Gewaltiges ("Tilt"?)Problem

    • Gavius
      Gavius
      Bronze
      Dabei seit: 27.06.2007 Beiträge: 1.389
      Ich spiele seit 1 1/2 Jahren Poker, habe es bis 2/4 FL SH geschafft, nach einem Downswing habe ich mich zu einem Neuanfang entschlossen, bei dem ich es wieder auf 0.50/1 FL SH geschafft habe.

      Mein Spiel ist sicher nicht fehlerfrei, aber auch nicht schlecht. Es leidet nur unter meinem hauptsächlichen Problem. Während mir anfangs suckouts, Bad Beats und sonstige verlorene Hände nichts ausgemacht haben, verschlimmerte sich dieses in den letzten Tagen/Wochen derart, dass ich selbst beschlossen habe, die Notbremse zu ziehen und mit dem Pokern aufzuhören (siehe [ Tagebuch ] Der Neuanfang von Gavius [Projekt abgebrochen!]). Das geht inzwischen so weit, dass ich selbst in einer winning Session schlechte Laune habe, wenn ich gegen bessere Hände laufe (die also nichts mit Suckouts/Bad Beats zu tun haben) und verliere, Suckouts potenzieren dieses Gefühl dann noch. Dass darunter das Spiel leidet, ist klar und braucht nicht weiter thematisiert zu werden.

      Ich habe das Buch "The Poker Mindset" weitgehend durchgearbeitet und konnte dies anfangs gut anwenden, inzwischen gelingt es mir überhaupt nicht mehr.

      Mir ist bewusst, dass ich nicht jede Session im Plus abschliessen kann und dass Swings unausweichlich sind und auch extreme Ausmasse annehmen können. Mir ist auch bewusst, dass ich z.B. Asse nur in etwa 80 % der Fälle gewinne oder Flushdraws nur in 35 % der Fälle ankommen. Mir ist auch bewusst, dass meine Flushdraws nur subjektiv in weniger Fällen ankommen.

      Doch wie bringe ich meinen verkorksten Schädel dazu, diese negativen, das Spiel erheblich beeinflussenden Emotionen auszublenden und mein A-Game spielen zu lassen???

      Dieser Thread ist die letzte Chance für mich, diese negativen Emotionen in den Griff zu kriegen. Ansonsten muss ich mit dem Pokern aufhören, da ich nicht zulassen kann und darf, damit meine Gesundheit und mein Privatleben zu ruinieren.

      Bitte keine "Psychologen-Coaching-Angebote"!
  • 19 Antworten
    • pokerr4b3
      pokerr4b3
      Bronze
      Dabei seit: 07.06.2007 Beiträge: 1.955
      Du scheinst die Gründe zu kennen , aber wirst damit unter Stress nicht fertig.

      Zunächst: Macht dir Poker eigentlich Spaß oder nicht?

      Wenn du die Frage mit ja beantwortest , finde ich du solltest nicht aufgeben.
      Wenn nein , dann such dir ein Hobby das dir Spaß macht :)

      Bei mir ist es ähnlich ,dass ich die ganze Zeit pokern spielen will ,sobald es gut läuft und schlehte Laune habe ,wenn ich ausgesucht werde.
      Es kommt dann immer ein bisschen das Gefühl auf schlecht zu spielen.


      Also meine Tipps sind die du für dich mal ausprobieren könntest :

      1)

      weniger spielen , dann hast du einfach mehr Lust ,wenn du spielst bist sicher gelassener und konzentrierter -> + ev =)

      2)

      weniger Tische = weniger Stress , du hast in jeder Situation die Zeit dir klar zu machen : ich hab richtig gespielt , es war Pech... und dir überlegen ,wie du die Fehler der Gegner weiterhin ausnutzen kannst.

      -> gerade auf meinem "HomeLimit" mach ich das. Wenn man gerade so die BR für das Limit hat , spielt man ein bisschen mit Scared Money finde ich
      (also ich spiele wesentlich defensiver auf 1/2 als auf 0.5/1)

      3)

      niedriegere Limits spielen:

      Hier ist die Edge einfach viel größer und man erzielt größere Erfolge. Gut fürs Selbstbewusstsein und pusht vielleicht die BR mehr , als ohne Edge/knapper Edge zu spielen


      4)

      massiv sein eigenes Spiel unter die Lupe nehmen und entsprechende Strategieartikel lesen:

      einfach mal bewusst machen ,wo Gegner einen möglicherweise exploiten..

      ist man zu loosse/ zu Tight , ist zu oft / zu selten am SD etc..

      5)

      Pokerseite wechseln:

      in einer neuen Umgebung , mit neuen Gegnern , ist man nicht mit den alten negativen Gefühlen konfrontiert und hat vielleicht einfahch mehr Spaß an der Software oder sowas..


      In meinem Erlebnisbericht habe ich mir auch viele Gedanken über die Ziele ,die man beim Pokern verfolgt Gedanken gemacht.
      Vielleicht hilft dir das ja auch ein bisschen weiter.

      Schalt etwas ab und überleg in ein paar Tagen nochmal.

