Sessions analysieren

    • Helmward
      Helmward
      Bronze
      Dabei seit: 22.01.2008 Beiträge: 1.270
      Vorweg: Die Suche hat nichts wirklich brauchbares ausgespuckt, vielleicht bin ich aber auch einfach nur zu doof nach den richtigen Wörtern zu suchen.

      Wie analysiert ihr eure Sessions nach dem Spiel ? Ist ja imo fast so wichtig wie das Spiel, aber ich glaube, meine Art das zu machen ist keineswegs effektiv und ich wollte mal fragen, wie die meißten das von euch machen. Bei mir sieht das halt so aus:

      Die HH lasse ich mir zuschicken und wenn ich dann Lust habe, ziehe ich mir die Handhistorys einzeln auf den Desktop... und dann geht die Blamage los:

      - Ich konvertiere das in den Universal Replayer um die Early/Mid Phase zu analysieren. Das will bei mir in SnG-Wiz nicht so wie ich :( (evtl. handhabt ihr das hier schon anders.)

      - Ich öffne Holdem-Manager um die Spielerstats zu bekommen

      - SnG-Wiz für die PoF Phase. (Ab und an auch noch den ICM-Trainer)

      - Equilator um ein Verhältnis für die Handstärken zu entwickeln (seit SnG-Wiz aber eher selten)

      - Pokertracker evtl. nachher noch am Ende um mir die Winnings ITM etc. anzuschauen. HM gibt da ja nur Mist aus.

      - und wenn ich jetzt eine Hand in das Forum stellen will, bricht alles in sich zusammen. FlopTurnRiver will nicht, weil die mir zugesandte Mail (HH) nicht konvertiert werden darf etc.

      ----------------------------------------------
      Ich würde jetzt gern hören, dass ich das alles umsonst geschrieben habe und dass es schon einen solchen Thread gibt (kann mir eigtl. auch nicht vorstellen, dass es nicht so wäre).

      Ansonsten bitte mal eure Sicht der Dinge, thx =)
  • 15 Antworten
    • shakin65
      shakin65
      Bronze
      Dabei seit: 17.09.2005 Beiträge: 21.597
      - für die niedrigen limits braucht man imo keine stats

      - die in sng wiz eingelesenen HHs sollten sich kopieren und konvertieren lassen (ich nehme immer den neidlehurst)

      ich selbst lese die HHs (die ich auf der festplatte in einem ordner automatisch speichern lasse) gelegentlich in sng wiz ein und schaue sie durch. wichtig dabei ist, bei knappen entscheidungen die ranges zu plausibilisieren und anzupassen.

      stats verwende ich für diese limits eigentlich nicht.
    • schoxx
      schoxx
      Bronze
      Dabei seit: 22.09.2007 Beiträge: 3.577
      Du kannst auch einfach die HH mit dem Editor öffnen,
      auf bearbeiten -> ersetzen gehen und deinen
      Namen durch Hero ersetzen lassen. So kannst du
      die Hand einfach aus dem universal replayer kopieren
      und ins forum stellen.
    • Helmward
      Helmward
      Bronze
      Dabei seit: 22.01.2008 Beiträge: 1.270
      Ich finde, dass selbst bei 11-33 die Stats essentiell sind, weil man schon Abschnitte machen kann zwischen Fish/Reg und somit seine Callingrange anpassen kann. Mir hat das sehr geholfen (auch wenn es Leute wie Trader gibt die halt bis in die HighStakes ohne Stats spielen).

