How to get a sample?

    • IronPumper
      IronPumper
      Coach
      Coach
      Dabei seit: 03.01.2008 Beiträge: 14.880
      Hi,

      da mein Threadtitel etwas verwirrend klingt, hier nochmal um was es mir genau geht:

      Ich beschäftige mich seit längerer Zeit mit der Frage, ob ich überhaupt genügend Hände spiele, um zu sagen, dass ich Pokern neben dem Studium als bedeutendes Hobby mit Ambitionen betreibe.

      Es geht mir hauptsächlich um folgendes: Man hört immer wieder von DS und BE-Phasen über 100k Hände+. Auch deutlich mehr ist möglich.

      Meine größte solche Phase betrug insgesamt grad mal 87k Hände (incl. Leaks nat, wie auch weiterhin vorhanden^^):

      Bin vor 5 ca. Monaten das erste mal freudig auf NL100 SH aufgestiegen , dann hat es begonnen:

      Hab in ca. 35 k Händen ohne Boni/Rakeback knapp 32 Stacks gedroppt und hab dann noch ca. 52k Hände mehr oder weniger BE (ohne Boni/Rakeback, verm. marginal weiterhin im negativen Zahlenbereich^^) gespielt.

      Mittlerweile läuft es seit knapp 30 k Händen sehr gut, wieder auf NL 100 - vielleicht kommt ja was zurück =)

      Während dieser Zeit (ca. 4,5 Monate) nahm ich aber alles recht locker + hatte ohnehin schon immer ein konservatives BRM - auf diese 2 Punkte bin ich sogar rel. stolz.

      Auf was ich hinaus will: Ich spiele im Monat durchschnittlich ca. 20 k Hände (Klausurphase ev. eher 15k, dafür Semesterferien eher etwas mehr).

      Ich spiele aus Prinzip nur 4 Tische SH, um mich besser zu entwickeln.

      das wären im Jahr grad mal ca. 250k Hände.

      Noch mehr Zeit kann ich eigentlich für dieses Hobby mit Ambitionen meinerseits nicht investieren (andere Hobbies, wie Thaiboxen, sonst. Sport, Chicks, Freunde, Studium,.....^^).

      Sind eh schon im Schnitt ca. 3-4h pro tag (Spielen + Theorie).

      Aber mit einer lächerlichen Sample von 250k Hände im Jahr, kann ich keine richtigen Swings zeitmäßig easy wegstecken.
      ich hoffe es ist euch klar, um was es mir geht.

      Ich mein für die 87k Hände BE-Phase + DS-Phase (incl. Leaks nat.) hab ich 4,5 Monate gebraucht. D och was sind auf höheren Limits schon 87k Hände?

      ich denke nicht viel - lächerlich halt.

      Kann doch nicht sein, dass ich für richtige Swings über ein Jahr bräuchte - harte Vorstellung, die mir eben Kopfzerbrechen bereitet. :(

      Daher meine Fragen an euch:

      Wie ist es bei euch?

      Wieviele Hände pro Monat spielt ihr durchschnittlich?
      Macht ihr euch auch bzgl. diesem Thema Gedanken, wenn ja welche?
      Ist mein Kopfzerbrechen überhaupt berechtigt?

      Überseh ich entscheidende Aspekte, die mich vielleicht darüber anders denken lassen.

      Vielen Dank schon mal! =)


      Gruß , IronPumper^^
  • 23 Antworten
    • OhKonner
      OhKonner
      Bronze
      Dabei seit: 03.05.2006 Beiträge: 1.321
      Wo ich jetzt beim lesen stutzig wurde ist, dass du Pokern als hobby bezeichnest, aber dann dir sorgen machst, dass du möglicherweise nicht ganz so schnell br builden kannst, weil du evtl. zu wenig spielst.

      Die beiden Dinge passen imo nicht zusammen :)
      Entweder du machst dir sorgen und gedanken und pushst dich, arbeitest hart, um die limits zu erklimmen die du dir vorstellst oder einfach, um ne größere samplesize in ner bestimmten zeit erreichst.
      Oder du spielst als Hobby und lächelst über das Endergebnis, oder Zwischenergebnis nach einem oder meheren Monaten, ohne dir Stress damit zu machen.

