DS über DS über DS

    • Piedy
      Piedy
      Bronze
      Dabei seit: 09.05.2005 Beiträge: 70
      Naja ich habe echt gehofft mein erster Tread in diesem Forum wäre in einem anderen Unterforum :)

      Gut aber heute Nacht war der Höhepunkt der DS...
      Aber ich möchte mal von Anfang an erzählen.
      Als ich von PS auf PP gewechselt bin, hatte ich gleiche eine kleinere DS von 70 BB.
      Was mich ja nicht unbedingt aus den Schuhen geworfen hat. Weil ich mich eigentlich recht gut durch dieses Forum und das empfohlene Einsteiger Buch auf Downsinks eingestellt hatte und diese ein Bestandteil des Pokers sind.

      Naja ich kämpfte mich halt durch dieses 0,15/0,30 und gewisse Downsinks auf die geforderten 150 dollar zum wechsel auf 0,25/0,50.
      Wobei ich sagen muss, da ich mehrmals kleinere DS von 50-60 BB hatte mich doch gut zeit gekostet hat.
      Naja nachdem ich aufgestiegen bin, hatte ich bald eine DS von 80 BB und dann gings wieder hoch, wieder rnter um 50-60 BB wieder hoch wieder runter und immer so weiter. Da ich mich doch recht viel mit Poker beschäftige und viel lese und mich auch strikt an Starting Hand Charts halte und andere Vorgaben im Forum , hab ich es doch aufs Pech geschoben, als an meiner Spielweise zu zweifeln.
      Obwohl, wenn ich höre wie "schnell" die meisten vorankommen, denkt man manchmal man macht vielleicht doch was falsch, aber wie gesagt ich halte mich an die Vorgaben.

      Aber heute wurde der Vogel vom Baum abgeschossen. Ich habe sagenhafte 214 BB verloren und darf wieder auf das geliebte 0,15/0,30 Limit.

      Ich weiss einige werden bestimmt sagen 214 BB (auf dem 0,25/0,50), dass ist doch gar nicht aber wenn da weit über 60% von der br draufgehen, tut das einem doch schon weh. (es ist doch immer wieder amüsant wieviele Fullhouses man gegen Quads verliert)

      Mir macht Poker eine Menge Spass, aber bei solchen BB weiss ich echt nicht ob das nur Pech sein kann.
      Und diese geistigen Vollpfosten manchmal, die mich mit 73o,74o,usw ständig besiegen weil sie am River Glück haben und man selbst Pocketpairs wie AA,KK,QQ dauernd verliert selbst wenn man AAA am flop hat. Ich weiss man soll nicht schlecht über so Trottel reden, denn durch sowas kommt erst das Geld. Aber ich habe nichts davon wenn ich ihnen beispielsweise 1 dollar abnehme und sie mir 5 Dollar abnehmen auf die Dauer, weil sie UNENDLICH viel Glück haben.
      Und man kann mir viel sagen, aber als Anfänger ist man meistens nicht so abgebrüht,dass das einen kalt lässt und man würde am liebsten sagen "ach scheiss auf poker, du hast doch eh nur Pech und so deppen stechen dich mit jeder dummen karte weg"(tut mir leid wegen der ausdrucksweise, aber anders konnte ich es nicht ausdrücken).
      Irgendwie glaube ich echt, dass mir das gewisse Glück fehlt um profitabel poker zu spielen.

      Naja ich musste das mal los werden.
  • 29 Antworten
    • BUSSIBAER
      BUSSIBAER
      Bronze
      Dabei seit: 08.04.2005 Beiträge: 212
      es gibt auf lange sicht kein glueck beim poker

      falls diese trottel dir auf lange sicht 5 Dollar abnehmen waehrend du nur 1 dollar von ihnen gewinnst, dann machst du halt einfach noch zuviele fehler

      man hat hier wohl zwei moeglichkeiten
      entweder behaelt man es bei weiter ueber sein pech zu jammern und verliert staendig oder man versucht sein spiel kritisch zu betrachten und zu verbessern
      die erste wird dich nicht weiterbringen
      die zweite wahrscheinlich schon...

      ah noch was: es heisst downswing nicht downsink ;)

      matthias wahls sagt: "als reines destillat bleibt nur die spielstaerke zurueck"
    • Stargoose
      Stargoose
      Bronze
      Dabei seit: 17.01.2005 Beiträge: 4.077
      Ja. Downswings sind hart. Gerade am Anfang, wenn einem die richtig großen Erfolgserlebnisse offenbar noch fehlen.

      Was mir an Deinem Post auffällt: Du sprichts von Glück und Pech, aber nicht von der Qualität Deines Spiels. Es stimmt zwar, das Glück und Pech die kurzfristigen Ergebnisse bestimmen, aber langfristig zählt nur eins: Deine Fähigkeiten.

