Halbwegs intelligentes Leben im Universum?

    • Schokobaer
      Schokobaer
      Bronze
      Dabei seit: 30.11.2008 Beiträge: 1.182
      Spekulative Frage find ich...

      ...und ich hab deswegen mind. 1h lang nicht einschlafen koennen, weil ich einfach irgendwelche theorien aufgestellt hab, obwohl ich keine ahnung hab...

      ...mein ergebnis: schon möglich, aber wir werden es auch in 10000 jahren nicht zu gesicht bekommen.



      Wenn man sich mal vor augen fuerht, unter welchen bedinungen leben ueberhaupt nur existiert, sei es auch auf anderer basis wie sauerstoff, kohlenstoff oder schwefel, so kann man intelligentes leben in unserer umgebung schon gaenzlich ausschliessen. auf einem der monde von jupiter oder saturn wird glaub ich immerhin leben auf schwefelbasis vermutet.


      geht man ueber unser sonnensystem hinaus ist der naechste stern proxima centauri mit 4,2 lichtjahren entfernung. also 4,2 jahre mit lichtgeschwindigkeit gereist. aber auf "aktiven" sternen leben zu finden ist wohl aufgrund der temperatur auszuschliessen.
      die milchstraße hat einen durchmesser von 100000LJ und es laesst vermuten, dass dort noch weitere planetensysteme existieren, allerdings mit verschwindend geringer warscheinlichkeit einen planeten wie die erde zu finden.
      auf aeusereren planeten werden die temperaturen immer kleiner und somit die moeglichkeit fuer leben auf der oberflaeche.
      auf innereren planeten machen die temperaturen und die physikalischen eigenschaften der elemente probleme...

      als naechstes kommt die andromeda galaxie die aber schon viel zu weit weg ist um damit jemals in kontakt zu treten, sofern alles auf der relativitaetstheorie beruht und masse der lichtgeschwindigkeit zugrunde liegt. deswegen wird es wohl auch unmoeglich, dass uns je aliens besuchen kommen.

      wie ist es aber mit ueberlichtgeschwindigkeit? bisher erreicht man diese nur durch wechselwirkung von wellen die sich gegenseitig hochschaukeln. so auch beim licht, wo es immernoch den welle-teilchen-dualilsmus gibt. aber ist so informationsuebertragung moeglich? koennte man so irgendwann signale von ausserirdischen erhalten :D


      nun gibt es fiktionen von "warp" antrieben die die raumzeit um sich herum kruemmen, anstatt sich zu bewegen. aber solange wir kein schwarzes loch erzeugen koennen, dass stabil bleibt und wir zaehmen koennen, wird es denke ich keine energiequelle geben, die einen solchen warp antrieb ermoeglicht. es heist nicht umsonst, dass die ganze kraft des universums in einem schwarzen loch steckt. dass diese existieren, bin ich mal einigermassen ueberzeugt.


      fazit:
      solange keiner mit einer art wurmlochtechnolgie durch das schwarze loch, welches in der mitte der milchstraße existieren soll, in unsere galaxie springt, werden wir keinesgleichen finden und koennen uns als einzige, intelligenteste und maechtigste spezies im all sehen. selbst wenn wir irgendwann in die unendlichen weiten aufbrechen sollten, werden wir hoechstwarscheinlich niemanden finden.
      aber es ist ja nichtmal geklaert ob wir es bisher bis zum mond geschafft haben...?!
  • 54 Antworten
    • MadCow
      MadCow
      Bronze
      Dabei seit: 15.09.2006 Beiträge: 1.151
      ich persönlich glaube das es mit Sicherheit intelligentes Leben irgendwo gibt. Das Universum ist einfach zu alt und zu unfassbar groß um leer zu sein.
      Man hat auf dem Mars inzwischen Wasser nachgewiesen, da ist der Schritt zum Leben nichtmehr weit.
      Und wenn es in einem einzigen Sonnensystem gleich auf 2 Planeten zu Leben gekommen sein sollte, dann dürfte es im Rest nur so wimmeln vor Lebewesen.
      Allerdings ist es quasi unmöglich das jemals echter Kontakt aufgenommen wird. Dazu sind die Entfernungen zu groß und die physikalischen Barrieren zu schwer zu überwinden.
      Eventuell trudelt mal eine Nachricht ein welche seit 5 Milliarden Jahren unterwegs ist, aber mit mehr rechne ich nicht.

