Bayes Theorem und was hat es mit Poker zu tun?

  • 3 Antworten
    • frib
      frib
      Bronze
      Dabei seit: 26.08.2006 Beiträge: 3.268
      http://de.wikipedia.org/wiki/Bayestheorem


      Kommt aus der Wahrscheinlichkeitsberechnung und ist mehr oder weniger ne formel für abhängige Wahrscheinlichkeiten.
      Konkretes Beispiel: Es gibt eine Wahrscheinlichkeit x, mit der mein Gegner AA hält. Wenn ich jetzt aber selbst AA halte, verringert sich die Warhscheinlichkeit x natürlich deutlich, weil jetzt statt 4 nur noch 2 Asse im Deck sind. Kommt jetzt noch ein A am Flop, dann ist x = 0. (das wäre die praktische Anwendung von Bayes)
    • schmatzi88
      schmatzi88
      Bronze
      Dabei seit: 21.07.2006 Beiträge: 268
      im grunde einfach nur ne formel für die praktische anwendung der wahrscheinlichkeitsrechung, da hier bedingte wahrscheinlichkeiten berechnet werden, also ergebnis a unter der bedingung b, wie es der vorposter schon am beispiel erklärt hat.
    • crt32
      crt32
      Bronze
      Dabei seit: 17.02.2007 Beiträge: 15.895
      Ein auf Poker bezogenes Beispiel wäre folgendes (aus Mathematics of Poker, da zu faul mir selbst was auszudenken):
      Ein neue Spieler joint und du denkst, dass er zu 10% ein Maniac ist, der 80% aller Hände raist; zu 90% ist er ein TAG der 10% raist.

      Ereignis A: "der Spieler raist die erste Hand, die er spielt"
      Ereignis B: "der Spieler ist ein Maniac"

      P(A|B) = 80%
      P(A|Bquer) = 10%
      P(B) = 10%
      P(Bquer) = 90%

      Nach dem Bayestheorem ist also
      P(B|A) = (0.8*0.1)/(0.8*0.1 + 0.1*0.9) = 47%

      Dh wenn der Spieler die erste Hand raist, ist er mit den Voraussetzungen zu 47% ein Maniac.

      Fazit: Das bringt dich jetzt nicht so viel weiter, ist halt nützlich wenn du mit bedingten Wahrscheinlichkeiten rechnen musst.