Eine Umfrage, ich bitte um Teilnahme

    • holgeradk
      holgeradk
      Einsteiger
      Dabei seit: 01.08.2006 Beiträge: 47
      Hallo Pokerfreunde,
      wie jeder von Euch weiß entwickelt sich das Pokerspiel zu
      einem Volkssport.
      Da wir in Deutschland strenge Regelungen haben was das
      Glücksspiel betrifft sind uns in vielerlei Dingen die Hände
      gebunden. Trotzdem spricht nichts dagegen hier in unserem
      Land einen Pokerverein oder Pokerclub zu gründen und
      diesen auch gewerblich zu betreiben. Bedingung dabei ist
      das es grundsätzlich keine Gewinnausschüttung geben darf.
      Soweit ich weiß dürfen in manchen Bundesländer immerhin
      Pokale und Urkunden ausgegeben werden. Hier bei uns im
      Saarland ist auch dies nicht erlaubt. Selbst ein gebrauchtes
      Taschentuch dem Gewinner eines Pokerabends oder Turniers
      als Preis anzubieten ist nicht erlaubt.
      Das was bleibt ist nichts weiteres als Trainingstische und
      Stammtische anzubieten an denen man das Pokerspielen
      üben kann und vom Alltag mal auszuspannen.
      Meine Umfrage lautet daher wie folgt:
      Ist es eher wahrscheinlich oder eher unwahrscheinlich das
      sich ein Pokerclub finanziell deckt wenn man in einem
      Einzugsgebiet von ca. 30000 Einwohner 60 bis 70 zahlende
      Mitglieder zur Deckung der Umkosten benötigt ?
      Der Monatsbeitrag soll 20 Euro kosten. Jedes Mitglied darf
      sich so oft es will einen Platz an einen der Pokertischen
      reservieren. Vier Pokertische mit je 8 Plätzen stehen zur
      Verfügung.
      Erwähnen möchte ich noch daß der Vorteil einer Mitgliedschaft
      der ist das man keine Mitspieler erst suchen und mit denen
      man dann auch noch einen gemeinsamen Termin finden muß
      (wie es in der Regel bei privaten Pokergemeinschaften der Fall
      ist) sondern quasi an jedem Tag immer genug Gegner am Tisch
      vorfindet und das man den Vorteil hat ständig anderen Gegnern
      gegenüberzusitzen. ßbrigens soll stets ein Losverfahren
      entscheiden wer an welchem Tisch sitzt.
      Für eine rege Beteiligung an diesem Thema möchte ich mich
      im voraus bei Euch bedanken.

      Holger
      P.S.: Dieses Thema habe ich hier unter "Small Talk" eingetragen
      weil ich keine Zugangsberechtigung zu "Poker allgemein" habe.
  • 19 Antworten
    • BoneCS
      BoneCS
      Bronze
      Dabei seit: 14.10.2006 Beiträge: 5.456
    • xlrte
      xlrte
      Bronze
      Dabei seit: 29.01.2005 Beiträge: 1.415
      wenn du sowas eröffnen, oder gründen willst würde ich das nicht nur auf dem einen Standbein anlegen, da das mächtig in die hose gehn kann. Ich würde dir raten die pokergeschichte mit einer Bar/Restaurant zu verbinden. Du hast so geregelteres (naja nich wirklich ;) ) Einkommen und verdienst auch während den Pokergames einiges durch Getränke und Snacks. Außerdem ist das meiner Meinung nach so besser, da sich unter der Woche in so einer Kleinstadt nicht genügend Leute finden würden um zu spielen und falls doch, könnte es nur temporär laufen, wie Schlaghosen oder so ;-) wenn du weißt was ich mein :)
    • FastFourier
      FastFourier
      Bronze
      Dabei seit: 04.11.2005 Beiträge: 804
      Die Frage ist ob es genug Leute gibt, die sich ohne wirklichen Anreiz (weil es ja Null Preise gibt) so häufig da hinsetzen.
      Eine andere Frage wäre: Wie soll sich das finanzieren? 20 Euro ist nicht wirklich viel für den Aufwand an Infrastruktur und Personal, den du brauchen wirst.
    • Wurzel
      Wurzel
      Bronze
      Dabei seit: 20.03.2006 Beiträge: 504
      Original von BoneCS
      wenn man [...] 60 bis 70 zahlende
      Mitglieder benötigt ?