      Original von Schokobaer
      aber es ist ja nichtmal geklaert ob wir es bisher bis zum mond geschafft haben...?!
      doch ist es. Ja es waren Menschen aufm Mond.
    • Romeryo
      Romeryo
      Bronze
      Dabei seit: 21.10.2008 Beiträge: 12.600
      Ich kann nichma halbwegs intelligentes Leben auf diesem Planeten entdecken :D
    • tocopherole
      tocopherole
      Bronze
      Dabei seit: 05.08.2008 Beiträge: 483
      ich glaube auch fest daran dass es noch weiteres leben gibt. die erde kann nicht das einzige wunder sein die nach aber millionen jahren eine atmosphäre gebildet hat, leben entwickelt hat und begrünung auf ihrer oberfläche hat.
      diese entwicklung wird bestimmt auch irgendwo anders stattgefunden haben.
    • Kuschelbaer
      Kuschelbaer
      Black
      Dabei seit: 08.04.2006 Beiträge: 5.406
      Erklärt mir mal jemand warum als Voraussetzung für Leben immer erdähnliche Umstände wie das Vorkommen von Wasser oder bestimmer Gase, eine ähnliche Temperatur usw. angenommen wird?
    • NorthernStar
      NorthernStar
      Bronze
      Dabei seit: 14.01.2008 Beiträge: 624
      Original von Schokobaer
      aber es ist ja nichtmal geklaert ob wir es bisher bis zum mond geschafft haben...?!
      Nur im Kopf einiger Verschwörungstheoretiker. :rolleyes:

      Die Russen hätten das sicher herausbekommen und an die große Glocke gehängt.

      Original von Biggie1982
      Erklärt mir mal jemand warum als Voraussetzung für Leben immer erdähnliche Umstände wie das Vorkommen von Wasser oder bestimmer Gase, eine ähnliche Temperatur usw. angenommen wird?
      Genau, warum maßen wir uns an, zu wissen, wie Leben auszusehen hat?

      Zudem ist es sehr gewagt, Aussagen darüber zu treffen, was in den nächsten 10000 Jahren passiert. Vor 200 Jahren wären wir ausgelacht worden, wenn wir vorausgesagt hätten, dass wir uns in 200 Jahren mit Leuten aus USA oder Australien von unserem Sofa aus unterhalten können, von Dingen wie dem Internet ganz zu schweigen.
    • Brazz
      Brazz
      Bronze
      Dabei seit: 16.07.2006 Beiträge: 637
      es gibt zur zeit eine spektrum der wissenschaft "best of" auch über solches zeug. ich habs leider grade verliehen und zu wenig verstanden (halb schafend im zug gelesen und schlau ausgesehen ^^) als das ich jetzt gescheite aussagen drüber machen könnte.... auf jeden fall waren da ähnliche fragestellungen mit dabei und es war ziemlich interessanter brainfuck :)