      I love Poker , aber es beeinflusst das Leben manchmal auch negativ ... Damit muss man sich auseinandersetzen.
    • OrcaAoc
      OrcaAoc
      Gold
      Dabei seit: 06.08.2006 Beiträge: 4.817
      Ich habe bei mir zuletzt ähnliche Schwierigkeiten festgestellt nachdem ich ein grösseren Betrag ausgecashed hatte. D.h. du könntest den Versuch machen extrem overrolled zu spielen und mal sehen ob du dann besser klar kommst, also sowas in der Richtung 2000BB BRM.

      Um auf Stufe 4 (s. Pokermindset) im Umgang mit Bad Beats zu kommen ist es denke ich auch notwendig nicht zu viele Tische zu spielen, da eine eingehende Beschäftigung mit den einzelnen Händen während des spielens die dich von 'schelchten' Gedanken ablenkt nur dann im ausreichendem Masse möglich ist. Ich denke um das vernünftig umzusetzen sind mehr als 4 Tische zuviel.

      Da ich selbst den letzten Monat so ziemlich immer auf Stufe 1 (omg ^^ ) war werde ich demnächst versuchen psycholgisch einiges zu ändern. Ich werde das in ein oder zwei Wochen anfangen (brauche noch cooldown :P ) und dann auch einen Thread dazu machen, wir können dann ja mal gegenseitig schauen wies läuft und obs parallelen gibt, vielleicht schaffts ja einer von uns beiden und kann dem anderen dann ein paar Tips geben :)
    • Casihasi
      Casihasi
      Bronze
      Dabei seit: 14.02.2008 Beiträge: 183
      Hey Gavius,

      neben den Anregungen durch pokerr4b3 könntest du ja versuchen die Quelle deiner Aggressionen ausfindig zu machen.

      Wie du vermutlich weißt habe ich auch ein Tiltproblem, welches ich gerade versuche in den Griff zu bekommen. Meine Gedankenansätze waren:

      Bist du in deiner Arbeitswelt / unter Freunden ein ausgeglichener Mensch?

      Wie siehst du dich selber?

      Wie reagierst du auf Stress allgemein gereizt?

      Wie reagierst du in Konfliktsituationen?

      Bist du jemand, der "sein Glück erzwingen will"? Wie reagierst du, wenn du deine gestecktes Ziele zu verfehlen drohst?

      Bist deiner jetzigen Lebenssituation zufrieden?

      Du musst einfach selber herausfinden ob die Ursachen am Pokertisch entstehen oder ob andere Aspekte an den Pokertisch einstrahlen, dass sie am Pokertisch zutage treten, die du vielleicht sonst in dieser Form gar nicht so stark wahrnimmst.

      Ich wünsche dir viel Erfolg bei deiner Suche nach der Ursache. Denn erst wenn du diese kennst und dir deinen Stressmechanismen bewußt wirst kannst du effektiv dagegen angehen. :)

      Ich drück dir die Daumen.
    • Gavius
      Gavius
      Bronze
      Dabei seit: 27.06.2007 Beiträge: 1.389
      Ob ich noch Lust zum Spiel habe? NEIN! Wie auch, wenn andauernd so ein verfluchter Bastard 3 Bets mit 34o coldcallt und am River mit seinem getroffenen Set 3er mein TP busted? Oder so ein verfluchter Hurensohn mit seinem 3bet-coldcall 57s im River seinen Flush trifft? Und immer und immer und immer wieder. Lust? Ich hab die Schnauze so gestrichen voll ... Mich kotzt diese ganze Scheiße nur noch an! Ich hab keine Lust mehr, diesen beschissenen Wichsern mein Geld in den Rachen zu werfen!

      Ich bin schon wieder gut drauf, das waren heute mal wieder ein paar Suckouts zuviel ... trotz Winning Session ist meine Laune im Eimer. Eine Hand nach der anderen kriegt wegen so einem beschissenen Fisch auf die Fresse.

      Ich habe von diesen Suckouts so dermaßen die Schnauze voll, dass ich kurz davor bin, meine Kohle auf 5/10 zu verdonken. Mir reichts echt.

      Weniger spielen? Jo, wird demnächst wohl passieren, wenn ich quitte.

      Weniger Tische? Weniger als 2 Tische halte ich für wenig sinnvoll.

      Niedriegere Limits? Vom Skill her schlage ich 0.50/1 SH bei weitem. Aber ich krieg ja auch auf 0.25/0.50 nur noch auf die Fresse ... soll ich 0.05/0.10 spielen? Nein, danke.

      Mein Spiel unter die Lupe nehmen? Die Gegner exploiten mich? Das Problem sind nicht die TAGs ... Das Problem sind die beschissenen Fische, die mir in jeder 2. Hand einen dicken Suckout bescheren.

      Pokerseite wechseln? Ist doch egal, wo ich mir meine Suckouts zusammenbastel, ob Stars, ob Party, ob Titan ...

