Rechtliche Grundlagen?

    • XpillepalleX
      XpillepalleX
      Bronze
      Dabei seit: 25.08.2006 Beiträge: 237
      also ich weiss das thema , geht durch viele foren und wurde schon tausendmal durchgekaut. doch meistens streiten sich dort spieler über rechtliche grundlagen, welche davon selber wenig bis gar nicht betroffen sind. also bitte ich vorrangig die zu versuchen meine fragen zu beantworten , die a) rechtlich aus befrufsgründen damit zu tun haben, oder b) die spieler welche sich selber mit folgenden problemen konfrontiert sehen ( profis sollten sich hier ja schon einige finden) also: das thema, dass man sich mit online-poker in deutschland in einer rechtlichen grauzone bewegt möchte ich hier nicht wieder aufrollen. ich stelle nur derzeit meinen momentanen wissensstand dar, damit ihr auf meine fragen eingehen könnt. rein theoretisch ist nach momentaner gesetzeslage online-poker strafrechtlich verfolgbar, jedoch ist unklar , ob die anklage auch zur verurteilung führen würde, da es bisher keinen präzedenzfall dazu gibt. fakt ist aber auch , dass in der realität bisher keine anklageerhebung gegen einen online-spieler bekannt ist. so, nun zu meinen fragen: ich habe vor in nächster zukunft REGELMÄSSIG mittlere summen (zwischen 1000€ und 2000€ die woche) auszuzahlen , womit verschiedene probleme zu implezieren sind : 1) gibt man pokergewinne bei der steuer an? oder geht man auf die schiene , dass pokereinkünfte glücksspielgewinne sind und somit steuerfrei wären? 2)interessiert sich die steuer überhaupt für regelmässige kontoeinzahlungen von partygaming.com? 3) wurde einer der profis hier schonmal bezüglich seiner einnahmen kontaktiert oder gar kontroliert? 4)welche auswirkungen haben meine pokereinkünfte auf die kindergeldeinnahmen meiner eltern? 5) mit welchen konsequenzen muss man rechnen , wenn die steuer sich nun doch dafür interessiert 6) wie zahlen die hier anwesenden profis ihre einnahmen aus, ohne dass sie mit konsequenzen rechnen müssen, bzw. welche andere möglichkeiten als banküberweisung gibt es (wie neteller z.b.), die nicht nachvollziehbar sind , und nicht so horrende gebühren haben? 7) zahlt man lieber viele kleinere summen ( bis 500 €) aus oder einen großen betrag auf einmal - und könnte die erste variante vermeiden , dass sich steuerbeamte für mein konto interessieren? 8) wie kommt man an ein schweizer nummernkonto ;-)??? ich weiss,sind ne menge fragen, aber ich hoffe die profis , die langzeiterfahrung mit dem thema haben , opfern ein paar minuten ihrer kostbaren online-zeit :o) - und können mir mit rat und tat zur seite stehen. mfg der pille
  • 13 Antworten
    • XpillepalleX
      XpillepalleX
      Bronze
      Dabei seit: 25.08.2006 Beiträge: 237
      ups , da is wohl was mit dem format schiefgegangen....naja , hoffe es leist trotzdem jemand :D
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Die Frage wurde imo schon mehrmals gestellt und es gab nie eine eine zufriedenstellende Antwort. Ich würde mich ja mal persönlich von nem Anwalt oder Steuerberater informieren lassen, aber so ne Sitzung kost ne Menge Geld und dann wäre meine Bankroll weg :-D
    • ErikNick
      ErikNick
      Bronze
      Dabei seit: 10.07.2006 Beiträge: 5.921
      Das ist eigentlich nicht weiter schwer, Pille, kommt erstmal drauf an, wo du wohnst. In Österreich gibts ne Bank die dir auch ein Nummernkonto einrichtet. Wenn du nur an Cash ranwillst wäre wohl die Neteller-Card ganz gut. Generell sieht ess rechtlich halt so aus, dass du Vermögen hast. Da kann der Staat dir (fast) alle Leistungen verweigern. Kindergeld ist aber nicht betroffen, weil du ja kein Einkommen hast (Glücksspielgewinne sind keins). Aber wenn die Gewinne länger als ein Jahr auf einem deutschen Konto lagern, ist es Kapitalvermögen, zu versteuern und (soweit ich weiss) anzugeben. Daher wäre ein ausländisches Konto schon schlauer. Ob die europäischen Banken jetzt meldepflichtig sind weiß ich auch nicht, aber die Meldepflicht