      Original von Biggie1982
      Erklärt mir mal jemand warum als Voraussetzung für Leben immer erdähnliche Umstände wie das Vorkommen von Wasser oder bestimmer Gase, eine ähnliche Temperatur usw. angenommen wird?
      weil es zu schwer ist sich was anderes vorzustellen :P

      aber generell interessant zu dem thema:
      [URL=http://podcast-mp3.dradio.de/podcast/20 … 69e047.mp3]Deutschlandfunk über selbstreplizierende Ribozyme[/URL]
    • c0mpufreak
      c0mpufreak
      Bronze
      Dabei seit: 03.05.2008 Beiträge: 780
      Ich finde deine Überlegungen sehr interessant.
      Aber ich muss mich da einfach Biggie anschließen. Warum sind die äusseren Planten zu kalt für intilegentes Leben?
      Es kann doch durchaus sein, dass sich auch unter solchen umständen intelligents Leben entwickeln kann.
      Sehr interesannt finde ich auch die Vorstellung die im Buch "Der Schwarm" gesponnen wird.
      Eine zweite intelligente Rasse auf der Erde. Im Buch ist es in der Tiefsee. Da wir über die Tiefsee weniger wissen als über das All, ist das ja auch nicht auszuschließen.
      >Vllt suchen wir einfach zu weit weg =)
    • MadCow
      MadCow
      Bronze
      Dabei seit: 15.09.2006 Beiträge: 1.151
      Original von Biggie1982
      Erklärt mir mal jemand warum als Voraussetzung für Leben immer erdähnliche Umstände wie das Vorkommen von Wasser oder bestimmer Gase, eine ähnliche Temperatur usw. angenommen wird?
      Wird es normalerweise nicht.
      Allerdings kennt man diese Art des Lebens. Wenn man also diese Bedingungen findet kann man sich sehr sicher sein das dort irgendwann leben entsteht oder mal entstanden ist.

      Andere Möglichkeiten sind wissenschaftlich halt bisher reine Spekulation (zumindest was komplexere Lebewesen angeht). Es macht also keinen Sinn nach Planeten mit für uns bekannte Lebewesen feindliche Athmosphären zu suchen, da wir nur raten könnten ob dort was lebt.

      Wenn nen kluger Forscher mal eine komplexe Lebensform die völlig andere Bedingungen als wir benötigt, herstellen oder theoretisch richtig begründen kann, wird halt diese Planetenart in die Suche mitaufgenommen.
    • 72o
      72o
      Bronze
      Dabei seit: 14.03.2008 Beiträge: 4.338
      Es hängt wohl damit zusammen, dass die Definition "Leben" immer was mit Zellen zu tun hat, die eine DNS enthalten. DNS wiederum ist ein recht komplexes Molekül, dass relativ eng begrenzte Bedingungen braucht, damit es stabil ist.

      Wir können immer nur von dem ausgehen, was wir kennen. Lebende Zellen sind uns bisher nur auf der Erde begegnet. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird sich daran auch niemals etwas ändern. Das Universum ist schlichtweg zu gross und die Entfernungen z.B. zum nächsten Stern sind in erlebbaren Zeiträumen unüberbrückbar, solange es uns nicht gelingt, solche Parameter wie Lichtgeschwindigkeit, Massenträgheit und Dopplereffekt (Gammastrahlung) zu überwinden bzw. die daraus resultierenden Probleme zu lösen.

