Wann am Flop ohne Madehand broke gehen?

    • SeriousF
      SeriousF
      Bronze
      Dabei seit: 31.08.2007 Beiträge: 1.775
      Wie stelle ich fest ob ich am Flop mit meiner Hand broke gehen kann oder nicht, wenn ich keine Made Hand besitze?

      Beispiel:

      Ich halte JsJh

      Flop: Ks9d3h

      Ich bette am Flop und werde reraised: What's my line?

      Pott Odds berechnen und die Hand in den Equilator eingeben und dann entscheiden? Ich habe leider nie die Zeit eine Hand neben dem Spielen in den Equilator zu übertragen da 9 - 12tabling ja schon zwischen den einzelnen Entscheidungen relativ viel Zeit kostet, zusätzlich noch etwas in den Equilator bringen würde mich sicherlich das ein oder andere mal zum austimen bringen. Wie macht ihr das?
  • 9 Antworten
    • DCK69
      DCK69
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      Dabei seit: 24.01.2007 Beiträge: 9
      Würde sagen, dass das sehr gegnerabhängig ist... Gegen einen tighten Spieler (z.B.VPIP 10) würd ich nicht unbedingt Broke gehen wollen, aber gegen loosere Gegner des öfteren mal (z.B. VPIP 40+) da sie auch bei jeder getroffenen 9 oder sogar 3 oder vielen PP wie TT, 88, 77 ihr Geld reinstellen werden und ich das Spiel auch schon mit Ace high Händen gesehen hab.

      Desweiteren wär ich bei Spielern die dir als Regulars erscheinen vorsichtig, da sie oft die Range eines Shorties kennen und du den K eigentlich gut represäntieren kannst. Kommt halt noch drauf an wie aggressiv ein Gegner ist, bei einem überaggressiven Gegner würd ichs wohl auch ab und zu mal reinstellen.

      Denke nicht, dass man dass pauschal sagen kann

      Soweit meine Meinung...
    • igel2006
      igel2006
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      Dabei seit: 17.09.2006 Beiträge: 3.255
      Mit kleinem Stack und gegen schlechte Gegner kann man eine Overcard am Board auch mal als MadeHand spielen. Ein A am Board sollte dich jedoch etwas bremsen.
    • SeriousF
      SeriousF
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      Dabei seit: 31.08.2007 Beiträge: 1.775
      Frage umformuliert:


      Wie kann ich ohne Equilator nach Equity spielen?

      30 Sekunden Zeit zu überlegen sind bei > 6 Tischen einfach zu wenig um immer alle Daten in den Equilator zu übertragen...
    • igel2006
      igel2006
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      Dabei seit: 17.09.2006 Beiträge: 3.255
      Wer außerhalb der Sessions viel equilliert, bekommt ein Gefühl dafür.
      Ansonsten hilft auch Kopfrechnen.

      Beispiel: Potsize = Stacksitze:
      Du brauchst nur 33%, wenn Du pushst und der Gegner immer callt (natürlich foldet er auch oft genug).

      Nun noch ein paar Outs-Rechnungen anstellen und fertig. Wenn man z.B. auf 8 Outs (Overcards + Backdoordraws) kommt, guckst Du einfach in der Equitytabelle für 8 Outs nach.

      Die Berechnung der Outs ist natürlich ein Kunststück,woran man arbeiten kann.
    • SeriousF
      SeriousF
      Bronze
      Dabei seit: 31.08.2007 Beiträge: 1.775
      Das meinte ich auch nicht, aber schon mal vielen Dank für die Antworten.

      1. Wie kommst du auf diese 33% an benötigter Equity?

      2. Wieso Potsize = _Stacksize_ ? Müsste die Rechnung nicht eher "Zu setzendes Geld" : "Zu gewinnendes Geld" sein?

      3. wird bei deinem Beispiel die Range des Gegners völlig ausser Acht gelassen....
    • Ilahja
      Ilahja
      Bronze
      Dabei seit: 26.10.2008 Beiträge: 40
      1. Kann man gut mit nem Beispiel verdeutlichen, im Pot sind 10$, dein Reststack sind 10$ (Pot = Stack). Du gewinnst also 20$ bei Push/Call und Win (deine 10$ rechnest du nicht mit ein, die gewinnst du ja nicht) und verlierst 10$, wenn du verlierst, sind also 2:1 = 1/3=33%

      2. Klar, das hängt ja direkt zusammen und läuft aufs gleiche hinaus, du solltest dir halt merken dass wenn Pot=Stack hast du Potodds von 2:1 und brauchst eine Equity von 33%.
      Wenn dein Stack 1,5 Pot groß ist hast du Potodds von 1,66 und brauchst 38%
      bei Stack = 2 Pot hast du Potodds von 1: 1:1,5 und brauchst 40% usw.
      Das kann man sich ganz gut merken.

      3. Naja, die Ranges sind ja dazu da, um zu bestimmen, ob du die benötigte Equity hast. Natürlich wird von ausgegangen, dass die FE=0 ist, was natürlich nicht stimmt, aber das ganze soll ja auch +EV sein und nicht +-0.
    • igel2006
      igel2006
      Bronze
      Dabei seit: 17.09.2006 Beiträge: 3.255
      Original von SeriousF

      3. wird bei deinem Beispiel die Range des Gegners völlig ausser Acht gelassen....
      Das verbirgt sich hinter dem Wort "Kunststück". ;)

      Ein Killerhand wie Set/Flush/Straight beim Gegner sind unwahrscheinlich, aber möglich. Ebenso ein pure Bluff.

      Wahrsscheinlich sind idR Draws und kleine Pockets.
    • chrischiberlin
      chrischiberlin
      Bronze
      Dabei seit: 05.12.2007 Beiträge: 13.112
      ja, also den equilator nebenbei zu benutzen ist unmöglich bei multitabling...
      der rest ist erfahrungssache bzw. überschlagen, aber nicht nötig, das auf die kommastelle genau auszurechen, zumal du ja nie die range deines gegners genau kennst etc.
    • BurningIce
      BurningIce
      Bronze
      Dabei seit: 26.05.2007 Beiträge: 2.961
      vorher ausrechnen

      ich habe mir zum beispiel das gemacht.



      den skin, den ich auf dem tisch habe, ist etwas anders, aber nicht das geignete format glaube ich für imageshack. wenn jetzt karten auf dem tisch liegen, so kann man die kleine tabelle trotzdem noch sehen.