"Fullhouse im Netz"

    • IceTeaMille
      IceTeaMille
      Bronze
      Dabei seit: 29.07.2006 Beiträge: 122
      In der heutigen Ausgabe des Spiegels ist mal wieder ein Artikel über den Pokerboom in Deutschland.

      "Tückisch sei beim Poker, so Suchtexperten, vor allem, dass viele Spieler glauben, sie könnten das Spiel mit Intelligenz und Können lenken"

      getreu dem Motto pure gambling no strategy ^^
  • 42 Antworten
    • RisikoReich
      RisikoReich
      Bronze
      Dabei seit: 13.09.2006 Beiträge: 1.171
      wer von den leuten auf .02/.04 oder 3$sngs glaubt nicht daran, pro zu sein?!
    • Tonding
      Tonding
      Black
      Dabei seit: 27.01.2005 Beiträge: 3.362
      Jo der Spiegel denkt auch er könnte den Stern kopieren und trotzdem journalistisch anspruchsvoll bleiben.
    • Korn
      Korn
      Bronze
      Dabei seit: 14.01.2005 Beiträge: 12.511
      Original von Tonding
      Jo der Spiegel denkt auch er könnte den Stern kopieren und trotzdem journalistisch anspruchsvoll bleiben.
      :D
    • majorsnake
      majorsnake
      Bronze
      Dabei seit: 20.05.2006 Beiträge: 3.836
      Original von Tonding
      Jo der Spiegel denkt auch er könnte den Stern kopieren und trotzdem journalistisch anspruchsvoll bleiben.
      solange ich nich konservativen quatsch aus dem Focus lesen muss, ist mir der Spiegel+Stern immer noch lieber.

      Naja, wir sind alles nur Glücksspieler.

      Dumm nur, wir haben im Gegensatz zu anderen eine Glückssträhne!
    • ansHans
      ansHans
      Bronze
      Dabei seit: 10.09.2006 Beiträge: 6.156
      Original von Tonding
      Jo der Spiegel denkt auch er könnte den Stern kopieren und trotzdem journalistisch anspruchsvoll bleiben.

      ääähmm *hust* sagen wir mal so Stern zählt eher zu Populärmagazinen als der Spiegel. Du wirst im Stern niemals! so ausführliche Wirtschafts, Politik, Auslands und Kulturteile finden. Es ist gar andersrum der Stern bedient die Masses viel mehr als der Spiegel. Der Bildanteil im Stern ist um ca. 35% höher als im Spiegel, der Textanteil um ca. 25% geringer. Ich würde es so formulieren der Stern ist der Spiegel für die Masse (obwohl ungefähr identische Auflagszahlen), ähnlicher Inhalt jedoch abgespeckte Texte und viel mehr bunte Bildchen. Der Stern bedient halt auch Boulevard, VIP und sonstige Unterhaltungsthemen die im Spiegel eigentlich fast nie vorkommen. Muss mal ne Lanze für den Spiegel brechen weil er eindeutig das journalistisch anspruchsvollere Wochenmagazin ist!

      @topic: Naja das ist ein Zitat aus nem Artikel, der natürlich den meisten in einem Pokerforum wie diesem nicht passen wird. Muss zugeben kenne den Artikel noch nicht und will auch nicht sagen, dass der Spiegel nicht auch Hetze betreibt (s. "Killerspiele") aber wenn das Zitat in einen nachvollziehbaren Kontext gebettet ist halte ich es nichtmal für falsch!

      Gruss
    • Paxinor
      Paxinor
      Bronze
      Dabei seit: 24.02.2006 Beiträge: 1.172
      ich weiss nicht aber die aussage hat schon ihre richtigkeit und das ist eigentlich der springende punkt warum poker so populär ist...

      jeder hat das gefühl er ist der beste und jede kann seine theorie bestätigen... wenn er verliert wars n bad beat, wenn er gewinnt ein gutes play

      und ich sage nachwievor das 90% der leute die poker spielen ihre fähigkeiten um ein mehrfaches überschätzen und obwohl sie minus sind und alles trotzdem das gefühl haben sie können spielen...

      das ist ein faktor in poker der einfach das spiel zu dem macht was es heute ist...

      das das spiel wirklich lenkbar ist durch intelligenz und strategie ist klar

      aber jeder denkt er könne das!
    • zacman
      zacman
      Global
      Dabei seit: 15.05.2005 Beiträge: 816
      Original von IceTeaMille
      "Tückisch sei beim Poker, so Suchtexperten, vor allem, dass viele Spieler glauben, sie könnten das Spiel mit Intelligenz und Können lenken"
      Die Aussage ist IMHO absolut richtig. Es wird ja gerade nicht behauptet, dass man mit Können und Intelligenz keinen Vorteil haben *kann*. Sondern nur das dieser Glaube daran das tückische ist, was besonders süchtig machen kann. Der Großteil der Spieler hat eben nicht die Fähigkeiten dazu durch pokern langfristig zu gewinnen. Dazu muss man nur die Mitgliederzahlen von PS.de mit den aktiven PS.de Spielerzahlen vergleichen.

