Stats sinnvoll?

  • 7 Antworten
    • cyan2k
      cyan2k
      Bronze
      Dabei seit: 09.08.2005 Beiträge: 1.891
      nein, denn sieht man mal in die micro handberwertungs foren, dann ist jede zweite hand, in der OP meinte "der hatte jene und diese stats, deswegen hab ich so gespielt", misplayed.

      micros sind easy ohne stats beatable, und sollen dazu dienen einem die grundlagen des pokern nahezuliegen...

      wie heißts schon so schön in "Lord of the Weed"? -
      "Kaum Haare auffen Sack, schon im Puff schlange stehen".... so spielen imho zuviele beginner... grad mal eine woche am pokern, und schon mim elephant 1353 stats auf dem tisch stehen, aber für triviale potodds rechnungen dann 10 minuten brauchen
    • Insaniac
      Insaniac
      Bronze
      Dabei seit: 17.09.2007 Beiträge: 3.398
      wenn man weiß wie man sie zu interpretieren hat, sehr nützlich
      da wird der Haken sein... ;)
      geht auch ohne, aber ich möcht sie nicht mehr missen
    • schmeiss
      schmeiss
      Bronze
      Dabei seit: 17.07.2006 Beiträge: 1.602
      Du solltest zumindest die Bedeutung der Stats kennen und vor allem wissen, ab wann sie auch aussagekräftig sind.

      Beispiel ausm Forum: Samplesize 26 Hände:
      "Der hat nen WTS von 19. Der gewinnt also nur 19% seiner Showdowns. Deshalb eindeutiger Push für mich am Turn"

      :rolleyes:
    • ProjectSpeed
      ProjectSpeed
      Bronze
      Dabei seit: 15.05.2008 Beiträge: 322
      stats finde ich auch in den micros schon SEHR hilfreich.....und poker ist ein spiel der incompleten informationen...wir wollen jede info nutzen

      für die micros sind stats an sich wirklcih egal...ob er jetzt aggro is...loose...viel showdownsieht etc...haben eh nur wenige hände meist und die leut sind eh voll schelcht aber für folgendes finde ich stats unerlässlich:

      Rausfiltern der Vollidioten!!!!!!!!! nicht mehr nicht weniger.....nach 50 händen hat man entweder einen tag/lag/nichtvolldeppen mit um die 20/18 +/- oder man hat einen vollidioten mit 80/10 oder ähnlichem

      daraus muss man gar keine weisheiten ziehen wie losser werden thighter oder sonst was ganz eifnach...der 80/10 typ ist ein idiot....somit spielt er generell schlecht....spielt middlepairs..g.eht all in mit bottom pair.....callt draaws runter retc => tptk sind die nuts und mit diesen stackt man auch solche villians oft und kann auf einen shove nicht weglegen

      reales beispiel

      AK hit A auf drawless Board hero bet villian C/R aufs 3 fache .......beim 80/10 typen ist das für mich ein no brainer all in shove...er zeigt ma fast immer A2+ oder einen dreck wie air oder pockets
      beim tag renn ich oift genug in ein set und ähnliches...hier bin ich geneigt bei nits sogar wegzuwerfen bzw. das ganze viel passiver angehen
    • poxa
      poxa
      Bronze
      Dabei seit: 07.11.2008 Beiträge: 505
      Ich hab vor ein paar Wochen mal den Eigenversuch unternommen. Ohne Stats liefs gut mit eher schlecht. Habe mich von den Stats von Villain immer zu schlechtem Spiel verleiten lassen. Vielleicht liegts an der Psyche die mir da immer wieder einen Streich spielt. Wer weiß. Aber meine Erfahrung bis jetzt nach so 15k Händen zeigt mir, dass ich ohne Stats ein viel besseres Poker spielen kann als mit. Zumindest auf den Micros. Von den Mid oder high Stakes kann ich nicht reden, hier war ich noch nie unterwegs.
    • TimTolle
      TimTolle
      Bronze
      Dabei seit: 21.03.2006 Beiträge: 1.160
      hatte anfangs auch das problem, dass ich stats überinterpretiert hab. deshalb hab ich lange ohne HUD gespielt und kam auch gut zurecht.

      jetzt ist es wieder eingeschaltet und wenn es mal aus ist, hab ich das gefühl, halb blind zu sein. =)

      es ist angenehm, auf einen blick zu sehen, ob jemand 10/8 oder 50/30 spielt - gerade beim multitablen.

