Eure persönliche Motivation zum Pokern!

    • pKay
      pKay
      Black
      Dabei seit: 21.01.2005 Beiträge: 7.163
      Hallo,...

      was mich mal interessieren würde, ist eure ganz eigene, persönlich Motivation zum Pokern!...

      So etwas kann sich im Laufe der Zeit natürlich auch ändern und ihr dürft auch gerne diesen Prozess beschreiben.

      Ich fange mal an:

      Am Anfang hat mich einfach die Idee des Pokerspiels an sich gereizt und ich war dank DSF/Eurosportübertragungen neugierig geworden.
      Später, nachdem ich von ps.de wusste, war es zum einen natürlich die Vorstellung im Internet und naja, nicht wirklich "einfach",... aber "relativ einfach" und mit einem Kartenspiel Geld zu machen.
      Mich motivierte also vor allem der Geldgewinn und die Beträge, von denen ich hörte, dass sie andere community-Mitglieder gewonnen hatten in Relation zu den Summen, die ich verdiente und mit denen ich umgang und die mir "viel" vorkamen.

      Poker, als Spiel, ersetzte allerdings auch meine davor gängigen Gaminginteressen, die ich nach kurzer Zeit auf Eis legte.
      "Gamen" tut man aber auch zum Abreagieren und zum Zeitvertreib.
      Poker wurde im Laufe der Zeit also auch immer mehr eine Art Zeitvertreib oder Lückenfüller, was meinem Spiel nicht wirklich gut tat/tut.
      Das schlich und schleicht sich allerdings meistens eher dank nicht vorhandenem Zeitmanagement ein...


      Jetzt, wo man schon bestimmte Beträge gewonnen hat,... man aber immer noch das Gefühlt hat (zumindestens Ich) eigentlich wenig zu haben und sich große Summen immer und immer mehr relativieren, kommen irgendwie mehrere Faktoren zusammen, die meine Motivation geändert haben.

      1. hat man die Erfahrung gemacht, DASS man viel gewinnen KANN... Man hat es also in gewisser Weise "geschafft" und muss sich nicht mehr selber unter Beweis stellen, dass es überhaupt "funktioniert"...
      Dieses sich selbst beweisen, dass es funktioniert war nämlich auch oft Motivation für mich
      2. brauche ich das Geld in meiner jetzigen Lebenssituation nicht WIRKLICH,.. ist natürlich immer toll aber ich hänge nicht davon ab beim Pokern Geld zu verdienen.
      3. wenn man viel übers Pokern usw. etc.pp nachdenkt, denke ich auch immer mehr, dass Geld einfach nicht alles im Leben ist und Pokern eben auch nicht... dadurch geht irgendwie noch mehr Motivation verloren,... mir wird dann auch immer mehr bewusst, wie viele Stunden man einfach so vor dem PC sitzt und einfach nur für ein paar (ok es können auch gewaltig viel "paar" werden) Euro mehr auf dem Konto...
      Aber selbst dann: Was will ich mit dem Geld? Was bringt es mir?... Zumindestens sind das so die Gedankengänge, die ich oft habe...


      Und dadurch, dass mir irgendwie gewisse UNMITTELBARE Ziele, wie "dieses und jenes neue Auto,... die eigene Wohnung, der Urlaub" oder so fehlen, schleichen sich dann nur noch diese viel zu hoch gegriffenen Ziele und Träume vom Pokermillionär und bling-bling-Tv-Pokerstar bei mir ein, die sowieso unrealistisch sind...

      Irgendwie schaffe ich es auch nicht so wirklich mir das nächste Limit groß als Ziel zu setzen, weil es durch die oben genannten Gründe einfach so belanglos geworden ist....



      Ich bin auf eure Beiträge gespannt!

      mfg
  • 43 Antworten
    • lordTasse
      lordTasse
      Bronze
      Dabei seit: 17.01.2005 Beiträge: 3.847
    • pKay
      pKay
      Black
      Dabei seit: 21.01.2005 Beiträge: 7.163
      Du hast einen Stundenlohn von 100$?
    • SlannesH
      SlannesH
      Black
      Dabei seit: 23.01.2005 Beiträge: 7.738
      Interessantes Thema, in nem psycho-Forum sicher besser aufgehoben was solls :D .