bzgl. Geldwäsche existiert wohl europaweit. Daher sind viele kleine Beträge wohl geschickter (erkundige dich nach der Einzahlungshöhe, ab der gemeldet wird - waren das nicht 5000,-?). Probiers doch mal mit einem ausländischen Konto inkl. Kreditkarte im Ausland. Vielleicht geht das ja (die Kreditkartenfirmen werden dir sicher gerne Auskunft geben, inwieweit der Staat die Transaktionen mitbekommen könnte). Wenn du in weiser Voraussicht eine legale Altersvorsorge einrichten willst, wären Einzahlungen auf die Lebensversicherung oder so aus dem Ausland meines Wissens nach okay. Ein Beratungsgespräch bei einem Anwalt gilt als Erstberatung und ist pauschaliert. Entweder 68,- oder 168,- Euro - weiß ich jetzt nicht, Anruf genügt, das weiß die Sprechstundenhilfe auch. Beratungsgespräch beim Steuerberater sollte umsonst sein (anrufen und fragen). Beratungsgespräch bei der Bank ist definitiv umsonst (am besten bei jemandem, den man persönlich gut kennt, oder Vati, oder der Onkel ... ) Gruss Erik
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Das mit dem Nummernkonto würde ich aber auch nochmal vorher mit dem Steuerberater absprechen. Geldwäsche ist kein Kavaliersdelikt.
    • Scipio
      Scipio
      Bronze
      Dabei seit: 22.03.2005 Beiträge: 1.410
      Original von ErikNick Das ist eigentlich nicht weiter schwer, Pille, kommt erstmal drauf an, wo du wohnst. In Österreich gibts ne Bank die dir auch ein Nummernkonto einrichtet. Wenn du nur an Cash ranwillst wäre wohl die Neteller-Card ganz gut. Generell sieht ess rechtlich halt so aus, dass du Vermögen hast. Da kann der Staat dir (fast) alle Leistungen verweigern. Kindergeld ist aber nicht betroffen, weil du ja kein Einkommen hast (Glücksspielgewinne sind keins). Aber wenn die Gewinne länger als ein Jahr auf einem deutschen Konto lagern, ist es Kapitalvermögen, zu versteuern und (soweit ich weiss) anzugeben. Daher wäre ein ausländisches Konto schon schlauer. Ob die europäischen Banken jetzt meldepflichtig sind weiß ich auch nicht, aber die Meldepflicht bzgl. Geldwäsche existiert wohl europaweit. Daher sind viele kleine Beträge wohl geschickter (erkundige dich nach der Einzahlungshöhe, ab der gemeldet wird - waren das nicht 5000,-?). Probiers doch mal mit einem ausländischen Konto inkl. Kreditkarte im Ausland. Vielleicht geht das ja (die Kreditkartenfirmen werden dir sicher gerne Auskunft geben, inwieweit der Staat die Transaktionen mitbekommen könnte). Wenn du in weiser Voraussicht eine legale Altersvorsorge einrichten willst, wären Einzahlungen auf die Lebensversicherung oder so aus dem Ausland meines Wissens nach okay. Ein Beratungsgespräch bei einem Anwalt gilt als Erstberatung und ist pauschaliert. Entweder 68,- oder 168,- Euro - weiß ich jetzt nicht, Anruf genügt, das weiß die Sprechstundenhilfe auch. Beratungsgespräch beim Steuerberater sollte umsonst sein (anrufen und fragen). Beratungsgespräch bei der Bank ist definitiv umsonst (am besten bei jemandem, den man persönlich gut kennt, oder Vati, oder der Onkel ... ) Gruss Erik
      Ich beschäftige mich nicht beruflich mit dem Thema und habe eigentlich auch keine Ahnung. Dennoch will ich mal anfügen, dass ich die Ratschläge in diesem Post als zumindestens teilweise falsch erachte. Nummernkonto -> teuer und im Prinzip fürn Arsch. Meldepflicht in Bezug auf Geldwäsche : So ganz stimmt das nicht. Eine Schweizer Bank tut von sich aus überhaupt nichts, wenn sie den Verdacht hat, dass du Schwarzgeld auf deinem Konto lagerst. Das Problem ist eher, wie willst du an das Geld rankommen? Sobald eine Verbindung zwischen deinem Konto und dem ausländischen besteht, ist die Gefahr, dass du auffliegst vorhanden. Beratungsgespräch Anwalt/Steuerberater : Kauf dir lieber was schönes, da kommt eh nix bei raus ;)
    • Menace78
      Menace78
      Bronze
      Dabei seit: 02.10.2005 Beiträge: 675
      Die allererste Frage sollte doch mal sein: Wie kann planen in naher Zukunft regelmäßig 1-2k $ pro Woche durch Pokern auszucashen?