      Und mein Bankrollmanagement ist das geringste, was mir Probleme bereitet. Meine BR ist 800BB, selbst 400BB würden mir keine Probleme bereiten. Ich spiele nicht auf scared Money ... selbst wenn ich ein 100BB BRM fahren würde, hätte ich kein Problem damit.

      Damit es nochmal ganz klar rüberkommt: Mein Problem ist nicht mein Spiel, nicht meine BR oder mein BRM, ich bin nicht süchtig, ich habe kein Problem mit der Höhe der Pötte.

      Mein einziges Problem ist, dass ich mit den ewigen Suckouts nicht mehr klarkomme, die mir die Swings bescheren!

      (Wenn man vom Teufel spricht ... der nächste Suckout).

      Ich sollte vielleicht doch aufhören.
    • pokerr4b3
      pokerr4b3
      Bronze
      Dabei seit: 07.06.2007 Beiträge: 1.955
      Wenn du das Spiel so persönlich nimmst , solltest du erstmal aufhören und Gras drüber wachsen lassen.

      Ein letzter Tipp ( auch wenn dir meine Tipps ja scheinbar garnicht passen) , dann bin ich weg.

      1 Woche pure Abstinenz und dann wirst du immer eine BR haben mit der du Poker spielen kannst , wenn du alles verdonkst oder Ziellos deine BR dezimierst hast du auch 0 davon...

      Entweder cash direkt alles aus oder machs richtig...
    • Gavius
      Gavius
      Bronze
      Dabei seit: 27.06.2007 Beiträge: 1.389
      Hi casihasi,

      interessante Fragen.

      1) Bist Du in Deiner Arbeitswelt / unter Freunden ein ausgeglichener Mensch?
      Die Frage muss ich dreiteilen. Unter meinen Freunden bin ich die meiste Zeit ausgeglichen (nen schlechten Tag hat jeder mal).

      In der Arbeitswelt muss ich differenzieren. Im Betrieb stehen wir im Moment alle reichlich unter Druck (eine Verschlechterung nach der nächsten), dass aun Ausgeglichenheit nicht zu denken ist. Im Einsatz hingegen kann ich das hinter mir lassen, also würde ich mir da dann schon Ausgeglichenheit bescheinigen.

      2) Wie sehe ich mich selber?

      3) Reagiere ich auf Stress allgemein gereizt?
      Das kommt jetzt ganz darauf an. Im Betrieb und beim Pokern ja, weil es ein Dauerstress ist, der stark an den Nerven zerrt. Ansonsten habe ich mich eigentlich gut unter Kontrolle.

      4) Wie reagiere ich in Konfliktsituationen?
      In zwischenmenschlichen Konflikten? Da gibt es auch wieder verschiedene Möglichkeiten. Den einen lasse ich einfach stehen, weil er es mir nicht wert ist. Mit anderen streite ich vorzüglich (mit denen, die es mir wert sind), bei wieder anderen halte ich den Ball flach.

      (Während ich gerade schreibe: AA << A9, weil im River seine bekackte Straight ankommt, runner runner ... und der nächste gleich hinterher: mein 2Pair wird von backdoor runner runner gutshot gebusted ... es hört nicht auf)

      5) Bin ich jemand, der sein Glück erzwingen will? Wie reagiere ich, wenn ich meine gesteckten Ziele nicht erreiche oder zu sie zu verfehlen drohen.
      Nein, auf keinen Fall. Man kann kein Glück erzwingen. Zum Erreichen seiner Ziele muss man sehr oft hart arbeiten. Von nix kommt nix. Wenn mal ein selbstgestecktes Ziel nicht erreicht wird, ist das kein Beinbruch. So breche ich z.B. mein Studium ab und es macht mir nichts aus.

      6) Bin ich mit meinem Leben zufrieden?
      Im Großen und Ganzen, ja. Ich hab einen Beruf (obgleich der schonmal sicherer war), ich hab ein Auto (zu 2/3 vom Pokern bezahlt), ich hab ein Haus (ok, is bei weitem noch nicht bezahlt). Fehlt eigentlich nur eine kleine Familie zum "perfekten" Glück ;)
    • Gavius
      Gavius
      Bronze
      Dabei seit: 27.06.2007 Beiträge: 1.389
      @ Pokerrabe,

      Entschuldigung, wenn das wie ein Angriff klang. Das sollte es nicht sein ... ich wollte dich nicht angreifen. Ich hatte nur in dem Augenblick mal wieder in wenigen Händen tausende von suckouts, die mich ganz schnell 60BB gekostet haben. Da waren meine Nerven (mal wieder) überstrapaziert.

      Die Tips sind an sich wirklich gut, würde ich auch so sofort unterschreiben. War vielleicht der falsche Zeitpunkt, auf Deine Tips zu antworten :( (Ich muss mir unbedingt abgewöhnen, irgendwas zu schreiben, wenn ich mies drauf bin).

      Friedenspfeife?

      \ /
      ======

      Ich versuchs nochmal in ruhigerem Ton (die Tische sind zu, ich hab mich ausgekotzt, jetzt geht das)

      0) Habe ich noch Lust zu Pokern?
      Nein, die Lust habe ich komplett verloren.