      Mich hat es von Broodwar, wie (vor nem halben Jahr hätte ich noch "die meisten" gesagt, stimmt ja jetzt nichtmehr) viele hier. Am Anfang war es etwas Zeitvertreib, mitlerweile stecke ich mir einiges an Zielen. Ich will im Sommer von daheim ausziehen und mir mit Freunden ne Wohnung holen, die ich zum Großteil (also meinen Anteil an der Wohnung) mit Pokergeld finanzieren möchte. Dazu kommt ein eigenes Auto+Versicherung+Benzin. Ich weiß nur nicht so ganz, wo das alles hinführen soll, was ich wirklich mache, wenn ich nächstes Jahr mit dem Studium anfange und am Ende vom Studium auf Korn oder Matthias Level Pokern sollte und dort dann mehr verdiene, als in jedem Durchschnittsberuf. Vielleicht geh ich dann in die Politk, wäre ja gelacht (bis dahin muss natürlich noch am Pokerface gefeilt werden =) ).

      MfG
    • bahmrockk
      bahmrockk
      Bronze
      Dabei seit: 10.09.2005 Beiträge: 6.769
      Huhu,

      edit: Ach du Scheisse, waehrend ich das geschriebn hatte, haben noch drei Leute geantwortet ... tz :p /edit


      interessanter thread :)
      Also bei mir stand ganz am Anfang, aehnlich wie bei Dir, die unmittelbare Neugier aufs Geld und aufs System. Ich hatte allerdings den Zugang zum Pokern zuerst durch Mathe und dann durchs fernsehen, was sich auch auf meine "Laufbahn" (darf ich das Ding zu dem Zeitpunkt ueberhaupt schon so nennen?) auswirkte.
      Die finanziellen Interessen will ich garnicht wegdiskutieren bei mir, aber was immer staerker wurde und wird, ist die Moeglichkeit der Selbstkontrolle. Das tighte pokern und das Anwenden der gelernten Theorien hilft mir sehr, Systemdenken zu staerken und Emotionen (bin von Natur aus ein ziemlich emotionaler Mensch :) ) besser zu kontrollieren und zu fokusieren.
      Ausserdem fand ich die Erfahrungen vom ersten DS sehr interessant, was mich unmittelbar zum naechsten Punkt fuehrt:
      Stolz!
      Ich kann mich einfach darueber freuen, wenn ich sehe "hier habe ich was richtig gemacht, das lief vor ner Woche noch nicht". Ich habe mich sehr gefreut, als ich merkte, dass es heute, nach 1.5 Tagen DS wieder aufwaerts ging und ich es geschafft hatte, trotz 100BB (1/4 der BR) down mein Spiel NICHT zu veraendern - die Maschine lief, auch wenn der Mund fluchte und der chat eigentlich haette zensiert werden muessen :)
      Poker ist fuer mich eine wunderbare Abwechslung zum Alltag - hier kann ich sowohl meine Matheleidenschaft ausleben als auch den Zufall beim wirken beobachten ... ich fuehl mich wie nen Atheist der im Himmel aufwacht und gesagt kriegt "das mit der Hoelle war nur ein Scherz" ^^

      Ich nehme mal an, diese Euphorie wird sich in ein- oder zwei Monaten wieder legen, aber im moment macht mir das Gewinnen UND das Verlieren (im Nachhinein, wenns wieder ans Gewinnen geht ;) ) viel Spass.
      Das mit den Zielen, wie Dir das passiert, kann mir zumindest vorerst nicht passieren - ich lebe im moment nach Miete von ca 400E / Monat - das kriege ich zwar _waehrend_ dem spielen Gott sei dank zu 100% aus dem Kopf, aber trotzdem ist das sicher eine Motivation, den ersten richtigen Urlaub mit meiner Freundin seid Jahren machen zu koennen (wir studieren beide, und das meiste Geld geht halt fuers leben drauf .. Nebenjob bringt halt nicht soo viel ein ;) ).
      Und ein unmittelbares Ziel bewahre ich mir wohl noch bis 10/20: Ich will besser werden. Ich weiss, dass ich noch nicht viel weiss im Bezug auf Poker, aber ich weiss, dass ich besser werden _kann_ - und solange dieses Wissen da ist werde ich auch versuchen, besser zu werden :)

      Klingt ein bisschen ... pathetisch (pathetic? vielleicht) das ganze, aber na gut ^^


      tschuessi,
      georg
    • Sleyde
      Sleyde
      Black
      Dabei seit: 15.01.2005 Beiträge: 17.714
      3. wenn man viel übers Pokern usw. etc.pp nachdenkt, denke ich auch immer mehr, dass Geld einfach nicht alles im Leben ist und Pokern eben auch nicht... dadurch geht irgendwie noch mehr Motivation verloren,... mir wird dann auch immer mehr bewusst, wie viele Stunden man einfach so vor dem PC sitzt und einfach nur für ein paar (ok es können auch gewaltig viel "paar" werden) Euro mehr auf dem Konto...
      Aber selbst dann: Was will ich mit dem Geld? Was bringt es mir?... Zumindestens sind das so die Gedankengänge, die ich oft habe...
      Die Gedankengaenge habe ich auch oefters. Vor allem immer die Fragen, ob man nach der Schule/Arbeit oder generell mal mit Freunden ausgeht und den Nachmittag abhaengt oder ob man 5 Stunden pokert, um irgendeinen Bonus zu clearen.

