3bet

    • moneymekka
      moneymekka
      Bronze
      Dabei seit: 28.06.2007 Beiträge: 566
      'Prinzipiell gilt, dass man gegen einen Raise aus den hinteren Positionen lighter 3-betten kann/sollte, als gegen einen Raise aus den early Positions, da die Ranges mit denen geraised wird von vorne nach hinten zunehmen und unsere Fold Equity damit steigt.

      Zudem sinken unsere Implied Odds weil die durchschnittliche Handstärke abnimmt, wodurch das Callen auf Set/Flush/Straightvalue immer weiter abnimmt. '



      so stehts in den zusatzartikel zum thema "3 bet"

      ich versteh den 2. absatz nicht ganz "zudem sinken unsere implied odds...."
      ich welche richtung sinken unsere odds oder für wen nimmt das callen auf set... ab? is mir noch nich ganz schlüssig das ganze. danke
  • 6 Antworten
    • Roby1605
      Roby1605
      Bronze
      Dabei seit: 13.06.2006 Beiträge: 876
      Naja das heißt ein Raise aus UTG ist oft wesentl. stärker einzuschätzen als ein Raise aus BU.
      Die wahrscheinlichkeit das ein UTG raiser mit seiner Hand broke geht ist nat. wesentl. höher als von einem Bu-Raiser.

      Beispiel: Bu hat eine sehr große Raisingrange, callst du jetzt auf setvalue wirst du sehr oft nicht die implied odds bekommen um den call zu rechtfertigen. Denn Bu wird sehr selten mit marginalen Händen broke gehen und davon liegen viele in seiner Range.

      Also die OpenraisingRanges nehmen von UTG (Sehr klein) bis BU (sehr groß) zu und es wird immer unwahrscheinl. von UTG bis BU das der Raiser broke geht.
    • TimTolle
      TimTolle
      Bronze
      Dabei seit: 21.03.2006 Beiträge: 1.160
      Original von moneymekka
      ich versteh den 2. absatz nicht ganz "zudem sinken unsere implied odds...."
      ich welche richtung sinken unsere odds oder für wen nimmt das callen auf set... ab?
      du callst ja auf setvalue, wenn die berechtigte annahme besteht, dass dich dein gegner oft genug auszahlt, wenn du set getroffen hast und er auch ne starke hand (z.b. overpair) hält.

      da er aus late pos nicht nur mit AA/KK raist, sondern auch mit AT/66/87s und so was, wird er nicht oft genug broke gehen (z.b. wenn er mit 88 raist, und flop AK5 kommt, oder er sowieso nur auf nem stealtrip war).

      Original von moneymekka
      in welche richtung sinken unsere odds
      ... nunja, sie sinken nach unten :)
    • moneymekka
      moneymekka
      Bronze
      Dabei seit: 28.06.2007 Beiträge: 566
      ok hab ich soweit kapiert danke =)


      dann nochwas: er schreibt hier, das callen auf ..... nimmt ab.

      das heißt mein call! ok. aber aus welcher position call ich?


      kann ich zudem kleine/mittlere pockets in nem (multiway) pot auch in den blinds overcallen oder coldcallen, je nach dem?

      edit:
      wenn ich merke, dass meine 3bets oft gecallt werden und ich am flop mit meiner contibet keine foldequity erzeugen kann, dann einfach die 3bet weglassen oder?
      also zb. wenn vor mir 3 leute limpen ich sitz im BU und raise mit AQs, krieg 2 caller und flop kommt K83 , und ich mach ne conti und repräsentiere den king, werde aber häufig gecallt bei non-hit => dann lohnt sich ja die 3bet gar nicht oder? wisst ihr was ich mein... kann ja nich immer 3betten und häufig am flop/turn aufgeben.
    • TimTolle
      TimTolle
      Bronze
      Dabei seit: 21.03.2006 Beiträge: 1.160
      die mittleren/kleinen paare lieber aus late pos als aus den blinds. in den blinds bist du halt OOP. war der open raiser selbst in MP/LP ist nen coldcall schon fraglich.

      zu der 3-bet/c-bet geschichte... wie überall musst du dich auch da anpassen. wenn du weißt, dass die leute nen raise callen, wenn noch drei limper drin sind, dann entweder höher raisen, selbst nur limpen oder ggf. sogar folden. c-bet lohnt nicht, wenn die leute 80% am flop callen. dann lieber in position auf den turn warten und bei check dann ne cbet versuchen.
    • moneymekka
      moneymekka
      Bronze
      Dabei seit: 28.06.2007 Beiträge: 566
      aber nach ner 3bet nich vergessen bei starkem hit am flop zu betten oder? bloß dann wird man ja auch voll lesbar, wenn man die made hands contibettet und die (mittel)schwachen hände behind checkt.
    • TimTolle
      TimTolle
      Bronze
      Dabei seit: 21.03.2006 Beiträge: 1.160
      lesbar wirst du nur, wenn du immer das gleiche machst. wenn du deine starken made hands am flop im normalfall stark bettest, aber ab und an weniger setzt oder sogar nur checkst, ist das ok.

      gleiches gilt für contibet, wenn du nicht getroffen hast. wenn du da immer 1/2 pot setzt und am turn aufgibst, dann bist du lesbar. setzt du aber manchmal fast pot size oder verzichtest auf cbet oder barrelst den turn nochmal, kann man dich auch schwerer einschätzen.

      ist alles eine frage der ballance.