      1) weniger spielen
      Im Durchschnitt spiele ich am Tag 200-300 Hände, manchmal tagelang gar nicht. Vielleicht sollte ich doch nochmal eine _lange_ Pause machen.

      2) weniger Tische
      Ich spiele in der Regel 2-3 Tische (meist 2). Wie gesagt, nur einen Tisch spielen halte ich für wenig sinnvoll, da man unter Langeweile auch nicht gerade sein bestes Spiel hinlegt. Mit scared Money habe ich kein Problem, da ich overrolled spiele.

      3) niedrigere Limits
      ich spiele 0.25/0.50 SH und 0.50/1 SH. Also das Limit passt scho.

      4) massiv eigenes Spiel analysieren und Artikel durcharbeiten
      ist passiert, wenn auch in den letzten Tagen weniger.

      5) Pokerseite wechseln
      Ich spiele auf Stars, Party und Titan. Daran kann es nicht liegen.

      Ich muss an meinen Emotionen arbeiten. Ich weiß nicht mehr, wie ich es am Anfang geschafft habe, dass die Suckouts gar nicht an mich rankamen. Ich hab sie einfach abgeblockt und sie machten mir nichts aus. Und jetzt kann ich mir hundertmal hintereinander sagen "schön, fish, haste mal getroffen, die anderen 93 Fälle zahlste mich aus" oder "man muss den fish auch füttern, damit man ihn gemästet schlachten kann" oder "suckouts gehören dazu" oder "hey, du bist winning player, diese paar BB machen gar nichts". Es funktioniert einfach nicht mehr und ich weiß nicht, warum. Jeder suckout reißt mich immer tiefer in die miese Laune. Hey, ich habe heute 50$ plus gemacht. knapp 20 auf 0.50/1 und knapp 30 auf 0.25/0.50 ... das sind fast 80BB. Aber warum ist meine Laune im Keller??? Ich müsste eigentlich höchst zufrieden sein. Und genau das ist es, was mir Sorgen bereitet.

      Ich reich nochmal die Friedenspfeife rüber

      \ /
      ======
    • Casihasi
      Casihasi
      Bronze
      Dabei seit: 14.02.2008 Beiträge: 183
      Ich glaube einfach nicht, dran dass du mehr Pech hast als andere. Hast du dir mal die Psychologievideos angetan hier auf der Seite und die "Übungen" mal gemacht? Weil offensichtlich scheint bei dir ja irgendwas mit deiner "Gefühlsprioritätenliste" nicht zu stimmen wenn dich das so sehr anfrisstm, dass du vom Pokern so sehr angepisst bist.

      Ich sehe in deiner Lage genau 3 mögliche Ansätze wie du mit deiner Situation umgehen kannst.

      1.: Problem umgehen | Quit poker, dann gehts dir definitiv besser als jetzt. Konsequenz: Auscashen & Software deinstallieren

      2.: Reizpunkte außerhalb des Pokers minimieren und nur an den Tisch setzen, wenn du das Gefühl hast komplett ausgeglichen zu sein. Dies hätte zur Folge, dass du definitiv deutlich weniger & kürzer spielen musst und wirst. Bei den ersten Anzeichen von Ärger über das Spiel deiner Gegner lässt du dich ausblinden und verlässt alle Tische und bleibst für den Rest des Tages von den Tischen weg.

      3.: Das Problem aktiv angehen und dich beispielsweise mit den Grundlagen der Stochastik _ausführlichst_ auseinandersetzen.

      Ich vermute, darin liegt dein größtes Problem. Du weißt dieses ganze "Longtermgedöns" eigentlich, bis aber gefühlsbasiert nicht in der Lage die Folgen daraus zu akzeptieren. Dies zu akzeptieren und deine Einzelereignisse _NICHT_ überzubewerten ist aber doch genau die Sache woran es bei dir hakt. Setz dich doch einfach mal mit Dingen wie "Was ist ein Erwartungswert, Zufallsgrößen, Wahrscheinlichkeitsverteilung.. Son Zeug.. auseinander." Wie hängt der Erwartungswert und die Spielstrategie miteinander zusammen? Was ist Varianz wieso tritt sie auf? Wie sieht die Umgebung um einen Erwartungswert aus? Was ist das Bernouillsche Gesetz für große Zahlen?

      Nächster Schritt:

      Wieviel zählen dabei 1000, 100, 10 bzw. 1 Einzelereignisse? Lohnt es sich sich darüber aufzuregen?

      Wie gehe ich an das Thema pokern generell heran? Zählt für mich nur der schnelle kurzfristige Erfolg? Warum regt mich der kurzzeitige Misserfolg so dermaßen auf?

      Bastel dir vom Poker losgelöste Beispiele... Bei mir hat ne Wiederholung aus meinem Abi Mathe wahre Wunder gewirkt. Seitdem hab ich mich halbwegs um Griff. :)



      Zum Thema "Ich weiß gar nicht wie ich das zu Beginn ausgehalten habe":

      Ganz einfach, du hattest einfach viel weniger Ahnung von der Materie als jetzt. ;-)
    • Gavius
      Gavius
      Bronze
      Dabei seit: 27.06.2007 Beiträge: 1.389
      Puh, das ist ne Menge Input auf einmal.