      Projekte wie SETI sind eigentlich reine Geldverschwendung, da sie nach elektromagnetischen Signalen suchen, die bekanntermaßen ungetunnelt nicht schneller als Licht sein können. Sollten jemals Signale aufgefangen werden, die tatsächlich eine nicht natürliche Regelmäßigkeit enthalten und so die Vermutung von intelligenten Lebensformen begründen, die diese Signale ausgesendet haben, so ist es wiederum höchst unwahrscheinlich, das jene Wesen noch existieren. Geschweige denn, dass es möglich wäre, mit diesen Wesen zu kommunizieren. Selbst wenn wir annehmen, solche Signale kämen z.B. von der uns gegenüberliegenden Seite unserer Galaxie, der Milchstrasse. Diese Signale wären ca. 75 bis 100 Millionen Jahre unterwegs gewesen. Bei Signalen aus anderen Galaxien wird es natürlich noch unwahrscheinlicher, da sie seit mehreren Milliarden Jahren unterwegs gewesen sein müssen.
    • MadCow
      MadCow
      Bronze
      Dabei seit: 15.09.2006 Beiträge: 1.151
      Original von 72o
      Projekte wie SETI sind eigentlich reine Geldverschwendung, da sie nach elektromagnetischen Signalen suchen, die bekanntermaßen ungetunnelt nicht schneller als Licht sein können. Sollten jemals Signale aufgefangen werden, die tatsächlich eine nicht natürliche Regelmäßigkeit enthalten und so die Vermutung von intelligenten Lebensformen begründen, die diese Signale ausgesendet haben, so ist es wiederum höchst unwahrscheinlich, das jene Wesen noch existieren. Geschweige denn, dass es möglich wäre, mit diesen Wesen zu kommunizieren. Selbst wenn wir annehmen, solche Signale kämen z.B. von der uns gegenüberliegenden Seite unserer Galaxie, der Milchstrasse. Diese Signale wären ca. 75 bis 100 Millionen Jahre unterwegs gewesen. Bei Signalen aus anderen Galaxien wird es natürlich noch unwahrscheinlicher, da sie seit mehreren Milliarden Jahren unterwegs gewesen sein müssen.
      Allein die Erkenntnis ist das Geld finde ich wert. Ausserdem wer weis was andre Kulturen so abschicken. Da könnte schon das eine oder andere Interessante dabei sein, auch wenn eine echte Kontaktaufnahme niemals möglich sein wird.
      Seit kurzem wird ja auch von uns massenhaft Informationen ins All gesendet mit der Hoffnung das es irgendwann wer empfängt.

      Das Seti Projekt wird übrigens sehr stark privat finanziert und hat durchaus auch sinnvolle Anwendungen gefördert (z.b Grid Computing). Ausserdem werden deren Teleskope auch für konventionelle Astronomie eingesetzt.
    • NorthernStar
      NorthernStar
      Bronze
      Dabei seit: 14.01.2008 Beiträge: 624
      Original von 72o
      Es hängt wohl damit zusammen, dass die Definition "Leben" immer was mit Zellen zu tun hat, die eine DNS enthalten. DNS wiederum ist ein recht komplexes Molekül, dass relativ eng begrenzte Bedingungen braucht, damit es stabil ist.

      Wir können immer nur von dem ausgehen, was wir kennen. Lebende Zellen sind uns bisher nur auf der Erde begegnet. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird sich daran auch niemals etwas ändern. Das Universum ist schlichtweg zu gross und die Entfernungen z.B. zum nächsten Stern sind in erlebbaren Zeiträumen unüberbrückbar, solange es uns nicht gelingt, solche Parameter wie Lichtgeschwindigkeit, Massenträgheit und Dopplereffekt (Gammastrahlung) zu überwinden bzw. die daraus resultierenden Probleme zu lösen.

      Projekte wie SETI sind eigentlich reine Geldverschwendung, da sie nach elektromagnetischen Signalen suchen, die bekanntermaßen ungetunnelt nicht schneller als Licht sein können. Sollten jemals Signale aufgefangen werden, die tatsächlich eine nicht natürliche Regelmäßigkeit enthalten und so die Vermutung von intelligenten Lebensformen begründen, die diese Signale ausgesendet haben, so ist es wiederum höchst unwahrscheinlich, das jene Wesen noch existieren. Geschweige denn, dass es möglich wäre, mit diesen Wesen zu kommunizieren. Selbst wenn wir annehmen, solche Signale kämen z.B. von der uns gegenüberliegenden Seite unserer Galaxie, der Milchstrasse. Diese Signale wären ca. 75 bis 100 Millionen Jahre unterwegs gewesen. Bei Signalen aus anderen Galaxien wird es natürlich noch unwahrscheinlicher, da sie seit mehreren Milliarden Jahren unterwegs gewesen sein müssen.
      Wenn wir solche Signale entdecken, ist es erstmal unerheblich, ob diese Wesen noch existieren. Wir haben dann zumindest mal Anhaltspunkte, dass wir nicht alleine sind und Leben eben auch anderswo existiert. Möglicherweise können wir aus den Eigenschaften der Signale sogar Erkenntnisse gewinnen, die wir uns jetzt noch nicht vorstellen können.
    • Thurisaz
      Thurisaz
      Bronze
      Dabei seit: 15.07.2006 Beiträge: 16.587
      Ich weiß nicht, wie "wahrscheinlich" es ist, dass Leben entsteht, und auch nicht wie viele Planeten es gibt. Aber da die Anzahl der Galaxien unvorstellbar groß ist, müsste die Wahrscheinlichkeit für Leben schon gewaltigst klein sein, dass es nur auf einem einzigen Planeten entstanden ist.

