Early stage in Trnys - Erick Lindgren

    • Krach-Bumm-Ente
      Krach-Bumm-Ente
      Black
      Dabei seit: 01.05.2006 Beiträge: 10.405
      In tournaments, I play lots of hands. I'll put my money in with all kinds of connected cards, especially when in position. I might limp, I might min-raise or raise a little more than the minimum, depending on the circumstances. I'm looking to keep my table off balance so they don't know where I'm coming from.

      My overall goal is to pick up a lot of small pots without a lot of resistance. I might raise in position and hope for a call from one of the blinds. If I raise pre-flop with something like 6-7, I might miss the flop entirely, but the raise puts me in control of the hand. On the flop, I'll likely bet if checked to, even if I miss. That small bet on the flop will usually win me a small, but helpful pot.

      Of course, sometimes it won't work out. I'll bet and get check-raised on occasions. But that's okay, because I actually don't lose much in the hands that I have to surrender. Overall, I get to gradually add to my chip stack by chopping at small pot after small pot.

      The other major advantage to my style is that, occasionally, I will hit a flop hard. If I do happen to flop a straight, it's difficult for other players to put me on something like 5-7 or 6-8. If one of my opponents also gets a piece of the flop, I'll get paid off in a big way.

      By adding to my stack early, I have a real advantage over players who play a cautious, tight game. The extra chips that I accumulate allow me to survive some tough spots. So, if I happen to get involved in a race with A-K or a pair of Tens, I can withstand a loss. An opponent who's playing tight will likely be on the rail after losing a single race.

      New players often ask me how they can learn to play more pots. I always suggest that they drop down significantly in stakes and practice. If you're playing 2-4 no-limit, drop down to .50-1 - a level where some losses won't hurt you.

      Once you're at that table, try to play eight hands out of 10. Play everything but 2-8 or 3-9 - hands that are entirely unconnected. When you get yourself involved with this kind of frequency, you'll have to concentrate more on your opponents than on your own cards. You'll have to be on the lookout for opportunities to take down pots with well-timed stabs. You'll also learn how to proceed in situations where you flop a good, but dangerous hand.

      By dropping down and playing a lot of hands, you're going to learn a lot about poker. You're also going to have a lot of fun. Lord knows, playing 50% of the hands is a whole lot more entertaining than sitting around waiting for Aces.

      If you look at the success that Gavin Smith, Daniel Negreanu and myself have had over the last couple of years, you'll see that being active can be an excellent way to score big in tournaments. It takes practice to play this style, but it can lead to great results and be a lot of fun.



      Erick Lindgren


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      Meinungen?
  • 11 Antworten
    • qno1337
      qno1337
      Bronze
      Dabei seit: 11.06.2006 Beiträge: 3.052
      Schöner Artikel, LAG würde ich auch sehr gerne mal lernen. Muss ich mich mal mit befassen. Quelle?
    • Ash05
      Ash05
      Global
      Dabei seit: 17.02.2006 Beiträge: 2.099
      ist das aus seinem buch über turniere?
      hab mir überlegt es zu kaufen, jemand schon gelesen?

      hab die strategy schon paar mal ausprobiert und ich muss sagen sie macht erstens viel spass, wie er schon sagt und sie funktioniert auch ganz gut eigentlich
      hab nur probleme dann den style zu ändern wenn es sein muss, und bis man dann ordentlich blinds stealen kann wenn es wichtig ist, muss man schon einige zeit sehr tight spielen.

      negreanu plant ein kapitel darüber in seinem kommenden buch zu schreiben.
    • eiseC
      eiseC
      Bronze
      Dabei seit: 15.04.2006 Beiträge: 497
      naja mit der Strategie kommt er "zumindest" in den low-buyins nicht weit, weil dich a) viele preflop mit gleichem crap callen und b) c-bets am Flop oftmals nicht ernst genommen werden und c) man somit schnell mal ausm tourney fliegt und das in der Early-Phase.

      Also eher weniger zu gebrauchen für die niedrigen Buy-Ins. Außedem brauch man hier sehr gutes Postflop play + reads
    • Krach-Bumm-Ente
      Krach-Bumm-Ente
      Black
      Dabei seit: 01.05.2006 Beiträge: 10.405
      Hab den Artikel in ner E-Mail erhalten.

      Hab einmal die LAG Spielweise probiert, allerdings mit instructions von Phil Ivey. Das hat auch lange geklappt, bin dann aber bei zu hohen Blinds noch zu aggro gewesen und musste oft gegen nen Push folden, was am Ende wieder einige Chips gekostet hat.

      Das von Erick Lindgren hab ich mal in nem 24+2 probiert und ich wurde von allem gecallt. Werd mir vllt bald mal ein 75er oder 109er gönnen (wer staken will PN, wurde 4. im 11k GTD für $1,5k), da kann ich mir vorstellen, dass das ganze besser funktioniert. Im p-s.de freeroll hats auch ganz gut geklappt.