      1. Ein Problem zu umgehen, war noch nie der beste Lösungsansatz. Ist aber in der Tat einer, über den ich nachdenke. Ich tue mich damit allerdings etwas schwer, weil mir Poker ja wirklich mal Spaß gemacht hat. Deswegen sehe ich dies ja als die allerletzte Chance.

      2. Wenn ich mich an die Tische setze, bin ich noch entspannt. Wenn ich bei den ersten Zeichen des Ärgers ausblinden lasse, dann könnten die Sessions (zur Zeit) sehr kurz werden. Stellt sich mir die Frage, ob mir das bei der Lösung des Problems hilft? Steigt damit wieder die "Ärgertoleranz" und "Tiltgrenze"? Komme ich dadurch dem Ziel, dass mir Suckouts nichts mehr ausmachen, näher?

      3. Das ist in der Tat ein Problem. Mir ist wirklich der Stochastikkram geläufig (wenn ich ihn auch im Studium unheimlich gehasst habe). Ich weiß, dass sich kurzfristig Wahrscheinlichkeiten "widerwärtig abnormal" verhalten können, aber langfristig doch wieder ins Gleichgewicht kommen. Du hast vollkommen Recht: ob es 1, 10 oder 1000 Einzelergebnisse sind, es lohnt sich nicht, sich darüber aufzuregen.

      (Jetzt komme ich etwas ins Stocken wegen der folgenden Fragen und der Überbewertung von Einzelergebnissen.)

      Es bleiben noch die Fragen

      1) Wie gehe ich an das Thema pokern generell heran?
      2) Zählt für mich nur der schnelle kurzfristige Erfolg?
      3) Warum regt mich der kuzzeitige Misserfolg so dermaßen auf?

      Ich setze noch eine Frage dazu:

      4) Warum überbewerte ich im Spiel Einzelergebnisse, obwohl ich es besser weiß?

      Frage 2 habe ich beim ersten Lesen für recht einfach gehalten. Nachdem ich sie jedoch mehrfach durchgelesen habe, bemerkte ich, dass sie für mich doch nicht so leicht zu beantworten ist. Denn die Überbewertung von Einzelergebnissen und das Aufregen über kurzzeitige Misserfolge implizieren ja den Wunsch nach schnellem Erfolg. Eigentlich ist ein langfristiger Erfolg geplant.

      Die Fragen haben es in sich und darüber muss ich selbst erstmal nachdenken ...
    • pokerr4b3
      pokerr4b3
      Bronze
      Dabei seit: 07.06.2007 Beiträge: 1.955
      Hey raucht sich gut :)

      Wenn du sogar gut Plus machst ( 80 BB ist ne Wahnsinns WinningSession in meinen Augen) , dann solltest du dich objektiv wirklich nicht über Suckouts aufregen...

      Dann passt es doch : Sie können gambeln und du verdienst das Geld , ist doch ein faires Geschäft :)

      Ich habe vor 2 Monaten ca. die Hälfte meiner BR verbrannt von 1800 auf 1000 und jetzt gings in 10 Tagen dasselbe wieder hoch...

      Klar wusste ich auch : Longterm wird das Geld gemacht , aber wenns Suckouts hagelt kommt man in den Teufelskreis aus negativen Emotionen.

      0) Ich meinte nicht ,ob du gerade Lust zu spielen hast , sondern du das Spiel ansich magst.

      Was versprichst du dir vom Pokern ?
      Das große Geld ? Willst du dich mit anderen Spielern messen? Etwas intellektuel anspruchsvolles machen?

      Sind dir diese Sachen es wert dich durch negative Erlebnisse zu kämpfen?


      Ich hatte mir im Down vorgenommen , einfach nicht aufzugeben , zwar weniger gespielt mich dafür anders mit dem Thema beschäftigt.

      1) ok das ist ja wirklich nicht viel , wie exact konzentrierst du dich auf die Lines und machst Notes?

      Da fällt mir ein :

      Was macht Pausen erfolgreich

      Gerade die ersten Posts kannste dir mal durchlesen als Anregung , fand ich gut geschrieben und zusammengefasst.

      2)

      aber wenn du dich über einen großen pot richtig ärgerst ist das meiner Meinung nach ein Anzeichen für Scared Money...
      Das Ziel muss sein : Egal , ob man den Pot gewinnt oder nicht ->
      gute Entscheidungen treffen
      Was frustriert dich denn ,wenn es nicht der Verlust des Geldes ist ?

      Ich würde über einen 20 BB pot auf 0.01/00.2 einmal schmunzeln und denken shit happens ^^

      Das ist einfach ein psychologisches Phänomen unabhängig davon , ob du jetzt die nötige BR hast oder nicht.

      3)

      Klar schlägst du die Limits ,aber probier dann vielleicht doch nochmal 0.2/0.4 aus falls es das gibt ^^ Wobei 0.25/0.5 ist eigentlich schon angenehm spielbar...

