Frage zu Preflop-Equity

    • FCler
      FCler
      Bronze
      Dabei seit: 01.03.2006 Beiträge: 304
      Hi,
      hab letzten das NL50 Video von Kendo geschaut. Da hat er unter anderem seine Equity mit TT gegen eine Co-Openraising-Range (ca.28%) berechnet, die bei etwa 63% liegt und damit begründet, dass eine 3bet profitabel ist.
      Was ich jetzt nicht verstehe: Was bringt mir diese Erkenntnis genau?
      Das einzig relevante ist doch die Equity gegen Villians 3Bet-Calling Range und die eigentliche Fold-Equity der 3Bet.
      Wenn Villain häufig genug foldet dann wird die 3bet damit ja logischerweise automatisch profitabel, allerdings ist hierbei unsere Hand und die Equity gegen Villans Range ziemlich egal.
      Und wie bereits gesagt ist doch dann das einzig Interessante der Fall, dass Villain callt und die Equity, die wir dann gegen seine Calling-Range bzw. die Equity, die wir auf einem entsprechenden Flop vs. seine Calling-Range haben, oder?

      Gruß
  • 1 Antwort
    • bello33
      bello33
      Bronze
      Dabei seit: 14.09.2007 Beiträge: 670
      Die Equity selbst ist natürlich kein exaktes Maß für den EV der 3bet, aber wenn man gegen seine Range weit vorne liegt heißt das natürlich, dass in dieser Range viele schlechtere Hände enthalten sind und mit diesen kann er sich dann entscheiden ob er mit der schlechteren Hand callt und einen großen Pot spielt oder foldet und dir den Pot überlässt.