      Die Sache mit dem Ersetzen ist schonmal sehr nice, danke :)
    • Pokermakaja
      Pokermakaja
      Bronze
      Dabei seit: 24.04.2007 Beiträge: 1.791
      Original von Helmward
      Ich finde, dass selbst bei 11-33 die Stats essentiell sind, ...
      Dazu hab ich mal eine Frage: Sind die Stats nicht völlig verfälscht, wenn man z.B.längere Zeit ein Heads Up gegen einen Gegner spielt. Denn dann spielt man ja fast jede zweite Hand aggro. Und wenn man den Spieler 10 handed wiedertrifft, dann denkt man, was für ein VPIP Donkey. Oder kann der Elefant die Stats an die jeweilige Spieleranzahl anpassen? Dann wäre es ja so, dass die stats jedesmal, wenn einer bustet, wieder ausgeblendet werden, bis man einige Hände hat (10 sollten es ja wohl schon sein).
    • exe203
      exe203
      Bronze
      Dabei seit: 04.03.2008 Beiträge: 8.111
      Original von Pokermakaja
      Original von Helmward
      Ich finde, dass selbst bei 11-33 die Stats essentiell sind, ...
      Dazu hab ich mal eine Frage: Sind die Stats nicht völlig verfälscht, wenn man z.B.längere Zeit ein Heads Up gegen einen Gegner spielt. Denn dann spielt man ja fast jede zweite Hand aggro. Und wenn man den Spieler 10 handed wiedertrifft, dann denkt man, was für ein VPIP Donkey. Oder kann der Elefant die Stats an die jeweilige Spieleranzahl anpassen? Dann wäre es ja so, dass die stats jedesmal, wenn einer bustet, wieder ausgeblendet werden, bis man einige Hände hat (10 sollten es ja wohl schon sein).
      der ele kann noch gar nicht mit sngs ;)

      aber der pokertracker kann nach spielerzahl und zusätzlich noch nach blindlevel filtern. der holdemmanager glaub ich nur nach spielerzahl
    • UrielSeptim
      UrielSeptim
      Bronze
      Dabei seit: 18.07.2007 Beiträge: 3.487
      Ich brauche keine Stats, um einen Fisch von einem Reg unterscheiden zu können.
      Zudem lenken Stats nur ab, weil in dem Moment, wo man sich auf die Stats der Gegner konzentriert, verliert man den Fokus fürs Wesentliche.
      Sie nützen auch nur wenig. Gute Spieler balancen ihr Spiel und passen es den Gegnern an, sodass Stats nicht viel über sie aussagen. Und die Leaks der Gegner findet man besser durch konkrete Reads.
      Es gibt also gute Gründe, warum viele gute Spieler ohne Stats spielen und Tools wie PT und HM nur für die Nachbereitung ihrer Sessions brauchen (da kann man sich ggf. auch mal die Stats der Gegner genauer unter die Lupe nehmen, falls man öfters gegen sie spielt).
    • JustgAMblin
      JustgAMblin
      Bronze
      Dabei seit: 09.01.2007 Beiträge: 11.439
      Spiele auch ohne stats. Von den regs schau ich mir die Werte trotzdem als in PT an um zu schauen was sie für stats haben. Habe ne Zeit lang mit stats gespielt und muss sagen das sie mich zu oft zu komischen plays verleitet haben.

      MMn: mit stats < ohne stats

      Is natürlich jedem selber überlassen obs einem was bringt.
    • typet
      typet
      Bronze
      Dabei seit: 25.07.2006 Beiträge: 1.132
      benutze da grundsätzlich den universal replayer zur nachbereitung
      guck mir die "kritischen" Hände an und rechne die mit ICM trainer oder nash calculator nach. Vorallendingen poste ich die meisten Hände wo ich mir nicht sicher bin oder kommentiert haben woltle im HB Forum. Das bringt ne ganze Menge imho.
      das macht so 80% der nachbereitung aus

      die restlichen 20% guck ich mir im tourneymanager meine stats und die von evtl regs an. Is aber eher so bissl schön zu sehen und schön so nen graph zu haben :)
    • elephantskin
      elephantskin
      Bronze
      Dabei seit: 14.11.2007 Beiträge: 319
      imo ist es sinnlos jede p/f hand durch sngwiz oder sngpt zu kloppen.
      wenn man alles schnell kontrollieren lässt, nutzt man nur standard ranges, was einen in sachen icm-verständnis nicht soviel weiterbringt.
      sinnvoller ist es ein paar interessante hands richtig in sngpt/sngwiz zu analysieren indem man die ranges und das stack layout verändert und schaut, was dies für auswirkungen hat.