      Man beachte, dass ich hier davon ausgehe, dass es einem bei beiden Varianten Spaß macht zu spielen, es sollte nicht zur Qual werden.
    • IronPumper
      IronPumper
      Coach
      Coach
      Dabei seit: 03.01.2008 Beiträge: 14.880
      Ja gut,

      also es ist ein Hobby, aber eins mit Ambitionen.

      Das heißt bei mir, dass ich schon gerne die Limits stetig aufsteigen würde und mir schon gute Implieds davon verspreche.

      Auf der anderen Seite bin ich aber von Pokern nicht finanziell abhängig, da ich neben meinem Studium noch andere Sachen jobmäßig mache.
      Bis jetzt habe ich zum Bsp. noch nie ausgecasht.

      Mich beschäftigt halt einfach die Frage, da ich weiß, dass es hier sicherlich viele Leute gibt, die ihr Studium mit Hilfe von Pokern mitfinanzieren.

      Ich frage mich hlat, wie diese Leute das für sich mir der obigen Fragestellung vereinbaren.

      Ich mein, ich spiel ja am Tag auch im Schnitt 2h und komm bei 4 Tischen SH grad mal auf 20k Hände im Monat.

      Mich interessiert einfach, wie ihr das sieht?
    • wusah
      wusah
      Bronze
      Dabei seit: 06.02.2006 Beiträge: 15.887
      ich habs noch nicht ein einziges mal geschafft mehr als 25k hände im monat zu spielen und hab mir auch schon ähnliche gedanken wie du gemacht. Bin zB auf nl400 nach ~200k hands breakeven, bin mir aber recht sicher (+priv coaches sagen das auch), dass ich da winner bin.

      so langsam lös ich mich einfach von dem gedanken ans geld. so klappts ein bisschen besser. ich sehs sportlich und setz mir als ziel gut und tiltfrei zu spielen.
      scheiß auf samplesize, ego, money, ptbb. ich spiel einfach soviel ich lust, zeit und konzentration habe. Der rest kommt dann von alleine, oder halt nicht.
      Wenn man nicht bereit ist mehr Zeit da rein zu stecken, sprich 3 stunden+ pro tag zu spielen, muss man einfach die möglichen probleme dadurch akzeptieren.

      mehr tische zu spielen ist für mich btw auch keine alternative.
    • IronPumper
      IronPumper
      Coach
      Coach
      Dabei seit: 03.01.2008 Beiträge: 14.880
      Hey danke,

      dein Comment hat mir schon mal sehr geholfen.
      Klingt hart 200h Häbde be - sind ja ca. 10 monate.
      Dass du nicht mehr als 4 Tische spielen willst, finde ich gut - gerade SH kann man bei 4+ Tischen kaum sein A-Gane spielen.

      Die Einstellung von dir gefällt mir aber sehr gut^^
    • MiiWiin
      MiiWiin
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 01.03.2007 Beiträge: 64.649
      Original von IronPumper
      Wieviele Hände pro Monat spielt ihr durchschnittlich?

      => Zu wenig! :D

      Macht ihr euch auch bzgl. diesem Thema Gedanken, wenn ja welche?

      => Habs aufgegeben! :D

      Ist mein Kopfzerbrechen überhaupt berechtigt?

      => Irgendwie schon.
      Die Varianz ist halt manchmal recht grausam.

      Mein längster Downswing: 100k Hände, 30 Stacks down

      Mein längster Upswing: 30k Hände, 40 Stacks up

      Mein härtester Downswing: 32k Hände, 55 Stacks down (aktuell... :rolleyes: :( )


      Wenn man sieht, was für Phasen es gibt kann man ja recht leicht vergleichen ob man mit einer gewissen Anzahl an Händen da die Jahres-Grenze überschreitet oder eben nicht. Mit 10k Händen im Monat weiß man halt, dass es da mal recht mies laufen kann.

      Spielst du 50k Hände im Monat, sieht das auf ein Jahr verteilt wiederrum anders aus.

      Es ist letztlich auch ein Zeitfaktor, wenn man sich die Zeit für sein "Hobby" nimmt darf dennoch die Strategie/Theorie nicht zu kurz kommen, dort weiterbilden ist ja quasi ebenso ein Ziel (der Weg ist das Ziel oder wie das heißt :D ).

