Lebensunterhalt -Wie lange dauert das?

    • PokerDan18
      PokerDan18
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      Dabei seit: 27.11.2006 Beiträge: 127
      Hi Leute ich wollte mal Fragen wer den mit Pokern sein Lebensunterhalt finaziert und wie lange er dafür gebraucht hat. Ab welchem Limit kann man eigentlich sagen so hier und nicht weiter weil es dort genug Profit gibt? Danke an alle die darauf Antworten. Tschau euer PokerDan18
  • 145 Antworten
    • nihil
      nihil
      Bronze
      Dabei seit: 11.03.2006 Beiträge: 262
      Matthias sagt in seinem Bankroll Thread, dass man ab 2/4 SH vom Pokern leben könnte. Er führt dazu auch folgende Rechnung auf:
      Hier die Rechnung: Angenommen, ich schlage 2/4 SH 4-Tabling mit 1BB/100, dann verdiene ich pro Stunde 16 Dollar. Man schafft ja an 6er-Tischen etwa 100 Spiele in der Stunde. 16 Dollar sind 12,32 Euro, das mal 8 (Stunden) sind fast 100 Euro pro Tag. Ein sehr guter Spieler schafft sogar 2BB/100 und verdient somit das Doppelte. Ich will übrigens mit dieser Rechnung keineswegs irgendwen dazu ermutigen, Profi zu werden. Diese Rechneung setzt voraus, dass man die 1 BB absolut nachhaltig erwirtschaftet, das heißt, über eine sehr große Anzahl von Händen. Und selbst dann stellt sich die berechtigte Frage, ob der Beruf "Pokerprofi" für die Persöhnlichkeitsentwicklung überhaupt die gesündeste Alternative darstellt.
    • kriegskeks
      kriegskeks
      Bronze
      Dabei seit: 13.08.2006 Beiträge: 17.571
      Ob du ab einem gewissen Level aufsteigst oder nicht, hängt stark davon ab was du willst. Wenn du ein Level gut schlägst, sagen wir mal NL400, dann macht man da ja schon ordentlich Geld. Wenn man sich nun nicht weiter mit Theorie beschäftigen will, oder sich wohl fühlt kann man da ja anhalten. Wenn man ehrgeizig ist hindert einen natürlich auch nichts daran aufzusteigen und NL600 bis NL1000 in Angriff zu nehmen.
    • JohnnyEsberg
      JohnnyEsberg
      Bronze
      Dabei seit: 19.05.2006 Beiträge: 204
      "es kommt drauf an..." also, wenn du bisher "nur" schüler warst, und 50 € von deinen eltern bekommen hast, und jetzt locker mal 1K im Monat mit Pokern machst, dann ist das für dich vielleicht viel. aber wenn du arzt bist oder so, und deine 2-4.000 € (keine ahnung wo die da jetzt so liegen ?( ) verdient hast. dann denke ich musst du schon ein ganz anderes limit spielen. du siehst, es spielen viel faktoren eine rolle... würde gerne mehr dazu schreiben wollen, aber keine lust...
    • Nani74
      Nani74
      Black
      Dabei seit: 15.12.2005 Beiträge: 12.433
      1 Jahr
    • JohnnyEsberg
      JohnnyEsberg
      Bronze
      Dabei seit: 19.05.2006 Beiträge: 204
      Original von Nani74 1 Jahr
      hoffe dies war ein joke, sonst ist es ja bei mir bald so-weit...
    • Crovax
      Crovax
      Black
      Dabei seit: 10.09.2006 Beiträge: 11.561
      1 Jahr konstant mit 1BB/100 spielen und dabei bei ganz normalem hier gelehrten BRM, doch dass müsste bereits ausreichen, dann ist man auf einem Limit angelangt bei dem man von den 1BB/100 leben kann (4 Tabling)
    • domano
      domano
      Bronze
      Dabei seit: 04.08.2006 Beiträge: 7.539
      naja ich denke ein intelligenter mensch der sich für poker zu begeistern weiß kann es in einem jahr ohne probleme schaffen. aber ich finde matthias hat absolut recht, denke für die persönlichkeit ist es nicht das beste wenn man nur vom pokern lebt, ich denke es ist schon eine sehr eintönige beschäftigung auf die dauer, also wenn man jeden tag 8 stunden spielt um auf seine 2000+ euro zu kommen. und grade als junger mensch um die 20 ,ich weiß ja nich, ob man das bis zu seiner rente machen will oder kann... (kann ja immer passieren dass online spielen wirklich verboten wird denke es ist durchausmöglich wenn auch nicht sehr wahrscheinlich dass man irgendwann nichtmehr spielen kann) und naja wenn man 10 jahre nicht wirklich gearbeitet hat und entscheidet sich dann das man doch mal wieder was "richtiges" machen will, glaub ich nicht dass man dann gleich mit offenen armen empfangen wird. ich finde poker ist eine tolle nebenbeschäftigung die spaß macht und auch geld einbringt und zum studium finanzieren wohl das beste was es gibt, oder auch um sich neben dem beruf was dazu zu verdienen, aber finde man sollte es sich sehr genau überlegen ob man vollzeit pokerprofi werden will, denn nach einigen jahren ist der weg zurück wohl nicht so einfach.