      benötigt; nicht hat. Er will wissen, ob er wohl 70 Mitglieder findet (nehm ich mal an).

      Ausrechnen kann er das dann wohl selbst.
    • BoneCS
      BoneCS
      Bronze
      Dabei seit: 14.10.2006 Beiträge: 5.456
    • FastFourier
      FastFourier
      Bronze
      Dabei seit: 04.11.2005 Beiträge: 804
      Für nichts stimmt ja nicht.
      Es gibt genug Leute die x-mal pro Abend 15 Euro in grottenschlechte Payout-Strukturen investieren. Warum nicht für 20 Euro Flatrate und dafür keine Gewinne.... das ist deutlich +EV und es gibt sicher Leute die das auch so sehen.
      Ich frage mich eher ob die 20 Euro theoretisch überhaupt reichen können.
    • Greenster
      Greenster
      Black
      Dabei seit: 22.01.2005 Beiträge: 1.583
      frage 1 - 3 Ja und würde es wieder tun
      frage 4 unregelmäsig ( max 2 im monat )
      frage 5 Nein , noch nie getan
    • holgeradk
      holgeradk
      Einsteiger
      Dabei seit: 01.08.2006 Beiträge: 47
      Hallo,
      danke für Eure Beteiligung und
      nein ich habe ja noch keine 70 Mitglieder. Das
      Ganze ist im Moment nur ein Konzept. Was das
      Persnal betrifft so würde ich mich abends selber
      dahinsetzen und ohne Personal arbeiten.
      Aber meine Befürchtung ist auch das das Ganze
      nur eine Modeerscheinung sein könnte.
      Andererseits hat sich das in Amerika bereits
      seit über 20 Jahre entwickelt und es werden
      immernoch immer mehr.
      Nach meiner Berechnung (und ich bin jetzt in
      anderen Branchen seit 9 Jahren Selbständig)
      benötige ich zur absoluten Kostendeckung
      einen Monats-Brutto-Umsatz von ca. 1250
      Euro (weil ohne Personal).
      Ich warte mal noch ab was noch andere dazu
      sagen.
      Also nochmal vielen Dank für Eure
      Beteiligung am Thema.
      Holger
    • sasx
      sasx
      Bronze
      Dabei seit: 03.10.2006 Beiträge: 173
      Auf jedenfall würde ich dich bitten uns weiterhin im Bilde zu halten.
      Mich würde wirklich interessieren,ob solch eine Idee,auch wenn sie nicht neu ist, in Deutschland Vermarktungsfähig ist.
    • Zocker007
      Zocker007
      Global
      Dabei seit: 20.04.2005 Beiträge: 1.776
    • TerminatorJAG
      TerminatorJAG
      Bronze
      Dabei seit: 16.05.2005 Beiträge: 307
      Also ich sehe grundsätzlich folgende Probleme:
      - Poker ohne Einsätze und Gewinne bietet eine relativ geringe Motivation
      - Die Leute treffen sich im Club und wandern nach kurzer Zeit ab, weil sie lieber mit den Leuten, die sie kennengelernt haben zu Hause um Kohle spielen.

