Professionelle Einstellung - Basic

  • 21 Antworten
    • sleepy
      sleepy
      Bronze
      Dabei seit: 25.07.2005 Beiträge: 96
      Wenn ich dazu bereit bin, werde ich diesen Guide umsetzen! Am Besten schon heute! Solch ein Artikel kann einem echt die Augen öffnen!
    • Marvl
      Marvl
      Bronze
      Dabei seit: 12.03.2005 Beiträge: 3.556
      "Es gibt beim Pokern keinen Downswing - es gibt nur schlecht gespielte Hände."

      Das sollte sich jeder Anfänger besonders gut einprägen...

      Was soll das?

      Jeder, der die Spielregeln versteht, durchschaut auch, was für'n Nonsens das ist.
    • Erzwolf
      Erzwolf
      Bronze
      Dabei seit: 25.01.2006 Beiträge: 2.470
      Hast schon recht Marvl, dass ist die blödeste Aussage, die in den Strategieartikeln drinsteht.
    • Milamber
      Milamber
      Bronze
      Dabei seit: 20.01.2005 Beiträge: 2.680
      ihr habt den Sinn der Aussage wohl nicht ganz verstanden :rolleyes:

      Hiermit soll vermieden werden Ausreden zu finden
      MfG Milamber
    • Erzwolf
      Erzwolf
      Bronze
      Dabei seit: 25.01.2006 Beiträge: 2.470
      Was nichts daran ändert, dass die Aussage blödsinn ist. Wenn da steht: ein Downswing ist keine Ausrede für schlechtes Spiel, dann kann ich da völlig zustimmen.
    • Milamber
      Milamber
      Bronze
      Dabei seit: 20.01.2005 Beiträge: 2.680
      Die aussage als solche steht aber nich zu debatte ;)

      es geht darum das wenn du als anfänger (und für die ist der artikel gemacht)

      verinnerlichst : Es gibt keinen DS es gibt nur schlechtes spiel

      dann wird sich dein spiel schneller verbessern und irgendwann kannste dann erkennen was DS ist und was einfach nicht


      Wieviele neulinge entschuldigen ihr schlechtes spiel mit nem DS ---> darum gehts


      und wenn du dir das selbe sagst und bei jedem DSdir einfach selbst sagt --_> ich muss nur besser spielen , dann WIRD es funktionieren


      MfG Milamber
    • Erzwolf
      Erzwolf
      Bronze
      Dabei seit: 25.01.2006 Beiträge: 2.470
      Der Haken ist aber, dass wenn du den Umkehrschluss ziehst, du das genaue Gegenteil erreichst. Wenn ich einen Upswing habe, den es ja nicht gibt, dann habe ich also gut gespielt. Folglich brauche ich nicht mehr weiter an meinem Spiel arbeiten, weil ich ja schon gut bin.

      Der Fakt bleibt, dass sich Swings beim Poker nicht wegdiskutieren lassen, man das Optimum erreicht, wenn man sich von den Swings nicht beeinflussen lässt und vor allen Dingen seinen gesunden Lernprozess dadurch nicht ändert. Sonst besteht nämlich die im Downswing-Artikel angesprochene Gefahr, dass man sich während eines Downswings einen schleichenden Tilt einfängt, weil man ja offenbar irgendwas falsch macht.
    • Dodadodadodada
      Dodadodadodada
      Black
      Dabei seit: 25.02.2006 Beiträge: 4.459
      Vollkommen richtig Erzwolf.


      Natürlich ist die Ausrede des Anfängers gerne der Downswing, was nicht stimmt.
      Das sollte man im Guide halt auch so hinschreiben und nicht die allgemeine Aussage treffen, dass es sowas gar nicht gibt.

      Das verwirrt jeden Anfänger. Lieber schreiben, dass Anfänger gerne die Ausrede in Anspruch nehmen, weil sie eben Anfänger sind und viele Hände schlecht spielen und was man dann halt machen soll..
    • Farnemo
      Farnemo
      Black
      Dabei seit: 02.02.2006 Beiträge: 871
      Weiss nicht, warum die Aussage im Artikel so missverstanden wird. Wenn man den Artikel als ganzen liesst und nicht wie ihr einen Satz rausgreift, kommt es nicht zu dieser falschen Interpretation.
      Mit dieser Methodik werdet ihr nur Erfolg als Redakteure der BILD-Zeitung haben. ;)

      Damit soll Anfängern doch nur verdeutlicht werden, dass es ihnen nichts bringt, sich eben als Anfänger die Gegenwart von Swings bewusst zu machen.
      Ein Spieler, der sich in einem Downswing wägt, wird davon abgelenkt, sein Spiel zu hinterfragen. Möglicher Weise hat er einen Downswing, macht ihn das aber besser, nur weil er sich dessen bewusst ist?
      Es geht doch einfach nur darum, den Gedanken "Up-/downswing" aus dem Kopf zu kriegen und sich auf sein Spiel zu konzenrtieren, unabhängig davon, wie erfolgreich oder erfolglos man ist.
      Das eigene Können zeigt sich nach 100.000 oder mehr Händen wegen der Varianz mit allen Swings, die dazu gehören, nicht anhand einer Session oder 5.000 Händen, ja.
      Aber es bringt einen einfach nicht weiter, Swings im Kopf zu haben, vorallem nicht als Anfänger.