      Versuchen besser zu werden, Spaß am Spiel zu haben, nicht immer über "Geld" nachzudenken und mit den Swings leben heißt wohl die Lösung.

      Wenns nur um $$$ geht, dann brauchst du ein Limit was du schlägst, haue dort 5k Hände am Tag raus (bei 12 Tabling evtl. 4-5 Std.) und am Ende des Jahres wird dort ein Plus stehen!

      Wenns dir dann nach einem Jahr auch noch Spaß macht, hast du meinen dicken Respekt. Hoffentlich lädst du mich dann zur Blackmember-Party ein. ;)

      Ich habe daran kein Interesse. Ich spiele mein SPiel, möchte mich verbessern und gleichzeitig hier mit Gleichgesinnten diskutieren. Ich möchte dabei besser werden, dabei geht es nicht primär darum das Spiel der Gegner zu verstehen, sondern erst einmal sein eigenes! Der Rest kommt später.

      Natürlich stören mich die 55 Stacks down, doch während ich früher fast fertige Gedanken hägte, gewissen Gegenstände den Luftwiderstand meines Zimmer spüren zu lassen, nehme ich es Heute lockerer. Die alte Weisheit, die man vielleicht erst nach ewig langer Zeit versteht: Hauptsache gut gespielt!

      Natürlich kommt es dann zum Zeitpunkt wo man seine BR sieht, man weiß man hat schonmal was ausgecasht, da hilft einem das nette Down nicht wirklich. Ich weiß aber auch, dass ich durch höhere Tischanzahl/mehr Spielstunden etc. genau in den Bereich kommen kann, wo es wieder ins Plus geht (was sind schon 32k Hände?) Die Frage ist nur: Habe ich Lust dazu?

      Wenn nicht, muss ich dieses Down halt akzeptieren und ich weiß, dass sich das auf ein paar Monate gesehen auch nicht ändern muss, wenn ich weiterhin nur 10-15j Hände im Monat spiele. Den Preis muss man dann halt zahlen.

      Es schadet aber nie, sich Gedanken darüber zu machen und sich dieser SItuation bewusst zu werden, denn ansonsten kann man an seinen eigenen überzogenen Erwartungen scheitern...
    • IronPumper
      IronPumper
      Coach
      Coach
      Dabei seit: 03.01.2008 Beiträge: 14.880
      Hey,

      MiiWiin, ohne Scheiß , du hast mir wirklich sehr geholfen.

      Im Prinzip bin ich eher der Typ, dem das Hobby Spaß macht und dem auch der Austausch mit Gleichgesinnten Freude bereitet.

      Daher wedre ich weiterhin durchschnittl. meine 20k Hände/Monat spielen und alles andere versuchen weiterhin locker zu nehmen.

      Ich mein wieso auch nicht?

      -bin fianziell von diesem Hobby unabhängig, da ich nebenbei andere Sachen jobmäßig mache.

      - Mein Studium dauert noch 3 Jahre - sollte ich bis dahin tatsächlich rel. weit gekommen sein, kann ich mir ja dann nochmals Gedanken darüber machen und ggf. neue Prioritätn setzen - wenn nicht, dann halt nicht^^

      Bis dahin soll es für mich einfach ein sehr interessante Hobby bleiben.

      Danke dir nochmal! =)

      und Ps.: Hört sich bei dir heftig an - ich hoffe für dich, dass es bald aufwärts geht^^
    • poupman
      poupman
      Bronze
      Dabei seit: 09.07.2007 Beiträge: 4.499
      Ich stecke selbst gerade in dem schlimmsten Down meiner bisherigen Pokerlaufbahn (37,5 Stacks atm) und bin wirklich am überlegen aufzuhören. Doch nun bin ich über diesen Thread gestolpert und muss wirklich sagen, deine Aussage hat mir einen völlig neuen Blickwinkel eröffnet.

      Du hast vollkommen recht. Es ist ein Hobby, nicht mehr und nicht weniger. Wenn man was auscashen kann -> schön, wenn nicht, dann eben nicht. Ich brauche das Geld nicht, ich bin berufstätig und konnt vorher auch ohne das Pokergeld leben, also was solls!?

