SHC (TT, AQo, AQs, AJs auf BU)

    • mayestro
      mayestro
      Bronze
      Dabei seit: 15.03.2007 Beiträge: 212
      Hallo

      ich bin normal NL spieler, wollte jedoch mal ein wenig FL testen. Nun habe ich eine frage betreffend em chart.
      wenn jemand utg raised, und ich habe TT (nehmen wir an auf dem BU), dann lege ich das ganze weg. Nun coldcalled jedoch UTG +1, dann muss ich nach Startinghandchart TT auf dem BU raisen. Ist das correkt? wieso das? die UTG range ist ja immer noch die selbe, und wir müssen davon ausgehen, dass er uns sogar noch capt, und nur weil jetzt UTG +1 noch limpt, was ebenfalls stärke bedeuten kann, sollen wir nun TT raisen?! das selbe spiel würde auch für AJs, AQs wie auch AQo gelten. Steigt unsere equity dermassen, wenn wir noch ein coldcaller dabei haben?
      bitte um genauere analyse
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    • mayestro
      mayestro
      Bronze
      Dabei seit: 15.03.2007 Beiträge: 212
      Habe kurz den Equilator zu rate gezogen.

      Der TT fold ist gegen eine normale utg-range (99+, AJs+, KQs+, AQo+) korrekt, da rund 45% equity, mit JJ hätten wir knapp über 50%, wenn wir nun den coldcaller dazu nehmen mit (22-JJ, ATs+, KJs+, AJo+, KQ), keine ahnung, ob gute range, haben wir gerad mal 35% equety...

      edit: klar, mann kann jetzt sagen, mann gewinn genug oft, um hier mitzugehen, nur muss man dann alle situationen wo man die nase noch vorn hat, spielen, und das ist nach meiner meinung unmöglich, da es so viele sceard flops gibt, wir sind uns wirklich nur sicher, vorne zu sein, wenn wir das set hitten, und für das stimmt dann haben wir lediglich noch die equity von 12%... da wir auf jedem anderen board beat sein können
    • mayestro
      mayestro
      Bronze
      Dabei seit: 15.03.2007 Beiträge: 212
      :)
      habe selbst die Antwort gefunden

      Hierbei musst du darauf achten, dass die Hand, mit der du erhöhst, auch im Chart "3-Bet gegen eine Erhöhung" gelistet ist. Mit TT erhöhst du bspw. nicht, wenn der Raise aus UTG oder UTG1 kommt, sondern gehst nur mit (du gehst in dieser Situation ab 55 mit).
    • aceofspace
      aceofspace
      Bronze
      Dabei seit: 19.03.2007 Beiträge: 1.342
      Ich habe die 45%, die du ausgerechnet hast, nicht nachgerechnet. Aber mit 45% im BU würde ich immer 3betten anstatt coldzucallen.
      Am Button hat man Postition, hat also Playability Vorteile mit Initiative. Da TT sehr viele Outs gegen sich hat, will man HU spielen und dem SB/BB durch eine 3bet die Odds zum callen vermiesen. Zusätlich bekommst du, wenn die Blinds folden, 1,5 SB dead money in den Pot, so dass du weniger als 50% Equity brauchst.

      Falls du von einem resonable Spieler gecappt wirst, spielst du ziemlich sicher gegen JJ+, AK und hast sehr gute Informationen über die GegnerRange und kannst deine Spielweise dementsprechend anpassen.
    • mayestro
      mayestro
      Bronze
      Dabei seit: 15.03.2007 Beiträge: 212
      Original von aceofspace
      Ich habe die 45%, die du ausgerechnet hast, nicht nachgerechnet. Aber mit 45% im BU würde ich immer 3betten anstatt coldzucallen.
      Am Button hat man Postition, hat also Playability Vorteile mit Initiative. Da TT sehr viele Outs gegen sich hat, will man HU spielen und dem SB/BB durch eine 3bet die Odds zum callen vermiesen. Zusätlich bekommst du, wenn die Blinds folden, 1,5 SB dead money in den Pot, so dass du weniger als 50% Equity brauchst.

