Diskussionsthread : Das SPR - Konzept / Weg vom Standard PF-Raise?

    • Hannen82
      Hannen82
      Bronze
      Dabei seit: 04.11.2007 Beiträge: 1.705
      Vielleicht entwickelt sich hier eine weiterführende Diskussion über das SPR-Konzept .

      Original von Nichtschwimmer
      Kurz zusammengefasst, die Autoren empfehlen, je nachdem, welche Hand man am wahrscheinlichsten floppt (TPTK, OVerpair, Set etc.) und welche Gegner wieviel wahrscheinlich callen, eine andere Raisesize zu verwenden, damit man Postflop mit einer Hand wie TPTK nicht in schwierige Situationen kommt.
      Ein Beispiel: Man sitzt im Button, hat Pocket Kings und möchte sich möglichst am flop committen (gesetzt der wahrscheinliche Fall, dass man ein overpair floppt). Alle folden zu einem. Man wählt eine raisegröße von 6 BB, kann sich dann bei zwei callern mit einer potsize bet am flop sehr bequem committen.

      Das klingt für mich irgendwie nach dem Versuch, unbedingt ein neues "Konzept" einführen zu wollen, das im Grunde nichts anderes als eine Mischung aus pot control / aggressivem preflop value play / plan your hand ist?

      Meine Erfahrung: Gerade bei manchen TAGs kann man von der Größe ihrer preflop raises sehr einfach auf die Stärke ihrer Hand schließen.

      Macht das Sinn, seine starken Hände preflop extrem durchzuballern? Bekommt man dadurch wirklich value? Hat das jemand mal ausprobiert? Ich spiele derzeit mit einem "Standardraise" von 4 BB & bin damit sehr zufrieden, aber evtl. könnte man ja mehr rausholen?
  • 1 Antwort
    • Kavalor
      Kavalor
      Gold
      Dabei seit: 07.09.2006 Beiträge: 17.648
      naja, das ganze hat den nachteil, das du deine bluff nicht balanced. Sprich. Wenn du im BU mit KK 6BB raised, machst du das auch mit A3s (stealhänden)? Und was machst du da auf reraise?
      man wird schon recht leicht lesbar, wenn man im BU dick mit valuehänden raised, ausserdem erzeugt man damit viel foldequity (mehr als z.b. 3,5BB) und kriegt dem entsprechend weniger calls/raises von maginalen händen