      Ich werde nun einfach ein Limit runter gehen und dann einfach wieder versuchen mein bestest Spiel zu spielen.

      Vielen Dank IronPumper für deine Sicht der Dinge, du hast mir sehr weitergeholfen.
    • U20frauenwm2
      U20frauenwm2
      Global
      Dabei seit: 07.04.2007 Beiträge: 446
      nja gibts da nicht statistiken ect wie sicher man winning player ect a nach wie viel hände ist ?
      zb wenn man nach 20K händen am ände des monats 10BB /100 hände hatt dann ist man schätz ich jetzt ma in 80% der fälle auch winning player
      wenn man nach 20K Händne BE is dann kann man immmer noch zu 30% winning player sein zu 30% BE zu 30% loosing player ....das sind jetzt alles nur schätzungen und sind absulut unfundiert wenn da ma einr aber belegte zahlen aufweisen kann wär dass sehr sehr intressant !

      die einställung find ich übringens gut solang man noch auf den mikros bis middel stacks spielt sollte man das ganze gelassen nehmen und nicht nur ans geld denken sondern einfach nur spass an seinen eigenen fortschritten haben.
      wenn man dann ma NL400$ spielt find ich dass der finanzielle aspeckt langsam sehr intresannt wird =)

      was mir da noch einfällt wenn downs von 100K oder von 50K völlig normal ist wie geht dass dann beim live poker da spielt man an einem abend bei sagen wir 40hände die stunde und ( wenn man das ernst haft bereibt ) 4-5 std am tag und 20 tagen im monat( man will ja auch nicht jeden abend im casino sitzten) grad ma zwishen 3000 und 4000 händen.....wenn man da ma nen down von 100 K hatt is man ca 3 jahre in den miesen....bei so eienr grosen varianz wär live poker als lebens unterhalt nie denkbar trotzdem gibts viel die genau das tun ( ich selbst kenne leute die täglich im casino zocken und am monats ende über 3 jahre noch in 90% der fälle ein plus hatten ) wie ist das möglich ist live poke und inet-poker sooo unterschiedlich? oder hatten die kolegen einfach ma nen up swing von 100K( 3 jahre lol <- den möcht ich dann auch ma haben)
      um antwort wird gebeten =)
      =)
    • IronPumper
      IronPumper
      Coach
      Coach
      Dabei seit: 03.01.2008 Beiträge: 14.880
      Original von poupman
      Ich stecke selbst gerade in dem schlimmsten Down meiner bisherigen Pokerlaufbahn (37,5 Stacks atm) und bin wirklich am überlegen aufzuhören. Doch nun bin ich über diesen Thread gestolpert und muss wirklich sagen, deine Aussage hat mir einen völlig neuen Blickwinkel eröffnet.

      Du hast vollkommen recht. Es ist ein Hobby, nicht mehr und nicht weniger. Wenn man was auscashen kann -> schön, wenn nicht, dann eben nicht. Ich brauche das Geld nicht, ich bin berufstätig und konnt vorher auch ohne das Pokergeld leben, also was solls!?

      Ich werde nun einfach ein Limit runter gehen und dann einfach wieder versuchen mein bestest Spiel zu spielen.

      Vielen Dank IronPumper für deine Sicht der Dinge, du hast mir sehr weitergeholfen.
      Freut mich ehrlich, dass dir dieser Thread geholfen hat.

      Nochmals ebenso thx an Miiwiin und alle anderen, die hier gepostet habenen.

      @U20frauenwm2: Solche Statistiken gibt es tatsächlich (ich finde grad den Link zum 2+2-Thread nicht)