    • Sense
      Sense
      Bronze
      Dabei seit: 23.11.2005 Beiträge: 1.023
      kann man sicher nicht in jahren ausdrücken wenn ich mich intensiv damit befasse und viel spiele ist es auch locker in nen halben jahr schaffbar
    • Crovax
      Crovax
      Black
      Dabei seit: 10.09.2006 Beiträge: 11.561
      Kommt vor allem auf die Betrachtungsweise an. Geht man vom finanziellem aus und will aus dem nichts auf ein Limit um davon zu leben, kann ein Jahr sicher ausreichen. Siehe Bankrollbuilding Projekt von Matthias. Das setzt aber vorhandene sehr gute Pokerkenntnisse vorraus und das ist eigentlich das Problem. Denn im Grunde könnte man auch instant davon leben 5000€ eincashen und drauf los spielen im entsprechendem Limit. Auf was es eben mehr ankommt ist nicht das finanzielle sonder, das Tallent/Wissen/Können... Jeder lernt unterschiedlich schnell und effektiv. Manche stagnieren oder entwickeln sich sogar zurück, weil man in Routine verfällt.Das ist der Knackpunkt, den man nicht pauschal bewerten kann.
    • domano
      domano
      Bronze
      Dabei seit: 04.08.2006 Beiträge: 7.539
      natürlich kann man es nich pauschal sagen, wird auch leute geben die es nich schaffen können, weil ihnen einfach disziplin oder intelligenz fehlt wobei ich denke dass die intelligenz nich das hauptproblem is, selbst ein mäßig intelligenter mensch sollte bestimmte muster auswenig lernen können um irgendwann auf 2/4 spielen zu können denke ich. er brauch aber in jedenfall fleiß
    • Ecki54
      Ecki54
      Bronze
      Dabei seit: 14.09.2006 Beiträge: 722
      hmm spiel nun gradmal 3.5Monate nach PS.de poker... ich glaub dass es auf jeden fall zu machen ist innerhalb von 12 Monaten mit 4 tabling à 6h = 2,4k Hände / Tag auf nen gewisses Limit aufzusteigen und sich dort zu etablieren. Ich geh sogar stark davon aus, dass es mit der entsprechenden Zeit auch in 6 Monaten möglich ist, sich auf NL200/400 oder 2/4 3/6 durchzusetzten. Bei mir ging es die ersten 2 Monate nur schleppend vorran, nach einem für mich relativ großen Turnierpreisgeld gewinn konnt ich dann BRmäßig auf NL25/50 und hab gemerkt, dass sich hier Strategie einfacher und viel effektiver anwenden lässt, da das Spiel um einiges geregelter abläuft und nicht mit ATo preflop allin gecapt wird etc... ich hatte zwar schon imme eine Passion für Mathe, kann deshalb net wirklich sagen ob es jeder so einfach schaffen kann wie die ganzen Platin Member aber mit genügend Zeit sollte es glaub jeder scahffen, der sich längere Zeit gewinnbringend auf den Limits schläg, die jetz nicht gerade zum vom gewinneleben ausreichen
    • Denz
      Denz
      Bronze
      Dabei seit: 16.01.2005 Beiträge: 15.517
      Ich denke das mit der Eintönigkeit erledigt sich irgendwann wenn man versucht sich ständig weiter zu entwicklen und langfristig die höchsten Limits anstrebt (vllt auch offline) oder mal das ein oder andere große Turnier spielt. So ein Leben finde ich sehr spannend und wohl besser als 98% aller anderen Jobs...allerdings schaffen das wohl die wenigsten. Ich würde wohl auch einen "normalen" Job mit Menschenkontakt einem gleichwertigen Pokereinkommen vorziehen...sollte ich aber durch Pokern weitaus mehr verdienen können so würde ich mich wohl eher für Poker entscheiden. Vielleicht gibt es ja auch Leute die zwar gut im Poker sind aber im realen Leben sogar Top-Manager, Sänger, Schauspieler oder ähnliches werden könnten, die finanziell nochmals über einem Top Pro stehen würden...kann sicher nicht schaden ein paar jährchen zweigleisig zu fahren und seine talente auszuloten.
