Ausbildung zum Croupier

    • pokerpapa16
      pokerpapa16
      Global
      Dabei seit: 05.05.2007 Beiträge: 21
      Hallo zusammen,

      interessiere mich um eine Ausbildung als Croupier. Kennt jemand hier eventuell einige Anlaufstelle oder sonstige Erfahrungen über eine Ausbildung zum Croupier.
      Würde natürlich am liebsten im Raum NRW bleiben.
      Vielen Dank für euere Bemühnungen
  • 4 Antworten
    • nimsel
      nimsel
      Bronze
      Dabei seit: 21.01.2008 Beiträge: 1.318
      google hilft, bin aber zu faul zu suchen.
      ich meine, aber zu wissen, dass die ausbildung so um die drei monate dauert, man richtig was drauf haben muss in sachen kopfrechnen und co, man die ausbildung selbst finanzieren muss und die meissten am ende kein croupier werden...
      hauptsächlich wird wohl in wiesbaden ausgebildet.

      achtung: gefährliches halbwissen.
    • Xirus
      Xirus
      Bronze
      Dabei seit: 20.01.2005 Beiträge: 1.204
      Jo Kopfrechnen ist sehr wichtig um die Ausbildung zu machen. Es gibt da sone Aufgabe 50 Stapel a 3 Karten liegen und du die dann alle runterrattern musst inner bestimmten Zeit.
    • catchimon
      catchimon
      Bronze
      Dabei seit: 26.09.2006 Beiträge: 634
      Da kam letztens eine Doku auf... Kabel1 schätz ich.. zur Neueröffnung eines großen Casinos hier.. mir fällt der Name gerade nicht ein.
      Ging dabei aber größtenteils um Blackjack. Die haben richtig was drauf haben müssen.. Kopfrechnen sowieso, Belastbarkeit, immer nett und dann alles was man tut nach bestimmter Choreographie abhandeln.. viel zu stressig :x
    • ItaelKight
      ItaelKight
      Bronze
      Dabei seit: 08.12.2005 Beiträge: 57
      Ich bin Croupier in Wiesbaden. Ich kann ja mal erzählen.

      Es finden immer mal wieder Kurse in Casinos statt, im deren Rahmen neue Croupiers ausgebildet werden. Man muss also Glück haben, dass gerade ein Kurs anfängt, da keine einzelnen Croupiers ausgebildet werden, das wäre zu Zeit- und Kostenintensiv.

      Kopfrechnen ist nicht so wichtig, jedenfalls nicht bei allen Spielen.

      Black Jack kann meiner Meinung nach jeder geben. Du zahlst das, was auf der Box gesetzt wurde. Bei einem Black Jack zahlt man 3 zu 2, oder anders gesagt 1,5-fache aus. Das ist nicht schwer zu rechnen und meistens eh immer das gleiche(15 für 10, 120 für 80, 525 für 350 etc.).

      Roulette ist schon ein wenig schwieriger, da das Spiel etwas komplexer ist. Am Anfang arbeitet man (am französischen Roulette) am Kopf. Dort muss man nicht viel rechnen. Man wirft ein paar Jetons durch die Gegend, setzt Jetons für Gäste und bezahlt Rot bzw. Schwarz, sowie Dutzend und Kolonne. Ansonsten muss man die verloren Jetons nach dem Fall der Kugel "degagieren", d.h. abräumen, ohne dabei Gewinnstücke abzuziehen oder zu verschieben.

      Poker ist eigentlich recht einfach, solange es dir die Gäste nicht unnötig schwer machen. Hier gilt eigentlich: SOlange du die Regeln en detail kennst, kann dir nichts passieren, da es für jede Situation auch eine Regel gibt.
      Hier muss man die Höhe des Pots mitrechnen, um a) taxen zu können und b) dem Spieler beim zuschieben des Pots dessen Höhe nennen zu können (zwecks Trinkgeld).
      Schwieriger wird es hier beim Pot-Limit Omaha (wird ja nicht überall gespielt), weil du hier den Pot etwas anders rechnest. Sagt jemand "Pot" musst den letzten Einsatz mal 2 plus alle bisher getätigten Einsätze rechnen. Eigentlich easy, aber es gibt auch ekelhafte Situationen:

      Blinds 10/10

      1. Spieler: Pot->40
      2. Call 40
      3. Spieler Pot->180
      4. All-In mit 160
      5. All-In mit 90

      Alle folden, 1. Spieler wieder Pot ->€1030

      Und dann gehen beim Showdown eventuell 4. mal 4 Karten auf und wenn du eine Gewinnerhand fälschlicherweise muckst, hat der Spieler dich gefressen und du kannst nur hoffen, dass die anderen Spieler fair sind und ihm den Pot überlassen. Aber die Spieler helfen dir natürlich auch.

      Ich behaupte, dass die manuellen Fähigkeiten wichtiger sind, als das Rechnen. Also Jetons werfen, alignieren, zügig mischen und Karten (genau) geben.
      Insgesamt muss man belastbar sein, da Leute dich echt rund machen, wenn sie im Brand sind. Nachtarbeit und 10 Stunden Dienst auch ganz normal.


      Mir macht es auf jeden Fall Spaß, ist ein cooler Job als Student, da man Nachts arbeitet und tagsüber studiert, bzw. studieren könnte.

      Achso, generell würde ich mir überlegen (falls du das Hauptbruflich machen willst) wie die Zukunftschancen aussehen. Spielotheken, Internet-Gambling, Spielautomaten und auch das "American Roulette" (hier arbeiten nur 2 statt 4 Croupiers am Tisch) führen dazu, dass das Gästeaufkommen zurück geht und weniger Personal benötigt wird.


      Gruß