      Zu der anderen Frage mit Livepokern: Ernsthaft, wie oft habe ich mir das schon gedacht... :D
    • feYVGaMbLe
      feYVGaMbLe
      Bronze
      Dabei seit: 18.05.2007 Beiträge: 478
      Original von U20frauenwm2
      was mir da noch einfällt wenn downs von 100K oder von 50K völlig normal ist wie geht dass dann beim live poker da spielt man an einem abend bei sagen wir 40hände die stunde und ( wenn man das ernst haft bereibt ) 4-5 std am tag und 20 tagen im monat( man will ja auch nicht jeden abend im casino sitzten) grad ma zwishen 3000 und 4000 händen.....wenn man da ma nen down von 100 K hatt is man ca 3 jahre in den miesen....bei so eienr grosen varianz wär live poker als lebens unterhalt nie denkbar trotzdem gibts viel die genau das tun
      Die Frage habe ich mir auch schon gestellt. Wäre echt interessant hierzu mal
      was von Live-Spielern zu erfahren! Ich kanns mir bisher nur mit 'ner Skilldifferenz
      erklären; d.h. dass das Spielniveau in den Casinos einfach grottenschlecht
      sein muss. Auf der anderen Seite boostet das natürlich wieder die Varianz aber
      wenn man regelmässig 80/20 Situationen rausspielen kann, weil die Gegner
      mit Crap am Flop pushen oder Mist runtercallen und hinten raus noch
      unmögliche Boards bluffen, dann könnts schon profitabel sein.
    • IronPumper
      IronPumper
      Coach
      Coach
      Dabei seit: 03.01.2008 Beiträge: 14.880
      Das ist vermutlich einer der Gründe.

      Spiel gegen Fish - wie sool ich das ausdrücken? - Ich denk einfach, dass die kurzfristigen Swings rel. hoch sind, aber die Valianz im Hinblick auf eine mittel/längerfristige Periode stark sinkt, da man sich einfach sehr oft in deutlichen +ev-Spots befindet.

      Ich hoffe, ihr wisst , was ich meine^^

      Trotzdem,

      HU-Pros (live) spieln schon verdammt wenig Hände.

      Daher ist das wohl nicht der einzige Grund.
      Auf jeden fall, würde es mich auch interessieren^^
    • nleeson111
      nleeson111
      Bronze
      Dabei seit: 14.09.2007 Beiträge: 25.297
      Hey,

      finde diesen Thread sehr interessant und auch die bereits geäußerten Gedanken dazu.
      Bei mir verhält es sich ähnlich wie bei Dir iron. Ich betreibe Onlinepoker neben dem Studium und mich treiben 3 Motive an: Spaß, Fortschritt und Geld. Ich muss allerdings dazu sagen, dass mir das Motiv Geld recht wichtig ist, ich jobbe zwar ebenfalls nebenbei, aber eben nur auf 400€-Basis. Bisher habe ich es immer so gehandhabt, dass ich zocke bis ich 40 Stacks habe und dann bis auf 25 Stacks ausgecasht, wenn ich das 2x geschafft habe, bin ich beim dritten Mal mit 40 Stacks des höheren Limits aufgestiegen. Das hat bei den Micros gut geklappt , bei NL50 hatte ich einen übernatürlichen RUN und habe meine eigene Regel verletzt und spiele seit 10 Tagen NL100. Das ist so eine Psychosache bei mir. Mein großes Ziel (und jetzt werden sicherlich einige lachen) war immer NL100 zu spielen und möglichst mit 2BB/100h zu beaten. Da ich ca. 30k Hände im Monat spiele, wären das ohne Boni 600$/Monat.
      Nun zu dem Thema Ambitionen, ich finde es wirklich gut, wenn man an sich arbeitet und die Limits erklimmt, dennoch gibt es da eine unsichtbare Barriere. Denn wenn ich nun ernsthaft versuche nun weiter aufzusteigen, dann werden mir die Limits und der Aufwand im Verhältnis zu meinen sonstigen Zielen zu groß. Außerdem stelle ich mir dann utopischerweise vor, dass man dieses Level mit harter Arbeit evtl. auch beaten KÖNNTE > aber dann würde ich es doch nicht mehr nebenbei machen (Hobby oder MEHR als das), ich frage mich dann "Wozu studiere ich denn?" Ich hoffe jemand weiß, was ich hier meine.
      Ich denke man muss das Wort "Ambition" individuell definieren (Opportunitätskosten ect.).
    • KingTexaz
      KingTexaz
      Bronze
      Dabei seit: 03.09.2007 Beiträge: 11.160
      Nice Thread!