      die hands am besten beim spielen in den editor rauskopieren oder mit hem marken. die hands aus early/midgame kann man sich ja direkt bequem mit dem hem replayer anschauen.
    • Frijolero
      Frijolero
      Bronze
      Dabei seit: 04.02.2009 Beiträge: 128
      da ich bei 3.40$ noch keinen sngwiz brauch, spiel ich insbesondere meine verlorenen Sngs mit dem hauseigenen Stars-reviewer durch. Natürlich weiß ich dass man mit schlechtem Spiel trotzdem mal gewinnen kann und gut gespielt auch mal busten wird, mir erscheint der Ansatz aber trotzdem vernünftig. In der Anfangsphase richte ich mich überwiegend nach der SHC, bezüglich Steals mach ich mir eigene Gedanken, push-or-fold entscheidungen nashe ich und mach meine Überlegungen zu ranges.
      Wenn ich komplexere lines zu spielen hatte und da unsicher war, dann poste ich es im Handbewertungsforum.
      Was mir an dem starsreviewer so gut gefällt ist, dass man problemlos noch notes zu den Spieler eintragen kann.
    • Testbericht
      Testbericht
      Bronze
      Dabei seit: 06.10.2008 Beiträge: 107
      Ist zwar schon etwas älter das Thema allerdings eins der wenigen was ich zu Nachbereitung in SNG über die Suche gefunden habe. :)

      Vlt. gibts ja noch ein paar nützliche Hinweise / Antworten zur Nachbereitung ;) :)

      Gruß
    • ribbar
      ribbar
      Bronze
      Dabei seit: 08.02.2009 Beiträge: 917
      Habe seit ich SnGs spiele keine Stats mehr verwendet - diese nutz ich nur für Cashgame, sofern ich das noch spiele.

      Nachbearbeitung hab ich auch noch nie gemacht.
      Du wirst doch zu 90% eh immer zum selben Erebnis kommen:
      Im PoF bist du in ne stärkere Hand gelaufen, hast nen Flip verloren, oder wurdest ausgesucked :)
      SnG ist soviel Routine, man spielt seinen Stiefel einfach runter und kommt mE relativ selten in richtig harte Spots, da man für viele moves einfach zu short ist.
      Die Nachbearbeitung würd mir da einfach zuviel Zeit kosten.

      Soll heissen: Man kann auch ohne Stats und Nachbearbeitung winning player sein.
    • feinfuehl
      feinfuehl
      Bronze
      Dabei seit: 13.02.2010 Beiträge: 8.755
      Original von ribbar
      Habe seit ich SnGs spiele keine Stats mehr verwendet - diese nutz ich nur für Cashgame, sofern ich das noch spiele.

      Nachbearbeitung hab ich auch noch nie gemacht.
      Du wirst doch zu 90% eh immer zum selben Erebnis kommen:
      Im PoF bist du in ne stärkere Hand gelaufen, hast nen Flip verloren, oder wurdest ausgesucked :)
      SnG ist soviel Routine, man spielt seinen Stiefel einfach runter und kommt mE relativ selten in richtig harte Spots, da man für viele moves einfach zu short ist.
      Die Nachbearbeitung würd mir da einfach zuviel Zeit kosten.