      Eine Möglichkeit das Spielen attrakiver zu gestalten:
      Veranstalte 1-2 mal pro Woche ein festes Turnier. Vorher erstellst du eine Art fiktive Payoutstruktur in Form von Ranglistenpunkten, z.B. auch abhängig von der Teilnehmerzahl bei dem Turnier. Dann wird nach jedem Turnier die Rangliste aktualisiert und der persönliche Punkteschnitt jedes Spielers berechnet oder einfach addiert. Die besten Spieler des Jahres,Halbjahres oder Quartals (bester Schnitt bei einer Mindestanzahl Teilnahmen) werden geehrt. Ist natürlich ein bischen doof ohne Urkunde oder Pokal. Geht sowas echt nicht mal? Dann bekommen sie eben ein virtuelles Bracelet in Gold, Silber und Bronze oder so auf der Vereinsweihnachtsfeier unter dem Applaus der anderen verliehen. Die Titelträger stehen dann irgendwie mit Bild an der Wall of Champions. So etwas könnte vielleicht motivieren, ein vernünftiges Poker ohne Preise zu stande zu kriegen.
    • holgeradk
      holgeradk
      Einsteiger
      Dabei seit: 01.08.2006 Beiträge: 47
      @ TerminatorJAG:
      Deine Idee ist nicht schlecht. Ich glaube tatsächlich das die
      Motivation dann deutlich höher ist. Mal sehen wie sich soetwas
      organisieren läßt. Im Augenblick macht mir die allgemeine
      Durchführung und Organisation noch ein bischen Kopfschmerzen.
      Jedenfalls habe ich bis Mitte nächsten Jahres noch Zeit etwas
      Vernünftiges und lohnenswertes daraus zu machen.
      Holger
    • Ragen
      Ragen
      Bronze
      Dabei seit: 08.05.2005 Beiträge: 1.489
      imo schwer zu realisieren und unrentabel
    • aStaSt
      aStaSt
      Bronze
      Dabei seit: 27.06.2006 Beiträge: 538
      wie oben schon erwähnt kenne ich keinen der ohne anreiz pokert.
      Jeder möchte Geld mit poker verdienen und somit kann ich mir nicht vorstellen dass wenn jmd ein halbwegs guter poker spieler ist und sich mit der materie beschäftigt mit anderen ohne Geld pokert; da er in der selbern zeit damit (einiges) an geld gewinnen kann.


      also ohne finanziellen anreiz, zum scheitern verurteilt imo
    • sasx
      sasx
      Bronze
      Dabei seit: 03.10.2006 Beiträge: 173
      Aber es reicht ja,wenn du ein Pokerraum zur Verfügung stellst.Die Leute können unter sich ausmachen um was sie spielen.Ganz einfach
    • holgeradk
      holgeradk
      Einsteiger
      Dabei seit: 01.08.2006 Beiträge: 47
      @ sasx:
      Ne Ne das geht so nicht. Ich muß davon ausgehen das regelmäßig
      getestet wird ob illegales Glücksspiel auch tatsächlich NICHT
      durchgeführt wird. Das mit dem "die sollen dann selber bestimmen
      um was gespielt wird" ist zu risikoreich.
      In der Hauptsache soll das ganze für diejenigen ein Angebot sein
      die es (aus verschiedenen Gründen) schwer haben mit dem eigenen
      Bekanntenkreis einen gemeinsamen Termin für einen Pokerabend
      zu finden. Ich denke das viele von Euch das Problem kennen
      das es manchmal sehr schwierig sein kann ausreichende Teilnehmer
      unter einen Hut zu kriegen. Wir z.B. sind derzeit etwa 10 Personen
      und es gelingt uns nur alle 2 bis 3 Wochen einen Termin zu finden
      an dem mind. 4 der 10 gemeinsam Zeit haben. In einem Club
      könnte man sich einzeln abends einen Sitz am Tisch reservieren
      denn ist davon auszugehen das immer ausreichend Teilnehmer
      am Abend vor Ort sind. Damit will ich sagen das es mit einem
      Club für jeden Interessenten am Pokerspiel eine gewisse Unabhängig-
      keit gibt. Außerdem glaube ich schon das es viele Pokerbegeisterte
      gibt die sich für das Spiel an sich interessieren, sich aber wegen dem
      finanziellen Risiko vor Angst zurückhalten. Und ich glaube auch das
      es für den ein oder anderen eine gute Möglichkeit ist sich für ein
      Turnier an dem teilnehmen möchte vorzubereiten.

