Scripting

  • 16 Antworten
    • tmy
      tmy
      Black
      Dabei seit: 15.01.2005 Beiträge: 6.309
      Was einen wirklich fit hält ist das readen des gegners.. alles readen, jede möglichkeit durchgehen, an jeder street seine action rekapitulieren was könnte er haben, was macht sinn etc bla MfG Tim
    • Sportbernd
      Sportbernd
      Bronze
      Dabei seit: 18.01.2005 Beiträge: 22.576
      gefällt mir ganz gut, so ähnlich sieht es in meinem kopf auch aus :) , nur eine sache stört mich. ES HEISST VERDAMMT NOCHMAL STANDAR[B]D[/B]
    • firsttsunami
      firsttsunami
      Black
      Dabei seit: 23.01.2006 Beiträge: 32.999
      Schöner Artikel. Besonders die angesprochenen Symptome in bzg auf Multitabling / Autoplay / mangelnde Konzentration. Da erkennt sich jeder wieder. Wenn ich 2-3 Tables spiele und ausgeschlafen bin dann klappt das wunderbar aber wenn ich zu lange spiele, verfalle ich auch dem undurchdachten Spielverhalten. Ich bin der Meinung dass wenn man mehr als 3 Tables spielt, man nicht mehr 100% readen kann weil es doch ein ungehörig langer und komplexer Denkprozess ist, den man garnicht mehr bewerkstelligen kann falls man 2-3 Hände simultan spielt.
    • ebnerfred
      ebnerfred
      Bronze
      Dabei seit: 05.02.2006 Beiträge: 942
      Der Artikel gefällt mir auch sehr gut, weil ich auch bei mir merke, dass ich nach längeren Sessions an Aufmerksamkeit verliere. Daher ist es sicherlich von Vorteil, wenn man sich ein Script erstellt. Ich werde es bei mir auf jeden Fall einmal versuchen. Ich bin auch der Meinung von tmy, dass es vor allem wichtig ist, seinen Gegner zu readen, da das Spiel dann fast von selbst geht.
    • PadderBraun
      PadderBraun
      Bronze
      Dabei seit: 27.05.2006 Beiträge: 1.074
      Ein wirklich sehr schöner hilfreicher Artikel. Nur folgendes finde ich dann doch nicht so gut
      Quellen: Diverse Pokerstrategy.de Artikel, FL Holdem Bücher und Internetpostings aus diversen Foren.
      ... dann würde ich lieber nichts zu den Quellen schreiben. Zu einen guten Artikel gehörrt auch ein gutes Quellenverzeichnis.
    • Oliro
      Oliro
      Bronze
      Dabei seit: 25.12.2006 Beiträge: 34
      Der unten vorgestellte Scriptingprozess ist sicher alles andere als optimal, aber trotzdem dazu geeignet, eine Vorstellung davon zu erhalten, welche Fragen und Probleme in jeder Hand zu den unterschiedlichsten Situationen und Zeitpunkten gestellt werden sollten.
      mhh irgendwie finde ich nirgendwo den "unten" vorgestellten Scriptingprozess
    • aetos
      aetos
      Bronze
      Dabei seit: 17.08.2006 Beiträge: 650
      Original von Oliro
      Der unten vorgestellte Scriptingprozess ist sicher alles andere als optimal, aber trotzdem dazu geeignet, eine Vorstellung davon zu erhalten, welche Fragen und Probleme in jeder Hand zu den unterschiedlichsten Situationen und Zeitpunkten gestellt werden sollten.
      mhh irgendwie finde ich nirgendwo den "unten" vorgestellten Scriptingprozess
      Liegt wohl daran, dass du als Bronzemember nur ein kleines Häppchen des Artikels zu sehen bekommst ;) Erspiel dir den Silberstatus, dann kannst du alles lesen.
    • bASIk07
      bASIk07
      Bronze
      Dabei seit: 18.01.2007 Beiträge: 63
      hätte man auch dazu schreiben können - für silber members gehts hier weiter oder so ^^
    • cubaner
      cubaner
      Bronze
      Dabei seit: 05.03.2006 Beiträge: 4.245
      kann jemand ggf. mal ein selbsterstelltes skript hier reinstellen? wie habt ihr euer skript aufgebaut??? --> welche fragen stehen bei euch preflop/ flop.... zur auswahl?
    • flocci
      flocci
      Bronze
      Dabei seit: 06.10.2006 Beiträge: 136
      Original von firsttsunami Schöner Artikel. Besonders die angesprochenen Symptome in bzg auf Multitabling / Autoplay / mangelnde Konzentration. Da erkennt sich jeder wieder. Wenn ich 2-3 Tables spiele und ausgeschlafen bin dann klappt das wunderbar aber wenn ich zu lange spiele, verfalle ich auch dem undurchdachten Spielverhalten. Ich bin der Meinung dass wenn man mehr als 3 Tables spielt, man nicht mehr 100% readen kann weil es doch ein ungehörig langer und komplexer Denkprozess ist, den man garnicht mehr bewerkstelligen kann falls man 2-3 Hände simultan spielt.
      genau, dasselbe ist mir auch erst bewußt geworden. Ich merks bei mir. Wenn ich 2 Std. auf 2-3 Tables spiele. kein prob, nur was darüber hinausgeht oder ich direkt aus der Arbeit komme und mich hinhocke und spielen will, funktionierts nicht. Weil ich da den Kopf irgendwie noch nicht richtig frei habe. Aber toll ist es wenn man es frühzeitig merkt wo der Fehler steckt und man nicht weiter spielt und dann seine BR schrottet .
    • Michel1337
      Michel1337
      Bronze
      Dabei seit: 02.01.2007 Beiträge: 149
      Ich denke eine wichtige Frage auf Flop/Turn/River könnte noch sein: "Ist der Pot groß oder klein?" bzw. "Wie groß ist der Pot"?
    • CCFlop
      CCFlop
      Bronze
      Dabei seit: 22.03.2007 Beiträge: 113
      Neben Pokern darte ich auch ganz gerne (und das nicht so schlecht...). Das Scripting hat mir dort sehr dazu verholfen den Wurf mehr und mehr zu automatisieren. Das ging natürlich auch nicht von heute auf morgen, aber durch Pflege des Scripts mache ich heute nicht mehr die Fehler, die ich noch vor 2, 3 Jahren gemacht habe. Das Scripting dient dabei auch sehr gut dazu, die Emotionen zu bändigen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.
      "Verkürzung" ist dabei wichtig, denn es muss schnell ablaufen. D.h. die Fragen auf Stichworte zu reduzieren. Versuche das momentan in Zusammenhang mit dem Mindmapping, insofern, dass ich mir jeweils eine Mindmap für jede Betrunde anlege, in der ich mir als Grundelemente die Stichworte der Scriptingfragen gebe. Das ist alles andere als leicht und macht mir jetzt mehr und mehr die Komplexität der Entscheidung beim Poker bewußt, denn das meiste läßt sich ja nicht mit Ja/Nein beantworten sondern muss immer in der Relation zu den anderen Faktoren gesehen werden. So endet die Frage nach der Handrange des Gegners, ja z.B. oft in einer Relation zwischen schlagbarer und unschlagbarer.
      Ich suche deswegen momentan nach einer Lösung, wie ich die einzelnen Resultate meines Scripts sinnvoll und effektiv automatisiert zu einer Entscheidung zusammenfügen kann, denn ich mache momentan noch oft den Fehler gerade postflop irgendwas außer acht zu lassen - und das ist oft teuer...