      4)

      Push einfach dein Selbstbewusstsein. Sei dir klar drüber wo du deine Edge hast , poste Hände und lass dir jedesmal sagen nh , nh , nh :)

      5)

      gemeint war einfach nur ein Tapetenwechsel , raus aus den alten Mustern etc..


      Suckouts tun weh , jeder einzelne (unterbewusst) , jeder muss verarbeitet werden.
      Die Strategien dafür werden immer besser , man trainiert halt und gewöhnt sich dran.

      Wenn man es aber irgendwann nichtmehr verarbeiten kann ist man in einem psychologischen Down.

      Du weißt alles , um es zu verarbeiten , gib deiner Seele und deinem Kopf Zeit nachzukommen...

      Wir sind keine Bots... Die einen sind für sowas Immun und haben vielleicht das Zeug zu den besten Pokerspielern zu gehören. Andere wie wir müssen es über Arbeit machen...

      Noch ein guter Zug durch die Friedenspfeife. Tut schonmal gut :)


      Also ich trau mich nochmal einen Vorschlag zu machen :

      Relax! ein paar Tage nicht an die Tische -> keine weiteren Suckouts kassieren ,solange du nicht mit den alten abgeschlossen hast.

      schau über die letzten Session drüber und schau dir nochmal die wichtgen Sachen an :

      z.B. wie reagierst du auf Turnraises etc und überlegst dir ob du irgendwo unsicher warst/ bist , posen -> Selbstbewustein du weißt schon :D

      Dann schaust du dir nochmal Video von soliden Spielern an, z.B. Milamber oder Cornholio ( nicht sowas wie Kobeyard ist in einem Down sicher kontraproduktiv :) )
      Seine Videos lieber im Up und dann Gegner crushen ^^

      Dann solltest du : ausgeglichen , selbstbewusst und heiß auf Poker sein.

      -> Sobald es dich nervt : mach erstmal wieder aus und nochmal von vorne ...
      vielleicht erstmal kurze Sessions , trainier dich sensibel für deine Emotionen zu werden.

      Wenn du sie nicht im Pokerstress verarbeiten kannst , bleibt dir nicht anderes übrig , als wieder ne Pause zu machen.



      Try it =)

      Letztendlich hängt viel davon ab :

      Believe it or leave it .. sehr passend finde ich ( kein plan von wem er ist)


      edit : im Prinzip sagen Casihasi dasselbe , nur geht er es theoretisch an und ich bin wohl eher der Praktiker ^^ verdammt ,dass ich an der Uni studiere :(

      Casi bestimmt an der FH wa? Tauschen ? ^^
    • bertiv
      bertiv
      Bronze
      Dabei seit: 19.12.2006 Beiträge: 75
      gerade beim überfliegen der startseite diesen thread entdeckt und festgestellt, dass du so ziemlich exakt das gleiche problem hast wie ich.
      auch mich interessiert die lösung sehr!
      habe vor kurzem schonmal im frustabbau dazu meine letzten erfahrungen beschrieben.es hagelt suckouts wos nur geht. auch 2 tage pause reichen definitiv nicht, um das problem zu lösen. die suckouts sind noch da, und nach dem zweiten war ich wieder in genau der stimmung, die du beschrieben hast.auch ich habe keine br oder brm probleme, weshalb auch hier die ansätze nicht zu einer lösung führen könnten. ich denk, dass das einzige was mir mut macht im moment der wahrlich bescheuerte satz:"its one big session" ist.
      auch fällt es mir leicht, dabei an die mathematik zu glauben, da ich mathe studiere.
      jedoch kommen mir dann immer zwangsweise fragen wie:
      warum muss mathematik so grausam sein?
      warum steh ich auf der falschen seite?
      warum wird dummheit immer wieder belohnt?
      und vieles andere, was in die richtung geht...

      eigentlich wollte ich jedoch nur die spontanen antworten auf die 3 fragen geben, die mir durch den kopf gegangen sind:


      1)es soll hauptsächlich eine sportliche herausforderung sein.also ein wettkampf, den man wie in anderen sportarten auch mal durch glück für sich entscheiden kann, oder eben anders herum.dazu gehören natürlich auch sachen wie theorie aneignen, also praktisch "training"

      2,3)die beiden fragen benatworten sich in sich.wenn nur der kurzfristige erfolg zählt, ist gleichermaßen impliziert, warum der misserfolg so nervt.weil es eben genau das gegenteil des erwarteten, bzw erhofften ist.
      und man kann einfahc nicht behaupten, dass es einen kalt lässt, wenn man enttäuscht wird, bzw hoffnungen nicht eintreffen.

      bedeutet das kurzfristige dir nichts, so sollte demnach auch der misserfolg dir nicht wirklich was ausmachen, denn dann hättest du "höhere" ziele.
    • Casihasi
      Casihasi
      Bronze
      Dabei seit: 14.02.2008 Beiträge: 183
      Find ich witzig, dass du meinst ich wäre auf ner FH. Bin ich nämlich in der Tat. Sitze grad am Zusammenschreiben meiner Masterarbeit. :)
    • Gavius
      Gavius
      Bronze
      Dabei seit: 27.06.2007 Beiträge: 1.389
      Da sind ein paar sehr gute Ansätze dabei, über die ich wirklich mal intensiv nachdenken muss.