      ßbrigens danke nochmal für Eure Beteiligung an diesem Thema.
      ßber weitere Denkanstöße schon mal vielen Dank im voraus.

      Holger

      P.S.: Es sind im Einzugsgebiet doch eher 50000 statt 30000 Einwohner
    • sasx
      sasx
      Bronze
      Dabei seit: 03.10.2006 Beiträge: 173
      Aber ob JEDEN Abend etwas los sein wird? Bei Mitgliedsbeiträgen ist DIR das egal,da du Fixe Einkünfte hast.Aber die Leute wollen,wenn sie Beiträge zahlen, kommen und spielen.Und um jede Uhrzeit findet man dann garantiert auch keinen zum spielen. Warten wollen die Leute dann auch nicht zu lange.
      Also ist das Problem,dass gerade in den Anfangsmonaten dein Haus immer voll sein sollte,damit sich das rumspricht und die Leute sehen,dass man immer jemanden in deinem Haus trifft zum Pokern.Zumindest sollten sich Kernzeiten herauskristallisieren.

      Ich muss zugeben,dass ich schon daran bin, Pläne zu schmieden eine Art Spielekneipe zu eröffnen.Nicht im Sinne von Spielautomaten,sondern eher sowas wie diverse Brettspiele etc inkl. Snacks und Bar.Das würde ich dann mit Poker kompinieren.

      Zudem würde ich extra Poker-Schulungen anbieten.Von Anfänger bis Fortgeschritten.Natürlich heißt das nicht,dass ich selber diese Schulungen durchführe.Sondern würde mir spezielle Coaches holen.
    • PsyMaster
      PsyMaster
      Bronze
      Dabei seit: 28.02.2006 Beiträge: 2.219
      hmm, ich dachte bisher das spielen sei "in regelmässiger Runde" um "geringe Beträge" erlaubt, gemäss Gesetz ... falls ich mich recht entsinne.

      Was n verdammter shice ... scheiss Staat !! muss ich schon mal sagen ... hoch lebe UK !!! ich hasse D mittlerweile , sollen sich lieber um arbeitsmarkt-politik im sinne der vielzahl der bürger, die sich für breakeven kaputt schuften kümmern .. mindestlohn zB., und das nicht im bereich um 7.5 Eur ... sondern 10 ... gottverdammte **piep** ...

      kann mir kaum vorstellen, dass die meisten von euch net ähnlich denken ...

      ... und verdammt nochmal : wann bekomm ich endlich meinen Silberstatus ... grummel .... ;)

      Psy
    • cjheigl
      cjheigl
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 09.04.2006 Beiträge: 24.498
      70 Leute mit 20 Euro Beitrag ist schon eine ganze Menge. Ich bin Mitglied in einem Brett- und Rollenspielclub mit knapp 450 Mitgliedern und 5 Euro Monatsbeitrag. Dafür leisten wir uns ein nicht kleines Vereinsheim in der Innenstadt von Karlsruhe mit Ausstattung und diversen Aktivitäten. Die Arbeit im Verein (davon gibt es einige) wird ehrenamtlich gemacht. Anders würde es nicht gehen.
      http://www.thoule.de/home.php?content=1

      Wenn du so ein Projekt anleiern willst, dann solltest du zuerst die rechtlichen Voraussetzungen prüfen und klein anfangen. Du brauchst einen festen Stamm von Mitgliedern, die regelmässig kommen und auch bereit sind, Vereinsarbeit zu leisten. Im Zweifel bist du mit einem Stammtisch fürs erste besser aufgehoben, den du dann bei Interesse und genügend Grösse zu einem Verein ausbaust.