      Ist halt immer der Konflikt zwischen sozialen Leben und Pokern und jeder muss sich seine Einteilung dafuer haben, sodass beides nicht zu kurz kommt ;) .

      Dass Geld nicht alles im Leben ist, habe ich auch realisiert. Stell dir vor, du stirbst morgen, denkst du dann an deine 5000$ auf deinem PP-account oder an deine Familie/Freunde, mit denen du viel mehr Zeit verbringen gekonnt haettest.
    • pKay
      pKay
      Black
      Dabei seit: 21.01.2005 Beiträge: 7.163
      Von mir aus kann der Thread auch in das Psychoforum verschoben werden!... :)
    • Brockie
      Brockie
      Bronze
      Dabei seit: 16.01.2005 Beiträge: 4.059
      geld. ende
    • PeFro
      PeFro
      Bronze
      Dabei seit: 22.05.2005 Beiträge: 527
    • sholvar
      sholvar
      Bronze
      Dabei seit: 18.01.2005 Beiträge: 4.826
      Original von lordTasse
    • Tribe
      Tribe
      Bronze
      Dabei seit: 15.01.2005 Beiträge: 509
      Geld.

      Ansonsten hasse ich Poker
    • lordTasse
      lordTasse
      Bronze
      Dabei seit: 17.01.2005 Beiträge: 3.847
      wenn man kein geld mit machen koennte würd ich nicht seine sekunde meines lebens mit pokern verschwenden! ^^

      @kay ne hab atm nicht 100$/h, nur so ca 60$
      war auch nurn beispiel
    • Stargoose
      Stargoose
      Bronze
      Dabei seit: 17.01.2005 Beiträge: 4.077
      Verschoben -> Psychologie / Selbstmangement. Paßt besser ... ;)
    • Rifter
      Rifter
      Bronze
      Dabei seit: 16.01.2005 Beiträge: 547
      ich hab mir auch lange darueber gedanken gemacht. ich brauche kein geld. ich will es aber auch nicht verlieren. affig ansich, ist aber so. momentan spiele ich um auf 30 60 zu kommen (ich wechsel auf jedes limit mit 500bb). rest ist mir egal., auch ob ich meine br dann verliere.
    • Maittanee
      Maittanee
      Bronze
      Dabei seit: 26.01.2006 Beiträge: 29
      bei mir hat es vielerlei gründe. ich bin schon seit immer ein spieler. bisher hauptsächlich videospieler. zocken in der spielhalle hat mich immer abgeschreckt, weil ich keine lust hatte geld für etwas auszugeben, wo ich es nicht beeinflussen kann, was bei raus kommt.
      ok, die tv-automaten hab ich auch gefüttert, aber da wusste ich von vornherein, dass da kein geld raus kommt.
      aber ansonsten spiele ich halt alles mögliche, bin halt ein spielkind :)

      auf kartenspiele bin ich natürlich auch schon früh gestoßen, aber außer maumau, 17+4 (nein, den ausdruck blackjack kannte ich nicht) und 5card poker kannte ich nix.
      2001 hab ich dann jemanden kennen gelernt, der seine anteile der firma verkauft hat und seit anfang 2000 nicht mehr arbeitete, weil er einfach genug geld hatte und nicht viel brauchte. das ist jetzt eher nebensächlich, aber er erzählte mir, dass er mit blackjack und skat während seines studiums im jahr bis zu niedrigen 6stelligen beträgen eingefahren hat. erst glaubte ich ihm nicht, aber je mehr ich drüber nach dachte, wurde mir klar, dass es nicht unmöglich ist, aber man dann doch extrem lange spielen muss um sowas zu schaffen.

      dann ist der punkt, dass ich ein informationsjunkie bin. ich muss immer lernen, lernen, lernen. ähnlich wie goldenboy, falls den jemand kennt :) und jetzt hab ich etwas, was ich lernen kann und es wird sehr lange dauern, bis ich fast alles kann.