      Soll heissen: Man kann auch ohne Stats und Nachbearbeitung winning player sein.
      jo stats braucht man nicht unbedingt - eventuell wenn man mehr als 6tische spielt - man erkennt halt die fische schneller.

      aber der rest der da steht :facepalm:

      Analyse ist sehr wichtig mMn - die early phase sollte kein Theam sein aber ob ein PoF push korrekt war oder nicht ist fragwürdig - auch finde ich wenn du analysen machst [meistens einige Hände bei denen man sich nicht sicher war] benutzt man den wizard und macht das direkt im anschluss zur session weil man sonst dem gegner einfach keine vernünftige range mehr geben kann.

      einfach zu sagen ja der J7s push war hier gut wenn der gegner richtig called ist halt fail...

      auch gibts teilweise sehr grenzwertige bubble spots - z.b. shorty pusht in dich als second shorty - hier vernünftige ranges zu finden ist teilweise echt hart.
    • shakin65
      shakin65
      Bronze
      Dabei seit: 17.09.2005 Beiträge: 21.597
      Original von Testbericht
      Vlt. gibts ja noch ein paar nützliche Hinweise / Antworten zur Nachbereitung ;) :)
      ich halte nachbearbeitungen für durchaus wichtig. vor allem als einsteiger, aber keineswegs auf diese beschränkt. der wizard ist da durchaus hilfreich, solange du die ranges der gegner anpasst. man sollte sich keineswegs auf die voreingestellten ranges und einen daraus resultierenden grünen haken verlassen.
    • ribbar
      ribbar
      Bronze
      Dabei seit: 08.02.2009 Beiträge: 917
      Original von feinfuehl
      Original von ribbar
      Habe seit ich SnGs spiele keine Stats mehr verwendet - diese nutz ich nur für Cashgame, sofern ich das noch spiele.

      Nachbearbeitung hab ich auch noch nie gemacht.
      Du wirst doch zu 90% eh immer zum selben Erebnis kommen:
      Im PoF bist du in ne stärkere Hand gelaufen, hast nen Flip verloren, oder wurdest ausgesucked :)
      SnG ist soviel Routine, man spielt seinen Stiefel einfach runter und kommt mE relativ selten in richtig harte Spots, da man für viele moves einfach zu short ist.
      Die Nachbearbeitung würd mir da einfach zuviel Zeit kosten.

      Soll heissen: Man kann auch ohne Stats und Nachbearbeitung winning player sein.
      jo stats braucht man nicht unbedingt - eventuell wenn man mehr als 6tische spielt - man erkennt halt die fische schneller.

      aber der rest der da steht :facepalm:

      Analyse ist sehr wichtig mMn - die early phase sollte kein Theam sein aber ob ein PoF push korrekt war oder nicht ist fragwürdig - auch finde ich wenn du analysen machst [meistens einige Hände bei denen man sich nicht sicher war] benutzt man den wizard und macht das direkt im anschluss zur session weil man sonst dem gegner einfach keine vernünftige range mehr geben kann.

      einfach zu sagen ja der J7s push war hier gut wenn der gegner richtig called ist halt fail...

      auch gibts teilweise sehr grenzwertige bubble spots - z.b. shorty pusht in dich als second shorty - hier vernünftige ranges zu finden ist teilweise echt hart.
      Ich bin einfach der Ansicht, dass sich SnGs auf den Limits bis $16 und evtl. noch weiter, relativ einfach durch ABC-Poker spielen lassen.
      Was ich in der PoF-Phase wann pushe oder calle hab ich irgendwann halt raus und dann gehts nur noch drum das möglichst an den Gegner anzupassen.
      Wäre das alles durch Anaylse planbar, wäre Poker kein Poker mehr :)
      Zumal da ja noch erschwerend dazukommt, dass sich dort halt viele Fische tummeln, die sowieso Calls auspacken, die nicht representativ sind.
      Natürlich schaden Analysen nicht, aber wer das Pokern nicht so ernst nimmt und auch nur begrenzt Zeit zur Verfügung hat, der braucht es mE nicht um auf diesen Limits winning-player zu sein.
      Ich denke aber, im Gegensatz zu dir, dass evtl. sogar die frühe Phase gar nicht so uninteressant ist, was meinst?
      Gerade hier sehe ich häufig krasse Fehler und viel zu hohe VPIPs (sofern ich Stats überhaupt nutze).