      At Nelson: Mein "großer Traum", als ich hier bei PS.de anfing, und es schon unendlich geil fand, auf NL10 zu spielen, selbst da sah das Geld am Tisch schon sau geil aus (rofl), war eben auch mal NL50, ganz vllt sogar NL100, wenn möglich. Wie es so bei jedem ist, will man dann aber schließlich doch immer noch ein Limit höher, wenn man schon mal so ist. So sind wir Menschen eben: Haben wir erstmal was erreicht, wollen wir immer mehr! Nun ja, ich spiele heute NL200. Ich will dies mal aber vorerst wiklich nich auf NL400+. Ganz einfach eben auch aus dem Grund, weil ich denke dass man nen gewisses Pentium aufwenden müsste, um eben profitabel NL400+ spielen zu können. ZUnd genau das, wärs mir atm wohl nicht mehr wert. Zudem wird die Varianz bei steigenden Limits wohl immer immer höher, da man bei sinkenden Edges wohl immer kleinere +EV Spots mitnehmen sollte. Ich find schon die Swings auf NL200 zum kotzen, und mich frusted ein ganz normaler - 5 Stacks / - 1k$ Tag. Mir reicht das vollkommen, hab noch Schule nebenher, Real-Life usw. Ich werds vermutlich wohl auch so machen, liebend gerne NL200 zu spielen, wenn ich Lust und Leut habe, motiviert und "geil darauf bin", ein super starkes Spiel, ne geile Session zu spielen. Wenn nicht, dann halt nicht, so be it!

      At IronPumper: Naja, die Varianz kannste halt ned umgehen. Daher finds ich persönlich sinnvoll, erstmal nur auf nem Limit zu spielen, bei dem man diese Swings halt wegstecken kann. Ich als Noch-Schüler mags sicher ned haben, dass es pretty standard ist, am Tag mal 2k$ zu verlieren. Daher beschränk ich mich vorerst auf das Limit, das ich denke sehr gut schlagen zu können, das mir Spass und dennoch reichlich Geld macht. Du gehst dein Weg schon, NL100, NL200, NL400, whatever. Acht halt auf dich, dass der Spass dabei nicht verloren geht, und deine Psyche keinen Schaden nimmt! :)
    • IronPumper
      IronPumper
      Coach
      Coach
      Dabei seit: 03.01.2008 Beiträge: 14.880
      Ja stimmt, wichtig ist einfach , dass halt die Psyche keinen Schaden nimmt und dass eben das RL davon nicht neg. beeinflusst wird.


      @ nleeson111: Ambitionen sind nat. individuell definiert und können sich auch verändern, da hast du recht.

      Btw. ich add dich mal in der Community als Buddy, da ich dir ne PM zukommen lassen will.
    • MiiWiin
      MiiWiin
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 01.03.2007 Beiträge: 64.649
      Original von nleeson111
      Hey,

      finde diesen Thread sehr interessant und auch die bereits geäußerten Gedanken dazu.
      Bei mir verhält es sich ähnlich wie bei Dir iron. Ich betreibe Onlinepoker neben dem Studium und mich treiben 3 Motive an: Spaß, Fortschritt und Geld. Ich muss allerdings dazu sagen, dass mir das Motiv Geld recht wichtig ist, ich jobbe zwar ebenfalls nebenbei, aber eben nur auf 400€-Basis. Bisher habe ich es immer so gehandhabt, dass ich zocke bis ich 40 Stacks habe und dann bis auf 25 Stacks ausgecasht, wenn ich das 2x geschafft habe, bin ich beim dritten Mal mit 40 Stacks des höheren Limits aufgestiegen. Das hat bei den Micros gut geklappt , bei NL50 hatte ich einen übernatürlichen RUN und habe meine eigene Regel verletzt und spiele seit 10 Tagen NL100. Das ist so eine Psychosache bei mir. Mein großes Ziel (und jetzt werden sicherlich einige lachen) war immer NL100 zu spielen und möglichst mit 2BB/100h zu beaten. Da ich ca. 30k Hände im Monat spiele, wären das ohne Boni 600$/Monat.
      Nun zu dem Thema Ambitionen, ich finde es wirklich gut, wenn man an sich arbeitet und die Limits erklimmt, dennoch gibt es da eine unsichtbare Barriere. Denn wenn ich nun ernsthaft versuche nun weiter aufzusteigen, dann werden mir die Limits und der Aufwand im Verhältnis zu meinen sonstigen Zielen zu groß. Außerdem stelle ich mir dann utopischerweise vor, dass man dieses Level mit harter Arbeit evtl. auch beaten KÖNNTE > aber dann würde ich es doch nicht mehr nebenbei machen (Hobby oder MEHR als das), ich frage mich dann "Wozu studiere ich denn?" Ich hoffe jemand weiß, was ich hier meine.
      Ich denke man muss das Wort "Ambition" individuell definieren (Opportunitätskosten ect.).
      Es spricht ja auch nichts dagegen auf hohen Limits zu spielen und damit viel Geld zu verdienen. Da wärst du ja nun nicht gerade der erste! :D