      Ich versuche mal, meine Gedanken niederzuschreiben (ich entschuldige mich jetzt schonmal, wenn ich mit den Gedanken hin und her springe).

      Zunächst war Pokern ein Hobby war dem ich gerne nachgekommen bin. Ich war ein Fish (eben Anfänger, der nichts vom Pokern wusste). Ich habe die Artikel durchgeackert, um das Spiel zu lernen und immer besser zu werden. Ich kann mich zwar nicht mit den besten Pokerspielern messen und werde es vermutlich auch nie können, aber das war auch nie das Ziel. Ich bin besser als die Fische und spiele auch für bessere PS.deler nicht den größten Schrott. Sicher ist mein Spiel verbesserungswürdig, aber über den Stand meiner Entwicklung kann ich erstmal zufrieden sein. Ich habe 1/2 SH gespielt und letztendlich ganz gute Gewinne eingefahren. Auf 2/4 SH hat mich ein wenig die Varianz gepackt, zu dem Zeitpunkt kam dann auch noch eine Menge Pech dazu. Natürlich auch noch einige Leaks, die es zu beseitigen gilt.

      Den etwa 3monatigen Downswing konnte ich nach etwa 6 Wochen Pokerpause komplett ausblenden. Dann habe ich ja den kompletten Neuanfang gewagt. Ich befürchte, genau hier beginnt das Problem.

      Im Gegensatz zu dem Downswing vor der Pause ist die jetztige Situation ja dadurch geprägt, dass ich damals wirklich nur verloren habe und meine BR schrumpfte und daher schlechte Laune hatte. Heute fahre ich Gewinne ein (Overall 2,84 BB/100 über 40k Hände) und rege mich immer mehr über verlorene Hände auf.

      Sehe ich das Projekt "Neuanfang" zu verbissen? Bin ich "Größenwahnsinnig" geworden? (Ich lese mir gerade nochmal den Thread durch)

      Das erste Limit (0.10/0.20) bin ich ja einfach nur so durchgerauscht, mit 4k Händen war die Sache erledigt. Ähnlich verhielt es sich mit 0.15/0.30 und 0.25/0.50. Ging das zu glatt hoch und ich entwickelte ein Gefühl der Unbesiegbarkeit? Oder der Gedanke, ich sei ultragut? Wenn ich so zurückblicke, entsteht bei mir der Eindruck, als wenn ich immer mehr und immer mehr wollte. Schnell aufsteigen, schnell gewinnen, jeden Pot gewinnen. Das wäre (bzw. ist) kompletter Schwachsinn.

      (Was auch auffällig ist: Nach einer kurzen Pause gehe ich entspannt an die Tische und nach wenigen Tagen hab ich wieder die Schnauze voll)

      (smartuy schreibt: "auch der blick auf soetwas wie 322 hände ist überflüssig. da reichen 2 setups und schon geht man mit nem minus aus der session". Den Satz sollte ich mir mal irgendwo hinpinnen.)

      Zurück zum Thema.

      Scheinbar ist mein Spiel derart Ergebnisorientiert geworden, dass man fast schon von einer Sucht sprechen könnte. Nicht nach Pokern (also Spielsucht), man könnte es als "Gewinnsucht" bezeichnen. (Irgendwie habe ich mich gerade selbst erschreckt) Das ist die falsche Richtung. Ich glaube, genau an diesem Punkt sollte ich ansetzen.

      Wo soll der Weg hingehen?
      Dazu will ich nochmal mein ursprünglich langfristig gesetztes Ziel betrachten: Ich will FL 5/10 SH erreichen und damit eine WR von 1BB/100 halten können.
      Kurzfristig gesetztes Ziel: Mein Spiel verbessern.

      Vom langfristig gesetzten Ziel bin ich weit entfernt; wenn ich so weitermache, werde ich das nie erreichen. Ich überlege, ob es Sinn machen würde, das Ziel nicht ganz so hoch zu stecken und meinetwegen 2/4 SH annehmen sollte.

      Jetzt kommt aber der Knackpunkt. Durch meinen ständigen Tilt habe ich mein kurzfristig gesetztes Ziel auch verfehlt: Ich habe mein Spiel nicht verbessert. Niemand (auch ich nicht) kann behaupten, trotz Tilt sein A-Game zu spielen. Sicher kann man noch einigermaßen spielen, aber auch (A-)-Game ist nicht A-Game. Ok, zurück zum Thema.

      Gewinnsucht ... Ich denke, ich muss meine Ziele und Einstellung neu definieren.

      1) Was erwarte ich vom Pokern?
      2) Was will ich erreichen?
      3) Wie erreiche ich mein Ziel, was muss ich ändern?


      Zu 1) Daran hat sich eigentlich nichts geändert: Pokern soll ein Hobby sein. Es soll Spaß machen, es soll mich herausfordern, intellektuell beanspruchen. Ein Nebeneffekt ist und bleibt natürlich, dass man dabei Geld gewinnen kann. Dies darf aber nur ein Nebeneffekt bleiben!

