SnG wizard ranges

    • Laccyby
      Laccyby
      Bronze
      Dabei seit: 21.04.2008 Beiträge: 3.197
      Moin,

      Seit ein paar wochen spiele ich wieder SnGs und versuche wie wohl jeder andere auch sein spiel zu verbessern.

      jetzt habe ich mir vor ein paar tagen den sng wizard gezogen und angefangen meine session zu analysieren.
      jetzt aber meine frage:

      Der vorteil vom wizard im gegensatz zur ICM berechnung ist ja das man schön die hh laden kann und dann auf einen blick sieht welcher push gut war, welcher nicht etc.

      Die wizard ranges sind allerdings imo (und wie auch in vielen videos erwähnt) oft müll und müssen angepasst werden. dadurch geht aber imo der sinn des programms verloren, weil ich dann nicht einfach die hände nach fehlern durchsuchen kann, sondern quasi bei jeder hand die range überprüfen muss....da kann ich doch direkt alles in ICM eintippen!?


      Wie analysiert ihr also eure session? korrigiert ihr die ranges nicht, und geht nach den (sicherlich nicht immer) falschen wizard ranges oder wie läuft das?
  • 8 Antworten
    • SchnabelBier
      SchnabelBier
      Bronze
      Dabei seit: 15.02.2007 Beiträge: 380
      habe am anfang als ich noch sehr unsicher war mit dem wizard halt jede einzelne hand durchgesehen und die ranges angepasst (außer halt absolut klare hände), das ist sehr zeitaufwendig aber man findet die fehler auch

      jetzt mache ich es eher so dass ich hände wo ich unsicher bin rauskopiere und dann analysiere. hin und wieder dann auch nochmal sessions wo ich jede hand durchgehe wie am anfang um evt versteckte leaks zu finden

      (trotzdem bin ich schlecht :( )
    • Laccyby
      Laccyby
      Bronze
      Dabei seit: 21.04.2008 Beiträge: 3.197
      bis zu dem zeitpunkt an dem ich mir wizard geladen habe hab ich das genauso gemacht, und meiner meinung nach schwierige hände in ICM eingetippt.

      das ist allerdings aufwändig und außerdem erwischt man nicht jede potenziel falsch gespielte hand bzw man hat manchmal auch nicht die zeit beim multitablen etc....

      deshalb hatte ich eigtl gedacht durch wizard die sache leichter zu machen.
    • hazzelde
      hazzelde
      Bronze
      Dabei seit: 27.04.2008 Beiträge: 1.733
      Du verwechselst offenbar die Begriffe "Nash-Ranges" und "ICM". Der "ICM-Trainer" sollte wohl besser "Nash-Trainer" heißen, da er "nur" auf den Nash-Ranges basiert. Nash-Ranges sind unabhängig von jeweiligen Gegnertpyen und simulieren eine theoretisch perfekt angepasste Range. Der Vorteil beim wiz ist, dass du die Situation jedoch abhängig von der jeweiligen Gegnerrange analysieren kannst und damit die Leaks deiner Gegner exploiten kannst. Wenn deine Gegner von der Nash-Range abweichen, solltest du das natürlich auch tun und zu deinen Vorteil nutzen.
      Ich analysiere meine Sessions, indem ich mir zufällig ein SnG rausnehme und die Spots darin mit dem wiz analysiere. Wirklich jedes SnG zu analysieren halte ich für ziemlichen Overkill (was beim Multitabling auch ohnehin schwer werden dürfte, da du einfach zu viele HHs hast).
    • SchnabelBier
      SchnabelBier
      Bronze
      Dabei seit: 15.02.2007 Beiträge: 380
      naja wizard läd die session und du kannst die hände durch klicken und musst sie nicht abtippen
    • Laccyby
      Laccyby
      Bronze
      Dabei seit: 21.04.2008 Beiträge: 3.197
      ja das ist mir mittlerweile schon klar, was der unterschied zwischen ICM und nash ist. ich verstehe aber nicht wirklich wie ich die gegner range bestimmen soll...
      Wenn es keine mir bekannten regs sind kann ich obv die callingrange der gegner schlecht abschätzen weil sie mir einfach nicht aufgefallen sind und gerade für das abschätzen der calling range sollte das programm doch da sein oder ?(

      es geht mir hier vor allem um spots die ziemlich close waren und wo das drehen an der gegner range den kleinen unterschied zwischen push or fold machen würde...
    • HeinekenMD
      HeinekenMD
      Bronze
      Dabei seit: 27.02.2007 Beiträge: 2.942
      wie zur hölle soll das programm denn irgendwelche ranges "schätzen"?
      bei sngs ist es nunmal die "kunst" unsere gegner auf ranges zu setzen und dementsprechend zu handeln...
    • hazzelde
      hazzelde
      Bronze
      Dabei seit: 27.04.2008 Beiträge: 1.733
      Als erstes würde immer eine Range eingeben, die der Gegner in etwa haben sollte bzw. die du dir selbst geben würdest. Dann schaust du, wo der "break-even point" ist und schätzt, wie oft er auf dieser Range ist bzw. in welche Richtung sie tendiert.
    • strider1973
      strider1973
      Bronze
      Dabei seit: 16.08.2007 Beiträge: 1.714
      Ich zeige mir beim Wiz nur die "Errors", also die groben Fehler (rotes Symbol) an und schaue dann diese Hände an. Ist recht effizient, sind so 0-5 Hände/SnG.

      Dort plausibilisiere ich denn den Wiz Vorschlag, in dem ich mit den Ranges rumspiele & mir die Grafik anzeige (zB wenn ich hätte pushen sollen: bis wie viel % meiner Hände kann ich profitabel pushen?).