      Und wer eben nur vermeintlich glaubt, dass er einen Vorteil hat, obwohl er eben nicht die notwendigen Fähigkeiten dazu hat, aber denkt, er verliere nur des Pechs wegen, der ist auch besonders gefährdet süchtig zu werden.
    • CaptainAhab
      CaptainAhab
      Bronze
      Dabei seit: 31.07.2006 Beiträge: 1.267
      Ob der Spiegelartikel gut oder schlecht ist, sei mal dahin gestellt.

      Was mich eher beunruhigt, ist die Tatsache, dass das Thema Onlinepoker vermehrt in den Medien auftaucht.
      Da dauert es dann meistens nicht mehr lange, bis so einer Luftpumpe aus Berlin einfällt, dass man sich mit dem Thema ganz gut ins Gespräch bringen kann.
    • Schmette
      Schmette
      Gold
      Dabei seit: 11.02.2006 Beiträge: 5.252
      Original von zacman
      Original von IceTeaMille
      "Tückisch sei beim Poker, so Suchtexperten, vor allem, dass viele Spieler glauben, sie könnten das Spiel mit Intelligenz und Können lenken"
      Die Aussage ist IMHO absolut richtig. Es wird ja gerade nicht behauptet, dass man mit Können und Intelligenz keinen Vorteil haben *kann*. Sondern nur das dieser Glaube daran das tückische ist, was besonders süchtig machen kann. Der Großteil der Spieler hat eben nicht die Fähigkeiten dazu durch pokern langfristig zu gewinnen. Dazu muss man nur die Mitgliederzahlen von PS.de mit den aktiven PS.de Spielerzahlen vergleichen.

      Und wer eben nur vermeintlich glaubt, dass er einen Vorteil hat, obwohl er eben nicht die notwendigen Fähigkeiten dazu hat, aber denkt, er verliere nur des Pechs wegen, der ist auch besonders gefährdet süchtig zu werden.
      sehr schon formuliert!
    • Kugelfang
      Kugelfang
      Bronze
      Dabei seit: 24.05.2005 Beiträge: 5.942
      Original von ansHans
      Original von Tonding
      Jo der Spiegel denkt auch er könnte den Stern kopieren und trotzdem journalistisch anspruchsvoll bleiben.

      ääähmm *hust* sagen wir mal so Stern zählt eher zu Populärmagazinen als der Spiegel. Du wirst im Stern niemals! so ausführliche Wirtschafts, Politik, Auslands und Kulturteile finden. Es ist gar andersrum der Stern bedient die Masses viel mehr als der Spiegel. Der Bildanteil im Stern ist um ca. 35% höher als im Spiegel, der Textanteil um ca. 25% geringer. Ich würde es so formulieren der Stern ist der Spiegel für die Masse (obwohl ungefähr identische Auflagszahlen), ähnlicher Inhalt jedoch abgespeckte Texte und viel mehr bunte Bildchen. Der Stern bedient halt auch Boulevard, VIP und sonstige Unterhaltungsthemen die im Spiegel eigentlich fast nie vorkommen. Muss mal ne Lanze für den Spiegel brechen weil er eindeutig das journalistisch anspruchsvollere Wochenmagazin ist!


      Gruss
      damit widersprichst du tondings aussage aber nicht.
      der spiegel versuchst neuerdings irgendwie unterhaltsam/aufmerksamkeitserregent/populär zu sein, eben einen auf stern zu machen, und da bleibt halt schonmal der journalistische anspruch auf der strecke :>
    • ansHans
      ansHans
      Bronze
      Dabei seit: 10.09.2006 Beiträge: 6.156
      Original von Kugelfang

      damit widersprichst du tondings aussage aber nicht.
      der spiegel versuchst neuerdings irgendwie unterhaltsam/aufmerksamkeitserregent/populär zu sein, eben einen auf stern zu machen, und da bleibt halt schonmal der journalistische anspruch auf der strecke :>
      Oh ja da hast du recht, hab Tondings Post gar nicht aus dieser Perspektive betrachtet. Ne damit habt ihr natürlich recht der Spiegel "weicht" wirklich an manchen Stellen stark auf (Robbie Williams Interview vor 2 Wochen ;( ).
    • cjheigl
      cjheigl
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 09.04.2006 Beiträge: 24.496
      Original von IceTeaMille
      "Tückisch sei beim Poker, so Suchtexperten, vor allem, dass viele Spieler glauben, sie könnten das Spiel mit Intelligenz und Können lenken"
      Aus Platzgründen unter den Tisch fiel leider der zweite Teil des Urteils:"...und dann von denen ausgenommen werden, die das auch wirklich können." X(

      Aber mal ehrlich: Ein Suchtexperte wird so was meistens sagen und zwar vor allem dann, wenn er gerade kein Experte des fraglichen Spiels ist. Das Zitat enthält, wenn es denn korrekt wiedergegeben wurde, auch die Wertung, dass eine Lenkung durch Intelligenz und Können gar nicht möglich ist. Besser und korrekter hätte es stattdessen heissen sollen, "...sie könnten das Spiel mit ihrer Intelligenz und Können lenken."