      auf den kleinen limits kann man ohne stats gut spielen, einfach ABC reicht dort aus. und auf höheren limits sind gute reads und notizen auch besser als die cumulierten werte.
    • Risinhigh
      Risinhigh
      Bronze
      Dabei seit: 07.08.2007 Beiträge: 1.461
      Original von poxa
      Ich hab vor ein paar Wochen mal den Eigenversuch unternommen. Ohne Stats liefs gut mit eher schlecht. Habe mich von den Stats von Villain immer zu schlechtem Spiel verleiten lassen. Vielleicht liegts an der Psyche die mir da immer wieder einen Streich spielt. Wer weiß. Aber meine Erfahrung bis jetzt nach so 15k Händen zeigt mir, dass ich ohne Stats ein viel besseres Poker spielen kann als mit. Zumindest auf den Micros. Von den Mid oder high Stakes kann ich nicht reden, hier war ich noch nie unterwegs.
      Das ist genau das was bereits gesagt wurde ohne die nötige Erfahrung _MIT_ stats weiß man sie eben nicht zu interpretieren und glaubt dem Maniac keine hände mehr weil der ja eh lt. stats immer alles overplayed und man dann evtl. nicht mehr darauf achtet das er draws am flop reinbringt aber monster nur callt und dann den turn / river allin raist und solche Dinge.
      Und der Fisch der da jede Hand spielt aber normalerweise immer extrem passiv fängt nun am flop an zu raisen und man hat TPTK damit ist man ja oft vorne also müssen wir broke gehen weil es ist ja ein Fisch und der spielt ja quasi jede hand (preflop) ein raise am flop heißt aber eben doch was wenn er nur 0,8 AF hat ;)

      Das ist das Problem. Zum einen fehlt einem auf den Micros meistens eine ausreichende Samplesize weil der Playerpool zu groß ist das man wirklich aussagekräftige Stats der Gegner hat weil man immer gegen andere Spieler am Tisch sitzt und sich MiningProgramme oder Geld für Miningservices nicht lohnt. Zum anderen weiß man nicht wie man mit den Stats wirklich etwas anfangen soll aufgrund mangelnder Erfahrung.

      MIT STATS IST IMMER BESSER ALS OHNE!!!

      Man muß nur wissen sie auch richtig zu nutzen und vor allem ausreichende Samplesizes haben. Was auch der Grund ist warum viele Leute mit Stats immernoch schlechter sind als wenn man ohne spielt. Wenn man 50 Hands vom Gegner hat wird vllt langsam der VPIP/PFR aussagekräftig wirklich stimmen wird der aber auch noch nicht aber es gibt die ersten Tendenzen eher loose / tight eher passiv / aggro für die ersten einordnungen reicht das natürlich schonmal. Aber Werte wie ATS oder WTS oder oder oder werden erst nach mehreren hundert/tausend Händen aussagekräftig und die haben die meisten nicht von ihren Gegnern als Samplesize wodurch die Werte auch irreführend sein können.

      Ich saß z.b. letztens mit 52 / 41 7 TAF 8 WTS an einem Tisch auf 40 Hands.
      Am SD hab ich gezeigt ein flopped Set vs 2pair und ein preflop allin mit meinen KK vs AKs.
      Der eine oder andere wird nun denken wenn er mich vorher nicht schonmal gesehen hat "boah ist das ein kranker maniac" und glaubt mir dann eben keine Hand mehr. Wäre super für mich in der Situation gewesen weil ich euch gestackt bekommen hätte und ihr volle möhre meine Monstertime bezahlt hättet. Ich kann ja nix dafür wenn ich die ersten 4 Hände Pockets bekomm die ich ofc openraise und dann 3mal davon nen set hitte und das andere mal die cbet zum fold führt und danach 6 mal QQ+ / AK bekomme. Wenn ich nun in der Zeit meiner Monster jemanden am Tisch gehabt hätte der mir aufgrund meiner Stats kein Respekt mehr gezollt hätte wäre das ganze für mich noch besser ausgegangen ;)

      Kurzfristige Stats sagen eben überhaupt nix aus und das ist das Problem der meisten Anfänger weil sie dann aufgrund von 30 händen meinen stats wie foldtocbet oder so ein kram wäre aussagekräftig dabei hat villain maybe erst 1/1 mal gefoldet und nun stehen da 100% ja da können wir ja super auf foldequity hoffen auf dem board QKA mit unseren 33 da reicht es ja vollkommen aus zu wissen das er "bisher" 100% auf cbets foldet obwohl er ein absoluter vollfisch ist und nun einfach mal sein QT sogar callen würde unsere foldequity also annähernd 0 ist bei dem Gegner auch wenn die Stats was anderes sagen ;)

      Stats sind einfach eine Sache die mit vorsicht zu genießen sind bei mangelnder Samplesize. Auch bei ausreichender Samplesize sind persönliche Reads in Form von Notes bei von der normalen Einschätzung aufgrund der Stats wesentlich besser um auf genaue Lines zu schließen dennoch sind Stats eine sehr großartige Sache und ich würde sie ungerne missen, auch wenn ich mir zutrauen würde auf Cakepoker wo niemand stats hat eine edge gegen die Gegner zu haben. Auf Ipoker würde ich wohl ohne relativ stark gefressen werden und nur noch marginaler winner sein wenn überhaupt.
      Der Vorteil steckt bei Cakepoker dann eben darin das niemand stats hat und die persönlichen Notes und Einschätzungen deutlich wichtiger werden und darin haben die meisten guten TAGs keine Übung da sie sich immer zu sehr auf ihre Stats verlassen auf anderen Sites und ohne "garnicht mehr spielen können" ;)