Monsterdraw am Flop zu Fehler zwingen

    • Faballi
      Faballi
      Bronze
      Dabei seit: 07.11.2008 Beiträge: 1.327
      Hey ich hab mir heute bisschen Gedanken darüber gemacht, wie ich mit ner made Hand am Flop am besten gegen nen starken Draw mit 12 oder mehr outs spielen könnte.

      In der Regel macht son Draw ja am Flop keinen Fehler, wenn er allin stellt oder?

      Was is jetzt aber, wenn ich bette er 3bettet und ich ihn dann nur calle und verhindere, dass er allin gehen kann am Flop.
      Is das nich das unangenehmste, was ihm passieren kann? Weil dann hat er für die eine Karte die er sieht nen schlechten Preis bezahlt und wenn ich sehe, dass z.B der Flushdraw angekommen is kann ich immernoch überlegen auszusteigen.
      Wenn allerdings kein Draw ankommt, dann hat er am Turn viel schlechtere outs und kann nichtmehr als Favorit allin gehen.


      Ich hoffe ich konnte mich halbwegs verständlich ausdrücken.
      Würde mich freuen, wenn ihr mir eure Meinungen zu dieser Überlegung sagt.
      Das Hauptproblem is wahrscheinlich, dass man selten weiß, wann er sonen Draw hat ^^
  • 7 Antworten
    • Radioghost
      Radioghost
      Bronze
      Dabei seit: 22.01.2007 Beiträge: 4.664
      Original von Faballi
      Das Hauptproblem is wahrscheinlich, dass man selten weiß, wann er sonen Draw hat ^^
      this.

      Ansonsten ist das theoretisch richtig, aber da man wie du richtig erkannt hast nicht weiß wann der Gegener nen Monsterdraw hat, erübrigt sich das.
    • TimTolle
      TimTolle
      Bronze
      Dabei seit: 21.03.2006 Beiträge: 1.160
      Original von Faballi
      Das Hauptproblem is wahrscheinlich, dass man selten weiß, wann er sonen Draw hat ^^
      tja, mal angenommen das board lässt so einen draw zu (FD+SD). deine gegner kann 15outs haben, aber auch nur den FD oder nur den SD, vllt. auch selbst nur nen overpair, das er protecten will.

      also gezielt diesen draw ausschalten zu wollen wird schwer. zumal er mit allin eigentlich nichts falsch machen kann.
    • PommesPapst
      PommesPapst
      Bronze
      Dabei seit: 25.10.2007 Beiträge: 11.609
      wenn du sein raise am flop nur callst und dann über seine turnbet shovest, dann ist es im prinzip die beste line, denn von flop zu turn verschiebt sich die equity eines draws logischerweise enorm.
    • Faballi
      Faballi
      Bronze
      Dabei seit: 07.11.2008 Beiträge: 1.327
      Genau das mein ich
    • froed
      froed
      Bronze
      Dabei seit: 25.02.2008 Beiträge: 118
      Wenn der Draw so stark ist, dass die River Equity 50% übersteigt, muss er den Pot protecten und möglichst all in kommen. Wenn also wir gegen den Draw weniger als 50% Eq haben, dass ist es ja so, als wären wir auf nem (nicht monster-) Draw. Wenn er den Turn nicht trifft, dann ist das so, als hätten wir gehittet. Im Turn sind wir dann vorne und müssten wiederum protecten.

      Wenn man das wüsste, könnte man so spielen, aber man weiß es eben nicht.
    • DrJohnLogan
      DrJohnLogan
      Bronze
      Dabei seit: 08.02.2008 Beiträge: 389
      Original von Faballi
      Hey ich hab mir heute bisschen Gedanken darüber gemacht, wie ich mit ner made Hand am Flop am besten gegen nen starken Draw mit 12 oder mehr outs spielen könnte.

      In der Regel macht son Draw ja am Flop keinen Fehler, wenn er allin stellt oder?
      Nope. Genau genommen macht er genau das richtige wenn er all-in stellt. Einen Fehler macht er, wenn er den Draw langsam spielt, also check/callt.

      Original von Faballi
      Was is jetzt aber, wenn ich bette er 3bettet und ich ihn dann nur calle und verhindere, dass er allin gehen kann am Flop.
      Is das nich das unangenehmste, was ihm passieren kann? Weil dann hat er für die eine Karte die er sieht nen schlechten Preis bezahlt und wenn ich sehe, dass z.B der Flushdraw angekommen is kann ich immernoch überlegen auszusteigen.
      In diesem Fall bist Du es, der einen Fehler macht. Denn wenn Du nicht gewillt bist, deine Made-Hand zu schützen, sondern vor hast sie runterzucallen bis eine Scare-Card kommt um sie dann zu folden, dann kannst Du das auch gleich am Flop tun. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass eine kommt ist etwa 50%. Was Du willst, ist den Gegner zu zwingen den maximalen Fehler zu machen, sprich ihn vor die Entscheidung stellen, ob er für seinen Draw und seine 50% Equity alle seine Chips aufs Spiel setzen will.

      Im Prinzip müssen sich beide, also der mit der Made Hand genau wie der mit dem Monster-Draw, AM FLOP als Ziel setzen den Gegner all-in zu setzen.

      Denn beide haben ~50% Equity und wer als erster seinen Gegner all-in setzt, sichert sich zum einen den entscheidenden Vorteil der Fold-Equity und stellt zum anderen den Gegner vor eine Entscheidung, wo er einen falschen Call machen oder eben folden muss.

      In so einer Situation ein all-in zu callen, ist in etwa gleichzusetzen mit einem Preflop-all-in-Call mit Pocket 2ern: man hat entweder einen Coinflip oder ist meilenweit hinten.
    • weedi
      weedi
      Bronze
      Dabei seit: 11.07.2006 Beiträge: 1.794
      lol
      drjohnlogan ich kann dur nur empfehlen in ranges zu denken.

      wie willst du protecten, wenn die range des gegners combodraws und sets sind?

      und mit den deucs hast keinen flip gegen eine normale range, die preflop all-in stellt.