      Und wenn ich mir die Dinge in diesem Artikel, den ich an dieser Stelle ausserordentlich loben möchte, zu Herzen nehme, dann werde ich auch als Anfänger ungeachtet irgendwelcher Swings sehr bald Erfolge verzeichnen können.
    • Marvl
      Marvl
      Bronze
      Dabei seit: 12.03.2005 Beiträge: 3.556
      Original von Farnemo Weiü nicht, warum die Aussage im Artikel so missverstanden wird. Wenn man den Artikel als ganzen lieüt und nicht wie ihr einen Satz rausgreift, kommt es nicht zu dieser falschen Interpretation. Mit dieser Methodik werdet ihr nur Erfolg als Redakteure der BILD-Zeitung haben. ;)
      Seltsame Verdrehung! Eine falsche Aussage wird doch nicht urplötzlich wahr, nur weil der Kontext, innerhalb dessen sie gemacht wird, einigermaßen sinnvoll ist. Wenn jemand Anfänger ist, bedeutet dies im übrigen nicht, dass es sich bei demjenigen um ein Baby handelt, dass rationale Argumente nicht verstehen kann. Der Sinn eines Statements à la "Ein Downswing könnte auch schlechtes spiel bedeuten" wird sich wohl jedem, der die Spielregeln begreifen kann, erschliessen. Daher halte ich für vollkommen unnötig, die Schäflein mit irgendwelchen esoterischen Ammenmärchen auf den rechten Pfad der Tugend zu führen. Dies ist ein Strategie-Forum, keine Kirche. Man kann ja auch sagen "die Gewinnchance von J2o UTG beträgt 1 zu 1000000", damit keiner die Hand spielt. Toll! Sinnvoll! Und wehe, ein BILD-Redakteur nörgelt dran rum!
    • Farnemo
      Farnemo
      Black
      Dabei seit: 02.02.2006 Beiträge: 871
      Hehe, war ganz überrascht, das hier noch jemand was reinschreibt. :)
      Original von Marvl Eine falsche Aussage wird doch nicht urplötzlich wahr, nur weil der Kontext, innerhalb dessen sie gemacht wird, einigermaßen sinnvoll ist.
      Das ist richtig. Dennoch sagt sie alleine stehend etwas anderes aus, als es im Kontext gemeint war. Wenn du nur die Aussage "Es gibt keine Downswings" oder so nimmst, dann ist die faktisch natürlich nicht richtig. Aber im Kontext soll dir das sagen, dass es für dich besser ist, dir die Swings nicht bewusst zu machen, damit sie eben nicht zur Ausrede werden. Man soll sich damit beschäftigen, wie man seine Hände spielt. Und nicht, ob man gerade Geld gewinnt oder verliert. Das ist ja eigentlich die Grundvoraussetzung, um besser zu werden und als Folge daraus Geld zu verdienen. Der Satz "Es gibt beim Pokern keinen Downswing - es gibt nur schlecht gespielte Hände." ist nicht richtig. Wenn du dir ihn aber immer wieder vor Augen führst, wird er dir helfen, das richtige zu tun. Und darauf kommt es doch an, oder nicht? Es wird ja nicht felsenfest behauptet, dass der Satz stimmt. Im Gegenteil. Also was ist das Problem eigentlich?
    • Marvl
      Marvl
      Bronze
      Dabei seit: 12.03.2005 Beiträge: 3.556
      Ja, das ist alles goldrichtig und mir auch klar. Die Downswing-Aussage als Mantra, um das Denken in die richtige Richtung zu führen ist halt lediglich ein didaktisches Konzept, zumal im weiteren Verlauf des Artikels ja durchaus differenziert wird. Nur wenn ein Anfänger liest, dass er sich diesen Satz besonders fest einprägen soll, dann kann es vielleicht sein, dass er sich von diesem Motivations-Seminar-Style intellektuell entmündigt fühlt, den Text nicht mehr ernst nimmt und gar nicht mehr weiterliest - wenn er so'n Nörgler-Typ ist wie ich. Mag vielleicht auch sein, dass ein Risiko der Fehlinterpretation besteht, wie von Erzwolf und Dodadodadodada beschrieben. Der Artikel wird wohl schon richtig verstanden, aber mit der Realität in der Art von "Poker ist ein Strategiespiel und wenn Du als Anfänger dauernd verlierst fehlt Dir vielleicht noch die notwendige Spielstärke, also sei selbstkritisch usw. bla bla" wär man sicher auch zum Ziel gekommen. OK die Diskussion über einen einzigen Satz artet schon ein bischen in Haarspalterei aus... aber dann bin ich hier nochmal reingeraten und sehe mich verglichen mit einem...BILD-Redakteur! Und das, wo ich doch so sensibel bin... da musste ich mich halt nochmal auslassen. ;)