      Irgendwie glaube ich echt, dass mir das gewisse Glück fehlt um profitabel poker zu spielen.


      Du solltest in Betracht ziehen, das Du als Einsteiger einfach noch nicht gut genug bist. Was kein Drama ist. Du hast jetzt die Möglichkeit zu sagen: "Oh mann, das ging aber voll in die Hose. Ich hab wohl noch was zu lernen." Dann setzt Du Dich hin, nimmst den jetzigen Status Deiner BR einfach als gegeben hin und gönnst Dir erstmal ein paar Tage Auszeit und studierst noch einmal alle Strategieartikel. Und mach irgendwas anderes Schönes, was Dir diese Idee, versagt zu haben, aus dem Kopf treibt.

      Dann, wenn Du ausgeruht und sicher in der Strategie bist, setzt Du Dich wieder an die Tische. Und es wird auch wieder aufwärts gehen.

      Btw. mag ich diese fatalistische Sicht ganz und gar nicht. Weil sie einfach nicht stimmt. Du bist beim Poker langfristig nur Dir selber ausgeliefert. Hast die Fäden selber in der Hand. Du hast jederzeit die Wahl der Waffen, kannst Dich dem Kampf stellen oder auch nicht. Und nicht vergessen, die mächtigste Waffe eines tight aggressive Spielers ist der Fold ... ;)
    • Chris~
      Chris~
      Bronze
      Dabei seit: 27.01.2005 Beiträge: 935
      is matthias wahls so ne art philosoph? oder ein prediger? oder gar ein sektenguru?
    • BUSSIBAER
      BUSSIBAER
      Bronze
      Dabei seit: 08.04.2005 Beiträge: 212
      matthias wahls ist die reinkarnation von konfuzius
      und jetzt kniet nieder :)

      ausserdem hat er noch was parat, was über kurzzeitige downswings und schlechte phasen hinweghelfen kann

      Matthias Wahls sagt: "it's all one big session"
    • Rapidoman
      Rapidoman
      Bronze
      Dabei seit: 07.05.2005 Beiträge: 1.025
      Original von BUSSIBAER
      es gibt auf lange sicht kein glueck beim poker
      Ich finde so eine Feststellung Klasse. Kannst Du das jetzt auch mit irgendwas beweisen oder hast Du das nur irgendwo, von irgendwem gelesen ?

      Rapidoman
    • markus1000
      markus1000
      Bronze
      Dabei seit: 13.03.2005 Beiträge: 1.210
      Original von Rapidoman
      Original von BUSSIBAER
      es gibt auf lange sicht kein glueck beim poker
      Ich finde so eine Feststellung Klasse. Kannst Du das jetzt auch mit irgendwas beweisen oder hast Du das nur irgendwo, von irgendwem gelesen ?

      Rapidoman
      Wenn Mr.Fisch und du beide 10 Millionen Hände gespielt hättet, würdet ihr ungefähr gleich oft jede Starthand haben, gleich oft Quads, Sets und Trips usw gefloppt haben.

      Das heißt "Gesetz der großen Zahlen".

      KLick mich
    • Rapidoman
      Rapidoman
      Bronze
      Dabei seit: 07.05.2005 Beiträge: 1.025
      Ja, richtig. Dort steht auch:

      "Das Gesetz der großen Zahlen bedeutet also nicht, dass ein Ereignis, welches bislang nicht so häufig eintrat wie erwartet, seinen "Rückstand" irgendwann ausgleichen und folglich in Zukunft häufiger eintreten muss."

      Man kann also auf lange Sicht auch "Pech" haben. ...und die lange Sicht kann solange dauern ...bis zu dem Zeitpunkt, an dem man eventl. die Motivation verliert.


      Rapidoman
    • markus1000
      markus1000
      Bronze
      Dabei seit: 13.03.2005 Beiträge: 1.210
      ***Doppelpost***
    • markus1000
      markus1000
      Bronze
      Dabei seit: 13.03.2005 Beiträge: 1.210
      Original von Rapidoman
      Ja, richtig. Dort steht auch:

      "Das Gesetz der großen Zahlen bedeutet also nicht, dass ein Ereignis, welches bislang nicht so häufig eintrat wie erwartet, seinen "Rückstand" irgendwann ausgleichen und folglich in Zukunft häufiger eintreten muss."

      Man kann also auf lange Sicht auch "Pech" haben. ...und die lange Sicht kann solange dauern ...bis zu dem Zeitpunkt, an dem man eventl. die Motivation verliert.


      Rapidoman
      bitte keine Sätze aus dem Zusammenhand reißen, jedes Ereignis ist unabhängig voneinander und hat also kein Gedächtnis.
      Wenn man x->unendlich wird es eine Gleichverteilung geben.

