3bet-eq abhängig vom rake?

    • hazz
      hazz
      Black
      Dabei seit: 13.02.2006 Beiträge: 4.771
      ich habs schon zum artikel geschrieben, aber vielleicht gibts ja hier feedback?


      die 3bet-equities unterliegen ja schon einer gewissen unschärfe dank dem notwendigerweise abstrahierten postflopspiel. dennoch wird hier auf jedes kleine prozent geachtet. da hat es mich einfach mal interessiert, wie sich der rake so auswirkt. das ergebnis finde ich schon recht krass und ich frage mich inwieweit man das auf den unteren, rakelastigen limits berücksichtigen sollte!

      https://img171.imageshack.us/img171/1231/e3beteqrakeda6.jpg

      Meinungen?
  • 12 Antworten
    • 6Wishmaster6
      6Wishmaster6
      Black
      Dabei seit: 16.01.2005 Beiträge: 3.807
      Hm ich verstehe die Tabelle so nicht. Kannst du sie bitte ein wenig erläutern?

      Rake in % in Relation zu...`?

      Kannst du den EQ nochmal definieren, sowie die rechte Spalte erklären, denke vorher wir auch keine Diskussion zu Stande kommen =D
    • hazz
      hazz
      Black
      Dabei seit: 13.02.2006 Beiträge: 4.771
      das ist eigentlich die formel aus dem handout vom seminar in bonn oder muenster, weiss grad nicht, hab kein zugriff. auf jeden fall ist das die begruendung fuer unsere equity-grenzen.

      bei rake=0% ist unter EQ unser bekannter wert, den wir für eine 3bet brauchen.
      bei rake=1% wird halt von jedem gewonnenen pot 1% abgezogen. das ist quasi so als ob weniger deadmoney im pot ist.

      bei 1/3 blinds haben wir ja auch andere prozente, warum also nicht auch den rake beruecksichtigen?
    • 6Wishmaster6
      6Wishmaster6
      Black
      Dabei seit: 16.01.2005 Beiträge: 3.807
      uff das sieht auf den ersten Blick so aus als wäre es happig X.x

      Aber wie hast du den Einfluss von dem Rake in % auf die Equity die wir brauchen berechnet?!
      Und auf welche Wert bezieht sich eigentlich in dieser Tabelle die Spalte "Rake in %" ? Prozentual zur Avg. Potsize? Oder Zum Investment?

      Hier das Quoting aus dem Artikel den du angesprochen hast:


      Ich denke ein guter Richtwert für unsere Gesamtinvestition in die Hand sind 6 SB. Zusammen mit den 1.5 SB dead money und den 6 SB des Gegners kommen wir so auf einen Pot von 13,5 SB. Wie viel Prozent müssen uns von diesem Pot gehören, damit sich unsere Investition von 6 SB lohnt, wenn wir davon ausgehen, dass beide Blinds pre-flop folden?

      Sei D unsere Durchschnittsinvestition in die Hand.
      Sei X die benötigte Equity für eine 3-bet
      Sei M der Wert des dead money.

      Dann gilt: X = D / (2D + M)

      Für unseren konkreten Fall ergibt sich X ~= 44,5%

      Wenn also beide Blinds folden, brauchen wir gegen den Durschnittsgegner nur 45% Equity für eine 3-bet.
    • hazz
      hazz
      Black
      Dabei seit: 13.02.2006 Beiträge: 4.771
      (hero-preflop-invest + postflop-invest) / ((dead-money + hero-preflop-invest + villain-preflop-invest + 2*postflop-invest)*(1-rake))


      der rake gilt für den gesamten pot am ende.
    • hazz
      hazz
      Black
      Dabei seit: 13.02.2006 Beiträge: 4.771
      falls noch was unklar ist, nachfragen ;)

      wieviel prozent rake zahlen wir denn so circa im HU? auf 1/2 oder 2/4 sind doch 5% durchaus realistisch?
      damit muessten wir unsere EQ um 2-3% korrigieren. also ca den unterschied von normal zu lag (wie stark nutzt ihr diese unterscheidung überhaupt).
    • SlowLarry
      SlowLarry
      Bronze
      Dabei seit: 07.04.2006 Beiträge: 940
      Würde das nicht auch bedeuten, dass man das Spielen sehr marginaler Hände auf rakelastigen Limits ganz einstellen sollte? Also nicht nur weniger 3-betten, sondern meinetwegen A9o im SB auf .5/1 nicht completen, auf 1/2 aber - trotz gleicher Blindstruktur) schon?

      gerade auch .5/1 sollte da doch so einiges wegfallen, oder?
    • hazz
      hazz
      Black
      Dabei seit: 13.02.2006 Beiträge: 4.771
      das ist doch eigentlich dasselbe ;) die 35% vom bb-call werden zu 37%.

      ich würd halt gern mal 1-2 meinungen dazu hoeren.

      eventuell gilt als "gegenargument", dass man auch mehr foldequity haben muesste - schliesslich wird ein mitspielen auch fuer den gegner unprofitabler.

      das reicht mir aber nicht wirklich ;)
    • hazz
      hazz
      Black
      Dabei seit: 13.02.2006 Beiträge: 4.771
      :heart:
    • Korn
      Korn
      Bronze
      Dabei seit: 14.01.2005 Beiträge: 12.511
      Gut :9

      Aber bitte noch beachten, dass Position ebenfalls noch nicht mit eingerechnet wurde. Ich habe damals einfach mal angenommen, dass Position und Rake sich wohl gegenseitig canceln. In der SB ist dies allerdings anders. Ich sehe schon, man kann da noch einiges verfeinern :)
    • hazz
      hazz
      Black
      Dabei seit: 13.02.2006 Beiträge: 4.771
      rake und position koennen sich schon nicht ausgleichen, weil der rake auf jedem limit anders ist. wir ham noch viel zu tun preflop ;)
    • 6Wishmaster6
      6Wishmaster6
      Black
      Dabei seit: 16.01.2005 Beiträge: 3.807
      Hab mich der Sache gerade mal richtig angenommen.
      Der Rake ist durch die Limits hinweg so unterschiedlich bemessen und hat einen so großen Einfluss, dass man die Charts für jedes Limit einzeln erarbeiten müssen. Einige Limits überschneiden sich. So kann man zB 20/40+ gleich Pre-Flop spielen, aber das wird ja keinen überraschen.

      Ich überlege mir morgen mal eine gute Lösung, wird allerdings sauviel Arbeit...
      Egal wie mans dreht =)
    • hazz
      hazz
      Black
      Dabei seit: 13.02.2006 Beiträge: 4.771
      grobe 2% sollten es bei viel rake sein denke ich. so extreme tabellen muss man da denke ich garnicht machen. hast du mal ins excelfile geschaut?