      Nur von erdähnlichen Planeten würde ich auch nicht ausgehen, weil es wie schon gesagt wurde ja auch ganz andere Formen von Leben geben könnte.

      Warum in dem Zusammenhang immer die Entfernung zu anderen Galaxien genannt wird, und dass wir ja niemals auf anderes Leben treffen könnten, verstehe ich nicht so wirklich, weil das Aufeinandertreffen von uns mit anderen ja kein Kriterium dafür ist, ob es andere Lebensformen gibt.

      Thurisaz
    • 72o
      72o
      Bronze
      Dabei seit: 14.03.2008 Beiträge: 4.338
      Nicht ein Aufeinader treffen sondern die Entfernungen an sich sind ein Kriterium dafür, ob der Nachweis extraterrestrischen Lebens jemals möglich sein wird. Ohne einen solchen Nachweis wird alles reine Spekulation bleiben.
      Sollte ein Planet gefunden werden, von dem man annimmt, dass auf ihm z.B. einzelliges Leben möglich ist, so ließe sich das nur durch Untersuchungen von Proben belegen. Man müsste also irgendwas da hinschicken können und zwar so, dass es in einem erlebbaren Zeitraum ein Ergebnis liefern kann.
    • NorthernStar
      NorthernStar
      Bronze
      Dabei seit: 14.01.2008 Beiträge: 624
      Original von 72o
      Nicht ein Aufeinader treffen sondern die Entfernungen an sich sind ein Kriterium dafür, ob der Nachweis extraterrestrischen Lebens jemals möglich sein wird. Ohne einen solchen Nachweis wird alles reine Spekulation bleiben.
      Sollte ein Planet gefunden werden, von dem man annimmt, dass auf ihm z.B. einzelliges Leben möglich ist, so ließe sich das nur durch Untersuchungen von Proben belegen. Man müsste also irgendwas da hinschicken...
      Kannst du das mal schlüssig begründen. Das halte ich nämlich für Unsinn.

      Mal den äußerst unwahrscheinlichen Fall angenommen, dass wir über längere Zeit wiederholt aus der gleichen Richtung Signale entdecken, die wir sicher entschlüsseln können. Ist es dann nicht egal, aus welcher Entfernung die Signale kommen?
    • DerIch
      DerIch
      Bronze
      Dabei seit: 25.02.2007 Beiträge: 1.331
      Vllt gibt es ja Rassen die alle uns bekannten physikalischen Grenzen schon längst überwunden haben und auch wissen dass wir existieren (fände es ein wenig anmaßend nur davon auszugehen, dass wenn es noch anderes Leben gäbe wir das intelligenteste sind).
      Vielleicht gibts sogar mehrere solcher Rassen und wir sind eigentlich nur das BBV des Universums und die andern lachen sich kaputt über uns:

      - Lulz @ Lichtgeschwindigkeit
      - Lulz @ Kriege innerhalb derselben Rasse Mensch

