Psychologie des Limitaufstiegs

    • underdog75
      underdog75
      Bronze
      Dabei seit: 22.05.2006 Beiträge: 1.568
      Ich habe diverse Gedanken und Situationen beim Limitaufstieg festgestellt, mit denen ich nicht genau umzugehen weiß.

      1. Man spielt plötzlich um die doppelte Kohle.
      2. Man denkt, dass sicher auch die Gegner etwas stärker sind.
      3. Bad beats, suckouts und verlorene coinflips sind schmerzhafter.

      Wenn jetz noch dazu kommt, dass man gleich mal 10 oder 20 mal nicht oder kaum ITM kommt, beginnen die Zweifel.

      Wie geht ihr damit um? Habt ihr eine Strategie?
  • 7 Antworten
    • GrafM
      GrafM
      Bronze
      Dabei seit: 04.12.2007 Beiträge: 2.220
      ich kann dazu nur sagen: hier hast dus ganz sicher falsch gepostet. ;)
    • underdog75
      underdog75
      Bronze
      Dabei seit: 22.05.2006 Beiträge: 1.568
      Original von GrafM
      ich kann dazu nur sagen: hier hast dus ganz sicher falsch gepostet. ;)
      ooops, seh uch auch grad.
      move pls
      und sorry
    • Shaquill
      Shaquill
      Bronze
      Dabei seit: 05.04.2007 Beiträge: 1.879
      Hier im Handbewertungsforum ist es auf jeden Fall ein Eyecatcher! :P

      1. Um diesen Stress zu minimieren, kann man ein tightes BRM einhalten. Dann ist es zwar immernoch doppelt so viel Geld aber nur 1% deiner Bankroll. Der psychische Druck wird dann gemindert.
      2. Wenn du aufsteigen kannst, weil du dir die Bankroll in dem tieferen Limit erarbeitet hast (und das wahrscheinlich auch schlägst), wirst du wohl gut genug sein für das nächste Limit. So riesig sind die Skillsprünge nicht.
      3. Im Prinzip wie bei 1. Und du triffst immer nur Entscheidungen, die dir so und so viel Equity geben. Aber die ist nur am River 100%. Solange du aber gute Entscheidungen machst, kommt auch das Geld irgendwann. Und das ist unabhängig von ein paar Coinflips,
      die du verlierst.

      Und damit keine Zweifel kommen, reviewe alle deine Sessions. Stell fragliche Hände ins Forum und überleg, wieso du so oder so gespielt hast. Wenn die Entscheidung richtig war, aber das Ergebnis schlecht, ist es okay. Auch dran denken, die Hände zu prüfen, in denen man dick abgesahnt hat.
      So, das war's. Viel Erfolg an den Tischen!
    • 00Visor
      00Visor
      Bronze
      Dabei seit: 26.11.2007 Beiträge: 14.438
      Move to Strategie plz

      Meine Tipps:
      - Bevor du aufsteigst, sollte dein altes Limits auf jeden Fall ein "Wohlfühllimit" sein.
      - Dann kannst du anfangen ein paar Tische vom höheren Limit mit reinzumixen. Da wirst du schnell merken, dass es evtl. mehr und bessere Regs gibt, aber die Fische auch auf dem neuem Limit vorhanden sind.
      - Wenn du dich ein bisschen dran gewöhnt hast und das neue Limit mit Zuversicht spielst, kannst du ganz drauf umsteigen.
      - Du solltest beim Spielen auch eine "gefühlte Edge" haben, so dass du bei nem kleinem 10-20 BI Down nicht sofort Zweifel bekommst.
    • Sakrieleg
      Sakrieleg
      Bronze
      Dabei seit: 17.06.2007 Beiträge: 209
      also wenn du multitablest kann ich dir empfehlen erstmal die tischanzahl zu reduzieren hat mehrere Vorteile:
      1.Du kannst dich erstmal an das neue limit gewöhnen bzw erkennst skillunterschiede
      2.Du lernst die regs gut kennen
      3.Die swings sind nicht so hart
    • Ratskin
      Ratskin
      Bronze
      Dabei seit: 19.04.2006 Beiträge: 411
      Original von Sakrieleg
      also wenn du multitablest kann ich dir empfehlen erstmal die tischanzahl zu reduzieren hat mehrere Vorteile:
      1.Du kannst dich erstmal an das neue limit gewöhnen bzw erkennst skillunterschiede
      2.Du lernst die regs gut kennen
      3.Die swings sind nicht so hart
      Das und in Verbindung damit extrem viele notes schreiben. Hilft einem einzuschätzen, ob man tatsächlich eine Edge hat.
    • Unam
      Unam
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 17.08.2006 Beiträge: 8.999
      Die Punkte die du ansprichst sind zwar alle wahr, aber man sollte ihnen nicht mehr als einen gesunden Respekt entgegenbringen.

      Leider ist das in der Theorie einfach aber am Tisch schwer, trotzdem gewöhnt man sich relativ schnell daran. Und im Gegensatz zum CG hat man die Beträge auch nicht akkut immer vor Augen.

      Moritz meinte ihm hat es sehr geholfen, das neue Limit mit den anderen zu mischen und langsam umzusteigen, dann sieht man wie ähnlich die doch sind und die swings pro session sind nicht so groß.