      und natürlich das geld, gar keine frage. als angestellter kann man sicherlich wohlhabend werden, aber bis ich als arbeitender millionär werde würde seeeeeeeehr viel zeit ins land gehen. mit poker werde ich auch nicht 2006 millionär, aber die theoretische chance besteht.
      für tennis, basketball, sport allgemein bin ich zu alt (31) und meine knochen zu gebrechlich als das ich da ne karriere starten könnte. aktien sind nur beschiss, denn wenn merryl lynch sagt "kauft xy" dann kaufen alle und es entwickelt sich der kurs. für mich sind aktien noch ne größere abzocke als die kirchensteuer.
      und wie sonst soll man es zu reichtum schaffen? lotto? wäre ne möglichkeit, aber viel zuviel glück und ne extrem geringe chance.

      ich will nicht sagen, dass ich DER pokerspieler werde, aber jeder hier hat die chance es soweit zu schaffen und wenn ich mir die ergebnisse einiger anschaue, dann sind die noch nicht wirklich weit weg von wirklich dicker kohle.
      aber nichtsdestotrotz, ich werde mein bestes geben und schauen wie weit ich komme. wenn ich bei 1/2 limit hängen bleibe, dann hat es nicht sein sollen.

      zusammen gefasst: ich will gut werden, spass haben, lernen und so viel geld von freiwilligen (fischen) bekommen, wie es geht. wo geben einem sonst menschen freiwillig ihr geld? :D

      ach ja, edith wollte auch noch was sagen: natürlich ist geld nicht alles, aber es kann einen dazu verhelfen ein sorgenfreieres leben zu leben.
    • eplc
      eplc
      Bronze
      Dabei seit: 22.01.2005 Beiträge: 8.667
      Original von Sleyde
      3. wenn man viel übers Pokern usw. etc.pp nachdenkt, denke ich auch immer mehr, dass Geld einfach nicht alles im Leben ist und Pokern eben auch nicht... dadurch geht irgendwie noch mehr Motivation verloren,... mir wird dann auch immer mehr bewusst, wie viele Stunden man einfach so vor dem PC sitzt und einfach nur für ein paar (ok es können auch gewaltig viel "paar" werden) Euro mehr auf dem Konto...
      Aber selbst dann: Was will ich mit dem Geld? Was bringt es mir?... Zumindestens sind das so die Gedankengänge, die ich oft habe...
      Dass Geld nicht alles im Leben ist, habe ich auch realisiert. Stell dir vor, du stirbst morgen, denkst du dann an deine 5000$ auf deinem PP-account oder an deine Familie/Freunde, mit denen du viel mehr Zeit verbringen gekonnt haettest.
      Wenn ich mir jeden Tag vorstelle, dass ich am nächsten tot bin, werd ich nach ein paar Wochen depressiv. Die Einstellung sollte wohl eine andere sein, Zeit kann man mit seinen Freunden und Familie auch so noch verbringen, wie ich finde. Zumindest kam das bei mir nie deshalb zu kurz.
    • kanalratte
      kanalratte
      Bronze
      Dabei seit: 27.03.2005 Beiträge: 2.234
      Hmm....
      also bei mir sinds sicher mehrere Dinge, die mich Pokern lassen...
      Erstens war ich schon seit je her ein Zocker, halt vor allem andere pc-games und hab da sozusagen jahre meines noch jungen Lebens sinnlos verschwendet, was mir aber auch spass gemacht hat :)
      Nicht, dass ich sonst keine sozialen Kontakte hätte, die sind sogar sehr gut aber dennoch habe ich immer zu viel gezockt :)

      IN letzter Zeit, kam durch mein Studium, dann eine gewisse Affinität zu Wissenschaft, Wissen und Umsetzung dieses. Dazu auch noch gewisse Grundkenntnisse in W'keit, die mich doch recht fasziniert.

      Als ich dann hier drauf gestossen bin, wusste ich: Hey, damit kannst du einen grossen Teil deiner aktuellen Interessen umsetzen :)

      Desweiteren interessiert mich logischerweise auch die Kohle. Ich bin vor kurzem umgezogen und will doch gerne den einen oder anderen scheiss-nebenjob loswerden und mir so meine hütte und mein studium durch pokern, wenigstens teilweise finanzieren :D
      Da bin ich noch weit weg aber ich sehe einen Weg und ein nicht unerreichbares Ziel, das ich durch Willen zum lernen erreichen kann :)
    • tmy
      tmy
      Black
      Dabei seit: 15.01.2005 Beiträge: 6.309
      geld, herausforderung und liebe zum spiel
    • Korn
      Korn
      Bronze
      Dabei seit: 14.01.2005 Beiträge: 12.511
      Für mich ist Poker ein intellektueller Wettkampf. Das Geld ist zwar schön, aber bei mir nicht die treibende Kraft.
    • Tonding
      Tonding
      Black
      Dabei seit: 27.01.2005 Beiträge: 3.362
      Competition, Nervenkitzel, Geld.