      Beispiel:
      Für die Preflop-Situation ist das Anhand des SHC recht einfach zu gestalten:
      Ich bin in Early
      -> habe AKs -> Raise 4BB
      -> Gegner reraised -> reraise 3Bet, Postsize, AI (nach GegnerTyp und Anzahl)

      Für den Flop sieht das aber ganz anders aus.
      Hier kann ich nicht einfach von der Position beginnen und wenn ich das oder das habe, mache ich das.
      Sondern ich muss eine Bewertung aus z.B. Board-Textur, eigener Handstärke, Position, Anzahl der Gegner, bisher gezeigte Stärke am Tisch, Handranges, Gegnertypen, Stacks, Potgröße, PotOdds, FoldEquity etc. bilden.

      Irgendwie komm ich da momentan nicht auf die Reihenfolge wie ich das scripten könnte und wie ich zur richtigen Entscheidung komme. Hat schon jemand eine Art automatisiertes System dafür gefunden?
      Wie würde eine Programmierer die Sache angehen, wenn er einen Bot dafür schreiben will?
    • SchwarzerRauch
      SchwarzerRauch
      Black
      Dabei seit: 18.02.2007 Beiträge: 1.925
      irgendwie klappt der link grad nich?!?

      PS: irgendwas mach ich falsch...die links sind nicht aus dem Forum abrufbar
    • KittenKaboodle
      KittenKaboodle
      Bronze
      Dabei seit: 29.01.2006 Beiträge: 3.530
      Original von SchwarzerRauch
      irgendwie klappt der link grad nich?!?

      PS: irgendwas mach ich falsch...die links sind nicht aus dem Forum abrufbar
      Liegt vielleicht daran, dass wenn man im Forum eingeloggt ist, nicht automatisch auch auf der Hauptseite eingeloggt ist.
    • AceHigh12345
      AceHigh12345
      Bronze
      Dabei seit: 07.08.2007 Beiträge: 1.811
      Ich weiss hat jetzt nix mit scripting zu tun, aber ich hätte mir anfangs von Psychologie und Didaktik mehr in richtung Psychologisches Spiel und nicht so viel Einstellung und Selbstreflexion erwartet.
    • CuChullain
      CuChullain
      Bronze
      Dabei seit: 21.09.2007 Beiträge: 9
      Passt nicht hier rein, aber ich hab anscheinend nicht die Rechte, ein neues Thema zu erstellen.
      Ich hab ein Feedback zum Live Poker-Tells Artikel. Un zwar zu folgendem Abschnitt:

      Ein weiterer Tell ist das Grinsen. Jemand, der versucht ernst zu bleiben und dann unfreiwillig ein Lächeln entblößt, hält mit einiger Sicherheit eine Monsterhand. Ein Spieler mit einem natürlichen Lächeln hat eher eine gute Hand, im Gegensatz zu jemandem, der ein aufgesetztes Lächeln erzwingt.
      Ich glaube genau das Gegenteil ist der Fall. Denn ich z.B. Grinse dann, wenn der Gegner denkt, ich würde denken ich sei unbeobachtet. Er denkt dann ich hätte ein gutes Blatt. Ich "erzwinge" aber kein "aufgesetztes Lächeln" sondern muss wirklich lachen, weil der andere denkt ich sei unbeobachtet und weil er denkt ich hätte ein gutes Blatt^^
      Also ich denke, das Grinsen kann man bewusst ehrlich machen, und es ist nicht schwer auf Kommando authentisch zu grinsen.^^



      Dagegen finde ich diese Stelle einfach herrlich:
      Der Griff zum Glas
      Oft werden Gegner, die einen Bluff spielen, danach zum (Bier-)Glas greifen. Es soll normal wirken, doch gerade dies sollte euch auffallen.
      Das stimmt in 95% der Fälle. In den anderen 5% hatte der Spieler wirklich einen verdammten Durst^^