      Zu 2) Die Ziele definiere ich etwas um. Das Ziel, 5/10 SH zu erreichen, nehme ich erstmal raus. Es ist unwichtig, ob ich 500/1000 spiele oder ob ich 0.50/1 spiele. Wie in Punkt 1 dargestellt, muss der Spaßfaktor im Vordergrund stehen.

      Aus diesem Grund wird es nur noch 2 Ziele geben, die gleichbereichtigt sind:
      a) Meine Einstellung zu Spiel ändern
      b) Mein Spiel verbessern

      Zu 3) Ändern muss ich vor allen Dingen meine Einstellung zum Spiel an sich. Der erste Schritt ist diese Selbstreflektion und das Niederschreiben der Gedanken. Ich habe das Pokern für zu wichtig erachtet (vor allem das Geld, was man dadurch gewinnen kann). Dies muss ich abstellen.

      Lösungsansätze:
      a) Maximal 2 Tische
      b) Maximal 2 Stunden spielen, mindestens 1 Stunde Theorie
      c) Session analysieren, Hände posten
      d) Hände zur Übung analysieren
      e) bei Anzeichen von fehlender Konzentration und beginnendem Ärger die Session beenden
      f) Mehr Zeit für einen Ausgleich zum Beruf und zum Pokern einplanen, um für mehr Ausgeglichenheit zu sorgen und Stress abzubauen.
      g) mehr Pausen

      Es ist hart, über sich selbst nachzudenken und festzustellen, dass man einiges verkehrt macht, in falsche Muster verfällt und man ein gewaltiges Suchtpotential (Stichwort: Gewinnsucht) entwickelt. Was ich entdeckt habe, gefällt mir nicht und sicher gibt es noch einiges, was noch im Verborgenen liegt. Aber ob es mir gefällt oder nicht: Nur so kann ich an mir selbst arbeiten und mich wieder in die richtige Richtung lenken. Das wird noch ein hartes Stück Arbeit. Über den ein oder anderen Punktm, der hier noch nicht angesprochen wurde, muss ich noch nachdenken. Vor allem darüber, wie ich meine Ziele erreichen kann, speziell die Änderung der Einstellung zum Pokern.

      Ich kann nicht sagen, ob ich es schaffe oder nicht. Die Notbremse (mit dem Pokern aufzuhören) bleibt als ultima ratio natürlich eine Option. Zunächst werde ich mich jedoch mit der Lösung des Problems beschäftigen. Sicher wird das eine Weile in Anspruch nehmen und nicht von Heute auf Morgen gehen. Die Lösungsansätze müssen auch noch etwas verfeinert werden.

      Vielen Dank erstmal für die Anregungen!
    • Schorscheee
      Schorscheee
      Bronze
      Dabei seit: 09.06.2007 Beiträge: 11.386
      könnntest du mir vllt was über "the poker mindset" erzählen?
      wäre nett, danke
    • Casihasi
      Casihasi
      Bronze
      Dabei seit: 14.02.2008 Beiträge: 183
      Hört sich in meinen Augen nicht schlecht an. Wenn du sowas wie nen Kontrollorgan suchst oder so, dann steh ich gerne Gewehr bei Fuß. Ich hätte großes Interesse daran über Theoriezeugs zu reden, da es bei mir oft daran hapert mich aktiv mit bestimmten Problemsituationen auseinanderzusetzen außer es ist zu spät... :D

      Wenn du darin Sinn siehst können wir auch gerne ne Selbsthilfegruppe aufmachen.. Ich schreib dich am besten beim nächsten Mal im Teamspeak an wenn ich dich sehe. =)
    • Frerk
      Frerk
      Bronze
      Dabei seit: 03.01.2007 Beiträge: 199
      Falls ihr nicht allein rumhängen wollt, wär ich durchaus bereit mich euch anzuschließen ;) .
    • Gavius
      Gavius
      Bronze
      Dabei seit: 27.06.2007 Beiträge: 1.389
      @ Schorscheee

      "The Poker Mindset" beleuchtet Pokern aus der psychologischen Sicht. Und zwar nicht über den Gegner, sondern über Dich selbst. Es behandelt Fragestellungen wie "Wie gehe ich mit Bad Beats um", "Wie gehe ich mit Varianz um", "Wie gehe ich mit Downswings um" und versucht, Dich auf psychologischer Ebene weiterzubringen. Meines Erachtens ein sehr interessantes und lesenswertes Buch.


      @ Casihasi

      Jo, gerne. Manchmal kann ich gut jemanden gebrauchen, der mir in den Popo tritt.


      @ Frerk

      Null Problemo.
    • Gavius
      Gavius
      Bronze
      Dabei seit: 27.06.2007 Beiträge: 1.389
      @ Mod: plz close
    • michimanni
      michimanni
      Bronze
      Dabei seit: 02.08.2006 Beiträge: 65.192
      Original von Gavius
      @ Mod: plz close
      Ist recht.