      Der Unterschied von Ivey zu Lindgren ist eben Longball und Smallball. Ivey sucht sich nen Pot aus, den er dann unbedingt gewinnen will. Er hämmert bis zum River drauf ein. Entweder er geht early broke oder hat Chips um deep ins turnier hinein zu kommen (alle Pros busten öfter früh im Turnier als itm, wenn itm dann halt richtig).
      Erick spielt nur kleine Pots, dafür en masse. Wenn er den Pot am Flop nicht bekommt, gibt er meistens auf. Das Risiko bei Ivey ist höher, dafür aber ertragreicher. Würde longball also nur bei Turnieren empfehlen, wo man einen verlorenen buy in gut wegstecken kann. Sonst finde ich bei deep- oder doublestack turnieren smallball en masse garnicht mal so schlecht. Wie ist das bei low buy ins? Erfahrungen?
    • eiseC
      eiseC
      Bronze
      Dabei seit: 15.04.2006 Beiträge: 497
      naja so krass kannst du Ivey's Spielvariante auch nicht beschreiben. Er nutzt sein Image und seine Möglichkeiten halt voll aus, bei Ihm kommt oft Psychologisches mit ins Spiel. Er weiss ganz genau wie seine Gegner ticken und er weiss was seine Gegner über Ihn denken.
    • qno1337
      qno1337
      Bronze
      Dabei seit: 11.06.2006 Beiträge: 3.052
      Nein da hat er schon Recht, Ivey spielt hammerhartes Longball, das schafft außer vielleicht Sam Farha keiner auch nur annäherungsweise so gut wie er. Er bettet bis er viel Stärke beim Gegner erkennt.

      Glaube aber auch nicht, dass das bei low-buyins gut funktioniert. Beim PP-Silverfreeroll hats aber richtig gut funktioniert, bei den ganzen weak-tighten-NL-rookies :P
    • FA_Morgoth
      FA_Morgoth
      Bronze
      Dabei seit: 29.01.2005 Beiträge: 1.173
      ich bezweifle, dass eric mit 80 vpip NL 100 schlägt ;)

      Es ist zwar potenziell im LAG style fast jede hand spielbar, allerdings sollte man auf die situation achten. Position ist da sehr wichtig.

      Wer nun anfängt einfach jeden trash zu raisen, 100% cont bet machen und danach aufzugeben wird wohl nicht weit kommen.

      in Live Turnieren geht das ganze übrigens deutlich besser, da die gegner dort schneller aufgeben, zumindest wenn sie OOP sind.
    • Krach-Bumm-Ente
      Krach-Bumm-Ente
      Black
      Dabei seit: 01.05.2006 Beiträge: 10.405
      er hat in einem ähnlichen artikel geschrieben, er spielt im turnier mit position (grundvorraussetzung für solche spielzüge) "hands like 8-T or 7-9, which I wouldn't play in cashgames"

      kann mal jemand, der bereits mehrer größere buy in turniere gespielt hat, seine meinung posten? funktioniert das auch dort nicht?
    • Ash05
      Ash05
      Global
      Dabei seit: 17.02.2006 Beiträge: 2.099
      Original von ChauChau
      Hab den Artikel in ner E-Mail erhalten.

      Hab einmal die LAG Spielweise probiert, allerdings mit instructions von Phil Ivey. Das hat auch lange geklappt, bin dann aber bei zu hohen Blinds noch zu aggro gewesen und musste oft gegen nen Push folden, was am Ende wieder einige Chips gekostet hat.

      nice, was kostet eine coaching stunde bei phil? ;)

      spass beiseite, kannst du diesen artikel von ihm vielleicht auch posten, wäre interessant.

      ivey hat glaub ich, wie viele andere cash game spieler, kein problem damit früh zu busten, weil sie in den side games in der gleichen zeit eventuell mehr geld machen.
    • kozip
      kozip
      Bronze
      Dabei seit: 07.09.2006 Beiträge: 1.984
    • Andragon
      Andragon
      Bronze
      Dabei seit: 03.03.2006 Beiträge: 902
      Ich stelle immer wieder fest, dass solche Artikel immer überinterpretiert werden. Es wird immer gleich angenommen, dass hier Maniac style gespielt wird. Er sagt aber nur, das er (viele) Hände in Position spielt wie suited oder connectors. Position seh ich hier mal 3 Positionen und auch suited und conncetors kommen nicht so häufig in diesen positionen um damit einen Vpip von 70-80 zu bekommen. Zudem spielt er die nicht gegen raises sondern nur gegen limps oder als open raise.
      Mit einigem Postflopskill ist das schon ein sehr schöner style, der ein Zeitmanagemant beinhaltet. Er macht am Anfang so viele chips, dass es sich lohnt oder er ist halt früh draussen. Also gute Gewinnchance oder Zeit um anderweitig (zb: mit cashgames ) zu verdienen.