Hilfen um mein Spiel zu verbessern

    • blizzer1987
      blizzer1987
      Bronze
      Dabei seit: 24.08.2008 Beiträge: 225
      Hallo leute,

      leider mache ich immernoch zu viele Fehler und jetzt möchte ich nachdem ich mir gestern meine Odds & Equity Tabellle erstellt habe. Mir ein Zettel machen dem ich beim Poker immer im Auge habe. Wie soll ich wann vorgehen? Ich möchte mein spiel verbessern und dachte da z.B an gedanken am Flop

      Ihr Erfahrenen Spieler, was denkt ihr am Flop und wie schaffe ich es diese gedanken zum Beispiel so schnell wie Hasenbraten zu treffen? Wie kann ich sowas trainieren ich beschäftige mich jeden Tag mehrere Stunden mit meinem Spiel und bin bestrebt mich zu verbessern, daher danke ich für jede Antwort.

      Gedanken am Flop:

      Welche position habe ich?
      Welche position hat mein gegner?
      Welche textur hat der Flop?
      Auf welche Hände setze ich meinen gegner?
      Wie spiele ich meine Hand? TPTK? c/f b/f


      Wer mir dazu Hilfe geben kann oder evtl selbst etwas ausgearbeitet hat dem danke ich schon jetzt im vorraus.

      Was haltet ihr davon das wenn ich einen falschen move gemacht habe jedes
      mal 10 cent in eine Flasche werfe, so dass ich mich praktisch selber bestafe?

      Wie soll ich es schaffen in der kuzen zeit die mir das Onlinepoker bietet ca. 30 sekunden so viele wichtige entscheidung auf einmal zu treffen?
  • 8 Antworten
    • blizzer1987
      blizzer1987
      Bronze
      Dabei seit: 24.08.2008 Beiträge: 225
      Achso hier meine Tabelle falls Sie jemand haben möchte: http://uploaded.to/?id=ak6klf
    • theBliTz
      theBliTz
      Bronze
      Dabei seit: 24.01.2008 Beiträge: 277
      Original von blizzer1987

      Wie soll ich es schaffen in der kuzen zeit die mir das Onlinepoker bietet ca. 30 sekunden so viele wichtige entscheidung auf einmal zu treffen?
      Wahrscheinlich gar nicht, da Du, wenn Du lange genug Zeit zum Entscheidungen treffen hast, es noch nicht mal schaffst, ins richtige Forum zu posten.

      Move to NL - im FL sind Deine Überlegungen in Sekunden getan.
    • Xybb
      Xybb
      Bronze
      Dabei seit: 12.05.2007 Beiträge: 8.134
      Die Idee mit den 10c finde ich geil, wenn die jedesmal 1 BB darstellen für einen Tiltmove den man macht, wird einem ziemlich schnell klar wieviel Geld man eigentlich liegen lässt.
    • DeathDraw
      DeathDraw
      Bronze
      Dabei seit: 12.01.2007 Beiträge: 1.544
      Ich vermute mal auch sehr stark, dass es sich um ein NL Thread handelt. Zur Sicherheit warte ich einfach mal ab, was OP dazu sagt.

      DeathDraw
    • blizzer1987
      blizzer1987
      Bronze
      Dabei seit: 24.08.2008 Beiträge: 225
      Ja entschuldigt bitte es handelt sich um NL
    • DeathDraw
      DeathDraw
      Bronze
      Dabei seit: 12.01.2007 Beiträge: 1.544
      Gut, dann ists weg...

      DeathDraw
    • OhKonner
      OhKonner
      Bronze
      Dabei seit: 03.05.2006 Beiträge: 1.321
      Also im prinzip haste ja die richtigen Ansätze vor dir liegen!
      alles was du brauchst ist routine... versuch schon während dem pf call des gegners seine range einzuschätzen, als nächstes halt den flop bewerten, danach wie spielbar er gegen die handrange der gegner aber auch in verbindung zur position ist.

