Zu große ContiBet ein leak ??

    • YouDontKnowJack
      YouDontKnowJack
      Bronze
      Dabei seit: 26.10.2007 Beiträge: 242
      Hallo,

      wie sehen eure ContiBets aus und sollte man nicht höher als 3/4 gehen?
      Ich mache die CBet bisher immer recht hoch mit der nie hinterfragten überlegung die FoldEquity wäre dann ja auch höher.

      Standart ist ja 4bb raise was dann ~8bb pot geben könnte, bekomme ich nun aber mehr FE wenn ich anstatt 6/8bb auf 7.5/8bb CBet mache?

      Oder sagt man auf nem K28 board reichen 5/8 oder 6/8 Cbet da er hier eh callt oder foldet (PP oder hat halt den King)
      und bei nem Kh28dd geht man auf 7.5/8 da der flush noch liegt den er callen könnte?
      Generell die CBet höher zu machen bei hit (oben Beispiel man hält selbst den King) und sonst was kleiner halte ich für nicht so gut, da auf höheren limits die Leute einen wohl schnell durchschaut haben.. also wenn, dann immer derselbe stil.

      Anderer Fall ist nen 3Bet pot der bei 28BB landen könnte, nachdem ich das in ein paar videos gesehn habe mache ich hier die conti nur noch knapp über Potsize (16/28, 30BB insg. investiert) also z.B. 4$CBet in 7$Pot um dann auch noch von der Hand los zu kommen; wie haltet ihr das hier?
  • 6 Antworten
    • OAndiAceO
      OAndiAceO
      Black
      Dabei seit: 30.07.2006 Beiträge: 3.279
      die contibet sollte man wie du schon gesagt hast der boardstruktur anpassen.
      auf einem dry board (K72r) reicht in einem 8BB pot schon eine 5BB c-bet.
      wenn das board sehr drawy ist - 8cThJh solltest du generell größer c-betten.

      für RR pots gilt das gleiche. Generell c-bette ich in RR pots um einiges kleiner, mach das aber auch von der Boardstruktur abhängig.
    • mnl1337
      mnl1337
      Coach
      Coach
      Dabei seit: 13.01.2008 Beiträge: 15.923
      Ich cbette in 7-8BB Pots immer 6BB, also 4/5 Pot. In 3bet Pots so 2/3. Fahre damit ganz gut.
    • spectacle
      spectacle
      Bronze
      Dabei seit: 16.03.2007 Beiträge: 291
      ich spiele in letzter zeit bewusst mit sehr exploitable bet sizes, also valuebets nahe pot, bluff-contis eher 2/3 (extrem verallgemeinert). da in den unteren limits relativ wenig auf betsizes geachtet und man von draws / treffern meist sowieso ohne rücksicht auf die betsize gecallt wird, wiegt das so gesparte geld die exploitability denke ich deutlich auf.
      zudem finde ich es bei contis mit air relativ sinnlos die bet boardabhängig zu machen, da wie gesagt ein draw / treffer sowieso callt und man ja nicht wie bei einer valuebet möglichst viel geld von diesen extrahieren, sondern bloß FE erzielen will.
      das gilt natürlich nur gegen rel schwache gegner, gegen thinking player sollte die betsize doch die hand die man repräsentieren will wiederspiegeln und dementsprechend auch mehr auf boardstruktur etc geachtet werden.

      hth
    • Radioghost
      Radioghost
      Bronze
      Dabei seit: 22.01.2007 Beiträge: 4.664
      Ich contibette zumindest auf einem headsup flop meistens eher klein, so knapp über 1/2 pot. Foldequity und protection finde ich in 90% der Fälle nicht so wichtig, es gibt ja auch noch nen turn und river. Hängt aber auch sehr mit der persönlichen Spielweise zusammen. Ich bluffe halt postflop sehr viel, da ist es besser die Pötte klein zu halten.

      In 3bet pots hu contibette ich sogar knapp unter 1/2 pot wenn das board total trocken ist. Ich hab festgestellt, dass man dadurch oft stärkere Hände zum folden bekommt, und schlechte Hände öfters bluffen.

      Gegen Fische die völlig merkbefreit sind bette ich meine Valuehände aber auch mal gerne potsize durch oder overbette wenn ich weiß das die TPTK oder Overpairs z.B. niemals weglegen.

      Aber generell ist es ratsam, die contibet – die ja nun mal i.d. Regel ein bluff ist – so klein wie möglich, aber so groß wie nötig zu machen. Und das hängt sehr von Boardtextur und den Gegnern ab.
    • Chibiben
      Chibiben
      Bronze
      Dabei seit: 10.02.2007 Beiträge: 1.433
      WiltOnTilt hat in einer sehr guten Videoserie ziemlich gut erklärt, dass Fische auf so etwas wie Betsizes nicht achten.
      Die spielen halt entweder Fit or Fold oder die callen einfach.

      Ich spiel zwar nur NL50, aber hier contibette ich bei No-Hit meistens niedriger (knapp über Pot) und bei Hit eher höher (ca. 4/5 Pot), natürlich abh. von Boardstruktur, etc.

      Bin ich expolitable? Ja, aber wayne?
      Wenn man gegen den Reg HU spielt, muss man halt sein Spiel etwas adjusten, wenn er reagiert, aber wir wollen ja auch eher die Fische exploiten. :)
    • MiiWiin
      MiiWiin
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 01.03.2007 Beiträge: 64.801
      Es kommt drauf an gegen wen du spielst und wie das Board aussieht.

      Es muss halt ein gesundes Maß aus Balancing/Protection/Foldequity/profitablem Play sein.

      Als Betsize, die gegen random Player nahezu alles abdeckt ist die 2/3 PS Bet. Wenn du die IMMER setzen würdest, wäre das (zumindest im HU) halt kein Fehler, da man nicht erkennen kann, was für eine Hand du hältst (balancing), du einigermaßen gut protectest und eine ausreichende FE erzeugst.

      Zudem ist es "profitabel", weil sie nicht häufig genug klappen muss. Setzt du PS, erhöht sich die FE, aber die C-bet muss häufiger erfolgreich sein. Bei 1/2 PS gehts halt in die andere Richtung.

      Wenn du alle 4 Faktoren mit einbeziehst, solltest du auf Schwankungen zwsichen 3/5 und 4/5 PS kommen. Damit fährt man eigentlich ganz gut...