      Diese Leute gibt es. Wir nennen sie Fische. Wenn es sie nicht gäbe wäre Poker um Geld einigermassen witzlos. Nur ist das halt nur die halbe Wahrheit.

      Schade, dass in dem Artikel eben nur anonym bleibende Experten für Sucht, aber keiner für das Spiel zu Wort kommt.

      So, wie der Artikel geschrieben wurde, entsteht der Verdacht, die einzigen Profiteure seien die Anbieter und Veranstalter. Das hätte man besser und objektiver machen können.
    • Xelo
      Xelo
      Bronze
      Dabei seit: 24.01.2005 Beiträge: 131
      Spiegel, Stern, Bild der Frau etc hat heutzutage alles das gleiche Niveau.
    • Chris~
      Chris~
      Bronze
      Dabei seit: 27.01.2005 Beiträge: 935
      Original von Xelo
      Spiegel, Stern, Bild der Frau etc hat heutzutage alles das gleiche Niveau.
      #2
    • Tezet
      Tezet
      Bronze
      Dabei seit: 18.07.2006 Beiträge: 2.428
      Original von CaptainAhab
      Ob der Spiegelartikel gut oder schlecht ist, sei mal dahin gestellt.

      Was mich eher beunruhigt, ist die Tatsache, dass das Thema Onlinepoker vermehrt in den Medien auftaucht.
      Da dauert es dann meistens nicht mehr lange, bis so einer Luftpumpe aus Berlin einfällt, dass man sich mit dem Thema ganz gut ins Gespräch bringen kann.
      Ins Gespräch bringen kann man sich mit vielem. Obs umsetzbar ist, ist ne andere Sache. Manch eine Schnapsnase im Bundestag denkt ja auch, sie könne die bösen Killerspiele verbieten lassen. ^^

      Original von Xelo
      Spiegel, Stern, Bild der Frau etc hat heutzutage alles das gleiche Niveau.
      #3

      Aber woran liegts? Die "Top-Magazine" wollen nur noch die Studierten mit Top-Abschluss. Haben zwar jahrelang Theorie gebüffelt, aber unterm Strich vom Beruf keine Ahnung. Da waren die Zeiten noch besser, als man direkt im Beruf ausgebildet wurde...
    • Q1Q1
      Q1Q1
      Bronze
      Dabei seit: 17.04.2006 Beiträge: 654
      Der Spiegel scheint mir tatsächlich an journalistischem Niveau verloren zu haben.
      Man ließt mittlerweile sehr häufig Sachen wie:

      "Als Marion K. an diesem Morgen das Haus verließ, dachte sie noch, dass es ein Tag wie jeder andere werden würde...."

      Bei sowas fällt es mir schon schwer weiterzulesen.
    • Sarganto
      Sarganto
      Bronze
      Dabei seit: 12.07.2006 Beiträge: 79
      Original von CaptainAhab
      Ob der Spiegelartikel gut oder schlecht ist, sei mal dahin gestellt.

      Was mich eher beunruhigt, ist die Tatsache, dass das Thema Onlinepoker vermehrt in den Medien auftaucht.
      Da dauert es dann meistens nicht mehr lange, bis so einer Luftpumpe aus Berlin einfällt, dass man sich mit dem Thema ganz gut ins Gespräch bringen kann.
      Ich hör schonwieder Günther Beckstein, wie er zu seinem "Wir müssen Killerspiele auf eine Stufe mit Kinderpornographie setzen!" noch Poker hinzufügt.

      Denn bestimmt hat irgendein Amokläufer irgendwo auf der Welt schonmal Poker gespielt :D
    • Ajezz
      Ajezz
      Black
      Dabei seit: 19.07.2005 Beiträge: 10.245
      Hier der Artikel online:
      http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,451106,00.html
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      "....Als zwei Schachgroßmeister jetzt in einschlägigen Fachzeitschriften mit ganzseitigen Anzeigen für das Kartenspiel warben ("Poker ist Schach mit anderen Mitteln"), erstattete der Deutsche Schachbund Strafanzeige..."

      Man kanns auch übertreiben Oo