    • ErikNick
      ErikNick
      Bronze
      Dabei seit: 10.07.2006 Beiträge: 5.921
      @scipio: Ich hab zwar nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen, aber so einfach mal nebenbei eine reinwürgen lasse ich mir nun auch wieder nicht gerne. Nummernkonto in Österreich kostet nicht die Welt, wenn ich mich recht erinnere, Fragen kost ja nix. Da einige Leute das wegen 10.000,- Schwarzgeld aufwärts einrichten kann es nicht allzuviel sein. Wenn der Herr Scipio es besser weiss, dann kann er ja sicher auch gleich die Kosten nennen, wie? Das mit der Meldepflicht bezog sich selbstverständlich auf EUROPÄISCHE Banken, wie aus dem Kontext doch klar hervorgeht. Dass die Schweizer damit nix zu tun haben ist klar, dass deren Nummernkonten teuer sind ist auch klar. Wenn du meinst, ein Beratungsgespräch ist für'n Arsch, dann würde ich dir dringend raten dir einfach mal vernünftige Leute dafür zu suchen. Meine Beratungsgespräche waren bisher zu 75% sehr gut, das eine, das nix getaugt hat, war umsonst, also was solls. Allemal besser als sich ausschließlich mit Leuten darüber zu unterhalten, die zwar von vornherein zugeben keinen Schimmer vom Thema zu haben, aber trotzdem kräftig lostuten. Tsk tsk ... Und natürlich gibt es Anwälte, die sich auf sowas spezialisiert haben, bei denen bekommt man die Erstberatung i.d.R. umsonst, dafür meist nur auf ner Party ... also muss man dafür erstmal wen kennen. Am besten mal den Freundeskreis durchzecken, ob da Aktienjongleure, Unternehmensberater, Gebrauchtwagenhändler oder Versicherungsfuzzis bei sind und die mal anhauen ob sie wen kennen, der was gehört hat, von einem, der jemanden kennt ... Die Infos, die es bringen, stehen halt mal nicht in der Zeitung, soviel ist klar. Nicht umsonst habe ich auf die Möglichkeit der Neteller-Karte bzw. ausländische Kreditkarten hingewiesen. Wenn ein Transfer aufs eigene Inlandskonto stattfindet, war die ganze Geheimniskrämerei umsonst, schon richtig. Sowas macht man dann am besten Cash ... wofür man die Grenze überschreiten müsste. Ab einer bestimmten Höhe ist das dann deklarationspflichtig und lohnt sich somit nur für Leute, die ziemlich nahe an der Grenze wohnen. Aber mit der Netellercard sollte es laufen (wenn Neteller nicht grade mal wieder rumzickt).