    • Farnemo
      Farnemo
      Black
      Dabei seit: 02.02.2006 Beiträge: 871
      :D Ok, der BILD-Redakteur war hart, ichs seh's ein, da hatte ich wohl sehr schlechte Laune. ^^
    • vanao
      vanao
      Bronze
      Dabei seit: 13.08.2006 Beiträge: 3.480
      Hat mir gut gefallen, der Artikel. War rethorisch sehr schön aufgebaut. Harte Arbeit und Bereitschaft! Ich habs auf jeden fall kapiert. Danke.
    • schugaren
      schugaren
      Bronze
      Dabei seit: 27.10.2006 Beiträge: 243
      Dieser Artikel sollte jeder mal gelesen haben!!!! Sehr, sehr nice...
    • TheOneAndOnlyMarkus
      TheOneAndOnlyMarkus
      Bronze
      Dabei seit: 20.02.2006 Beiträge: 3.784
      Habe den Artikel jetzt zum 2. Mal gelesen - mir hat er auch gut gefallen und motiviert mich mehr an meinem Pokerskill zu arbeiten. (Ziel des Artikels erfüllt :P ) Nur eine Sache stört mich etwas:
      Hat jemand vor nunmehr drei Wochen zufällig Lotto gespielt, als sich der Jackpot auf knapp 37 Millionen Euro belief? Diese Frage sollte jeder Pokerspieler besser mit "Nein" beantworten. Denn dass es sich hierbei um ein Spiel mit negativem Erwartungswert handelt sollte zumindest den Angehörigen der Pokerwelt nur allzu bewusst sein.
      Hier werden alle die schonmal Lotto gespielt haben quasi als Idioten hingestellt. So nach dem Motto: "Hast du schonmal Lotto gespielt?" "Ja" "Omg, du Idiot, aus dir wird nie ein guter Pokerspieler." Ich habe schon Lotto gespielt und werde es auch evt. auch wieder tun. Warum? Die Antwort ist recht einfach: Es gibt mehr im Leben als +EV und -EV. Gerade hier im Forum wo gerne sämtliche Lebenslagen mit dieser Argumentation bewertet werden wird das glaube ich oft vergessen. Das Lotto spielen ein finanzielles Verlustgeschäft ist weiß ich auch, aber das ist abends mit Leuten was trinken gehen auch und trotzdem mach ich es. Beeinflusst das mein Pokerspiel oder meine logisch-mathematischen Fähigkeiten? Wohl kaum. Es macht halt einfach mal Spaß, besonders wenn man mit mehreren zusammen tippt. Zum Gewohnheitsspieler, der jede Woche x€ dafür ausgibt werde ich deswegen aber noch lange nicht ;) Gruß, Markus
    • mcashraf
      mcashraf
      Silber
      Dabei seit: 18.08.2006 Beiträge: 12.352
      Original von TheOneAndOnlyMarkus Hier werden alle die schonmal Lotto gespielt haben quasi als Idioten hingestellt. So nach dem Motto: "Hast du schonmal Lotto gespielt?" "Ja" "Omg, du Idiot, aus dir wird nie ein guter Pokerspieler."
      Oh my, man kanns aber auch übertreiben... Lasst uns mal schnell alle Strategieartikel zerreißen, es gibt bestimmt noch etliche Sätze, die nicht völlig politisch korrekt sind. Dass diese Sätze auf ganz bestimmte Sachen hinweisen sollen und extra überspitzt geschrieben wurden, lassen wir einfach unerwähnt. Macht ja sonst keinen Spaß. Wie war doch gleich der Vergleich mit der B***-Zeitung? :rolleyes:
    • ikeapwned
      ikeapwned
      Bronze
      Dabei seit: 15.01.2007 Beiträge: 1.605
      ich find den text gut!
    • TheOneAndOnlyMarkus
      TheOneAndOnlyMarkus
      Bronze
      Dabei seit: 20.02.2006 Beiträge: 3.784
      @mcashraf: Ich verstehe eigentlich nicht so genau was du willst. Wenn jemand ein Feedback zu einem Text den er geschrieben hat will, dann will er doch, dass der Text auseinander genommen, analysiert und Schwachstellen aufgedeckt werden. Nur so kann man sich verbessern. Ein Satz wie "ich find den Artikel toll" mag zwar ein Lob für den Autor sein, hat aber mit Feedback nix zu tun, da es dem Autor genau überhaupt nicht hilft sich zu verbessern. Wenn mir eben nur so eine Kleinigkeit auffällt, dann erwähne ich die eben in meinem Feedback, was dann auch ein Lob für den Autor ist, ihm aber trotzdem noch die Gelegenheit gibt sich zu verbessern. Gruß, Markus
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