    • derhansen1
      derhansen1
      Bronze
      Dabei seit: 28.05.2006 Beiträge: 1.248
      Ich bin auch fest davon überzeugt, dass man es innerhalb eines Jahres schaffen kann vom Pokern seinen Lebensunterhalt zu verdienen (wenn auch erstmal mit einem relativ bescheidenen Lebensstil). Allerdings setzt dies eine gehörige Portion Selbstdisziplin voraus. Also Bankrollmanagement, immer fleissig Theorie lernen, tiltresistent sein usw. Ich will gar nicht wissen wo ich stehen würde, wenn ich nicht nach knapp 3 Monaten die Theorie fast komplett vernachlässigt hätte. Und für mich ist es trotzdem als Azubi mittlerweile ein anständiges Zubrot geworden :P Wie gesagt: immer schön am Ball bleiben was die Theorie angeht...dann könnte das recht flott von statten gehen (ich hab glaube ich schon einen Vorsatz fürs nächste Jahr :D )
    • suru
      suru
      Bronze
      Dabei seit: 23.05.2005 Beiträge: 3.735
      Original von Nani74 1 Jahr
      #2
    • XeroX
      XeroX
      Black
      Dabei seit: 19.01.2005 Beiträge: 2.105
      also ich habe nach 3 monaten schon mein studentenleben finanziert. Jetzt nach einem Jahr gehe ich weit drüber hinaus.
    • 3jersey3
      3jersey3
      Bronze
      Dabei seit: 11.12.2005 Beiträge: 5.387
      Ich würde auch sagen, dass je nachdem wieviel Zeit du in Poker investierst nach ca. einem Jahr von Poker leben kannst. Kommt natürlich auch drauf an wie du von Poker leben willst. natürlich kannst du auch gut von nl100 leben aber dann musst du halt ziemlich viel zocken. Schlägst du nl400+ musst du natürlich auch wesentlich weniger arbeiten um über die Runden zu kommen. :)
    • JohnnyEsberg
      JohnnyEsberg
      Bronze
      Dabei seit: 19.05.2006 Beiträge: 204
      vielleicht gar kein schlechter ansatz für ein leben... (vielleicht werde ich mal ein versuch starten, einer art: was kann man schaffen wenn man sich 8 stunden / 5-6 Tage die woche / 6 Monate lang beschäfftigt) werde es wohl noch dieses jahr entscheiden. natürlich muss man für die 6 Monate eine ordentliche rücklage haben (wenn man im monat 200€ verbraucht, dann müssen es mindestens >1K € sein...) naja, dazu vielleicht in paar tagen oder so mehr... JohnnyEsberg aKa Germans1
    • Flows
      Flows
      Bronze
      Dabei seit: 09.03.2006 Beiträge: 543
      Original von JohnnyEsberg vielleicht gar kein schlechter ansatz für ein leben... (vielleicht werde ich mal ein versuch starten, einer art: was kann man schaffen wenn man sich 8 stunden / 5-6 Tage die woche / 6 Monate lang beschäfftigt) werde es wohl noch dieses jahr entscheiden. natürlich muss man für die 6 Monate eine ordentliche rücklage haben (wenn man im monat 200€ verbraucht, dann müssen es mindestens >1K € sein...) naja, dazu vielleicht in paar tagen oder so mehr... JohnnyEsberg aKa Germans1
      wär auf jeden fall mal interessant und was anderes zum standart-blog viel erfolg! gruß Flows
    • JohnnyEsberg
      JohnnyEsberg
      Bronze
      Dabei seit: 19.05.2006 Beiträge: 204
      Original von Flows
      Original von JohnnyEsberg vielleicht gar kein schlechter ansatz für ein leben... (vielleicht werde ich mal ein versuch starten, einer art: was kann man schaffen wenn man sich 8 stunden / 5-6 Tage die woche / 6 Monate lang beschäfftigt) werde es wohl noch dieses jahr entscheiden. natürlich muss man für die 6 Monate eine ordentliche rücklage haben (wenn man im monat 200€ verbraucht, dann müssen es mindestens >1K € sein...) naja, dazu vielleicht in paar tagen oder so mehr... JohnnyEsberg aKa Germans1
      wär auf jeden fall mal interessant und was anderes zum standart-blog viel erfolg! gruß Flows
      es ist nichts geplant, habe nur laut gedacht *hust*