    • Scipio
      Scipio
      Bronze
      Dabei seit: 22.03.2005 Beiträge: 1.410
      Sorry, mein Post war natürlich ein wenig dreißt, dennoch denke ich, dass die Thesen darin stimmen. Zu Nummernkonten : Es geht darum, dass deine Identität genauso offengelegt ist, wie bei anderen Konton, nur dass ein Überweisungsempfänger deinen Namen nicht sieht. Das Finanzamt kann jedoch problemlos deine Identität erfragen. Ein Nummernkonto sieht eher verdächtig aus, als dass es irgendwelche Vorteile bringt. Wenn das Finanzamt dein Konto unter die Lupe nimmt, findet es so oder so die Identität heraus. Ein Nummernkonto ist gleichzeitig nicht kostenlos, die einzelnen Preise zu erfragen, überlasse ich den Leuten, die sich für solch ein Konto interessieren... Ebenso sagte ich nichts über Nummernkonto in Verbindung mit Schweiz, das waren zwei getrennte Thesen. Ich sagte, dass Beratungsgespräche nichts bringen, weil man die Rechtslage nunmal nicht so einfach prüfen kann. Es waren schon genug Leute beim Finanzamt/Rechtsanwalt und hatten vor, diese Problem zu lösen - leider ohne Erfolg. Ich weiß leider auch nicht, wie weit deine Insiderkontakte reichen, aber nehme nun einmal an, dass die Anwälte, die du über Partys kennenlernst, ebenfalls keine befriedigende Antwort liefern können. Natürlich sage ich nach wie vor, dass ich dem Threadersteller keine Antwort liefern kann. Daher finde ich es auch wenig ungerechtfertigt von "Weissheit mit Löffeln gefressen" zu reden. Du bist derjenige, der unfundierte Sachen behauptet. Mein Post zielte darauf ab, dass er nicht auf falsche Fährten gelockt wird.
    • ErikNick
      ErikNick
      Bronze
      Dabei seit: 10.07.2006 Beiträge: 5.921
      Ich lock hier niemanden auf eine falsche Fährte, wenn ich rate Fachleute zu fragen. Deren Nützlichkeit pauschal in Frage zu stellen ist eine reine Geschmackssache. Das mit den Nummernkonten sehe ich etwas anders, aber das lassen wir an dieser Stelle einfach. Wer sich für das Thema interessiert wird in einem öffentlichen Forum jedenfalls keine Patenlösung finden, das muss schon in 'Handarbeit' herausgefunden werden. Frohe Weihnacht Erik
    • dapdahang
      dapdahang
      Bronze
      Dabei seit: 22.12.2006 Beiträge: 418
      nur nochmal zum verständnis: mit der neteller card kann ich die beträge von meinem neteller konto direkt am geldautomaten auszahlen, richtig? ist dass denn für die banken nicht genau so auffällig, wenn dauernd einer mit so ner karte geld abhebt? was wäre denn mit der möglichkeit, das geld auf neteller zu packen oder von mir aus auch auf moneybookers und damit bei diversen shops einzukaufen um dann die sachen im bekanntenkreis zu verticken?
    • keksen
      keksen
      Bronze
      Dabei seit: 21.03.2005 Beiträge: 479
      Du kannst bis zu $800 auf deine Neteller Card schieben, diese kannst du dann an einem Geldautomat abheben, kostet natürlich alles Gebühren. Es gibt leider nur wenig Shops, bei denen du mit Neteller oder Moneybookers zahlen kannst.
    • dapdahang
      dapdahang
      Bronze
      Dabei seit: 22.12.2006 Beiträge: 418
      nun ja, gebühren wären ja zu verkraften wenn es dadurch dann sicher ist. also ich packe 800 auf die karte, gehe zum automaten, hebe die 800 ab und kann wiede neue 800 draufpacken?
    • innoko
      innoko
      Black
      Dabei seit: 14.01.2005 Beiträge: 1.527
      Original von dapdahang nun ja, gebühren wären ja zu verkraften wenn es dadurch dann sicher ist. also ich packe 800 auf die karte, gehe zum automaten, hebe die 800 ab und kann wiede neue 800 draufpacken?
      man hat natürlich nen tages/monats-limit. Gebühren ca 6% pro Abhebung.