kündigung zum
      Arbeitsamt zu gehen. Wozu ich mehr Lust hätte, wäre a) die Kündigung von
      der mir unbekannten Person (ist die Sekretärin der Firma auf dem gleichen Büroflur) nicht anzunehmen und auch nicht zu unterzeichnen. b) einfach wieder an die Arbeit gehen, bis der Sicherheitsdienst Zwangsmaßnahmen ergreift (hätte ich ehrlich nicht das geringste Problem mit) oder c) gegenüber
      dem Ösi mit der Forderung auftreten - dass ich nicht eher die Kündigung unterzeichne, bis ich nicht das Novembergehalt + das Geld für die 14tägige Kündigungsfrist in der Tasche habe ???
      Hallo,

      den EMPFANG der Kündigung kannst Du ruhig bestätigen musst es aber nicht, im Zweifel wird der Arbeitgeber die Aushändigung vor Zeugen machen dann hat sich das Problem gelöst!

      Die Idee mit dem weiterarbeiten bis Zwangsmaßnahmen find ich nicht besonders schlau, und wird Dir im (evlt.) anschließenden Arbeitsgerichtsverfahren eher negativ angekreidet.

      Den besten Rat den ich Dir geben kann, ist hier schonmal gepostet worden: "Geh zum Rechtsanwalt", wenn Du eine Rechtschutz Versicherung hast, kostet es eh nichts (übrigens auch nicht wenn Du bei der Gewerkschaft bist, dann zahlen die für Dich, in dem Fall aber erstmal an die Gewerkschaft wenden!)

      Gruß

      ZackiX
    • Sascha2911
      Sascha2911
      Bronze
      Dabei seit: 05.10.2007 Beiträge: 1.831
      ANWALT!! Definitiv und sofort.

      Wenn kein Bock drauf dann:
      http://www.moskau-inkasso.com/

      Die Sache mit dem Weiterarbeiten hängt mMn von der Kündigung ab.
      Wenn du freigestellt bist und das auch daraus hervorgeht, ist es eher nicht clever. Bist du nicht freigestellt, solltest du mMn arbeiten gehen.
    • Kaos
      Kaos
      Bronze
      Dabei seit: 01.04.2006 Beiträge: 3.569
      Für sowas ist man in ner Gewerkschaft
    • Freo
      Freo
      Bronze
      Dabei seit: 01.02.2007 Beiträge: 1.778
      Original von ZackiX
      Die Idee mit dem weiterarbeiten bis Zwangsmaßnahmen find ich nicht besonders schlau, und wird Dir im (evlt.) anschließenden Arbeitsgerichtsverfahren eher negativ angekreidet.
      Warum? Das leuchtet mir nicht ein. Solange er nicht gekündigt ist, was er erst mit Zugang der Kündigung ist, halte ich es sogar für sinnvoll, weiterhin seine Arbeitskraft anzubieten.
    • Freo
      Freo
      Bronze
      Dabei seit: 01.02.2007 Beiträge: 1.778
      Mal ein paar unsortierte Gedanken:

      - Das die GmbH noch in Gründung ist, ist gut. Solange die Gesellschaft noch in Gründung ist, haften die Gesellschafter gesamtschuldnerisch und persönlich.

      - Wie erwähnt, eine Kündigung muss dir schriftlich zugehen. Bisher bist du nicht gekündigt worden.

      - Du kannst gerne unterschreiben, daß dir eine Kündigung überreicht wurde, du also die Kenntnisnahme bestätigst. Du bestätigst damit nur, sie erhalten zu haben.

      - Auf einen Aufhebungsvertrag oder ähnliches würde ich nicht eingehen. Das kann Dir Ärger beim Arbeitsamt einbringen (sprich: kein Geld). Mehr als den Erhalt der Kündigung solltest Du nicht unterschreiben, es sei denn du hast einen Vorteil davon. Allerdings sehe ich keinen Vorteil und so wie du das beschreibst, könnten die versuchen, dich zu übertölpeln. Da Deine Kenntnisse im Arbeitsrecht eher gering sind, würde ich da nichts überhastet unterzeichnen.

      - Wenn Du die Kündigung bekommst, geh sofort zum Arbeitsamt. Es gibt strenge und vor allem sehr kurze Fristen, in denen du das melden musst. Außerdem können die Dir Deine Ansprüche erklären (Arbeitslosengeld, Insolvenzgeld etc.).

      - Du solltest (im Anschluß?) die Rentenversicherung anschreiben, ob die auch die Sozialversicherungsbeiträge bekommen haben. Barzahlung und Insolvenz, da klingen bei mir alle Alarmglocken und lassen mich vermuten, die könnten die Beiträge nicht abgeführt haben. Das könnte dann übrigens strafrechtlich interessant sein. Ich hoffe, du hast wenigstens eine Lohnabrechnung erhalten. Wenn nicht, fordere die ein.

      - Auch in Österreich kann man vollstrecken.

      - Auch wenn Du verärgert bist, versuche die Situation nicht nur emonitional zu beurteilen.
    • ZackiX
      ZackiX
      Bronze
      Dabei seit: 27.11.2007 Beiträge: 1.545
      Original von Freo
      Original von ZackiX
      Die Idee mit dem weiterarbeiten bis Zwangsmaßnahmen find ich nicht besonders schlau, und wird Dir im (evlt.) anschließenden Arbeitsgerichtsverfahren eher negativ angekreidet.
      Warum? Das leuchtet mir nicht ein. Solange er nicht gekündigt ist, was er erst mit Zugang der Kündigung ist, halte ich es sogar für sinnvoll, weiterhin seine Arbeitskraft anzubieten.
      Das ist klar, aber er soll ja da hin dackeln um sich die Kündigung abzuholen, wenn ihn dann der Arbeitgeber freistellt und er sagt ne ich will aber arbeiten, und sich von der Security abholen lässt, ist das nicht das schlauste.

      Aber wie Du selbst sagst, solange er keine Kündigung erhalten hat (bzw. nicht freigestellt wird) sollte er natürlich weiterhin seine "Arbeitskraft bereitstellen"