      Natürlich kann es passieren, das bei 10000 Händen nicht alles perfekt läuft aber in den Microlimits kann man auch mit unterdurschnittlich guten Karten gewinnen.

      Korn meinte mal in einen Thread alles größer als 80BB DS in den Microlimits wäre meist schlechtes Spiel.
    • Rapidoman
      Rapidoman
      Bronze
      Dabei seit: 07.05.2005 Beiträge: 1.025
      Original von markus1000
      Natürlich kann es passieren, das bei 50.000 Händen nicht alles perfekt läuft
      = "Man kann also auf lange Sicht auch "Pech" haben. ...und die lange Sicht kann solange dauern ...bis zu dem Zeitpunkt, an dem man eventl. die Motivation verliert."

      Rapidoman
    • markus1000
      markus1000
      Bronze
      Dabei seit: 13.03.2005 Beiträge: 1.210
      Original von Rapidoman
      Original von markus1000
      Natürlich kann es passieren, das bei 50.000 Händen nicht alles perfekt läuft
      = "Man kann also auf lange Sicht auch "Pech" haben. ...und die lange Sicht kann solange dauern ...bis zu dem Zeitpunkt, an dem man eventl. die Motivation verliert."

      Rapidoman
      ich stelle mal die These auf, das Korn nach den gleichen 50000 Händen nicht im Minus wäre
    • Rapidoman
      Rapidoman
      Bronze
      Dabei seit: 07.05.2005 Beiträge: 1.025
      Original von markus1000
      Original von Rapidoman
      Original von markus1000
      Natürlich kann es passieren, das bei 50.000 Händen nicht alles perfekt läuft
      = "Man kann also auf lange Sicht auch "Pech" haben. ...und die lange Sicht kann solange dauern ...bis zu dem Zeitpunkt, an dem man eventl. die Motivation verliert."

      Rapidoman
      ich stelle mal die These (Klick) auf, das Korn nach den gleichen 50000 Händen nicht im Minus wäre
      Na ja, das ist aber keine wissenschaftliche Beweisführung. Aber lass gut sein.


      Rapidoman
    • BUSSIBAER
      BUSSIBAER
      Bronze
      Dabei seit: 08.04.2005 Beiträge: 212
      @rapidoman

      ALSO nochmal zum punkt pech

      "Das Gesetz der großen Zahlen besagt, dass sich die relative Häufigkeit eines Zufallsergebnisses immer weiter an die theoretische Wahrscheinlichkeit für dieses Ergebnis (Erwartungswert) annähert, je häufiger das Zufallsexperiment durchgeführt wird."


      AUf das pokern bezogen bedeutet dies, dass je mehr Haende du spielst
      der Faktor Glueck/Pech immer niedriger wird bis er quasi nicht mehr existiert.

      Irgendwie ist es ignorant das gegenteil zu behaupten
      vor allem auf tiefen limits, wo das pech eigentlich nicht so groß sein kann, dass man nicht noch einen vorteil gegenueber seinen gegnern erhaelt
    • Rapidoman
      Rapidoman
      Bronze
      Dabei seit: 07.05.2005 Beiträge: 1.025
      Original von BUSSIBAER
      vor allem auf tiefen limits, wo das pech eigentlich nicht so groß sein kann
      Die Feststellung, dass das Pech von den Limits abhängig ist, ist für mich auch neu.

      Zitat von Dir: "der Faktor Glueck/Pech immer niedriger wird bis er quasi nicht mehr existiert."

      Wikepedia sagt dazu: "Das Gesetz der großen Zahlen bedeutet also nicht, dass ein Ereignis, welches bislang nicht so häufig eintrat wie erwartet, seinen "Rückstand" irgendwann ausgleichen muss. "


      Was stimmt jetzt ? Du sagst es gleicht sich irgendwann aus. Wikepedia sagt, dass man das nicht unbedingt erleben muß.

      ---------------------------------------------------------------------------------------------

      Ich denke, wir reden aneinander vorbei, daher folgender Versuch:

      "je mehr Hände Du spielst" = Zeit (Richtig ?)

      Zeit (Spielzeit) <> "Man kann also auf lange Sicht auch "Pech" haben. ...und die lange Sicht kann solange dauern ...bis zu dem Zeitpunkt, an dem man eventl. die Motivation verliert." (mein Zitat von oben)


      Rapidoman
    • BUSSIBAER
      BUSSIBAER
      Bronze
      Dabei seit: 08.04.2005 Beiträge: 212
      du zitierst so aus dem zusammenhang raus, dass aussagen einen anderen sinn ergeben

      ich sage nicht, dass das pech von den limits abhängig ist, sondern dass der einfluss von einer "pechstraehne" viel geringer ist als auf hohen limits
      da viel mehr BB/100 moeglichen werden bei halbwegs richtiger spielweise auf den tiefen limits.