      Falls du von einem resonable Spieler gecappt wirst, spielst du ziemlich sicher gegen JJ+, AK und hast sehr gute Informationen über die GegnerRange und kannst deine Spielweise dementsprechend anpassen.
      es geht hier nicht ums coldcallen, sondern werden die TT gegen ein UTG raise normal gefoldet, da du klar gegen seine range hinten liegst. auch mit dem deadmoney ist es ein zu marginaler spot, du weisst oft nicht, ob wirklich am flop noch vorne liegst, und selbst wenn 2-3 situationen auf 20gespielte hände foldest, wo jedoch noch vorn gewesen wärst, oder deine TT bis zum river spielst, weil nur lowcards, und er zeigt dir JJ oder QQ verlierste zu viel money (das rake das noch abziehn musst, noch nicht inbegriffen);) . - bitte mich korrigieren, wenn ich völlig falsch liege, bin schliesslich NL spieler ;)

      Meine situation gieng jedoch darum, wenn noch ein weiterer spieler das raise von UTG coldcalled kann man die TT ebenfalls coldcallen, wieso solltest du die dann raisen wollen, wenn gerade mal noch 35% equity hast, und jeder flop ohne T schlecht ist, ausser vielleicht noch ner oesd die du floppst. gib mir ein grund, wieso du in solche flops preflop geld investieren sollst? ist ja nicht NL wo du allenfalls durch implieds mehr vom gegner hohlen könntest
    • HAVVK
      HAVVK
      Bronze
      Dabei seit: 29.12.2005 Beiträge: 18.417
      weil du mit 35% über der Durchschnittsequity liegst bei 3 Spielern

      außerdem, wieso sollte jeder Flop ohne T schlecht sein?
    • aceofspace
      aceofspace
      Bronze
      Dabei seit: 19.03.2007 Beiträge: 1.342
      Original von mayestro
      :)
      habe selbst die Antwort gefunden

      Hierbei musst du darauf achten, dass die Hand, mit der du erhöhst, auch im Chart "3-Bet gegen eine Erhöhung" gelistet ist. Mit TT erhöhst du bspw. nicht, wenn der Raise aus UTG oder UTG1 kommt, sondern gehst nur mit (du gehst in dieser Situation ab 55 mit).
      das habe ich wohl als coldcall gegen einen OpenRaise interpretiert :)


      Meine situation gieng jedoch darum, wenn noch ein weiterer spieler das raise von UTG coldcalled kann man die TT ebenfalls coldcallen, wieso solltest du die dann raisen wollen, wenn gerade mal noch 35% equity hast, und jeder flop ohne T schlecht ist, ausser vielleicht noch ner oesd die du floppst. gib mir ein grund, wieso du in solche flops preflop geld investieren sollst? ist ja nicht NL wo du allenfalls durch implieds mehr vom gegner hohlen könntest
      wie Havvk schon geschrieben hat 35% liegt über 33% durchschnittsEQ. Durch den Raise kannst du deinen EQ Vorteil pushen. ist wie du selber schon gesagt hast ein marginaler Spot, wo fold/cc/raise nahe bei einander liegen, so dass man bei seiner entscheidung mit berücksichtigen sollte, wie gut das eigene postflop spiel im Vergleich zu den gegnern ist (bzw. wie sicher man sich postflop fühlt).
      Es liegt ja keine All-IN Situation vor, sondern es wandert postflop auch noch geld in den Pot. Und ein 2% EQ Vorteil preflop ist schnell aufgebraucht, wenn man durch "schlechtes" postflop spiel von den Gegnern ausgespielt wird (wenn man hinten liegt, bezahlt man mehr als man gewinnt, wenn man vorne liegt).
      Ich selber spiele lieber mit initiative und würde deshalb mit TT auf jeden Fall als default 3betten.