      Du musst dich halt nur absichern und dir vorher überlegen wieviel Zeit du investieren willst und welches Risiko du bereit bist einzugehen!

      Wenn du der Meinung bist du schlägst ein Limit nachhaltig welche dir bei einer soliden Winrate hohe monatliche Gewinne bringt, dann versuche es. Problem ist halt nur, es gibt keine Garantien und du siehst ja, wie lange Downs halten können.
    • Dr3vil
      Dr3vil
      Bronze
      Dabei seit: 15.01.2007 Beiträge: 384
      Gentlemen, in den Downs unterscheiden wir uns untereinander, nicht in den Ups. Sind wir mal ehrlich, bei wem hittet die Varianz härter als seine Leaks? Bei mir nicht.

      Content nutzen! Have fun!
    • IronPumper
      IronPumper
      Coach
      Coach
      Dabei seit: 03.01.2008 Beiträge: 14.880
      Original von TobiBanzhaf
      Gentlemen, in den Downs unterscheiden wir uns untereinander, nicht in den Ups. Sind wir mal ehrlich, bei wem hittet die Varianz härter als seine Leaks? Bei mir nicht.

      Content nutzen! Have fun!

      Muss noch ein wenig überlegen, um den Sinn deines Postings zu verstehen.

      Leaks hat man immer - nichts anderes hat hier jemand behauptet.

      na ja, bin grad zu faul, mir darüber Gedanken zu machen.
      ev. ist dein Posting auf nicht wertvoll genug, um sich darüber Gedanken zu machen^^
    • Piiepmatz
      Piiepmatz
      Bronze
      Dabei seit: 18.12.2007 Beiträge: 1.638
      Original von TobiBanzhaf
      Gentlemen, in den Downs unterscheiden wir uns untereinander, nicht in den Ups. Sind wir mal ehrlich, bei wem hittet die Varianz härter als seine Leaks? Bei mir nicht.

      Content nutzen! Have fun!
      lol, geiler Post...:rolleyes:
    • HeldvomFeld
      HeldvomFeld
      Bronze
      Dabei seit: 24.10.2006 Beiträge: 1.556
      wenn ich sehe was andere für ups haben kann ich damit leider auch nicht übereinstimmen.

      Aber es ist doch nunmal echt so, dass ALLES im Poker möglich ist, also auch ellenlange downs aber auch ups. Die Sache ist halt immer, dass fast jeder hier die ups mit seinem skill begründet und die downs halt pech sind. Wenn aber jemand anders in der Sorgenhotline von 70k BE-Phasen oder so redet kommt sofort irgendeine Upswingopfer mit "lol, u must have leaks", genau so lange bis er selber mal en dicken down erfährt; dann isses natürlich wieder pech.

      Wenn man mal überlegt wie z.b ein 10stack upswing in 1,5k hands die winrate nach ner 60k be phase verändert, dürfte klar sein, dass das lang keine samplesize ist. Ich bin der Meinung, dass man seine wahre winrate nie auch nur halbwegs erfahren wird, da sich das Spiel permanent verändert und man in den Limits auf und ab steigt bevor man sowas wie ne samplesize hat.

      ergo: Leute, scheisst auf die winrate!!! Man sollte an seinem Spiel arbeiten, egal wie die winrate aussieht. Wie sie im endeffekt aussieht ist aber ziemlich sch... egal!!!!
    • 1
    • 2