      Richtig hierfür etwas auszuarbeiten halte ich für ziemlich kompliziert ehrlich gesagt, es gibt soooo viele variablen^^, aber es gibt für floptexturen gute einteilungen.

      Wie gesagt, routine routine routine.
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Grade beim denken in Ranges/Handreading ist es wichtig, dass man im Vorfeld viel arbeitet, wenn man das nicht intuitiv beherrscht.

      Ein kleines Beispiel:

      1. Boardtextur betrachten (KcJc2h)

      2. Eigene Hand angucken und schauen wie sie sich mit dem Board verbunden hat. (KhQd)

      3. Dem Gegner je nach Preflopaction und anschliessendem Move auf dem Flop eine Range geben. Hier wird es jetzt kompliziert:

      a) sag mir wieviele Handkombinationen aus der Range des Gegners dich wahrscheinlich schlagen > 50% Equity gegen dich haben

      b) sag mir wieviele Handkombinationen aus der Range des Gegners gegen dich flippen ~ 50% Equity

      c) wieviel Handkombinationen aus der Range des Gegners gegen dich hinten sind < 50% Equity.


      Hier kommt jetzt Übung ins Spiel, da man dies einfach nur im Nachhinein immer und immer wieder üben kann bis es dann irgendwann sitzt. (es ist NICHT notwendig das sofort alles auf einmal zu können, aber du solltest dich darin üben)


      Aus der Anzahl der Handkombinationen mit den jeweiligen Equities kannst, du dann nach einige Zeit relativ fix im Kopf Pokerstove analysen gegen die Range durchführen, um z.b. abwägen zu können, ob du z.b. einen C/R auf diesem Board callen/reraisen/folden solltest.


      Es gibt auch noch eine andere Methode die mehr auf Intuition und regelmässiger Übung mit Pokerstove basiert und die ich recht häufig anwende, da die oben genannte Methode ziemlich komplex ist und sich schlussendlich sowieso auf die "intuitivere Methode" zurücksimplifizieren lässt.

      Hierzu solltest du regelmässig "Standardboards" analysieren gegen verschiedene Ranges und gibst dir verschiedene Ranges und schaust dir halt an, wie sich im Pokerstove die Equity jeweils ändert und bekommst so ein Feeling für die Situationen. (vorrausgesetzt du bist in der Lage deinen Gegner auf eine Range zu setzen, dass ist die Grundlage für die ganze Sache)

      Im Prinzip solltest du dir wohl mal beide Varianten anschauen und für dich selber die richtige Methode daraus ableiten, wie du dann schlussendlich mit der bekannten Range die Sache analysierst während des Spiels.


      Zur Sache mit dem Handreading. Dies ist denke ich eine sehr persönliche Sache und basiert vor allem auf Erfahrung und Probieren. Das Problem bei der Sache ist, dass pokerstrategy am Anfang eine ultratighte Strategie lehrt, um die Leute nicht broke gehen zu lassen. Allerdings kommt man dabei kaum in Situationen in denen man wirklich mal was ausprobieren kann, da sich viele Spieler einfach nicht "trauen?!" mal von der empfohlenen Strategie abzuweichen und was auszuprobieren. Auf der einen Seite natürlich gut, weil viele Ideen -EV sind, auf der anderen Seite extrem schlecht, weil man so keine negativen Erfahrungen machen kann und aus den Fehlern schnell was lernen kann.

      Ich denke, dass eine gute Möglichkeit zum Handreading üben ist, sich einfach an möglichst wenige Tische zu setzen 2 - 4 und dauerhaft den Tisch im Blick zu halten und sich konstant über die Gegner erstmal Notizen macht (am besten auf einem Blatt Papier) und auch in den Momenten wo man nicht mit ihnen in der Hand ist weiter beobachtet und sich ihre Spielzüge, Tendenzen etc. notiert.