      Du verstehst halt auch nicht was da auf wikipedia geschrieben ist

      der satz den zu da wiedergibst bedeutet lediglich, dass die wahrscheinlichkeit dass ein ereignis eintritt, nicht groeßer wird nur weil es quasi im Rückstand ist.

      Auf lange sicht wird sich das ergebnis aber an die theoretische wahrscheinlichkeit annaehern
    • Frohbi
      Frohbi
      Bronze
      Dabei seit: 28.01.2005 Beiträge: 796
      @ Rapidoman

      Suchst Du eine Ausrede für irgendwas in Deinem Spiel?

      Wenn nicht, denk mal drüber nach, daß Du mit Deiner Sichtweise Alibis lieferst.

      Wir alle haben keinen Plan von dem Spiel. Warum nicht? Weil Erfahrung einer der Hauptbestandteile ist. Dafür spielen wir erst zu kurz.

      Sich auf extremen Verteilungen auszuruhen ist viel einfacher als selbstkritisch an die Sache zu gehen und sich so fortzubilden.

      @Piedy

      Der letzte Satz betrifft Dich meiner Meinung nach auch.

      Ich schätze mal, daß Du nicht arrogant wirken möchtest. Deshalb als Gedankenanstoß gemeint:
      Wie würdest Du es auffassen, wenn ein recht unerfahrener Spieler von Spielstärke (gelesen, an Vorgaben gehalten, Trottel auf den Limits) spricht, wenns aufwärts geht, und von Pech, wenns abwärts geht?
      Hättest du da einen Gedanken zu, daß derjenige es etwas übermütig angeht?

      Du hast an einem Tag 214 BB verloren. Kannst Du berichten, wie der Tag ablief?
      Damit meine ich den zeitlichen Ablauf, was Du gedacht hast, wie es so viel werden konnte usw..
      Ich frage also nach dem, was Dich betrifft, nicht die Gegner, Karten usw..
    • Rapidoman
      Rapidoman
      Bronze
      Dabei seit: 07.05.2005 Beiträge: 1.025
      Na da Du ja hier der "Zeitversteher" bist, dann definiere dem, der glaubt eine Pechsträhne zu haben, doch mal die Bedeutung von "lange Sicht" ? Das wäre eine sehr wichtige Information. ...auch für Lottospieler.

      Und wieso zitiere ich aus dem Zusammenhang ?

      Du schreibst

      "sondern dass der einfluss von einer "pechstraehne" viel geringer ist als auf hohen limits"

      Da steht jetzt: Das Pech ist von den Limits unabhängig. Der Einfluss ist geringer als auf den hohen Limits.

      Die Erklärung ist einfach. Da helfe ich Dir gerne. Wenn man auf einem niedrigeren Limit spielt, ist der Einfluss geringer, weil man auf einem niedrigeren Limit spielt. 0.01/0.02 ist was anderes wie 100/200.

      Sorry, aber hier werden Ratschläge gegeben, die Du durch nichts belegen kannst. Du hast es irgendwo gelesen oder davon gehört und bist wohl diesem Glauben beigetreten. Die Karten, die Du bekommst, kannst Du auch auf "lange Sicht" nicht beeinflussen. ...und wenn sich das ja Deinen Ausführungen zurfolge irgendwann ausgleicht: Wofür spielst Du dann Karten ?

      Rapidoman
    • markus1000
      markus1000
      Bronze
      Dabei seit: 13.03.2005 Beiträge: 1.210
      Original von Rapidoman
      Sorry, aber hier werden Ratschläge gegeben, die Du durch nichts belegen kannst. Du hast es irgendwo gelesen oder davon gehört und bist wohl diesem Glauben beigetreten. Die Karten, die Du bekommst, kannst Du auch auf "lange Sicht" nicht beeinflussen. ...und wenn sich das ja Deinen Ausführungen zurfolge irgendwann ausgleicht: Wofür spielst Du dann Karten ?

      Rapidoman
      Es kommt nicht darauf an, welche Karten man bekommt, da sich das im Longrun an die Gleichverteilung angleicht, sondern wie man die Karten spielt. Darum geht es doch hier im Forum.
    • Frohbi
      Frohbi
      Bronze
      Dabei seit: 28.01.2005 Beiträge: 796
      Dieser Thread gehört Piedy.

      Sollte irgendwer Interesse dran haben, die Diskussion fortzuführen, eröffnet einfach irgendwo einen Thread, wo niemand gestört wird.

      Ich gebe gerne zu, daß mich die Art der Postings von Rapidoman sehr stört und das ein Mitgrund ist, das in diesem Thread zu beenden.

      Ab jetzt lösche ich hier Postings zu der Diskussion.
    • 1
    • 2