      Und am allerwahrscheinlichsten ist dass sich diese anderen Rassen denken: "Nä du die müssen nonix von uns wissen solang die noch erfolgreich Serien wie Dschungelcamp produzieren"

      Edit: BTW halte ich es für wahrscheinlicher dass wir uns selbst eliminieren als dass wir auf andere Lebewesen treffen
    • Blade619
      Blade619
      Global
      Dabei seit: 15.09.2006 Beiträge: 2.935
      .
    • Mailo85
      Mailo85
      Bronze
      Dabei seit: 15.12.2007 Beiträge: 435
      Original von Biggie1982
      Erklärt mir mal jemand warum als Voraussetzung für Leben immer erdähnliche Umstände wie das Vorkommen von Wasser oder bestimmer Gase, eine ähnliche Temperatur usw. angenommen wird?
      Weil das nach unserer Kenntnis die einzige existierende Form von Leben ist. Es gibt Wissenschaftler, die denken, dass in flüssigem Silizium Leben existieren könnte und auch die Extremophilen (Lebewesen, die bspw. in der Tiefsee, weit weg von der Sonne an sehr heißen Quellen leben) auf der Erde lassen diese Möglichkeit offen, dass es eben Leben an ganz unterschiedlichen Orten mit ganz unterschiedlichen (für uns extremen) Voraussetzungen geben kann.

      Vielleicht gibt es Lebewesen auf anderen Planeten, die bspw. von Schwefel leben... oder ähnliches...

      Bei 100 Milliarden Galaxien mit jeweils 100 Milliarden Sonnen denke ich, dass Leben anderswo sehr sehr wahrscheinlich ist, wahrscheinlicher als Royal Flush vielleicht :-) Vielleicht gibt es noch wesentlich mehr Galaxien...

      Schöne Diskussion übrigens!

      Mailo
    • PokerPaulMainz
      PokerPaulMainz
      Bronze
      Dabei seit: 03.05.2007 Beiträge: 10.258
      Zu glauben, es gebe (intelligentes) Leben nur auf der Erde, ist, wenn man wissenschaftliche Erkenntnisse zugrundelegt, schon lange völlig abwegig; ich würde mich nicht wundern, wenn nicht schon der eine oder andere antike Grieche über Außerirdische philosophiert hat (was davor war, wird wohl immer Spekulation bleiben).
      Imo kann sich dieses terrazentrische, anthropozentrische Dogma nur halten, weil die Kirche ihre Finger immer noch in vielen Köpfen hat, und sei es nur das Echo ihrer früheren Deutungshoheit.

      Wenn man nur mal die Meldungen der letzten paar Jahre überfliegt: Zunächst haben viele noch gezweifelt, ob es überhaupt Planeten in anderen Sternensystemen gibt - plötzlich wurden immer mehr entdeckt. Zuletzt sogar solche mit Wasseranteilen. Andererseits verstehen viele Menschen nicht einmal den Unterschied zwischen Planet und Stern.

      However: Wenn es nicht, über das Universum verteilt, eine riesengroße Vielfalt an Lebensformen gibt, so möchte ich von nun an hansarsch heissen.
    • 72o
      72o
      Bronze
      Dabei seit: 14.03.2008 Beiträge: 4.338
      @ NorthernStar

      In deinem Beispiel ist die Entfernung offenbar nicht zu groß und die Sendeleistung des Senders nicht zu gering gewesen. Außerdem war die Empfangsleistung des Empfängers auch gut genug.

      Umso weiter der Sender bei gleicher Sendeleistung vom Empfänger entfernt ist umso geringer ist die Signalstärke beim Empfänger. Für grössere Entfernungen müssen also Sendeleistung und/oder Empfängerleistung entsprechend vergrößert werden. Ab einer realtiv geringen Entfernungsvergrösserung dürften die aufzuwendende Sendeleistung und Empfangsleistung schlichtweg nicht mehr produzierbar sein.